„Humor und Sehnsucht“ – das Motto, zu dem der MGV Harmonie Obernheim einlud.

1-DSC_0188Mit den Gastchören des MGV Pfeffingen und dem Sängerbund Engstlatt, konnten die Obernheimer
ein gelungenes Konzert gestalten und durchführen. Nach einer kurzen Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden des MGV Obernheim, Jürgen Dreher, begannen die Obernheimer mit ihrem ersten Stück, daß so manche Probleme mit sich brachte.
„Der Frosch im Hals“ machte den Männer sehr zu schaffen. Auch die Dirigentin Cordula Bieber wußte kaum einen Rat. Wäre da nicht Ottmar Dreher, der während des Stückes mit einer Dose Hustenbonbons umherrannte. Einen solch amüsanten Anfang erlebt man nicht alle Tage. Der Wunschgedanke Vieler, Milionär zu sein, stand als 2. Stück auf dem Programm. Mit einer
Außergewöhnlichen Interpretation des Stückes „Muß I denn“ nach einem Satz von Rudi Kühn setzten sie den Reigen fort.
Da packte den Chor die Reiselust und alles wurde in den „Plundersack“ verstaut. Ein gelungener Auftritt für die Gastgeber.
Hans Moser moderierte nun die Männer vom MGV Pfeffingen an. Etwas dezimiert kamen sie unter der musikalischen Leitung von Peter Czerwenka auf die Bühne. Sie bewiesen, daß man auch mit nur 15 Sänger einen guten Auftritt machen kann.
Sie läuteten gleich das Wochenende ein. Mit „Wochenend und Sonnenschein“ von den Comedian Harmonists sangen sie sich in die Herzen der Zuhörer. Mit „Ich weiß ein Fass in einem tiefen Keller“ erzählten sie von einem edlen Tropfen und ließen damit einem das Wasser im Munde zerlaufen.
Der erste Block endete mit einer Liebeserklärung an die Liebsten: „Entschuldigung – Und sitz ich in der Schenke…“. Es war ein Genuß, dem dezimierten Chor zuzuhören.
Der Gemischte Chor aus Engstlatt unter der Leitung von Maren Sonnenfroh wußte mit seinen Liedern ebenfalls zu überzeugen. Begleitet wurde der Chor am Klavier von Albert Wochner.
Die Freude am Singen stellten sie gleich mit ihrem ersten Lied unter Beweis. „Ich sing ein frohes Lied für Dich“ von Karl-Heinz Müllenbach war der perfekte Einstieg.
Nun ging es in die Welt der Schlager. Mit dem Welterfolg von Cliff Richard „Rote Lippen soll man küssen“ bewiesen die Engstlatter ihr Können. Als Abschluß des ersten Auftritts sangen sie von der Flucht des Tino, der den Rocco aus Eifersucht umbrachte und flüchten mußte. „Heißer Sand, und ein verlorenes Glück“ nach einem Text von Kurt Felix und der Musik von Werner Scharfenberger.
Viel Applaus ernteten die Chöre vom tollen Publikum.
Nach einer Pause eröffneten die Pfeffinger Männer den 2. Teil des Abends mit einem Irischen Volkslied. „Danny-Boy“ stellte die Männer vor eine große Herausforderung, die sie ohne Probleme meisterten. Mit „Möge die Straße und zusammenführen“ stellten sie ihr Können ein weiteres Mal unter Beweis.
Zum Schluß des Auftrittes ging es in die Welt des Hubert von Goisern. Einer seiner größten Hits war zweifelsohne „Weit weit weg“. Gekonnt und präzise sangen die Pfeffinger dieses Stück.
Dies hatte zur Folge, daß noch eine Zugabe hermußte. „Der Vater Kellermeister“ rundete den Auftritt ab. Der Sängerbund Engstlatt stellte dem vorangeganenen Männerchor in nichts nach und wußte in deren 2. Auftritt ebenfalls zu überzeugen.
Die „Capri-Fischer“ weckte die Sehnsucht nach Italien zu reisen. Damit wußten die Männer und Frauen das Publikum zu begeistern.
„Sehnsucht – Das Lied der Taiga“ ließ keinen Zweifel über die Qualität des Chores aufkommen. Als letztes Stück war noch einmal ein Silcher-Stück auf dem Programm. Mit „Wir sind die Könige der Welt“ unterstreichte der gemischte Chor seine Sangeskunst. Auch sie ernteten viel Applaus und sie verabschiedeten sich leider ohne Zugabe von der Bühne.
Die Harmonie Obernheim nahm nun Aufstellung zum letzten Teil des Abends.
Alle Stücke der Obernheimer wurden in Form eines Dialogs, der die Gäste immerwieder zum lachen brachte, angesagt. Hans Moser und Johannes Huber verstanden es wahrhaftig, jedes Lied in einer besonderen Note anzusagen. Ob „La Montanara“, „Griechischer Wein“ oder Heimat deine Sterne“, es einzig und allein darum, die Sehnsucht nach der Ferne in den Menschen zu wecken. Nachdem das Fernweh auch noch New York erreichte, war die Reise fast zu Ende. Als letztes Ziel hatten die Männer Afrika auf dem Programm. Mit ein wenig Bewegung und den Solisten Otto Moser und Achim Schätzle zogen sie die Gäste in ihren Bann. „Ipharadisi“ nach einem Arragement von Lorenz Maierhofer war einfach die Krönung des Abends. Es folgten Zugabe-Rufe, denen der Chor folge leisten mußte. Sie verabschiedeten sich noch einmal mit Ipharadisi.
Zum Schluß des Abends bedankte sich Jürgen Dreher bei allen Teilnehmenden Chören sowie bei allen Helfern vor und hinter der Bühne.1-DSC_0188 1-DSC_0119 1-DSC_0143 1-DSC_0156 1-DSC_0162

Isabelle Arnold, 18. Okt 2014, Chorgattung, Chorverband Zollernalb, Gaue und Verbände, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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