Cantemus Frauenstimmen Ehingen und der Silcherchor Donau-Bussen begeistern in der vollbesetzten Liebfrauenkirche

Stimmgewaltig und ergreifend, herausragend in der Tiefe und Fülle der sakralen Musik, ertönten die Cantemus Frauenstimmen und der Silcherchor Donau-Bussen in der vollbesetzen Liebfrauenkirche.

Schon die dicht besetzten Bänke in der Ehinger Liebfrauenkirche zeigten das hohe Renommee der Ehinger Cantemus Frauenstimmen und des Silcherchores Donau-Bussen auf. In monatelanger Probenarbeit hatte Peter Schmitz als musikalischer Leiter dieser beiden Chöre, das außergewöhnliche und anspruchsvolle Konzert mit den Sängerinnen und Sängern perfekt vorbereitet. Das mit feiner Hand arrangierte Programm mit dem Titel: „Te Deum laudamus“ („Dich großer Gott, loben wir“) bot einen atemberaubenden Hörgenuss, der von den Zuhörern mit anerkennendem und herzlichen Beifall belohnt wurde. Ein imposantes Bild bot sich bei dem mehrstimmig gesungenen Eröffnungslied „Jauchzet dem Herrn“ von Felix Mendelsohn Bartholdy, als die Cantemus Frauenstimmen in stilvoller schwarzer Kleidung und den bunten Schals als Farbtupfer sowie den Männern vom Silcherchor den barocken Altarraum füllten. Tragende Werke des wohl bedeutendsten Komponisten prägten einen umfangreichen Part des höchst anspruchsvollen Programms. Bei der „Laudate Pueri“ waren die klaren und ausdrucksvollen Frauenstimmen mit Klavierbegleitung zu hören, ebenso beim Vortrag vom gemeinsamen forsch und kraftvollen gesungenen Stück aus den Psalmen „Warum toben die Heiden“ Der ganze Kirchenraum schien zu vibrieren bei dem fünfsätzigen geistlichen Chorwerk „Vespergesang für Männerchor“ vorgetragen durch den Silcherchor Donau-Bussen. Stimmgewaltig war der gemeinsame Part beider Chöre bei dem Psalm „Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass er dich behüte auf all deinen Wegen“.  Die Zuhörer waren tief ergriffen über die mit Feingefühl und voller Innbrunst zu Gehör gebrachten Liedern. Das Kirchenkonzert erwies sich als ein Höhepunkt und als musikalischer Hörgenuss. Friedvoll und ruhig war es in den Kirchenbänken während des Konzertes, vor allem war es dem Umstand zu verdanken, dass nur wenige Zuhörer zwischem dem Konzert klatschten. Mit dem erhebenden „Te Deum“ von John Rutter setzten die Cantemus Frauenstimmen und der Silcherchor Donau-Bussen einen grandiosen Schlusspunkt und bedankten sich für den minutenlangen und rauschenden Applaus mit einer klangvollen Zugabe.

 

Heinz Fischer, 17. Aug 2015, Chorverband Donau-Bussen, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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