Männerchöre

Aufnahmeprüfung Chorleiterseminar C3 2014/15

Johannes Pfeffer, 20.02.2014, Aus der Geschäftsstelle, Chorpraxis, Fortbildungen, Frauenchöre, gemischte Chöre, Junge Chöre, Männerchöre, Kommentare geschlossen

Die Aufnahmeprüfung findet am Freitag, den 09. Mai 2014 um 16.00 Uhr statt.Die Ausbildung besteht aus zwei Semestern. Der Unterricht wird an 12 Samstagen und zweiWochenenden von Juni 2014 bis März 2015 erteilt. Die erfolgreiche Teilnahme wird mit einem staatl. anerkannten Abschluss zertifiziert.

Terminübersicht
Kosten: € 150,00/Semester
Fragen zu den Anforderungen bzw. den einzelnen Seminarterminen bitte an
Schwäbischen Chorverband, Tel.: 07 11-46 68 09 oder
Marcel Dreiling, Tel.: 01 51-17 20 50 40, E-Mail: ma3li@web.de


Bachwoche Stuttgart 2.- 9.März2014 | unter der neuen Leitung von Hans-Christoph Rademann

Johannes Pfeffer, 18.02.2014, Aus der Geschäftsstelle, Frauenchöre, gemischte Chöre, Jugendchöre, Männerchöre, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Hans-Christoph Rademann © Holger Schneider

In weniger als zwei Wochen beginnt die 16. Bachwoche Stuttgart. Unter der neuen künstlerischen Leitung von Prof. Hans-Christoph Rademann stehen in diesem Jahr vom 2. bis 9. März Bachs Motetten und Orchestersuiten auf dem Programm. Die Studienwoche der Internationalen Bachakademie Stuttgart widmet sich in jedem Jahr mit Podiumsgesprächen, Vorträge, Meisterkursen und Konzerten dem kirchenmusikalischen Schaffen von Johann Sebastian Bach.

Neu in der Bachwoche Stuttgart 2014:

Erstmals findet im Rahmen der Bachwoche ein Meisterkurs für Ensemblegesang statt, den das Calmus Ensemble Leipzig bestreitet. Calmus mit seiner einzigartigen Besetzung aus Sopranistin, Countertenor, Tenor, Bariton und Bass ist heutzutage eine der erfolgreichsten Vokalgruppen Deutschlands. Neu sind diesmal auch die vier Werkstattkonzerte: Sie präsentieren nicht nur die Ergebnisse der Kursarbeit, sondern beleuchten und erklären die Musik auf je eigene Weise: durch Tanz, durch Visualisierungen, aber auch im Gespräch mit Theologen und Psychotherapeuten.

Auch 2014 wird das Junge Stuttgarter Bach-Ensemble die Konzerte wieder begleiten. Aus nahezu 25 Ländern reisen die jungen Musikerinnen und Musiker, um unter Hans-Christoph Rademann Werke des Leipziger Thomaskantors einzustudieren. Die Solo-Partien übernehmen Teilnehmer des Meisterkurses Ensemblegesang, der 2014 vom Calmus Ensemble Leipzig geleitet wird. Im Anschluss an die Bachwoche reist das gesamte JSB Ensemble und ein ausgewähltes Gesangsensemble anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der legendären Künstlerreisen von August Macke und Paul Klee nach Tunesien und konzertieren mit dem Bachprogramm in der großartigen byzantinischen Kathedrale von Karthago und dem Teatro Municipal in Tunis. Dieses Konzert wird vom tunesischen Tourismusministerium in Kooperation mit dem Kulturministerium veranstaltet. Zahlreiche politische Prominenz wird diesem Konzert beiwohnen. weiterlesen »


Der Hausmeister bestimmt den Sound

Johannes Pfeffer, 13.02.2014, Aus der Geschäftsstelle, Chorfest/chor.com, Chorjugend im SCV, Frauenchöre, gemischte Chöre, Jugendchöre, Junge Chöre, Männerchöre, Kommentare geschlossen

