Dezember 2014

Aktuelles Editorial der Zeitschrift SINGEN 1-2015

Wolfgang Layer, 31.12.2014, Editorial, Gaue und Verbände, Singen und Stimme, Themen, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Seifert2012editLiebe Sängerinnen und Sänger, liebe Vorsitzende,

zum Neuen Jahr 2015 begrüße ich Sie auf das herzlichste, wünsche Ihnen ein 365 Tage währendes Wohlergehen und nur positive Überraschungen. Bleiben Sie dem Singen treu und fördern Sie den Chorgesang wo und mit welchen Mitteln auch immer!

Der Schwäbische Chorverband hat wieder alles getan, dass auch 2015 zu einem Jahr des Singens wird. Herausragende Veranstaltungen sind der Tag der Männerstimme am 28. Februar in Rottenburg, der A-Cappella-Wettbewerb Scala Vokal am 14. März in Ludwigsburg, das Open Sound Festival und die Musiknacht in Rahmen der Chortage des Chorverbands Ludwig Uhland am 27. Juni in Metzingen sowie der zweitägige Carl-Friedrich-Zelter-Wettbewerb am 17./18. Oktober in Göppingen. Alle diese Veranstaltungen zeichnen ein Bild des Chorgesangs, sie präsentieren unsere Arbeit und unser Können, sie dienen dem Fortschritt und vor allem: sie erfordern Ihre Mitwirkung! Machen Sie mit, hören Sie zu und lassen Sie sich beraten.

Der Schwäbische Chorverband tut vieles für seine Vereine. Die Vermittlung und Gewährung von Zuschüssen, die Abdeckung der GEMA sind sicherlich sehr wichtig. Für die inhaltliche Arbeit und damit für die sängerische Fortbildung sind es aber die Seminar- und Workshopangebote, welche die Weichen für die Zukunft stellen. Noch im letzten Jahr sollten Ihnen die Seminarbroschüre 2015 zusammen mit einem werbenden Plakat zugegangen sein. Einige der Maßnahmen wurden Ihnen auch schon in den letzten Ausgaben dieser Zeitschrift SINGEN vorgestellt. Nutzen Sie diese Angebote, sprechen Sie Ihre Chorleiterin oder Ihren Chorleiter auf eine Teilnahme an. Fortbildung gefährdet unwissendes Zurückbleiben. Die Zeit bleibt nicht stehen. Und nach der Teilnahme stellen Sie fest, dass ein neuer Impuls in Ihrem Chor für Aufbruchsstimmung sorgt.

Jedem neuen Jahr wohnt ein neuer Zauber des Aufbruchs inne, so will ich in Anlehnung an Hermann Hesse formulieren. Dies ist die immer wiederkehrende Chance, neu anzufangen, gewohnte Routinen auf ihre Berechtigung zu befragen und sich mit Mut der Zukunft zuzuwenden. Dabei wünsche ich Ihnen eine glückliche Hand, Vertrauen in Ihre Fähigkeiten und bei allen Ihren Aktivitäten, Vereinsjubiläen, Projekten und vor allem bei der täglichen Arbeit besten Erfolg.

Ihr
Eckhart Seifert

Präsident des Schwäbischen Chorverbands


»Singen? – Mit Händen und Füssen!« Körperliche Präsenz beim Singen

Johannes Pfeffer, 29.12.2014, Männerchöre, Kommentare geschlossen

Der Tag der Männerstimme findet am 28. Februar 2015 in Rottenburg statt. Wir stellen hier im Blog die Workshops und Referenten vor.

Ich mache Stimmbildung, in den Proben übt der Chorleiter vielfach die eine Stelle wegen der Intonation, ans Beatboxing habe ich mich auch schon gewagt. Und wie stehe ich beim Singen da, komme ich da gut „rüber“? Was habe ich zum Gesungenen an weiteren Informationen gesendet? Denn Konzertbesucher reagieren unbewusst und ungewollt auch auf die von mir ausgesendeten Körpersignale.

