„Sielmingen SINGT“ –  Gäste „sind CHOR“ 

Die vor einem Jahr beim Sängerbund Sielmingen begonnene Aktion mit „Sielmingen SINGT“ hat auch dieses Jahr alle Erwartungen übertroffen.

Am 25. Juli veranstaltete der SB Sielmingen wieder ein offenes (Volkslieder-) Singen.

Thema war nun „Volkslieder und Schlager“, wobei mit Schlager Lieder gemeint sind wie „In einer kleinen Konditorei“ und ähnliche gut bekannte Lieder, die fast alle kennen und deswegen auch mitsingen können.

Die gut besetzte Gemeindehalle in Sielmingen war mit schönen Blumen auf den Tischen fein dekoriert. Für Kaffee und Kuchen war bestens gesorgt.

Der frisch gewählte 1.Vorsitzende Herbert Kraft begrüßte die stattliche Zahl von Gästen, der Chor begrüßte musikalisch. An das kürzlich begangene 40-jährige Frauenchorjubiläum wurde mit zwei Frauenchören erinnert.

Die Liedtexte lagen vor und schon ertönte die ganze Halle in bestem Schwäbisch „Auf em Wasa graset Hasa“ und zwar mit den wichtigsten neun Versen.

Chorleiter Gerhard Werz sagte pro Textseite zwei, drei Titel kurz an, machte jeweils ein kleines Vorspiel und schon begann der ganze Saal zu singen. Bei sehr bekannten Titeln, z.B. „Ein Heller und ein Batzen“ aus voller Kehle ab dem ersten Ton und bei nicht ganz so bekannten Titeln wurde es erst ab der zweiten Textzeile richtig kräftig, wenn man sich wieder an den Melodieverlauf erinnert hatte.

Wenn das Publikum der Star ist

In den ersten beiden Durchgängen von je 30 Minuten, durch eine kurze Pause unterbrochen, wurden insgesamt 22 Lieder gesungen, z.B. Silcher „Das Lieben bringt groß Freud“ und andere Lieder von erfüllter oder nicht erfüllter Liebe, einige Wanderlieder wie „Auf du junger Wandersmann“ oder „Wenn wir erklimmen“, von den Zeiten, als man sich am Tisch in der Wirtschaft noch ins Gesicht sah: „Im Krug zum grünen Kranze“ bis zu Amazing Grace.

Damit leitete Gerhard Werz zu den heiß ersehnten Schlagern über. Mit glänzenden Augen schwelgten viele „Ich tanze mit dir in den Himmel hinein“, „Tiritomba“, „Capri-Fischer“ bis zu den offensichtlichen Hits, bei denen eine riesige Welle Begeisterung durch den Saal schwappte: „Der Mond hält seine Wacht“, Hello, Mary Lou“ und „Rote Lippen soll man küssen“.

Drei mal 30 Minuten intensiver Singen, schöne Erinnerungen, herrliche Gefühle und plötzlich war alles doch viel zu schnell vorbei. Begeisterte, fröhliche Menschen machten sich langsam auf den Heimweg, mancher noch mit einem Teller Kuchen „beladen“. Einige „Auswärtige“ wollten sich das auch mal anhören, bedankten sich herzlich für diese tolle Möglichkeit zu singen und viele sagten übereinstimmend „So viel und in so großer Runde habe ich schon ewig nicht mehr gesungen, das hat jetzt so gut getan. Wann macht ihr das wieder?“ Bald!

Soweit der Bericht von Gerhard Werz.

Kommentar: Offensichtlich gibt es eine große Nachfrage nach solchen Veranstaltungen, die das Publikum aktiv mitnehmen. Unter musikalischer Leitung und guter Begleitung bekannte Lieder in großer Runde singen, ohne Druck und Leistungskontrolle, einfach aus Spaß an der Freud und weil einem danach ist.  (JH)

Henrichsmeyer, 2. Jul 2017, Chorverband Filder, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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