Intensivworkshop Chordirigeren Jazz-Pop bei chor@Berlin

Michael Betzner-Brandt beim Intensivworkshop Chordirigieren Jazz Pop

Michael Betzner-Brandt beim Intensivworkshop Chordirigieren Jazz Pop

Michael Betzner-Brandt ist in den letzten Jahre in der Chorszene immer wieder durch interessante Musik und neue Formate, wie den Ich-kann-nicht-singen-Chor, aufgefallen. Der Dozent an der Universität der Künste leitet im Rahmen des Vokalfestivals chor@Berlin den Intensivkurs Chordirigieren Jazz-Pop.

Klare Rollen im Chor

Zum Auftakt des Workshops haben die Teilnehmer, gemeinsam mit Betzner-Brandt und dem Studiochor Fabulous Fridays, Chorstücke aus der Improvisation entwickelt. Dabei lassen sie sich von Bilder, Klängen und Musikfragmenten inspirieren. Für den gemeinsamen Klang ist wichtig, dass die Rollen klar sind, so Betzner-Brandt. Das gilt sicherlich nicht nur für improvisierte Musik. Wenn klar ist, wer das Stück leitet, wer die Hauptperson ist und wer diese unterstützt, entsteht ein Klang mit größerer Intensität. Dabei hilft auch der „Hausmeister“, ein Mitglieder der Stimmgruppe, der Themen entwickelt und innerhalb der Gruppe den Zusammenklang im Blick behält.

Der Intensivworkshop findet am Sonntag um 14:30 Uhr seinen Abschluss im Rahmen eines Konzertes im Radialsystem V.


Jodel-Workshop mit Clara Sattler, Südtirol

Wolfgang Layer, 7.02.2014, Chöre 50+, Chorgattung, Fortbildungen, Frauenchöre, Gaue und Verbände, gemischte Chöre, Junge Chöre, Männerchöre, Singen und Stimme, sonstige Chöre, Kommentare geschlossen

22. – 23. März 2014
Jodel-Workshop für Volksmusik
10:00 –18:00 Uhr (Sonntag bis 16 Uhr)
Ort: 73666 Hohengehren, Bürgerhaus, Schulstraße 6
Dozentin: Clara Sattler, Kursgebühr: 60,00 €

Anmeldeschluss: 28. Februar 2014, nur noch wenige Plätze frei!

Inhalt: – Übung der Stimmtechnik (Wechsel Bruststimme/Kopfstimme) – Ein- und mehrstimmige Jodler zum Ausprobieren und Kennenlernen. Die TeilnehmerInnen lernen, selbst eine weitere Stimme auswendig dazu singen zu können – Erarbeitung vieler Chorstücke junger Komponisten die das mehrstimmig Jodeln sehr emotional in ihre Musik einbauen

Hollaröhdulliöh schallt’s von der Höh’

Am 22. und 23. März ist wieder Jodel-Workshop mit der Südtiroler Sopranistin Clara Sattler, der Schwester des Gründers der Kastelruther Spatzen. Sie hat 2013 mit ihrer Stimme und ihrer Energie alle begeistert. Auch Olaf Nägele, der für die Esslinger Wochenzeitung „Echo“ berichtete, machte keinen Hehl aus seiner Anerkennung. Und weil der Seminarort so ideal war, trifft man sich wieder im Bürgerhaus in Hohengehren.