In einem Kurzworkshop bekommen Sie Einblicke und Hinweise auf Effekte dieses (oft unterschätzten) Teils beim Singen im Chor, den wir treffend als „Körpersprache“ bezeichnen. In praktischen Übungseinheiten schärfen Sie Ihr Bewusstsein für das „Gerät“, das Sie bei jeder Probe, bei jedem Konzert dabeihaben: Ihren Körper.

Zum Referenten:
Peter Gorges, Jahrgang 1967, lebt als westfälischer Wahlschwabe badisch-sächsischer Abstammung mit seiner Familie in Stuttgart; studierte ebenda Sprechkunst und Sprechpädagogik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (Dipl. Sprecher & Dipl. Sprecherzieher); Aufbaustudium mit Schwerpunkt Sprechkunst. Seit 1998 freiberuflich unterwegs im süddeutschen Raum als Moderator, Walk Act, Kabarettist und Sprecher auf Feiern, Bühnen, Straßen, in Bibliotheken, Kirchen, Galerien und anderswo – allein und mit Kollegen. Seit 2005 zudem Dozententätigkeit als Sprechtrainer und Bühnencoach. 1999 erste Begegnung mit dem SCV anlässlich dessen 150-jährigen Bestehens (Moderation der Chorrevue „Zeit im Lied – Lied in der Zeit“ in Ulm).

So lernt er den Chor als eigenständiges „Wesen“ – manchmal auch Unwesen – kennen und schätzen; seitdem viele Chorkonzertmoderationen sowohl für den SCV als auch dessen Chöre. 2006 erste Moderationsworkshops im Auftrag des SCV; seit 2010 als Dozent im Rahmen der jährlichen Chormentorenausbildungen.


Gesang und Saitenmusik erfreuen die Konzertbesucher in Äpfingen

Klaus Haid, 29.12.2014, gemischte Chöre, Oberschwäbischer Chorverband, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Ein besinnliches Adventskonzert hat der Gesang- und Musikverein Concordia zusammen mit dem Schülerchor Äpfingen und der „Saitenmusik Salteris“ aus Aulendorf gegeben. Mit gutem Gesang und klingender Musik haben die Sänger und Musiker die Konzertbesucher am Sonntagmittag in der Pfarrkirche St. Blasius auf Weihnachten eingestimmt.

„Macht die Tore auf – Macht die Herzen weit“, dieses Zitat gab die Vorsitzende des Gesangverein Concordia, Beatrix Hagel, den Besuchern für die Konzertstunde mit auf den Weg.

Äpfingen-Adventskonzert 039Mit dem Lied „Nimm Zeit dir nachzudenken“, hat der Schülerchor Äpfingen unter Leitung von Gabi Locher die Konzertstunde eröffnet. Zwischen den Liedern sagten die Kinder immer wieder adventliche Gedichte auf, wie: „Nun kommt er wieder, der Advent, in unsere dunkle Welt. Damit ein Strahl vom großen Licht, auf unsre Erde fällt“. Mit „Vier Lichter“, „Weihnachtsmäusezeit“ und weiteren zur stillen Zeit passenden Liedern beendeten die Kinder ihren gekonnten Auftritt. Christoph Schlanser begleitete den Schülerchor gefühlvoll am Klavier.

Einen guten vierstimmigen Chorgesang präsentierte der Gesangverein Concordia bei seinem Konzertteil.  „Über dunklen Feldern“, „Wieder naht der heil`ge Stern“ und weitere zum Nachdenken anregende Lieder erklangen unter dem Dirigat von Eva-Maria Wittmann. Die Lieder „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ und „Macht hoch die Tür“, sangen Chor und Konzertbesucher gemeinsam. Tanja Nünke begleitete den Chor an der Orgel. Der bekannte „Andachtsjodler“  wurde von der „Saitenmusik Salteris“ musikalisch begleitet. weiterlesen »


Standing Ovations für Gesang- und Theatervereinigung Burgberg

Kasischke, 29.12.2014, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Grandioser Erfolg beim Jubiläumskonzert
Die Gesang- und Theatervereinigung Burgberg begeisterte die Zuhörer am

Umrahmt von vielen musikalischen Überraschungen wurden die langjährigen aktiven Sänger der Gesang- und Theatervereinigung Burgberg geehrt.

