Einen Abend voller Musik und Gesang erlebte das Publikum bei der 19. Ehinger Chorserenade

Wegen des regnerischen Wetters musste, die 19. Chorserenade, die dieses Jahr zum ersten Mal vor der historischen Kulisse des Ehinger Franziskanerklosters hätte stattfinden sollen, in die Lindenhalle verlegt werden. Der Freude der Sängerinnen , Sängern sowie den Musikanten, aber auch dem Publikum beim Zuhören tat dies jedoch kein Abbruch. Die Moderation für diesen Abend hat wieder in gekonnter Weise Chordirektor Rolf Ströbele übernommen und dabei gleichzeitig die teilnehmenden Chöre vorgestellt.

IMG_1107Eröffnet hat den Abend das Bläserquintett der Stadtkapelle unter der Leitung von Michael Hafner mit Variationen über die Eurovisionsmelodie. Genauso schwungvoll und frisch erklang es aus dem Oberstufenchor der Realschule, unter der Leitung von Daniel Hink, mit einem Evergreen von Reinhard May „Musikanten sind in der Stadt“.  „Imagine“ von John Lennon wurde zu einer Art Friedenshymmne – und bei  „Kein schöner Land in dieser Zeit“ hätten die Zuhörer am liebsten gleich mitgesungen. Ganz der volkstümlichen Musik verschrieben hat sich der Liederkranz Kirchen unter der Leitung von Alexander Lotz. Ein schwedisches Volkslied  und eines von Friedrich Silcher standen ebenso auf dem Programm wie das norddeutsche „dat du min Leevsten büst“ wie auch das Heimatlied der Südstaaten „Georgia on My Mind“. Inklusion wird bei der Chorserenade schon seit vielen Jahren praktiziert und kündigte gleichzeitig den „Werkstattchor der Heggbacher Einrichtungen“ an. Mit der ganzen Freude am Singen kündigten sie an „Wenn i a Tässle Kaffee hau“. Nicht fehlen durfte wie jedes Jahr bei ihnen das „Ehinger Heimatlied“. Nach der Pause entführten zunächst die Bläser ihre Zuhörer zum Pfarrwirt.IMG_1111 Der Männerchor Cantus Firmus unter der Leitung von Christian Müller intonierte dazu passend das Trinklied von Franz Schuberts „Bacchus – edler Fürst des Weines“.  Ganz im Stile der Commedian Harmonists sangen sie zu dem Teddybär, der als Dekoration auf der Bühne lag „Ein Teddybär in deinem Bett, hat den Platz den ich gern hätt!“ Das Schottische Volkslied „High Cathedral“ ist eigentlich für Dudelsack gesetzt, jedoch die Bläser der Stadtkapelle intonierten es auch ohne Dudelsack gekonnt. IMG_1113Die Idee der heimischen Bergkirche nahm Alexander Lotz mit der Ehinger Liedertafel, verstärkt durch die ebenfalls von ihm dirigierten Sängerinnen und Sänger vom Liederkranz Hausen o.U, – auf und begleitete mit dem Akkordeon das Lied „Da drob`n  auf`m Berg steht a`Kircherl“. Ein wunderschöner Chorsatz aus Dalamatien erklang ebenfalls mit dem Lied „Kleine Barke im Wind“ und dem aus England stammenden Lied „Musik erfüllt die Welt“. Zur Liedertafel gesellten sich nun der Liederkranz Kirchen und man hörte gefühlvoll aber auch ausdrucksstark das Lied:  „Alle Menschen dieser Welt sollen Freunde sein“. IMG_1117Der Liebherrchor im traditionellen Firmen-Gelb beendete mit schwäbisch musikalischem Menü mit dem Lied zum Schmunzeln, „Wie wär´s denn, wenn ma wissa, wissa dät?“  die Chorserenade eindrucksvoll“. Mit dem „Deutschmeister-Regimentsmarsch“ setzten auch die Bläser einen eindrucksvollen Schlusspunkt.

Heinz Fischer, 3. Jul 2016, Chorverband Donau-Bussen, Gaue und Verbände, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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