20 Jahre Martin-Falk-Show

Überraschungen und Sternstunden bei „20 Jahre Martin-Falk-Show“
Vulkania
 Oberriexingen bedankt sich bei langjährigem Chorleiter

Vulkania Oberriexingen

Vulkania mit allen Chorformationen

Gleich ein ganzes Konzert hat die Vulkania kürzlich ihrem Chorleiter Martin Falk zum 20-jährigen Jubiläum der erfolgreichen Zusammenarbeit gewidmet. In einer witzigen Chartshow ließen rund 100 Aktive des Oberriexinger Gesangvereins die vergangenen zwei Jahrzehnte Revue passieren.
Los ging es mit allen Formationen und „Conquest of Paradise“ – der Eroberung des (Vulkania)Paradieses 1995 durch den jungen Musiklehrer. In diesem Jahr hätte sich nicht nur die präsentierte Filmmusik in den Hitlisten, sondern auch Martin Falk gegen seine Mitbewerber durchgesetzt, informierten Sabine Biehler und Axel Hohn in ihrer kurzweiligen Moderation. Seither gibt der Vollblutmusiker den Ton an. Er hat sowohl mit den Kinder- und Jugendchören als auch mit den Erwachsenen zahlreiche Konzerte und Musicals auf die Bühne gebracht. Aus „Tabaluga“ und „Buddy Holly“ gab es denn entsprechende Kostproben zu hören, bevor sich die 15-jährige Selina Biehler mit dem Titanic-Hit von 1998 „My heart will go on“ in die Herzen des Publikums sang. Auch mit dem „Zauberlatein“ aus Falks Kindermusical „Die Zeitmaschine“ verzauberte der Nachwuchs – rund 20 rappende Vulkids – die Gäste. Mit launigen Kommentaren entweder zum Mann am Klavier, der seine Sängerinnen und Sänger scheinbar mühelos mit Augenkontakt und Kopfnicken dirigiert, oder zu den Schlagzeilen dieser Welt ging es weiter auf der Zeitleiste. Die Jahrtausendwende leiteten die Linedancer mit ordentlich Hüftschwung und Taktgefühl ein, und der Junge Chor Lava bewies beim folgenden „Tanz der Vampire“ mindestens ebenso viel Kondition. Für das Jahr 2003, der Geburtsstunde von „Deutschland sucht den Superstar“, sorgte eine Bohlen-Menderes-Parodie für zahlreiche Lacher im Saal (Originalzitat von Dieter Bohlen: „Wir suchen hier Vulkanausbrüche und keine Furzfontänen!“), bevor Chöre und Solisten bei „We have a dream“ ihre musikalischen Träume mit den Zuhörern teilten. Dann ging es nochmals rund auf der Bühne: Ausgestattet mit Schwimmreifen, Schnorchel und Brille, setzten die Vulkids und Magmas die „Perfekte Welle“ in Gang und verabschiedeten sich anschließend mit Martin Falks persönlichem Wunschtitel „Echt“ und einem Geschenk von ihrem beliebten Chordirektor.
Auch die zweite Hälfte hatte zahlreiche Überraschungen, Sternstunden und emotionale Momente zu bieten. Für Gänsehaut-Feeling sorgte zunächst das Duett „Sind die Sterne gegen uns“ aus dem Musical Aida, das die Vulkania vor zehn Jahren aufgeführt hatte. Mit den Sportfreunden Stiller und „54, 74, 90, 2010“ feierte man noch einmal ausgelassen das Fußball-Sommermärchen von 2006. Es folgte „Ein Stern“ von DJ Ötzi mit dem Gemischten Chor, der genau wie Lava mit der beeindruckenden Version von „Viva la vida“ für weitere Begeisterung im Saal sorgte. Ebenso eroberten die nachfolgenden Songs aus dem Musical Mozart die Zuschauerherzen. Danach präsentierte der Jugendchor Magma und eine Kleinformation weitere Charthits aus den letzten Jahren, beispielsweise „Somewhere over the rainbow“ oder das fetzige „Rolling in the deep“ von Adele. Anschließend erinnerte ein Medley an das letzte Chor-Musical „Die 10 Gebote“. „Atemlos“ machte man dann sowohl mit Linedance als auch gesanglich mit Helene Fischer weiter und schließlich durfte die neue deutsche (Fußball-)Hymne „Auf uns“ als Highlight ebenfalls nicht fehlen. Doch noch immer war das Ende nicht erreicht. Denn nun wurde die Hauptperson des Abends auf die Bühne gebeten und interviewt, bevor ihn seine Sängerinnen und Sänger mit einer Spezialversion des fulminanten Finaltitels überraschten: „Ein Hoch auf dich, auf unsern Besten, dass du noch lang bei uns bleibst!“

Heike Neumann

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Peter Heinke, 20. Okt 2015, Chorverband Enz, gemischte Chöre, Jugendchöre, Junge Chöre, Singen und Stimme, Veranstaltungen, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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