Liederkranz Hohengehren – „All you need is beat“

Kooperations-Konzert von Liederkranz Hohengehren und Beatles of Baltemore rund um Beatles-Songs

Rund 300 Besucher waren der musikalischen Aufforderung der Beatles, „Come togehter“ gefolgt und trafen sich zu einem außergewöhnlichen Beatles-Konzert im Kulturzentrum Baltmannsweiler. Wolfgang Layer, Dirigent des Liederkranz’ Hohengehren, setzte an diesem Abend die zündende Idee seines Chormitglieds Gerd Bergmann zu einem Kooperations-Projekt von Liederkranz Hohengehren und der Pop-Band „Beatles of Baltemore“ in die Tat um. Die Zuhörer waren hingerissen. Der Saal brodelte. Dafür gab’s viel verdienten Applaus bis die Handflächen glühten.

Aus der ganzen Umgebung pilgerten die Gäste zum stimmungsvollen Nostalgieabend unter dem Titel „All you need is beat“. Darunter auch Prominenz wie Udo Goldmann, Präsident des Chorverbands Karl Pfaff, mit Frau sowie Sabine Layer, stellvertretende Musikdirektorin des schwäbischen Chorverbands, die Wolfgang Digel, Vorsitzender des Liederkranz’ Hohengehren, in seiner Begrüßung neben zahlreichen weiteren Ehrengästen nannte.

Er freute sich, dass zwei Institutionen der Gemeinde sich zum „kleinen Woodstock auf dem Schurwald“ zusammengefunden haben. Unzählige Beatles-Hits von „All my loving“ bis „Yesterday“ sorgten für entspannte Wohlfühlatmosphäre im Saal. Dabei zeigte sich der generationsübergreifende Effekt guter Musik. Nicht nur sogenannte „Silver Agers“ wiegten rhythmisch die Köpfe, summten vergnügt und wippten mit dem Fuß im Takt. Auch die jüngere Generation ließ sich von der guten Laune, die die Covermusik der fünfköpfigen Band und die stimmigen Arrangements der beiden Chöre verbreiteten, mitreißen.

Da konnte man nur mit den Beatles of Baltemore singen: „I feel fine“ – mir geht’s gut. Man blickte in verzückte Gesichter und sah den verklärten Blick, der bei einigen tief nach innen gerichtet, einen netten Erinnerungsfilm aus vergangenen Tagen verfolgte.

Joy of Music ist der junge Chor des Liederkranz’. Die 35 Sängerinnen und Sänger überraschten unter anderem mit einer charmanten Liebeserklärung an „Michelle“. Daniel Trick begeisterte mit seinem Solo bei „Ob-la-die Ob-la-da“. Gespannt warteten die Besucher auf den heimlichen Höhepunkt des Abends. Der junge Chor intonierte einige Songs gemeinsam mit dem Männerchor. Die Herren sangen ebenfalls sehr ambitioniert auf englisch und nicht vom Blatt „Eight days a week“ und „Nowhere man“. Mit dem nur vom Männerchor vorgetragenen „A hard days night“ stellten die Chormitglieder stimmgewaltig unter Beweis, dass sie sie trotz „Yesterday“ nicht von gestern sind. Annika Grau begleitete beide Chöre mit der Melodica und Hartmut Bechtel unterstützte den Männerchor mit der Gitarre.

Das Beatles-Quiz, ein fröhliches Titel-Raten mit musikalischer und gesanglicher Vorlage von Bandmitglied Bernd Scholer, gewann Ursula Fischer. Sie ist jetzt stolze Besitzerin von zwei Karten für das Beatles-Musical „All yo need ist love“. Zur gefühlvollen Ballade „Yesterday“, vom jungen Chor gesungen, gab’s gedämpftes Licht im Saal, 250 Feuerzeuge glimmten auf. Die Gäste schwelgten. Frenetischer Applaus. Natürlich durften Chor und Band nicht ohne Zugabe von der Bühne. Als das Publikum zum Mitsingen aufgefordert wurde, schien das Glück für diesen Abend perfekt. Text und Bilder: Petra Bail

Wolfgang Layer, 9. Jan 2014, Chorverband Karl-Pfaff, Gaue und Verbände, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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