Back to this 90’s

Le Crescentis überzeugten mit breitem Reportaire
„Back to this 90’s“ – so lautete das Motto des Konzertes der „Le Crescentis“ im ausverkauften Dorfgemeinschaftshaus in Oberessendorf. Mit einem breit gefächerten Reportaire aus den 90gr begeisterten die 27 Sängerinnen mit ihrer Chorleiterin Birgit Barth und ernteten dafür großen Applaus. Als Gäste hatten die Damen die „Bidumtaler Musikanten“ eingeladen. Nach einem fetzigen Auftakt durch die „Bitumtaler Musikanten“ mit „Let me entertain you“ begrüßte die Vorsitzende Andrea Ewert die Gäste. Nun hieß es „Bühne frei“ für die Mädels der Le Crescentis.

Der erste a-capella gesungene Song „Nur geträumt“ von Blümchen brachte die glasklaren Stimmen und die Intonationssicherheit der Sängerinnen zum Ausdruck. Danach wurde „Verdammt, ich lieb dich“ von Matthias Reim vorgetragen. Im Anschluss ließen die Mädels „99 Luftballons“ von Nena, begleitet von den „Bidumtaler Musikanten“ aufsteigen. Als hervorragende und sichere Solistinnen bewiesen sich Corinna Rosa, Laura Weber, Pia Kloos und Judith Nothelfer. „Weil ich ein Mädchen bin“ – das gab das Trio Caroline Mast, Stefanie Neumann und Franziska Branz zu verstehen. Mit Witz und Charme überzeugten die 3 Solistinnen auf gewohnte Art und Weise.
Der Vizepräsident des Oberschwäbischen Chorverbandes Erwin Gering nahm 3 Ehrungen vor. Er konnte Lara Stark für 10 Jahre und Caroline Mast sowie Stefanie Neumann für jeweils 20 Jahre mit der Ehrenurkunde der Deutschen Chorjugend Berlin auszeichen und dankte den Mädels für ihre Treue zum Chorgesang. Der Abschluss des ersten Konzertteiles bildete „The Time of my Life“ aus dem weltbekannten Film „Dirty Dancing“. Hierbei stellten die Sängerinnen auch ihre tänzerischen Qualtiäten unter Beweis und faszinierten das Publikum. Das Duett Silvia Sproll-Schätzle und Johannes Tress überzeugten als gefühlvolle und sichere Solisten. Mit einer Hebefigur durch Eva-Maria Mast und Pia Kloos fand der Song einen wunderbaren Schlusspunkt.
Die „Bidtumtaler Musikanten“ eröffneten mit „Songs für Children“ und „Mambo No. 5“ den zweiten Konzertteil und hatten das Publikum damit sofort auf ihrer Seite und sorgten für die nötige Stimmung. Locker lässig und in einem neuen Outfit betraten die jungen Damen wieder die Bühne. Nach „Alles nur geklaut“ von den Prinzen folgte der bekannte Hit von Wolfgang Petri „Verlieben, verloren, vergessen, verzeih’n“. Der Klassiker „Hör gut zu“ von PUR durfte im Programm nicht fehlen. Der Chor präsentierte sich bei allen Liedern mit einer sehr guten Textverständlichkeit. Bei dem fulminanten Schlusslied „Let’s get loud“ von Jennifer Lopez, nochmals begleitet von den „Bidumtaler Musikanten“ stellten die Sängerinnen einmal mehr ihr ganzes Können unter Beweis. Ein Hingucker hier war die abgestimmte Performance des Chores, die mit einer charmanten und lächenden Ausstrahlung das Publikum mit sich riss. Was wären die „Le Crescentis“ ohne ihren „Mann am Klavier“? Johannes Tress war ein souveräner und gekonnter musikalische Begleiter, der dem Konzert eine besondere Note verlieh. Auch hat er mehrere Stücke für den Chor arrangiert.
Als Zugabe zauberte der Chor und die Instrumentalisten mit „Angels“ von Robbie Williams noch ein „Gänsehautfeeling“ in die Reihen der Zuhörer und erst mit einer zweiten Zugabe und einem donnerten Applaus räumten die „Le Crescentis“ die Bühne.

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