September 2015

New York Voices Workshop am 6.Dezember in Stuttgart

Johannes Pfeffer, 30.09.2015, Aus der Geschäftsstelle, CV Stuttgarter Kinder- und Jugendchöre, Fortbildungen, Jugendchöre, Junge Chöre, Wilhelm-Hauff-Chorverband, Kommentare geschlossen

Die New York Voices werden zu Recht als eines der weltbesten Vocal-Jazz-Ensembles bezeichnet. Kim Nazarian, Lauren Kinhan, Peter Eldridge und Bandleader Darmon Meader zeichnen sich vor allem durch ihre unglaubliche stilistische Wandlungsfähigkeit aus.

Mit ihren grandiosen Stimmen und atemberaubenden Arrangements haben sie die ganze Welt bereist und weltweit ihr Publikum verzaubert. Neben ihrer umfangreichen Konzert- und Studiotätigkeit zählen die New York Voices auch zu den anerkanntesten Dozenten für Jazzgesang (u.a. an der Manhattan School of Music/New York und am Berklee College of Music/Boston) und veranstalten seit bereits sieben Jahren ihr eigenes Vocal Jazz Camp in der Bowling Green State University in Ohio.

Da sie seit Jahren keinen gemeinsamen Workshop in Deutschland gegeben haben, bietet sich hier eine einzigartige Gelegenheit, diese vier Ausnahmesänger hautnah zu erleben und von ihrem reichhaltigen Erfahrungsschatz zu profitieren.

Zeit: 06. Dezember 2015, 10.30 Uhr bis 18.00 Uhr
Ort:  Treffpunkt Rotebühlplatz, Stuttgart

Die formlose Anmeldung zum Workshop bitte nicht an uns, sondern per Mail oder Telefon an die Stuttgarter Musikschule richten: stuttgarter.musikschule@stuttgart.de, Telefon: 0711/216 66 223


SingArt Concordia bringt „Musikalische Zeitreise“ nochmals auf die Bühne

Puritscher, 28.09.2015, Chorgattung, Chorverband Johannes Kepler, Gaue und Verbände, Jugendchöre, Singen und Stimme, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

StrubaChöre_KonzertPlakat_02.10.2015Nachdem die „musikalische Zeitreise“ mit dem großen Günter Schneidewind vom SWR 1 im März so erfolgreich war, bringen wir unsere Bests of “30er bis 80er Jahre“ in der Stadthalle, Leonberg am 02. Oktober nochmals auf die Bühne.

Lassen Sie sich mitnehmen in die verschiedenen Zeitepochen, die in Bildern erzählt und besungen werden.  Einmal fühlt sich der Zuschauer in ein Tanzlokal der 30er Jahre versetzt, danach wühlen Trümmerfrauen in den Schuttresten einer deutschen Stadt.

Kurze Zeit später wirbeln Rock’n Roll-Tänzer zu “Rock Around the Clock“ über die Bühne oder der Zuschauer befindet sich in einer Schar Hippies, die kiffen, tanzen und singen. Spätestens beim “Neue Deutsche Welle“ Medley darf dann richtig gelacht werden. Denn der Spaß kommt in dieser gesungenen Geschichtsstunde mit “Lehrer“ Schneidewind sicher nicht zu kurz. Und damit der Sound auch zum Schlager passt, wird die SingArt Concordia von erfahrenen Profi-Musikern unter anderem des SWR begleitet.

Freuen Sie sich auf einen schönen, musikalischen Abend. Gestartet wird um 19.30 Uhr.

Karten gibt es bei Schreibwaren Zwiener in Weissach, bei der Volksbank Flacht, in der Creativ Werkstatt Jenk in Rutesheim, bei der Tonleiter in Leonberg und bei der Stadthalle, Leonberg.

Erwachsene 15 € (Abendkasse 17 €), Schüler/Studenten 10€ bzw. 12 €. Bis 14 Jahre ist der Eintritt frei.


