Chormusik trifft Blasmusik

Schwungvoll, gekonnt und präzise eröffneten die Schömberger Sänger unter der Leitung von Oliver Bayer das Frühjahrskonzert.
Einen Einblick in das „alte“ Sängerleben gaben die Männer mit „Wir sind die alten Säcke“.
Mit „Weine nicht kleine Eva“ und „Marmor, Stein und Eisen bricht“ entführten sie die voll besetzte Stauseehalle in die Welt der deutschen Schlager. 3 Jahre ist Oliver Bayer nun beim Liederkranz Schömberg. Unter den Augen seines Vorgängers Horst Keine bewies er eindrucksvoll, daß er die Männerschar „im Griff“ hat.
Ein transsylvanisches Lied „Amezaliwa“ rundete diesen Auftritt ab.
Nun stellte der Männerchor dem Spiegel die bekannte Frage „Spieglein, Spieglein an der Wand..“ Natürlich sind es die Männer vom LK Schömberg, so sollte es schließlich im Text sich herausstellen.
Dem nicht genug, forderte O. Bayer seinen Chor auf, den Damen im Saal (und den Herren) zu berichten, warum man die Männer mögen muß.
Tosender Applaus und nicht endend wollender Beifall ließen keinen Abgang ohne Zugabe zu.
Mit „Beim Mannechor“, nach der Melodie von Barb’ra Ann“, ließen sie noch einmal die Herrlichkeit im Männechor aufblitzen.
Eigentlich war die Hürde für den nachfolgenden Chor sehr hoch.
Doch Meinrad Weisser, der Dirigent des Kirchenchor Zepfenhahn, hatte sich schon darauf eingestellt und wußte gleich zu Beginn an zu überzeugen.
Der „Zottelmarsch“ von Lorenz Maierhofer wurde gekonnt dargeboten.
„So sei gegrüßt“ heißt der Frühlingsgruß von Gerhard Rabe, den die Frauen und Männer aus Zepfenhahn mitgebracht hatten. Danach tauchte auch der Kirchenchor in die Welt des deutschen Schlagers ein.
Mit einem Solisten und einer Gitarrenbegleitung sangen sie „Butterfly“.
Eine nicht ganz alltägliche Parodie der „Schwäb‘sche. Eisenbahn“ folgte sogleich. Sie besangen die neue Eisenbahnlinie Schömberg – Zepfenhahn. Die Stimmung in der Halle kochte fast über.
„Nun hört, ihr Herrn, ein neues Gedicht“ erzählt von einer Mäuseplage und einem Mann, der sein Pulver gegen diese Plage loswerden möchte. Doch es half nichts, und so nahm das Lied und die Geschichte seinen Lauf.
Mit einer alpenländischen Polka „Hans bleib da“ wollte sich der Kirchenchor Zepfenhahn verabschieden.
Doch auch sie hatte mit ihrer erfrischenden Unterhaltung die Sympatien auf ihrer Seite und durften, ja mußten eine Zugaben bringen.
Ein afrikanisches Hallelujah sollte dann deren Schluß sein. Viel tosender Applaus war der Lohn.
Die Stadtkapelle Schömberg unter der Leitung des neuen Dirigenten Thomas Scheiflinger konnte sich nach einer kurzen Pause mit seinen Stücken sehr gut in Szene setzen.
Gleich zu Beginn zogen sie die Aufmerksamkeit mit dem „Königsmarsch“ auf deren Seite.
In kürzester Zeit konnte Scheiflinger seine Kapelle hervorragend auf dieses Konzert vorbereiten und einstellen.
Es wahr ein wahrer Ohrenschmaus, den Blasinstrumenten und den Schlagzeugen zuzuhöhren.
Sichtlich erleichtert und froh über den gelungenen Auftritt seiner Männer und Frauen bedankte sich die Stadtkapelle mit einer geforderten Zugabe.
Ein ganz besondere und eigene Version des „Florentinermarsch“ spielten sie für das Publikum.
Ein absoluter Höhepunkt sollte nun folgen.
Der LK Schömberg gesellte sich zu den Musiker/innen. Gemeinsam, eben „Chorgesang trifft Blasmusik“, führten sie unter der Leitung von Thomas Scheiflinger den „Freiheitschor“ von Guiseppe Verdi und „Conpuest of Paradise“ von Vangelis nach einem Arr. von John Glenesk Mortimer auf. Überwältigt und eindrucksvoll zeigten alle Teilnehmer ihr Können.
Auch hier forderten die Gäste eine Zugabe. Diesem Wunsch kamen sie nach und reisten musikalisch ins Tiroler Land.
Johann Steiner, der 1. Vorsitzende des LK Schömberg bedankte sich bei allen Akteuren und verabschiedete danach die Besucher.

Isabelle Arnold, 14. Mai 2014, Chorverband Zollernalb, Gaue und Verbände, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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