Umrahmt von vielen musikalischen Überraschungen wurden die langjährigen aktiven Sänger der Gesang- und Theatervereinigung Burgberg geehrt.

Samstag, 25. Oktober mit einem Jubiläumskonzert à la bonne heure.
Der Gemischte Chor wurde 40 Jahre jung und zu diesem Ereignis durften sich die Chormitglieder Werke aus der Musikgeschichte aussuchen, die dann zu dem Konzert mit dem Titel „Wunschmelodien“ zusammengefasst wurden. Dass diese Zusammenstellung und deren Interpretation den Nerv des Publikums traf, spiegelte sich an den „Bravo“-Rufen während der Vorträge und an den Standing Ovations, die sich die beiden Chöre der Vereinigung unter der musikalischen Leitung und der Klavierbegleitung von Inge Sturm redlich verdient haben.
Durch das Programm führte in bewährter Weise Joachim Kübler, der dann auch gleich nach dem „Festgesang“ des Chores die Zuhörer mit auf eine Reise in die Vergangenheit nahm mit dem Solo „Es war einmal“ von Paul Lincke. Auch das anschließende Lied von der kleinen Bergkirche entlockte dem Publikum Begeisterungsrufe. Dass an diesem Abend mit Überraschungen nicht gegeizt wurde, sah man auch an den Kostümen, dem Bühnenaufbau und an gespielten Liedern, wie zum Beispiel das Professorenduett aus dem Vogelhändler, welches die Solisten Joachim Kübler und Ludwig Schmotz in typischer Professorentracht und mit gespieltem Witz bravurös vortrugen.  Aber auch kleine Einlagen des Jungen Chores „Belcanto“ , ein „Happy birthday“ mit Sekt, ein „Rosenwalzer“ bei dem die jungen Sängerinnen nach Tanzeinlagen während des Vortrags den Jubilaren Rosen überbrachten, oder bei den Nocturnos von Mozart, wo spielerisch die Lieder untermalt wurden, machten den Abend zu einem kurzweiligen Erlebnis und trugen wieder einmal eindeutig die Handschrift des Regisseurs der Vereinigung Hugo Kübler, der – wie immer – auch bei diesem Konzert für die Choreographie verantwortlich war. weiterlesen »


Glanzlichter der Concordia Westhausen

Kasischke, 29.12.2014, Eugen-Jaekle-Chorverband, gemischte Chöre, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Die Besucher in der Turn- und Festhalle Westhausen hatten sichtlich Freude an der musikalischen Europareise, zu der sie vom Gesangverein Concordia Westhausen e.V. am Samstag, 11. Oktober 2014, eingeladen wurden. Nach der Begrüßung des 1. Vorsitzenden Hans Holl übernahm der 2. Vorsitzende Joachim Kübler das Mikrofon und führte durch das Programm.

Die beiden Chöre sangen unter der bewährten Leitung von Peter Waldenmaier bekannte und beliebte Weisen aus neun Ländern. Passend zu jedem Land sah man Mitglieder des Chores in typischer Landeskleidung und auch die herbstlich dekorierte Festhalle war mit den Fahnen der Länder geschmückt. Auch für einige Überraschungen war gesorgt, so wurde zum Beispiel der Eingangswalzer „Wiener Blut“ von drei Tanzpaaren begleitet. Auf dem weiteren Weg machte man Station in Italien, Ungarn, Russland, Frankreich, England, Irland, Schottland und Deutschland.

Musikalisch begleitet wurden die Chöre von Joachim Bilek am Klavier, Cosima Marius und Tim Speer an den Geigen, dem Mandolinen- und Gitarrenorchester aus Ebnat unter der Leitung von Ulrich Eckardt, Felix Kogel am Akkordeon und zu aller Überraschung Holger Weidner von der Kochen-Clan-Pipe-Band aus Unterkochen, der das Amazing Grace mit dem Dudelsack begleitete.