Uraufführung: Jubiläums-Musical „Lost in Time“ der DitSingers am 11.10.2015 in der Stadthalle Leonberg

Puritscher, 28.09.2015, Chorgattung, Chorverband Johannes Kepler, Gaue und Verbände, Junge Chöre, Singen und Stimme, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

DitSingers_PressefotoDas Stück „Lost in Time“ wurde speziell zum zehnjährigen Jubiläum der DitSingers von Chormitgliedern (Sonja Weigel, Alfonso Sanz und Katharina Holzer) für die DitSingers entwickelt. Zusammen mit dem city-chor des Liederkranzes Ditzingen sind bis zu 60 Akteure auf der Bühne zu sehen. Begleitet werden sie von der Torsten Bader Band.

Worum geht es in dem Musical „Lost in Time“?

Ein sehr unterschiedliches Geschwisterpaar, Karrierezicke (Katharina Holzer) versus realitätsferner Lebenskünstler (Erik Bossog), erben von ihrem Großvater ein Hotel: Streit ist vorprogrammiert! Doch dann finden die Geschwister im Hotel eine alte Zeitmaschine. Sie entdecken Ungeahntes und Faszinierendes aus ihrer Familiengeschichte, die die Erbschaft in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt und einige überraschende Wendungen bereithält. Eine Zeitreise durch ein Jahrhundert Musikgeschichte mit einer spannenden Story, abwechslungsreichen Choreografien, mitreißenden Songs und erfrischendem Schauspiel.

Regie führen Sonja Weigel, die auch die künstlerische Leitung übernimmt, sowie Alfonso Sanz.

Musikalischer Leiter ist der in der Region durch zahlreiche Chor-Großveranstaltungen bekannte Kai Müller. Mit seiner Chorgemeinschaft im Raum Stuttgart sowie auch alleine mit den Chören des Liederkranz Ditzingen hat der Chorleiter schon Großproduktionen wie Cabaret, „Dein ist mein ganzes Herz“, AIDA von Elton John, etc. auf die Bühne gebracht. Konzept der DitSingers Die DitSingers haben jedes Jahr aufs Neue regen Zulauf, und das ungebrochen seit zehn Jahren. „Das liegt unter anderem an unserem Konzept – nicht nur singen zu wollen, sondern auch Schauspiel und Tanz in einer Performance unterzubringen“, sagt Seyran Sanz Alonso, die Vorsitzende beider Chöre. „Das zieht auch viele neue junge Sänger an.“ Aufführungen: Heatwave FM (2011), 80’s Quer Beat (2012) sowie das Musical Aida (2014).

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Blended und Sy’zan entscheiden Vorentscheid für sich

Johannes Pfeffer, 28.09.2015, Chorpraxis, Jugendchöre, Junge Chöre, Singen und Stimme, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Aus dem Vorentscheid in Stuttgart ziehen zwei Ensembles ins Finale um den Jugend kulturell Förderpreis der HypoVereinsbank. Das hat die Jury nach einem spannenden Vorentscheid am 24. September entschieden.

Syzan, Foto: Melanie Grande.Die Entscheidung der Jury kam überraschend, aber nicht unerwartet. Denn die Zusammensetzung der Ensemble in Stuttgart brachte eine für die acapella Szene typische Herausforderung mit sich. In der A-cappella-Szene mischen sich ohne Berühungsängste Klassik, Pop und Jazz, die sogenannte E- mit der U-Musik. So erhielt Blended einen Jurypreis für ihre überzeugenden Beats und stimmlichen Leistungen im Popbereich. Das Ensemble Sy’zan überzeugte die Jury durch ihre gelungene Umsetzung ihres anspruchsvollen Programms und die Stilvielfalt von Volkslied, über Jazz bis hin zu zeitgenössischer Musik.

Kennengelernt haben sich Sy’zan beim Studium an der Musikhochschule Mannheim, und sie beschreiben selbst, dass gerade ihre unterschiedlichen Charaktere den homogenen Zusammenklang möglich machen. Dass die Probenarbeit mit einem zehnköpfigen Frauenensemble nicht immer reibungslos ist, nehmen Sie in ihrem Wettbewerbsbeitrag selbst auf die Schippe.

