Der Liederkranz Altheim begeistert die Zuhörer bei seinem Jahreskonzert mit einem bunten Melodienreigen

Zum Jahreskonzert in der Altheimer Festhalle haben sich außer dem Männerchor des Vereins, dem Schulchor der Grundschule mit der Orff-AG, sowie der Liederkranz Heudorf mit samt allen Solisten, insbesonders dem Ehepaar Grabert mit den instrumentalen Solovorträgen, ein wunderschönes Konzert gestaltet.

Den musikalischen Auftakt machte der gastgebende Verein mit dem Chor unter der Leitung von Chorleiterin Melina Grabert und am Klavier begleitet von Fabian Grabert mit den Liedern „Immer raus aus dem Haus“ und „Wochenend und Sonnenschein“. Nach einem kurzen Umbau zeigte der Schulchor und die Orff-AG der Grundschule Altheim mit ihrer Schulleiterin Renate Bechtle, was sie drauf haben. Gekonnt aufgetreten waren die Schüler ohne Lampenfieber mit „Es geht los“, untermalt durch das Xylofone und der Klavierbegleitung von Renate Bechtle. Auch mit den folgenden Liedern „An einem schönen Morgen“ aus dem Musical „Das tapfere Schneiderlein“, sowie beim „Schlammblues“, einem Instrumental zeigten die Schüler, dass sie auch mit experimenteller umgehen und etwas anzufangen wissen.Bei den „Regentropfen fallen sacht“, wurde es still im Saal, ja fast andächtig den Schülern bei diesm Vortrag. Mit „Ich liebe den Frühling“ und „Zwei kleine Wölfe“ rundeten die Altheimer Grundschüler ihren Vortrag volkstümlich ab.

Der Liederkranz Heudorf unter der Chorleiterin Theresa Hinz, die im Laufe des Winters einige Male als Chorleiterin beim Liederkranz Altheim ausgeholfen hat, bereicherte nun mit ihren Chorvorträgen das Altheimer Konzert und spannte dabei einen weiten Bogen, der mit der „Ode an die Freude“ von Ludwig van Beethoven bis zu Schuberts „Abendfrieden“ reichte. Darunter auch passend zu den „Wundern dieser Welt“ auch Hans Blums berühmter Wagen mit den jungen Mädchen und Hubert von Goiserns Kultsong „Weit weit weg“.   Nach Franz Schuberts vorläufigem Schluss „Danke für die Zeit“ von Wolfgang Amadeus Mozart forderten die Zuhörer eine Zugabe, was der Chor auch gerne mit dem Lied „Allaweil“ erfüllte. Nach der Pause musste abermals der Liederkranz Altheim auf die Bühne und gab mit dem schmissigen Stück „Schieme“ eine Weise aus Krotien zum Besten. Mit den Ungarischen Tänzen Nr. 5 und 6. von Johannes Brahms entführten Dirigentin Melina Grabert am Klavier in die Puszta Ungarns. Und um alles nochmals zu toppen, begeisterten Melina Grabert an der Geige und ihr Mann Fabian am Klavier die zwei romantischen Stücke „Allegro Maestoso“ von Antonin Dvorak, ein musikalisches Highlight, quittiert von den Zuhörern mit lang anhaltendem Beifall. Dass ein solcher Gesangsabend nicht ohne Zugebe ausklingen kann, dafür sorgten der gastgebende Chor mit dem „Altheimer Trinklied“, sowie mit noch vielen weiteren bekannten Lieder wie „Aus der Traube in die Tonne“ und viele mehr. Das Schlusslied, das dieses Jahreskonzert beendete lautete, „Ade zu guten Nacht“ und, obwohl alle Zuhörer vollauf begeistert waren, hätten sie gerne davon noch mehr gehört.

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