Für besondere Momente sorgten die Instrumentaleinlagen der Mandolinen und des Akkordeons. Zum Rahmenprogramm gehörte auch eine Diashow mit Bildern der besungenen Länder. weiterlesen »


Weihnachtsforelle und Vogelhändler als glanzvoller Abschluss des Jubiläumsjahres

Kasischke, 29.12.2014, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Sängerbund Schnaitheim: Ära von Kuno Hauber ging zu Ende
150 Jahre liegen nun hinter dem Sängerbund Schnaitheim, und ein großes Jubiläumsjahr fand am Samstagabend in der Turn- und Festhalle Schnaitheim seinen würdigen, seinen krönenden Abschluss. Weihnachtlich feierlich und festlich anspruchsvoll unternahmen alle Chöre des Vereins einen Streifzug durch die Chorliteratur und präsentierten von Purcell bis Irving Berlin, von Händel bis John Rutter, von Silcher bis Strauß Melodien, die bewegten, mitrissen und letztlich langanhaltenden Applaus des Publikums nach sich zogen.

Mit dem immergrünen „Grüß Euch Gott, alle miteinander“ aus Carl Zellers „Vogelhändler“ und dem gesungenen Motto „Wir laden gern uns Gäste ein“ aus der „Fledermaus“ wurde der große Konzertabend eröffnet, und die große Bühne war erfüllt von Klängen, die ihrerseits das Publikum voll und ganz erfüllten. Gefüllt wurde die Bühne aber auch von den zahlreichen Mitwirkenden, die diesen glanzvollen Abend bestritten. Da war die Sinfonietta Oberkochen-Königsbronn zu Gast, die Solisten Wilfried Lang, Jochen Rheinschild und Angelika Sailer-Stang, die trotz Erkältung eine respekterbietende Leistung lieferte, Eric Mayr am Klavier, Jürgen Degeler an der Trompete und natürlich die Chöre des Geburtstagskindes, die das Motto des Jubiläumsjahres „… und kein bisschen heiser“ eindrucksvoll unter Beweis stellten. Ob das nun der Gemischte Chor unter der Leitung von Kuno Hauber war, der Weihnachtliches wie Silchers „Ehre sei Gott in der Höhe“ und das südamerikanische „Corramos, corramos“ sowie Klassik, unter anderem Händels „Halleluja“ und Verdis „Gefangenenchor“ sang, oder auch der Chor 2000 unter der Leitung von Wilfried Lang, der eine muntere „Weihnachtsforelle“ auf den Weg schickte und unter anderem mit „Christmas Calypso“ und „African Noel“ hervorragendes Gespür für Dynamik und Tempo bewies, es war rundum ein erhebendes Konzert, das alle Mitwirkenden bestritten. Und eine Mammutleistung obendrein: Bis zum gemeinsamen Gesang von „O du fröhliche“, der alle Mitwirkenden und das Publikum vereinte, strahlte das rund drei Stunden dauernde Programm vor anspruchsvollen und publikumswirksamen Weisen, und bei so viel Strahlkraft sah das Publikum gern über den einen oder anderen Schnitzer hinweg, zu sehr erfreute es sich an solchen Kostbarkeiten wie „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“ aus Haydns „Schöpfung“ oder auch Gerhard Rabes „Tröstet mein Volk“. weiterlesen »


Singende Jungs – eine Utopie?

Johannes Pfeffer, 28.12.2014, Aus der Geschäftsstelle, Chorjugend im SCV, Chorpraxis, Fortbildungen, Jugendchöre, Kinderchöre, Männerchöre, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Der Tag der Männerstimme findet am 28. Februar 2015 in Rottenburg statt. Wir stellen hier im Blog die Workshops und Referenten vor.

