Chorreise des OCV-Männerchores zum Deutschen Chorfest nach Stuttgart vom 27.-29. Mai 2016

Höhepunkte in der Geschichte des OCV-Männerchors waren und sind sicherlich die Chorreisen.

In diesem Jahr ging es nicht ins europäische Ausland sondern zum „Deutschen Chorfest“ nach Stuttgart. „Warum denn in die Ferne schweifen, denn das Gute liegt so nah“.

Gut vorbereitet mit einem Probentag trat der Chor samt seiner Fangemeinde am Freitagmorgen mit dem Bus die Reise nach Stuttgart an. Die Vorbereitung und Planung lag wie bei den vergangenen Reisen in der Hand von Eugen Kienzler, dem Geschäftsführer des OCV. Die Reiseteilnehmer bewundern immer wieder die hervorragende und durchdachte Planung und Organisation durch ihren Reiseleiter.

So war auch schon bei der Anreise ein erster Haltepunkt am Flughafen Stuttgart eingeplant. Bei einer interessanten Führung, bei der die gleichen Sicherheitschecks durchgeführt wurden wie bei den Flugpassagieren auch, konnte man hinter die Kulissen eines internationalen Flughafens schauen. Nach dem Mittagessen auf der Terrasse des Restaurant „Luftbad“ in Waldau und dem Einchecken im Hotel „Maritim“ in Stuttgart war dann auch schon der erste Auftritt angesagt.

Etwas skeptisch waren sicherlich alle. Mitten im Gewühle des Stuttgarter Hauptbahnhofs zu Singen – ob das wohl so eine gute Idee ist?

Mittig in der Bahnhofshalle war ein geräumiges Podium aufgebaut-perfekt. Nur die Chorleiterin vermisste etwas. Mangels eines Notenständers schob sie kurzerhand eine Münze in das Kettenschloss eines Einkaufswagens und auch dieses Problem war gelöst.

Mit dem „Deutschmeister“ auf den Lippen hatten wir schnell ein stattliches Publikum um uns geschart. Mit schmissigen und amüsanten Liedern und einer erstaunlich guten Akustik wurde unser Auftritt von den Zuhörern rhythmisch beklatscht, was dann einige Zugaben herausforderte. Der Abend stand dann nach dem gemeinsamen Abendessen zur freien Verfügung. Dies wurde dann für Konzertbesuche oder aber in geselliger Runde in den Innenstadtlokalen genutzt.

Am Samstagmorgen stand dann der Konzertauftritt in der Stiftskirche auf dem Programm. Nach dem Einsingen im Hotel brachte uns der Bus zum Auftrittsort. Die Zeit war knapp geworden und somit wurde es etwas hektisch. Aber die erfahrenen Sänger des OCV-Männerchors ließen sich davon nicht beeindrucken.

„Am kühlenden Morgen“ war dann der Auftakt zu einem denkwürdigen Konzertauftritt. Ein ehemaliger Chorleiter eines Auswahlchors hat erst kürzlich gesagt: Kein Chor, und ich habe viele Chöre in meinem Leben gehört, singt dieses Lied so ausdrucksstark wie der OCV-Männerchor!

Dies war auch an diesem Morgen so. Die Zuhörer in der voll besetzten Kirche waren ergriffen. Mit dieser Starthilfe im Rücken konnten wir mit unseren Talenten „wuchern“. Auch fetzige Lieder wie “Der kleine Teddybär“ trugen zu unserem bejubelten Auftritt bei. Wenn die Zeit nicht beschränkt gewesen wäre, hätten uns die Zuhörer nach der „La Montanara“-Zugabe nicht von der Bühne gelassen.

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Dieser Auftritt war sicherlich auch der Anlass, dass das kurze Standkonzert vor dem Restaurant „Carls Bräuhaus“ dem SWR Fernsehen in der Sendung „Das große Chorspektakel“ einen Beitrag wert war.

Durch einen exzellenten Stadtführer ließen wir uns am Nachmittag bei einer Stadtrundfahrt unsere Landeshauptstadt städtebaulich, kulturell und geschichtlich näherbringen.

Der Abend stand dann wieder zur freien Verfügung. Da das Hotel in zentrumsnaher Lage war, fluteten die Oberschwaben die Innenstadt, in der vielerorts fröhlicher Gesang ertönte. Bemerkenswert viele junge Chöre hatten ihren Spaß am Gesang. Ob in der U-Bahn oder in den Restaurants, sie ließen sich auch durch gelegentliche Regenschauer den Spaß nicht verderben.

Die Gestaltung des Gottesdienstes am Sonntagmorgen bei der „Ev. Kirchengemeinde Sonnenberg“ im Stadtteil Möhringen bildete den musikalischen Abschluss für den Chor. Mit einem Standkonzert nach dem Gottesdienst vor der Kirche verabschiedeten wir uns von den zahlreichen Kirchenbesuchern.

Nach der Abschlussfeier auf dem Schlossplatz, die von der Gruppe „Die Füenf“ geprägt war, begab sich die Reisegruppe mit vielen Eindrücken und dem Glücksgefühl, bei einem beeindruckenden Ereignis drei schöne Tage „mittendrin“ gewesen zu sein, auf die Heimfahrt.

Klaus Haid, 24. Jun 2016, Männerchöre, Oberschwäbischer Chorverband, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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