„Jodeln lernen kann eigentlich jeder“, ist sich Workshop-Leiterin Clara Sattler sicher. Wichtig sei, sich auf das einzulassen, was sie vorsinge und nicht zu technisch oder gar verkopft an die Sache heranzugehen. Zunge und Kehle müssen locker sein, um die Registerwechsel, das Umschlagen zwischen Kopf- und Bruststimme und gleichzeitig die schnelle Silbenfolge vollziehen zu können. Wer Noten lesen kann, hat einen Vorteil, ein gutes Gehör ist jedoch weit wichtiger. „Die Lieder, die ich mitbringe, sind ein Gerüst. Ein Rohbau, den wir uns zurecht singen“, erklärt die gelernte Stimmbildnerin. Da kann es schon mal zu Abweichungen zum Notenblatt kommen. Denn am Ende zählt nur, dass die Stimmen zusammen harmonisch klingen. weiterlesen »


Nachlass auf GEMA Gebühren für Musik im Internet

Johannes Pfeffer, 29.01.2014, Aus der Geschäftsstelle, Chöre 50+, Eltern-Kind-Musik, Frauenchöre, gemischte Chöre, Jugendchöre, Junge Chöre, Kinderchöre, Männerchöre, sonstige Chöre, Vereinsführung, Kommentare geschlossen

Der Deutsche Chorverband hat mit der GEMA einen neuen Pauschalvertrag ab 2014 vereinbart. Der Schwäbische Chorverband und seine Mitgliedschöre als Mitglieder des Deutschen Chorverbandes profitieren seit vielen Jahren von diesem Pauschalvertrag. Erstmals ist auch das Thema Hörbeispiele auf Vereinswebseiten im Vertrag berücksichtigt. Die GEMA gewährt Mitgliedern des Deutschen Chorverbandes im Rahmen des Pauschalvertrages eine Ermäßigung von 20% auf den Tarif VR-W-I.

Quelle: Deutscher Chorverband


Hilfe in unserem Chor fehlen die Männerstimmen 1

Johannes Pfeffer, 23.01.2014, Aus der Geschäftsstelle, Chorpraxis, gemischte Chöre, Männerchöre, Nachwuchsarbeit / Werbung, Kommentare geschlossen

Fragen an den Musikbeirat

Unsere Januarfrage betrifft wohl jeden Chor, falls es sich um keinen Frauenchor handelt. „Uns fehlen Männerstimmen (ganz junge, junge, mittelalte), was können wir tun?“

Nikolai Ott, Mitglied im Musikbeirat als Vertreter der Chorjugend

Chorleiter Nikolai Ott

Oha! Die angesprochene Situation ist sicherlich eine der drängendsten Fragen in unseren Chören. Es scheint in sehr vielen Chören einen Mangel an jungen und mittelalten Sängern zu geben. Wie dem Problem begegnet werden kann, ist aus meiner Sicht nicht so pauschal zu beantworten, dennoch möchte ich mich ein wenig ins hypothetische Reich wagen und Ursachen und Folgen beleuchten.

Wenn mir Männer begegnen, die nicht aktiv in einem Chor singen, höre ich oft den Satz „Ich kann nicht singen“. Ich möchte doch mal behaupten, dass jedes Kind – egal ob Männlein oder Weiblein – gleich gerne singt. Ein Divergieren dieser Einstellung findet irgendwann zwischen dem 10. und 14. Lebensjahr statt. Das ist sicherlich der „Konkurrenzsituation“ durch Sportvereine und andere, bewegungsorientierte Freizeitaktivitäten geschuldet, die dem Bewegungsdrang Jugendlicher eher Rechnung tragen. Ich möchte hier aber keine Rollenbilder beschwören.

Einen anderen, wesentlichen Grund, warum Männerstimmen fehlen, sehe ich in der pseudo-pädagogischen Arbeit von Generationen von Schulmusikern, die jeden jungen Mann während der Mutation vor der ganzen Klasse lächerlich gemacht haben. Das „Vorsingen in der Schule“ hat sich meiner Erfahrung nach in die Köpfe der Männer gebrannt, als ein Zur-Schau-Stellen vor allen Klassenkameraden. Erinnern Sie sich doch mal zurück: das war schon witzig, wenn ein Junge während des Stimmwechsels hat vorsingen müssen. Aber was das mit diesen jungen Menschen gemacht hat, haben offensichtlich nur Teile der Musiklehrer erkannt und es entweder abgeschafft oder nur als Option beibehalten. Diese jungen Männer haben wir zum großen Teil verloren, weil sie nach der Mutation nie wieder richtig zu ihrer „neuen“ Singstimme gefunden haben und weil das Singen nach diesem Erlebnis nichts Angenehmes mehr war.