_MG_8172_swSingende Jungs müssen keine Utopie sein, wie Gert Hohmann in seinem Workshop aufzeigen wird. Mit praktischen Tipps und Beispielen wird unter verschiedenen Gesichtspunkten beleuchtet, wie auch Jungen begeistert und gefördert werden können und was es rund um dieses Thema zu bedenken gilt. Der Workshop richtet sich insbesondere an KinderchorleiterInnen, denen es ein Anliegen ist, mehr Jungen für ihren Chor zu gewinnen und an GesangslehrerInnen, die mit Kinderstimmen arbeiten.

Konkret gliedert sich der Kurs in die folgenden sechs Einheiten:

  • Praxis Suche: Werbung/Suche singender Jungs
  • Praxis Stimmbildung: Stimmbildung mit Jungs, Besonderheiten der Knabenstimme
  • Praxis Choraufbau: verschiedene Modelle einer Chorstruktur
  • Praxis Chorprobe: Tipps zur Probenmethodik
  • Praxis Literatur: Literaturtipps
  • Praxis Organisation: Was sonst noch nötig ist.

Gert Hohmann, Altus

hat seine musikalischen Wurzeln im Wiesbadener Knabenchor. Er studierte Gesangspädagogik bei Frau M. Tuczek-Graf und elementare Musikpädagogik bei Frau C. Quer an der Wiesbadener Musikakademie. Neben seiner gesangspädagogischen Tätigkeit ist er Mitglied in Thomas de Vries barocken Ensemble Mattiacis am Wiesbadener Staatstheater, mit dem er bei den Maifestspielen 2008 als Endimione in Cavallis „La Calisto“, 2010 als Arnalta in Monteverdis „L´incoronazione di Poppea“ und 2013 als Pisandro in Monteverdis „Il ritorno d´Ulisse in patria“zu sehen war. Als Solist trat er u.a. in Bachs Johannespassion, Monteverdis Marienvesper, als Schwan in Carl Orffs „Carmina Burana“ und in Purcells „The Fairy Queen“ in Erscheinung. 2009 erhielt er Stipendien der „Neuen Meister der Liedkunst“ und der Wiesbadener Hempelstiftung. Zur Zeit studiert Gert Hohmann privat bei Herrn O. May. Er absolvierte 2011 das Kolleg für Alte Musik „Barock Vokal“ an der Mainzer Hochschule für Musik, wo er u.a. mit Andreas Scholl, Wolfgang Katschner, Andrea Marcon, Ton Koopman und Michael Hofstetter arbeitete. Im Sommer 2013 sang er unter Wolfgang Katschner die Arnalta bei den Weimarer Meisterkursen und im Frühjahr 2014 besuchte er einen Meisterkurs bei Herrn Professor Thomas Heyer.


Grundlagen der Stimmbildung – für Männerstimmen

Johannes Pfeffer, 23.12.2014, Aus der Geschäftsstelle, Männerchöre, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

RombachWilfried Rombach, selbst erfahrener Chorleiter, gibt grundlegende Hilfen zur Stimmbildung unter besonderer Berücksichtigung des Singens im Chor.

Anzahl max. 12 Sänger

Wilfried Rombach (Tenor) erhielt seine erste musikalische Ausbildung als Mitglied der Freiburger Domsingknaben. Nach dem Studium der Kath. Kirchen­musik und Gesang an den Musikhoch­schulen Karlsruhe und Mannheim (u.a. bei Reginaldo Pinheiro, Alejandro Ramirez und Gerd Türk) war er mehrere Jahre freiberuflich als Oratorientenor und Gesangspädagoge tätig und wirkte als Mitglied namhafter Ensembles der Alten Musik, so unter der Leitung von Frieder Bernius oder Thomas Hengelbrock. Seit 1999 ist Wilfried Rombach Kantor an der Kath. Stadt­kirche St. Johannes in Tübingen und daneben freier Mitarbeiter im SWR-Vokal­ensemble Stuttgart. Dort ist er regelmäßig Mitwirkender bei Uraufführungen namhafter Komponisten (Zender, Holliger, Kurtag u.a.). Als Leiter des von ihm gegründeten Ensemble Officium genießt seine Arbeit im Bereich der Geistlichen Musik des Mittelalters und der Renaissance hohe Anerkennung und ist vielfach durch CD-Produktionen und Rundfunkmitschnitte dokumentiert.


