Aktuelles Editorial SINGEN, Ausgabe 12-2014

Seifert2012editLiebe Sängerinnen und Sänger, liebe Vorsitzende,

das zu Ende gehende Jahr gibt Anlass zum Rückblick. Sie finden ihn auf sehr persönliche Art der Präsidiumsmitglieder im aktuellen Heft unserer Verbandszeitschrift SINGEN. Sicher war es auch für Sie ein arbeitsreiches Jahr mit Höhen und Tiefen. Sie haben sich engagiert, Sie haben Erfolge erzielt. Wenn etwas schief lief, haben Sie es überwunden. Für Ihren Einsatz, gewiss auch mit Herzblut, für den Chorgesang in allen seinen Erscheinungsformen möchte ich Ihnen mit großer Hochachtung danken. Sie haben sich verdient gemacht und dürfen stolz auf das Erreichte sein!

In das kommende Jahr blicke ich mit Sorge und Spannung. Mit Sorge deswegen, weil, wenn nicht alles täuscht, 2014 die Zahl der sich auflösenden Chorvereine die Zahl der neuen Mitglieder im Chorverband deutlich übersteigen wird. Der Trend zum Singen schlägt sich leider nicht in einem Trend zu vereinsmäßig organisierten Chören nieder. Umso wichtiger ist es, dass wir werbend und qualitativ intensiver betreiben, was wir durch beeindruckende Zahlen nicht mehr darstellen können.

Mit Spannung verfolge ich die Einführung neuer Förderrichtlinien für die Amateurmusik seitens des Landes. Hier konnte eine gute Ausgangsbasis geschaffen werden. Die Praxis muss ihre Tragfähigkeit erweisen. Mit dem Übergang des Förderverfahrens von den Regierungspräsiden auf den Landesmusikverband haben wir ein Grundanliegen erreicht. Jetzt gilt es, den Landesmusikverband so zu stärken, dass er seine Aufgabe optimal erfüllen kann.

Da ich nun von der finanziellen Förderung schreibe, möchte ich erwähnen, dass wir im zu Ende gehenden Jahr vom Land wieder eine gute Finanzierung erhalten haben. Die Förderungsdelle, die uns 2013 rund 30.000 Euro Vermögensverlust eingebracht hat, wurde nicht fortgeschrieben. Darum möchte ich dem Land danken, dass es uns in diesem Jahr mit 989.818 Euro so bedacht hat, wie wir es nach Treu und Glauben erwarten durften. Diese Summe ist natürlich nicht allein für die Verbandsebene bestimmt. Fast die Hälfte mit etwas über 400.000 Euro kommt Ihren Vereinen als Chorleiterförderung unmittelbar zugute. Indirekt können Sie durch Wahrnehmung von Bildungsmaßnahmen weiteren Gewinn für Ihren Verein daraus ziehen. Wie es 2015 weitergeht? Ich werde Sie informieren.

Nun wünsche ich Ihnen allen eine gesegnete Adventszeit, die in ein Frieden ausstrahlendes Weihnachtsfest mündet. Welche Sehnsucht hat doch die gebeutelte Welt, wenn sie sich nur eines erhofft: … und Friede auf Erden.

Ihr
Eckhart Seifert

Wolfgang Layer, 1. Dez 2014, Aus der Geschäftsstelle, Editorial, Singen und Stimme, Themen, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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