Herausfordernde Probenbedingungen stellen sich auch dem zweiten Gewinner, und Abräumer des Abends, Blended. Neben dem Jurypreis holen sie sich in Stuttgart auch den Publikumspreis. Die Mitglieder des Ensembles stammen aus Dresden, Berlin, Hamburg und Stuttgart. Erst im November 2014 hat sich das Ensemble gebildet. Alle Mitglieder sind selbst als Gesangssolisten, beziehungsweise als Beatboxer unterwegs. Wie schnell Blended musikalisch zusammengefunden haben, das stellten sie bei Jugend Kulturell Vorentscheid unter Beweis

Aus Wien angereist waren Beat Poetry Club, ein reines Frauenensemble, die ihre Musik selbst als Female-A-cappella-Soul-Pop-Sound beschreiben. Und obwohl kurzfristig die Beatboxerin umbesetzt werden musste, bewiesen sie abermals, dass Beatboxen keine Männerdomaine mehr ist.

Blended, Foto: Melanie Grande.Das dritte Ensemble mit Bezug zum Südwesten, das beim Vorentscheid es Jugend kulturell Förderpreis teilnahm sind ma’cappella aus Heidenheim. Sie haben sich in der Schule kennengelernt und ihre unterschiedlichen musikalischen Hintergründe eingebracht, wie auch ihr Stück „Masterpiece“ zeigt.

Die Stilvielfalt dieses Vorentscheids hat abermals die Experimentierfreude und das hohe Niveau der jungen A-cappella-szene gezeigt. Die Vergabe von zwei ersten Preisen war ein wichtiges Zeichen für das neben- und miteinander der Stile. Blended und Sy’zan stehen am 2. November in Hamburg im Finale. Bisher steht als weiter Teilnehmer aus dem Vorentscheid in Düsseldorf noch HörBand fest. Noch zwei Vorentscheide in Berlin und Weimar folgen, dann ist die Finalauslosung komplett.


Das Chorfest-Mini-Ticket ist da!

Johannes Pfeffer, 25.09.2015, Chorfest/chor.com, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Das Chorfest-Mini-Ticket zum Preis von 15 Euro (7,50 Euro für Kinder- und Jugendchöre) pro Person ermöglicht es Chören oder Einzelpersonen an Präsentationen von Landesverbänden des Deutschen Chorverbandes teilzunehmen. Im Mini-Ticket enthalten sind außerdem die Möglichkeit zu einem Auftritt mit dem eigenen Chor am Donnerstag oder Sonntag sowie die Teilnahme am Singen in sozialen Einrichtungen. Das Mini-Ticket berechtigt weder zur Teilnahme am Wettbewerb noch am „Messiah“-Mitsingkonzert und beinhaltet auch keine  Eintrittskarten für die kostenpflichtigen Fest- und Nachtklangkonzerte. Pro Person darf max. ein Mini-Ticket erworben werden.

Mehr unter www.chorfest.de


Chorbuch Weihnachtslieder, der Notentipp im Herbst

Johannes Pfeffer, 25.09.2015, Chorpraxis, Frauenchöre, Gelesen, gehört, gemischte Chöre, Jugendchöre, Junge Chöre, Kinderchöre, Männerchöre, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Weihnachtslieder_carus_4stimmigFür den aktuellen Newsletter für Chorleiter stellt Nikolai Ott Chormusik zur Weihnachtszeit vor: Der Carus-Verlag hat mit dem 2012 erschienenen „Advents- und Weihnachtslieder. Chorbuch 4stimmig“ ein durchaus gelungenes und spannendes Chorbuch mit Advents- und Weihnachtsstücken auf den Markt gebracht, aus dessen vierstimmiger Version hier nun drei besonders reizvolle Sätze besprochen werden sollen.