Wir brauchen Chorleiter und Musiklehrer, die sich der sich verändernden Jungenstimmen annehmen und ihnen helfen, während und nach der Mutation den Bezug zur eigenen Stimme wiederzufinden.

Woher nehmen, wenn nicht stehlen? weiterlesen »


CHOR@BERLIN 2014 – das Hauptstadtfestival zu Gast bei VOCALS ON AIR

Johannes Pfeffer, 22.01.2014, Aus der Geschäftsstelle, Chöre 50+, Eltern-Kind-Musik, Frauenchöre, gemischte Chöre, Jugendchöre, Junge Chöre, Kinderchöre, Männerchöre, sonstige Chöre, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Am 23. und 30. Januar 2014 wird das Hauptstadtfestival „CHOR@Berlin“ Thema der Sendung von horads-Vocals On Air sein. Gäste im Studio sind Moritz Puschke, Michael Betzner-Brandt, Hermann Eckel und Bettina Schuseil.

Chor@Berlin hat sich längst einen festen Platz im Festivalkalender der deutschen Vokalszene erobert: Mit hochkarätigen Chorkonzerten und -nächten, Workshops und Educationprojekten lädt der Deutsche Chorverband vom 13. bis 16. Februar 2014 bereits zum vierten Mal ins Radialsystem V ein, um Vokalmusik in ihrer ganzen Vielfalt zu entdecken.

Von einer Idee zum Experimentalfeld: Chor@Berlin mit Workshops, Konzerten und Diskussionen

„Als ich damals in Berlin angefangenen habe zu Arbeiten, gab es kein reine Vokalfest. Also habe ich mit meiner Idee an der Türe vom Radialsystem V angeklopft und gesagt, lasst uns etwas gemeinsam machen.“, so Moritz Puschke, künstlerischer Geschäftsführer im Deutschen Chorverband. Zusammen mit Moderator Holger Frank Heimsch spricht er über das reichhaltige Workshopangebot 2014, die namhaften Dozenten, die den Weg an die Spree finden werden und warum es neben chor.com und regionalen Chorevents ein Hauptstadtvokalfestival geben muss.

Radialsystem V als geeignete Location

Für ein Chorevent, wie Chor@Berlin, braucht es passende Räumlichkeiten, um tausende Sängerinnen und Sänger ein Dach über dem Kopf zu bieten. Hierzu eignet sich das Radialsystem V am Ufer der Spree. Bettina Schuseil (Pressereferentin des Radialsystem V) spricht über das Haus und seine kulturelle Vielfalt, auch neben „Chor@Berlin“.

Intensivwokshop mit dem Leiter des „Ich-kann-nicht-singen-Chor“

Unter der Leitung von Michael Betzner-Brandt wird es einen Intensivworkshop zum Thema Chordirigieren Jazz-Pop geben. Darin werden die Teilnehmer zusammen mit dem Studiochor „Fabulous Fridays“ Stücke aus ihrem Chorrepertoire erarbeiten aber auch an Chorimprovisationen arbeiten.

Am Abschlusstag wird Michael Betzner-Brandt einen seiner legendären „Ich-kann-nicht-singen-Chor“-Session anbieten und jeden zum Singen bringen.

