Eindrucksvolles Frühlingskonzert beim Liederkranz Wildenstein

Jugendchor, Ökumenischer Kirchenchor und Liederkranz Wildenstein singen gemeinsam

Ein  abwechslungsreiches Konzert hatte Klaus Herterich,
Vorsitzender des Liederkranzes Wildenstein, den Gästen in der voll besetzten
Turn- und Festhalle in Matzenbach versprochen, und Chöre und Instrumentalisten
haben Wort gehalten. „Heute Abend  kein
Silcher, heute neue, moderne Lieder und Songs“, kündigte  der Moderator des Konzertes, Roland Kuss, an
der mit interessanten Hintergrunddaten die Chorbeiträge vorstellte. Ein
Frühlingskonzert war angekündigt, und es wurde ein Frühlingskonzert der ganz
besonderen Art. Zu Beginn forderte der Liederkranz Wildenstein unter der
Leitung seines langjährigen Dirigenten Franz Litak mit der „Hochzeit der
Frösche“ die Zuhörer auf:  „Hört ihr
Leute, heut sollt ihr nicht schlafen“, und das Publikum folgte tatsächlich
hellwach dem Programm. Nur die beiden Silben „Dum Dua“ benötigte der an diesem
Abend gut aufgestellte Männerchor, um ein modernes, rhythmisches Werk
vorzustellen; danach gab er mit „I like the flowers“ einen ersten Vorgeschmack
auf den Frühling.

Der Ökumenische Kirchenchor, der  unter der Leitung  seiner engagierten Leiterin Anja Wagemann
sehr sauber und lebendig sang, führte „Hinunter ins Tal“ und dann „Weit, weit
weg“ ( Hubert von Goisern).  Zudem bot
der Chor eindrucksvoll das „Hallelujah“ von Leonard Cohen dar.  Anja Wagemann hatte auch wieder einen
Jugendprojektchor zusammengestellt. Aufgeweckt präsentierten die zwei Jungen
und 11 Mädchen Lieder der jungen Szene:  „Ein Kompliment“ (Sportfreunde Stiller),
„Hakuna Matata“  (Elton John) und  „The lion sleeps tonight“  (1939 von dem Südafrikaner Solomon Linda
komponiert). Einen Höhepunkt bildete das vom Jugendchor, dem Kirchenchor und
dem Liederkranz gemeinsam gesungene „Ich wollte nie erwachsen sein“  ( Peter Maffay),  einfühlsam von Sanem Litak auf dem Piano
begleitet.

Als besonderer Glücksgriff stellte sich die Einladung des
Gesangvereines „Cäcilia“ aus Dalkingen heraus.
Es war ein musikalischer Genuss, dem stimmlich, rhythmisch und dynamisch
vom Dirigenten Markus Angstenberger hervorragend geleiteten Männerchor
zuzuhören. Er sandte „Frühlingsboten“ aus, ließ den „Kuckuck“ hören und „Vögel“
durch den Festsaal schwirren. Mit seiner  gelungenen Parodie „Mir im Süden“ begeisterte
er alle „ echten Schwaben“ unter den Zuhörern und mit „1000 und eine Nacht“,  und „Tage wie diese“ gab der Chor einen
Einblick in sein anspruchsvolles Repertoire. Das Publikum forderte eine Zugabe,
und der Chor präsentierte zum Dank für den großen Applaus noch den Song  „Engel“ (Ramstein).

Dem Liederkranz war es vorbehalten, den chorischen Teil des
Konzertes zu beschließen. Eindringlich, zart
der Stimmung angepasst, erzählten
die Sänger von einer heilen Welt in der „Kleinen Kneipe in unserer
Straße“ , vertont  von Peter Kartner, dem
unter dem Namen Vater Abraham (Schlümpfe) bekannten Sänger und Komponisten. Die
spannende Geschichte „Der Hahn von Onkel Giacometo“, die von traurigen Hühnern
und einem jungen Hahn erzählt,  sehr
rhythmisch und dynamisch gestaltet, endete gut mit einem kräftigem „Kikeriki“.

Die beiden Männerchöre Dalkingen und Wildenstein, zu einem
„Superchor“ zusammengelegt, begeisterten mit „Als Freunde kamen wir“.  Sie sind ganz bestimmt auch als Freunde auseinander
gegangen.

Unter der bekannt engagierten, künstlerischen Leitung von Steffen
Hofmann rundete der Musikverein Fichtenau das Konzert ab. Ein schwungvoller
„Kometenflug“,  das einfühlsam vom
Orchester und Solisten  dargebotene „The
Rose“ , eine duftige „Pfingstwiese“ und ein sehr musikalisch vorgetragenes
„Mars de Medici“ begeisterte das  aufmerksame Publikum, und als Belohnung
durften alle Zuhörer mit den Fichtenauer Musikanten bei bekannten Weisen noch
ihre eigene Musikalität beweisen.

Wie sagte doch zum Schluss der Vorsitzende des Chorverbandes
Hohenlohe,  Gerhard Hauf:  „ Der Samen ist aufgegangen, Chöre und Musiker
sind für eine Gemeinde und  ihren
Zusammenhalt  sehr wichtig, und ohne
jegliches  Konkurrenzdenken haben alle
Sängerinnen, Sänger und Musikanten der Bevölkerung einen äußerst gelungenen
Abend geschenkt.“

Klaus Herterich (1. Vorsitzender) und Franz Litak (Chorleiter)

Walter Scheiner, 15. Mai 2014, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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