Chorgesangpräsentiert sich generationenverbindend

Beim fünften „Vocal im Spital“ singen sechs Chöre aus der Region Traditionelles und Modernes

Chorgesang unter freiem Himmel an einem ziemlich lauen Sommerabend: Dass diese Kombination zieht, bewies das Open Air „Vocal im Spital“, das die Region Biberach im Oberschwäbischen Chorverband am Sonntagabend bereits zum fünften Mal im Innenhof des Biberacher Spitalgebäudes veranstaltete. Mehrere Hundert Besucher lauschten den Gesangsvorträgen von sechs Chören.

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Der Regionsvorsitzende Andreas Mayer aus Warthausen bei der Begrüßung

Das Konzertformat habe sich bewährt, sagte der Regionsvorsitzende Andreas Mayer aus Warthausen. Der Verband bemühe sich um einen Querschnitt von traditionellen bis zu modernen Stücken, die jedes Jahr von anderen Chören der Region präsentiert werden. „Der Erlös des Abends wird für Fortbildungen der beteiligten Chöre verwendet“, so Mayer.

Den Auftakt machte der Kinder- und Jugendchor Eberhardzell unter der Leitung von Helena Klein. In roten T-Shirts boten sie den Zuhörern einen munteren Querschnitt von bekannten Melodien aus dem Disney-Film „Das Dschungelbuch“. Der Liederkranz Warthausen spannte den Bogen unter der Leitung von Christine Wetzel vom traditionellen Volkslieder-Medley mit fein herausgearbeiteter Dynamik bis hin zu Katja Ebsteins „Wunder gibt es immer wieder“ in einer Gospelversion.

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Der Männergesangverein Steinhausen-Muttensweiler mit seinem Dirigenten Matthias Wolf

Als großer, ausgewogener Klangkörper präsentierte sich der Männergesangverein Steinhausen-Muttensweiler mit seinem Dirigenten Matthias Wolf. Zu Beginn schmetterten die mehr als 30 Herren den Sängergruß, um bei „Butterfly“ anschließend ganz romantisch zu klingen. Mit dem Text des Stücks „Ich liebte einst ein Mädchen“ hatten die Männer die Lacher des Publikums auf ihrer Seite. Der Auftritt endete getragen mit „Im schönsten Wiesengrunde“.

Seine gesangliche Vielfalt stellte auch der Gesangverein „Frohsinn“ Ingerkingen. Auf Hubert von Goiserns „Weit, weit weg“ folgte „Alles nur geklaut“ von den Prinzen in einem wunderbaren Chorsatz. Zum Mitklatschen und Mitsingen animierte schließlich die heimliche Hymne dieses Landstrichs „Auf d’r schwäb’sche Eisebahna“.

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Seine gesangliche Vielfalt stellte auch der Gesangverein „Frohsinn“ Ingerkingen unter Beweis

Für Bewegung auf der Bühne im Spitalhof sorgte nach der Pause die Jazztanzgruppe „Pinacolada“ aus Äpfingen. Was anfangs nach militärischem Drill aussah, entwickelte sich nach und nach zur akrobatischen Tanzperformance.

Den Gesangsreigen setzte der Gesangverein „Concordia“ Äpfingen unter der Leitung von Eva-Maria Wittmann fort. Mitreißend und mit Klarinettenbegleitung erklang die hebräische Volksweise „Hava nagila“, gefolgt von zwei Volksliedern aus Südafrika.

Den gesanglichen Schlusspunkt setzten die Sänger der Gruppe „Bräschdleng“ unter der Leitung von Roland Weber. Den Herren mit den roten Hemden und schwarzen Mützen sitzt beim Singen der Schalk im Nacken, was sie mit „Tauben vergiften im Park“ oder „Probier’s mal mit ’nem Bass“ unter Beweis stellten. Mit einer Rap-Einlage kam das abschließende „Aus der Traube in die Tonne“ daher. Nach einer Zugabe verabschiedeten sich am Ende alle Chöre gemeinsam unter der Leitung von Joachim Rampf mit dem Lied „Als Freunde kamen wir“.

Weitere Infos und Bilder unter:

http://www.ocv1885.de/region-biberach-vokal-im-spital-2015.html

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