  1. God rest you merry, gentlemen (John Høybye)
    Dieses englische Carol kommt im Arrangement von John Høybye sehr jugendlich daher. Über eine ostinate Figur in den drei unteren Stimmen legt sich der cantus firmus ausgesprochen elegant und geschickt im Sopran. Im zweiten Teil der Melodie fächert sich der Chor zu einem Klangteppich auf , bevor er wieder in das eingangs vorgestellte Ostinato zurückfällt. In der zweiten Strophe wandert die Melodie in die beiden Männerstimmen (unisono), die die Frauenstimmen mit einer augmentierten ersten Choralzeile begleiten, ein einfacher Kunstgriff, der das Stück aber unglaublich reizvoll macht. Die dritte Strophe erhebt sich über einen Orgelpunkt, der im Lauf der Strophe von den Männer- zu den Frauenstimmen wechselt und irgendwann wieder in das Ostinato mündet, mit dem das Stück endet.
    Dieses Arrangement wirft sicher die Frage auf, ob es angemessen ist, ein altehrwürdiges Carol so darzustellen wie Høybye es hier tut. Ganz ehrlich: Ja! Das Stück ist mit einfachsten Mitteln handwerklich so gut gestrickt, dass es zur Einstudierung maximal zwei Proben braucht und der Spaßfaktor daran ist nicht zu unterschätzen. Klare Empfehlung für alle Fans von auskomponierten Liedern und solche, die es hiermit dringend werden sollten!
  2. Hört der Engel helle Lieder (Alfred Schönfelder)
    Das allseits bekannte Weihnachtslied bekommt im Satz von Alfred Schönfelder zwar nicht die Faktur von Høybyes „God rest you merry, gentlemen“, versteckt sich aber zum Glück nicht hinter einem vierstimmig homophonen Satz, sondern kommt in einem Mix aus eindrücklicher Harmonik und gekonntem Tonsatz daher, die Melodie verteilt sich choralzeilenweise auf Sopran, Alt und Tenor. Das Gloria wird 5-stimmig mit einem geteilten Sopran. Der erste Sopran ist verdammt hoch aber für den Tonsatz unerlässlich. Es genügt aber, nur eine kleine Gruppe damit zu betrauen, die sich da oben auskennt… Das Stück ist zum Einstudieren nicht weiter schwer, eine klare und nachvollziehbare Stimmführung kommt dem Sänger hier sehr entgegen. Allerdings ist die intonatorische Komponente (wie so oft…) tückisch. Wer kann und Mut hat, der sollte sich unbedingt an das Stück wagen, wer Zweifel hat, lieber etwas anderes raussuchen….
  3. Kommet ihr Hirten (Carl Riedel)
    Ein schönes und tradiertes Weihnachtslied! Carl Riedel war selbst Kapellmeister in Leipzig und hat den Text aus dem Tschechischen übersetzt und diesen Satz geschrieben. Im Trio dieser Empfehlungen ist es sicher der einfachste Satz, obwohl vielleicht gerade seine Schlichtheit Lied besonders gerecht wird. Auf jeden Fall ist dieser Satz zum Einstudieren sehr geschickt, viele Motive wiederholen sich und alles ist für den, der das Lied kennt, irgendwie voraushörbar. Das tut dem Weihnachtslied und diesem Satz aber bestimmt keinen Abbruch.
    Die erste Strophe der Engel wird -wie sollte es anders sein- von den Frauen gesungen, erst als Terzett (mit dem Alt als Bordun) und dann unisono. Die zweite Strophe besetzt Riedel mit einem Doppelquartett, ob das immer so sein muss bleibt dem Chorleiter überlassen. Hier wird der Bass zum Bordun. Die Stimmführung im Tenor ist nicht unbedingt geschickt, aber vielleicht können zwei selbstbewusste Alti in T. 15 und T. 19 (analog T. 29 und 33) aushelfen… Die dritte Strophe erklärt sich dem Betrachter von selbst. Ein dreigeteilter Bass ist nicht überall zu finden, aber zweistimmig (G-d) ist hier definitiv auch ausreichend, bevor Sie ihre wertvollen Bässe in der Mitte auseinanderreißen müssen!

Das „Advents- und Weihnachtslieder. Chorbuch 4stimmig“ gibt es für 34,90 € direkt beim Carus-Verlag zu erwerben-

Wenn auch Sie den vollständigen Newsletter des Schwäbischen Chorverbandes erhalten möchten, dann schicken Sie eine Mail mit dem Betreff „Newsletter Chorleiter“ an info@s-chorverband.de


Vocals On Air präsentiert Folge 5 der Reihe „Singende Frauen und Mädchen

Vocals On Air, 24.09.2015, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

VoA_67Musikalische Gäste: Mädchenchor Hannover und Cantus Novus Ulm

Singende Frauen und Mädchen sind das Thema in der 67. Sendung vom Radiomagazin „Vocals On Air“. Für diese Sendung hat sich Moderator Holger Frank Heimsch den Mädchenchor Hannover und den Frauenchor Cantus Novus Ulm eingeladen.
Zudem gibt es spannende Literaturempfehlungen für den Bereich „Neue Musik im Mädchen-/Frauenchor“ aus dem Schott-Verlag. Was die Besucher beim Deutschen Chorfest 2016 in Stuttgart erwarten wird, das berichtet Vocals On Air von der Pressekonferenz in Stuttgart

