Eindrucksvolles chorisches Ereignis

Die Vielharmoniker aus Crailsheim-Altenmünster mit Dirigent Arnulf Brenner

Die Vielharmoniker aus Crailsheim-Altenmünster mit Dirigent Arnulf Brenner

Satteldorf. Der Hohenloher Chorverband hat Chöre seiner Mitgliedsvereine eingeladen zu einem Orientierungs- und Beratungssingen nach Satteldorf in die dortige Sport- und Festhalle, die sich an diesem Tag zum klangvollen Konzertsaal wandelte. Zahlreiche Zuhörer aus den Gesangvereinen im Hohenloher Land, aber auch ein interessiertes Publikum aus Satteldorf und der Region hatten sich eingefunden, um den zehn Chorgruppen, die sich der Fachjury von Prof. Dr. Wilfried Fischer, Mössingen, der Gesangspädagogin Claudia Bähr, Tauberbischofsheim, und dem Verbandschormeister des Chorverbandes Hohenloher Gau Hermann-Josef Beyer, Musikdirektor i.R., Niederstetten zur Bewertung stellten, zu lauschen.

Es wurde ein Hörgenuss der besonderen Art. Die Chöre gaben Einblicke in ihre chorische Vielfalt und ihr Können. Die zehn Chorgruppen, angefangen vom Liederkranz Wildenstein, weiter mit dem Liederkranz Westgartshausen, dem Liederkranz Satteldorf, dem Gesangverein Brettheim, der Chorgemeinschaft Altenmünster/Ingersheim, den Vielharmonikern aus Crailsheim- Altenmünster, dem Liederkranz Gerabronn, dem Liederkranz Honhardt, dem Frauenchor „Die Klangfärberinnen“ aus Crailsheim-Altenmünster bis hin zum „Modern Music Chorus Honhardt“, boten Chorgesang und eine klangliche Vielfalt, die überzeugte. Jeweils zwei Chorvorträge nach eigener Wahl wurden  von den Chören vorbereitet und der Jury und dem gespannt lauschenden Publikum vorgetragen. Die Zuhörerschaft erlebte  ein konzertantes Programm,  das keine Wünsche offen ließ.
Das Gesamtbild aller teilnehmenden Chöre war äußerst erfreulich und es war diesen anzumerken, dass die Mitwirkung bei dieser Veranstaltung mit der Bereitschaft verbunden war, hohe Klangqualität mit überzeugendem  Auftreten zu bieten. Schließlich präsentierte jeder Chor seinen aktuellen Leistungsstand.

Kernpunkte der Beurteilung waren Intonation, Atemtechnik, Rhythmik, Dynamik, Textinterpretation, Blickkontakt und weitere Merkmale, die ein überzeugendes Klangbild vermitteln können. Die Chöre mit ihren Chorleiterinnen und Chorleitern erhofften sich neue Impulse für ihre künftige Arbeit und ein ehrliches Feedback in einem offenen Beratungsgespräch mit der Fachjury. Hermann-Josef Beyer zog am Tagesende folgendes Fazit: „ Die Veranstaltung war für den Chorverband ein voller Erfolg mit neuen Impulsen für die Zukunft und für die sängerische Weiterentwicklung wie auch für die Bestandsarbeit der Chöre. Wir müssen an unserer Klangqualität weiter arbeiten, weil wir nur so den Bestand der Chöre sichern können. Chormusik soll bei einem breiten Publikum überzeugend ankommen und einen zeitaktuellen Unterhaltungswert aus allen Epochen bieten und die Vielfalt der Kompositionen aus der Fülle eines breiten Musikschaffens aufzeigen. Sängerinnen und Sänger sollen überzeugt sein, dass sich ihr Freizeitengagement in einer Chorgemeinschaft immer wieder mit viel persönlicher Freude  beim gemeinsamen Singen verbinden lässt. Letztlich bleiben Sängerinnen und Sänger über lange Zeiträume ihrem Chor treu, weil sie einen persönlichen Zugewinn in ihrer Lebensqualität spüren und gute Gemeinschaft erleben.

Der Chortag in Satteldorf hat eindrücklich gezeigt, dass die Chöre unserer Region in einer zukunftsorientierten Aufbruchstimmung unterwegs sind und für das Singen in den Chören in Hohenlohe werben. “Für die Zuhörerinnen und Zuhörer wurde das Klangerlebnis schließlich noch verstärkt durch die Musikerfamilie Litak aus Wildenstein.

Sarah, Elias und Jonas Litak, alle mehrfach ausgezeichnete Preisträger bei „Jugend musiziert“, begleitet von ihrer Mutter Sanem Litak am Klavier, zauberten in den Beratungspausen mit Violine, Cello und Oboe eine besondere Konzertstimmung in die Halle. „Um ihre Zukunft muss man sich nicht sorgen“, hörte man als Resonanz aus dem Publikum. Auch der stellvertretende Verbandschormeister Eduard Wacker war sehr angetan von diesem Nachmittag mit den gut gelungenen Chorvorträgen und den hochklassischen Intermezzi der Familie Litak.

Zusammenfassend darf  gesagt werden, dass der konzertante Tag so viele Klangvariationen erzeugte, dass alle, die diesen Hörgenuss live miterleben konnten, bestimmt Lust auf mehr Musik und Chorgesang verspüren. Der Liederkranz Satteldorf sorgte mit seinem Bewirtungsteam dafür,  dass alle Gäste auch bezüglich ihres leiblichen Wohls nicht zu kurz kamen. Verbandsvorsitzender Gerhard Hauf fasste den Tag so zusammen: „Wir müssen dran bleiben und mit viel Freude immer wieder an der Zukunft der Chöre in Hohenlohe arbeiten. Die Menschen können entscheiden, ob sie mit Musik und Gesang im Leben besser unterwegs sind. Die Chöre jedenfalls sind auf dem Weg und bereit, viele Menschen mitzunehmen.“

Walter Scheiner, 14. Mrz 2016, Chorverband Hohenlohe, gemischte Chöre, Männerchöre, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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