Anmeldeformular für Carl-Friedrich-Zelter-Wettbewerb

Johannes Pfeffer, 21.12.2014, Aus der Geschäftsstelle, Chöre 50+, Chorverband Hohenstaufen, Fortbildungen, Frauenchöre, gemischte Chöre, Jugendchöre, Junge Chöre, Kinderchöre, Männerchöre, sonstige Chöre, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Erfolgreiche Chorarbeit braucht Ziele. Diese werden im besonderen Maße durch Wettbewerbe gegeben. Um die Herausforderung für alle Chöre erreichbar zu machen, bietet der Schwäbische Chorverband nach 2010 erneut im Jahr 2015 einen Wettbewerb in einer einfacheren Form. Es ist der erste Wettbewerb in Deutschland mit dem Namen des Meisters der Berliner Liedertafel.
Der Carl-Friedrich-Zelter Wettbewerb ist einstufig und mündet nicht in den Landes-wettbewerb und den Deutschen Chorwettbewerb. Teilnehmen können alle Chöre des Schwäbischen Chorverbandes mit mindestens 12 Chormitgliedern.
Der Wettbewerb wird am Wochenende 17. und 18. Oktober 2015 in der Stauferstadt Göppingen durchgeführt. Die Veranstaltung soll einen Begegnungscharakter mit anderen Chören bieten und eine Art Austauschbörse ermöglichen. Daher ist es wünschenswert, dass die teilnehmenden Chöre den ganzen Tag anwesend sind.

Weitere Informationen zum Wettbewerb

Zum Anmeldeformular


Festival Open Sound & Metzinger Musiknacht – Jetzt anmelden

Johannes Pfeffer, 20.12.2014, Jugendchöre, Junge Chöre, Kinderchöre, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

opensound_musiknacht_metzingenDas Festival Junger Chöre der Chorjugend im Schwäbischen Chorverband besucht 2015 die Outlet-City Metzingen am Fuße der Schwäbischen Alb. Am Samstag, 27. Juni 2014 findet im Rahmen der Chor-Tage 2015 des Chorverbandes Ludwig Uhland das Treffen der Chöre aus dem Schwäbischen Chorverband statt. Von 11-18 Uhr bekommen die Chöre ihre Bühne und können sich mit ihrem Programm einem großen Publikum präsentieren.

„Die pulsierende Stadt am Fuße der Schwäbischen Alb ist ein wunderbarer Schauplatz für unsere Chöre.“, so Holger Frank Heimsch, Verantwortlicher für Open Sound und stellv. Verbandsjugendchorleiter. „Ich freue mich, dass wir Jungen Chören eine Möglichkeit bieten könne, sich auf einer großen Bühne in der Stadt zur präsentieren und die Leidenschaft am Singen zu zeigen.“

Kinder, Jugend- und Junge Chöre sind eingeladen nach Metzingen zu kommen und ihren Chor zu präsentieren. „Das Festival wird darüber hinaus von Vocals on Air – dem Radiomagazin rund um Chöre und Chormusik aufgezeichnet und vielleicht ist dann schon bald ihr Chor im Radio zu hören.“, so Holger Frank Heimsch.

Am Abend wird es eine Lange Nacht der Musik geben. Dazu werden Vokal- und Instrumentalensembles die Keltern und den Kelterplatz im Herzen der Stadt zum Erklingen bringen. „Neben der Musik und kulinarischen Köstlichkeiten, werden wir auch für die Freunde des Poetry Slams ein spannendes Programm zusammenstellen“, so Holger Frank Heimsch

JETZT ANMELDEN ! Wir suchen Ihren Chor oder Ihr Vokalensemble für Open Sound. Schicken Sie uns eine kurze Beschreibung ihres Chores, ein Foto und ein vorläufiges Programm an die Geschäftsstelle des Schwäbischen Chorverbandes.


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