Vierstufige Chorausbildung und spannende Konzertprojekte: Mädchenchor Hannover

Im Jahre 1952 wurde der Mädchenchor Hannover ins Leben gerufen. Sein vierstufiges Ausbildungskonzept bringt die jungend Mädchen und Frauen sehr früh in Kontakt mit traditionellen und modernen Werken der Chormusik. Konzertreisen und Konzertprojekte z.B mit ‘The King‘s Singers“ tragen ihren Teil dazu bei.
Im Gespräch mit Chorleiterin Gudrun Schröfel spricht Holger Frank Heimsch über die Faszination Mädchenchor und die aktuellen Projekte.

VoA_67_UlmSeit 20 Jahren erfolgreich: Frauenchor Cantus Novus Ulm

„Wir sind teilweise alles früher Ulmer Spatzen gewesen und wollten nach dieser Zeit weitersingen.“ so Ulrike Schneider, Mitglied im Chor. Seit 1995 ist der Frauenchor unter der Leitung von Helmut Steger musikalisch unterwegs. Chorwettbewerbe und regelmäßige Konzerte gehören zum Programm der rund 25 Damen.
In der Sendung berichtet Ulrike Schneider über die Entwicklung des Chores und das Jubiläumsprogramm 2015.

VoA_67_MedientippNeue Musik für den Mädchen-/Frauenchor: Medientipp mit Julia Gerber (Schott-Music)

Die Medientipps in der Sendung sind für ambitionierte Mädchen- und Frauenchöre geeignet. Dabei liegt der Schwerpunkt auf zeitgenössischen Vertonungen. In der Sendung werden Werke von Raimund Wippermann und Pascal Martiné zusammen mit Julia Gerber aus dem Schott-Verlag vorgestellt und angehört. weiterlesen »


Ein Fest der kulturellen Begegnung der Eurotreff 2015

Johannes Pfeffer, 22.09.2015, Chorjugend im SCV, Jugendchöre, Kinderchöre, Nachwuchsarbeit / Werbung, Singen und Stimme, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Eurotreff 2015 „Im heutigen Konzert haben wir gelernt, dass man beim Chorsingen Fitness, Fremdsprachen, Koordination, Selbstbewusstsein und Physik erlernen kann“, so Jereoen Schrijner, Moderator des Abschlusskonzertes beim diesjährigen Eurotreff. Zuvor hat die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Gabriele Heinen-Kljajic, in Wolfenbüttel ermuntert auf die Kraft der Musik in der Begegnung der Kulturen, auch bei den aktuellen Einwanderungsbewegungen zu vertrauen.

Für die rund 700 teilnehmenden Kinder und Jugendlichen war wohl ein ganz anderes Motiv im Vordergrund: Gemeinsam singen macht einfach Spass. Dass der Spass auch in keinster Weise im Gegensatz zur Arbeit steht, beweist die Arbeit in den Chorateliers. In 7 Chorateliers haben die 19 Teilnehmerchöre drei Tage lang intensiv geprobt. Für jedes Choratelier hat der Arbeitskreis Musik in der Jugend wieder einen hochkarätigen Chorleiter gewinnen könnnen.

Eurotreff 2015Die Chöre, die in den Chorateliers zusammenarbeiten kennen sich vor dem Festival nicht. Umso erstaulicher ist es, wie durch die Probenarbeit aus zwei bis vier Chören ein homogener Klangkörper wird. Trotz der unterschiedlichen Muttersprachen haben alle Ateliers zu einer gemeinsamen Klangvorstellung gefunden.

Aus sechs Ländern kamen die Chorleiter für die Ateliers. Und ihre Literaturauswahl zum Motto des diesjährigen Eurotreffs, Sounds of City, hat wenig bekannte, dafür aber umso mehr entdeckenswerte Chorwerke zur Folge. Darunter die Uraufführung des Auftragswerks „Augen in der Großstadt“ von Andreas Weil und die Deutsche Uraufführung von „What is Music“ des polnischen Komponosten Marek Raczynski.

