„Sonne Mond und Sterne“

image001So war das Motto für ein begeisterndes Jahreskonzert des Liederkranz „Cäcilia Zwiefalten. Der Junge Chor Zwiefalten, der Männerprojektchor und der gemischte Chor Cäcilia Zwiefalten präsentierten ein mitreißendes Programm voller Abwechslung, aber auch mit gefühlsbetonten und ausdrucksstarken Melodien aus Tradition und Moderne.

Das Motto zog sich von dem hübsch illustren Programm, über die Dekoration mit Windlichtern, Beeren, Metallleuchtern und Lampions hinein in eine perfekt getroffene Auswahl von Liedern, die berührten, erinnerten und erheiterten. Mit „Die Himmel erzählen“ begann der gemischte Chor des Liederkranzes unter der bewährten Leitung von Heidi Fischer. Mit „Am kühlen Morgen“ marschierten 12 Männer vom Projektchor Cäcilia vom Foyer aus singend auf die Bühne und sangen sich zugleich in die Herzen der Zuhörer ein. Julia Weggenmann mit der Querflöte und Liliana Roth am Klavier brachten die „Morgenstimmung“ mit viel Harmonie und Gefühl zu Gehör. Im nächsten Programmblock begrüßten Vogelstimmen die Sänger, die voll Inbrunst und guter Laune sangen „Wach auf, meines Herzens Schöne“. Besonders mit viel Beifall bedacht wurde der Junge Chor Zwiefalten unter der Leitung von Franziska Heidecker. Gefühlvoll und voller Zugabe sangen die Jugendlichen von ihren „Träumen im Glück“.  Der anschließende Auftritt des gemischten Chores stand dem mit  „You Are My Sunshine“ in nichts nach. Waren die Lieder an diesem Abend noch so verschieden, eines hatten sie gemeinsam: Es ging um „Sonne, Mond und Sterne“, beziehungsweise was sie begleitet, der Morgen mit dem Aufwachen, die Träume in der Nacht. In dem Evergreen „Blue moon“ von Richard Rogers durfte geswingt und geschnipst werden. Der „Mister Sandmann“ vorgetragen durch den Chor Cäcilia kam nahe an die Originalaufnahme der „Chordettes“ heran. In die 1980er Jahre entführte der Chor mit zwei weiteren deutschen Schmusehits, „Gö, du bleibst heut Nacht bei mir“ und dem Song „Ohne dich schlaf ich nicht ein“. Doch auch für Besinnlichkeit war an diesem Abend Platz. Auf der abgedunkelten Bühne setzte sich der Chor auf „S`Bänkle“ und intonierte. „Der Mond ist aufgegangen“ und das rätoromanische „Sut Stellas“. Für besondere Momente sorgte der Männerprojektchor des Cäcilia Zwiefaltens. Mit dem „Morgenrot“ von Robert Pracht zog er ein, ließ die Sterne am Himmel funkeln, bevor sich die Männer für den „Mann im Mond“ in Hemdglonker und Zipfelmütze und Laterne und dem Schalk im Nacken verwandelten und sich schließlich auf der Bühne zur Ruhe legten. Einen starken und absolut beeindruckenden Ausmarsch lieferten die Sänger mit dem Canon, „Frère Jaques“ ab. Da brachen danach wirklich alle Dämme. Das Publikum bedankte sich mit lang anhaltendem Beifall für die überragende Leistung.

Mit Tränen in den Augen wurde Franziska Heideker anschließend verabschiedet, sie hat seit dem Jahre 2009 den Jungen Chor in Zwiefalten geleitet und zu Höchstleistungen geführt hat, jetzt gibt sie aber die Leitung ab. Ein besonderen Dank galt auch aus den Worten vom Vereinsvorsitzenden Alfred Bayer der Flötistin Julia Weggenmann aus Bad Schussenried, der Pianistin Liliana Roth, sowie Robert Glöckler mit der Gitarre , Hans-Peter Jakober mit dem E-Bass und Jonas Glöckler mit dem Schlagzeug. Der Vorsitzende hat Eingangs versprochen: „Die Sterne vom Himmel zu holen“ –  das ist jedenfalls bei diesem Konzert voll und ganz gelungen.

Heinz Fischer, 5. Nov 2015, Chorverband Donau-Bussen, Gaue und Verbände, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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