Lieder zwischen Himmel und Erde

Frauenchor „Le Crescentis“ begeistert sein Publikum mit breitem Repertoire

Frauenchor Le Crestcentis, Foto: Gerhard Rundel

Ein gelungenes Kirchenkonzert haben die Eberhardzeller „Le Crescentis“ in Mühlhausen gegeben. Mit schönen und abwechslungsreichen Liedern brachte der Frauenchor den voll besetzten Kirchenraum von St. Ottilia zum Klingen. Die Freude am Singen war den 22 jungen Frauen während des Konzerts richtig anzusehen.

Mit „Adiemus“ begannen die Sängerinnen um Dirigentin Birgit Barth ihr Konzert unter dem Motto „Lieder zwischen Himmel und Erde“. Der Text von „Adiemus“ besteht aus einer Kunstsprache, die Komponist Carl Jenkins erdacht hat. Sie wird dabei zur Nebensache und die Stimme als Instrument in den Vordergrund gerückt. Exakt und stimmig präsentierte der Chor im Anschluss das geistliche Lied „Jesus, höchster Name“, bevor die weltlichen Lieder „Weit, weit weg“ und „Weus’d a Herz hast wie a Bergwerk“ wunderschön erklangen. Auf der Gitarre begleitet hat Caroline Mast das von ihr und Stefanie Neumann gesungene zweistimmige Lied „You’ve got a friend“.

Andächtig und mit glasklaren Stimmen überzeugten Silvia Sproll, Pia Kloos und Franziska Branz beim bekannten Lied „Ich bete an die Macht der Liebe“. Die Solistinnen bildeten dabei mit dem Chor ein warmherzig klingendes harmonisches Ganzes. Begleitet von Arthur Schupp am Piano sang sich Ella Mohr mit dem „Ave Maria“ von Franz Schubert in die Herzen der Konzertbesucher. Arthur Schupp war dem Chor in vielen Liedern ein exakter und gefühlvoller Begleiter am Klavier. Zur Einführung auf das Lied „Vater unser“, sagte die Vorsitzende des Liederkranzes Eberhardzell, Andrea Ewert: „Gebete haben ihre eigene Kraft, kommen sie von Herzen, dann haben sie Macht.“ Schön gesungene Lieder wie „Der ewige Kreis“, und „Ich geh in Flammen auf“ rundeten das gut ausgewählte Konzertprogramm des Chores ab. Der groovige Rhythmus bei „Higher and higher“ brachte sogar die Köpfe einiger Besucher ein wenig zum Wippen.

„Die vielen Proben haben sich wirklich gelohnt“, sagte die sichtlich gerührte Dirigentin Birgit Barth am Ende des Konzerts. „Danke für ein schönes Konzert, das ihr nicht nur dem Publikum, sondern auch mir geboten habt“, sagte sie an ihre Sängerinnen gewandt. Nach zwei stürmisch geforderten Zugaben fand ein gelungenes Konzert sein Ende. Bemerkenswert dabei: Das gesamte Konzert über hatten die Sängerinnen keine Noten benötigt.

Klaus Haid, 8. Apr 2014, Chorgattung, Frauenchöre, Oberschwäbischer Chorverband, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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