Für Wolfgang Waible, Chorleiter des Christphorus Kinderchors aus Altensteig im Schwäbischen Chorverband, hat sich die Reise nach Wolfenbüttel sehr gelohnt. „Ich selbst habe viel gelernt von Hans de Gilde – und auch der Chor. Die jungen Sänger werden so motiviert, auch die Buben, wenn sie andere Jungs singen hören.“, so der Chorleiter.


Bewegend und betörend – Lateinamerikanische Fiesta in der Stadtkirche Esslingen

Johannes Pfeffer, 17.09.2015, Chorverband Karl-Pfaff, Kommentare geschlossen

ELK 2015 09 15 1John Rutters Magnificat stand im Mittelpunkt des Konzerts, welches der Esslinger Liederkranz e.V. 1827 in Kooperation mit der SING_UNI und den Campus-Telemännern anbot. Eingerahmt war das Werk von Heinrich Schütz‘ „Also hat Gott die Welt geliebt“, Felix Mendelssohn Bartholdys „Hebe Deine Augen“ auf, welche von den EL-Singers, einem Auswahlkammerchor des Esslinger Liederkranzes, in stimmlicher Klarheit und mit großer Souveränität von der Chorempore erklangen.
Es folgte der Gemischte Chor „Denn Er hat seinen Engeln befohlen“, welches ebenfalls aus Mendelssohns Bartholdys „Elias“ stammt. Die Campus-Telemänner, ein Orchester bestehend aus Studenten, Schülern, Laien und Profis, stellte sich hiermit dem Publikum vor. Konzertmeisterin Birte Thoma führte die Streicher sicher, Dirigentin Steffi Bade-Bräuning formte einen flexiblen Chor- und Orchesterklang. weiterlesen »


Eine Stadt wird zur Bühne

Wolfgang Layer, 17.09.2015, Chorverband Enz, Gaue und Verbände, Kommentare geschlossen

Chortage bieten auf dem Gartenschaugelände ein Fest für Freunde des Gesangs
von Norbert Kollros

"Mir im Süden" - die A-cappella-Gruppe füenf zusammen mit dem Projektchor des Chorverbands Enz

„Mir im Süden“ – die A-cappella-Gruppe füenf zusammen mit dem Projektchor des Chorverbands Enz (Foto: Kollros)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von fröhlichen Volksliedern über stimmgewaltige Männerchöre bis hin zur Choralfanfare und der abschließend gemeinsam gesungenen Nationalhymne bei der Schlussfeier – Chorgesang ist vielfältig und muss, so unterstrichen Grußredner wie der Chef der Landtags-CDU, Guido Wolf, keineswegs verstaubt wirken.

Das war es also, das große Sängertreffen des Chorverbands Enz, die Chortage mit dem Schwerpunkt auf der Gartenschau in Mühlacker. 54 Vereine mit mehr als 1600 Mitwirkenden gaben sich in den Enzgärten ein Stelldichein, und das Motto war ganz auf die Gartenschau abgestimmt: eine „Blühende Chorlandschaft“. Und diesem Leitmotiv machten die Sängerinnen und Sänger aus dem Gebiet von Bad Herrenalb bis Sersheim alle Ehre. Die Großveranstaltung kann man locker auch so umschreiben, wie sich etwa der Ötisheimer „Junge Chor“ nennt: „klangtastisch“ (also fantastisch) – oder wie der Schwabe sagen würde: „von allem ebbes“.

Ein ganzes Wochenende lang ertönten auf drei Bühnen Gesangsarrangements aller Stilrichtungen. Das traditionelle „deutsche Liedgut“, wie es über Jahrzehnte in allen Vereinen zuvorderst gepflegt wurde, fehlte zwar nicht, es wurde aber in großer Vielfalt durch moderne Weisen ergänzt, die den Erfolg der „Jungen Chöre“ ausmachen: Schlager, Anleihen aus Pop und Rock oder Musical-Melodien. Da gab es zum Beispiel am Samstag beim Abend dieser Jungen Chöre in der großen Veranstaltungshalle ein Wiederhören mit Queen, den Bee Gees und den Beatles, und selbst Udo Lindenberg blieb da nicht außen vor, allerdings nicht mit nuschelnder Reibeisen-Stimme, sondern vielstimmig von Bass bis Sopran ging’s da „Hintern Horizont“. weiterlesen »


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