Liederkranz Herbertingen begeistert das Publikum beim Herbstkonzert

Beim Festival der Chormusik in der vollbesetzten Alemannenhalle erlebten alle Zuhörer und Besucher einen musikalischen Hochgenuss.
Der gemischte Chor, der mit 19 Sängerinnen und 17 Sängern auftrat, lief mit Gudrun Heinzelmann, die das Amt als Chorleiterin erst wenige Monate bekleidet, zur Höchstform auf . Begeistert war das Publikum auch von den fröhlichen Farbtupfern des Kinderchores aus Herbertingen, den Ursula Rechle als Chorleiterin dirigierte.
Vorsitzender Hans Dehm, der seit 22 Jahren dieses Amt inne hat, begrüßte zunächst die anwesenden Ehrengäste. Die Liste der Honorationen führte der Ehrenbürger Sigfried Abt mit seiner Frau an. Zu den Ehrengästen zählte auch der Ehrenvorsitzende des Liederkranzes Eugen Engenhardt. In Vertretung von Bürgermeister Schrenk konnte der Vorsitzende den ersten Stellvertreter Manfred Müller begrüßen. Ein weiterer Willkommensgruß galt dem Präsidenten vom Donau-Bussen-Sängergau, Wolfgang Obnerndorfer. Danach sorgten vier Könner ihres Faches, das Klarinettenensemble mit Carmen Hugger, Bernd und Georg Buck, sowie Gerold Schmid für einen fullminanten Auftritt mit einer wohltuenden Klangfarbigkeit, die sie aus ihren Instrumenten hervorzauberten. Mit einem romantischen Klassiker „An die Musik“ von Franz Schubert, durch den Frauenchor und der „Abendruhe“ und „Dies und Das“ von W.A.Mozart, vorgetragen durch den gemischten Chor, wurde das Programm fortgesetzt.
Die Solosängerin des Abends Theresia Heinzelmann, die Tochter der Chorleiterin, ließ im Handumdrehen erkennen, dass hier ein junges Gesangstalent heranwächst, was sie „Auf den Flügeln des Gesangs“ von Mendelssohn-Bartholdy tadellos interpretierte und ganz bravourös – und souverän vorgetragen hat. Dafür gab es herzlichen und ebenso reichlichen Beifall. Nach der Pause nahm das Konzert dann richtig Fahrt auf und gefiel mit den unvergänglichen Liedern und Musikstücken, wie „Barkarole“ aus „Hoffmanns Erzählungen“ von von Jack Offenbach, die der gemischte Chor mit einer fein melodischer Note vortrug. Im Eiltempo mit blaugrünem Dress kam der Kinderchor Herbertingen auf die Bühne und gab mit dem „Hexen-Rap“, einer Filmelodie der Bibi Blocksberg, einen ersten gelungenen Farbtupfer zum Besten. Als ein aufmerksamer Begleiter am Klavier erwies sich der der gekonnt aufspielende Michael Baake während des gesamten Konzertes. Es war hübsch anzusehen, wie unter der Leitung von Ursula Rechle, 26 Mädchen – und ein tapferer Junge, einen grandiosen und herzerfrischenden Auftritt hinlegten. Das zweieinhalbstündige Konzert ließ keine Wünsche offen, weil Instrumental sogar „Ratime Dance“ und „Olvera Street“ die „Los Angeles Sketches“ eingestreut wurden, sodass nach einem langanhaltendem Schlussapplaus des Publikums auch gleich noch eine Zugabe forderte. Als Zugab gab es vom gemischten Chor den Gospelsong „Halleluja“.

Heinz Fischer, 30. Okt 2014, Chorverband Donau-Bussen, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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