Medientipp: Voces8 und ihre Songbooks weiterlesen »


Konzert des Männerchores Bad Saulgau

Klaus Haid, 21.01.2014, Chorgattung, Männerchöre, Oberschwäbischer Chorverband, Singen und Stimme, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Klänge, die begeistern, Musik, die gefällt“ unter diesem Motto hatte der Männerchor Bad Saulgau bei ihrem Jahreskonzert zu einem Streifzug durch Klassik, Operette, Musical und Schlager am Samstag, 18. Januar eingeladen. Die zahlreichen Gäste, die den großen Saal des Stadtforums bis auf den letzten Platz füllten, erlebten in der Tat einen facettenreichen und qualitätsvollen Konzertabend, bei dem sie unversehens auch noch Teil eines 400köpfigen Chores wurden.

In bester Männerchormanier, hochkonzentriert und den Intentionen ihres „Maestros“ Christian Vogt folgend, erklang dynamisch und in feiner Abstimmung der Stimmlagen „Musik, du heilige Kunst“, die vielstimmige Hymne an die Musik. Den beiden bekanntesten Vertretern der Wiener Klassik, Wolfgang Amadeus Mozert und Ludwig van Beethoven huldigten die 35 Sänger mit dem  Chor der Priester „O Isis und Osiris“ aus der „Zauberflöte“ und dem eher selten gehörten, aber ausdrucksvollen „Gefangenenchor“ aus „Fidelio“, mit dem Tenorsolo von Heinz Dangel. Eine gute Idee des Chorleiters war der fließende Übergang beider Stücke,  die durch ihre gekonnte Modulation vom fordernden „Sein Geist ist kühn“ bis zum verklingenden Piano beeindruckten. Ein einfühlsamer und kongenialer Begleiter dabei, wie den ganzen Abend, der Pianist Martin Straub.  Wer nun noch den Klängen nachlauschend sich zurücklehnte, um sich auf den, im informativ gestalteten Programmheft angekündigten „Gefangenenchor“ aus „Nabucco“ einzustimmen, wurde nun unversehens Teil dieses Chores. Christian Vogt hatte sich vorgenommen, an diesem Abend den „Gefangenenchor“ in der Originalsprache mit dem Publikum im großen Spontanchor zu singen. Nach den Anweisungen zur Aussprache und einigen einleitenden Proben stimmten Männerchor und Gäste zu einem stimmgewaltigen, und gemessen an der Vorbereitungszeit,  veritablen Gesamtchor die heimliche italienische Nationalhymne „Va’ pensiero“ an. Chorleiter, Sänger und Publikum hatten sichtlich ihre Freude daran.

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„Chorzeit – das Vokalmagazin“ löst Neue Chorzeit ab

Johannes Pfeffer, 19.01.2014, Aus der Geschäftsstelle, Chöre 50+, Chorliteratur / Medien, Eltern-Kind-Musik, Frauenchöre, gemischte Chöre, Jugendchöre, Junge Chöre, Kinderchöre, Männerchöre, Kommentare geschlossen

DCV Cover Januar 2014Günstige Zusatzabos für DCV-Mitgliedsvereine

Anfang Januar erschien erstmalig „Chorzeit – das Vokalmagazin“ und löste damit die bisherige DCV-Zeitschrift Neue Chorzeit ab. Organisatorisch ändert sich für die DCV-Mitgliedsvereine nichts: Wie bislang auch bekommen sie weiterhin im Rahmen ihrer Mitgliedschaft jeden Monat zwei Exemplare des Heftes. Zusätzlich haben sie die Möglichkeit, weitere Abos zum günstigen Preis von 13,80 Euro/Jahr zu bestellen – externe Abonnenten zahlen dagegen 31 Euro im Jahr.

Neue Fachzeitschrift ab März auch im Handel

Inhaltlich öffnet sich die neue Zeitschrift bewusst für Chormenschen außerhalb unseres Verbandes. Denn ein Fachmagazin für die Vokalszene fehlte bislang auf dem deutschen Zeitschriftenmarkt, weshalb die Redaktion davon überzeugt ist, dass es viele potenzielle Interessenten für ein solches Magazin im deutschsprachigen Raum gibt. Folgerichtig kann man die Chorzeit ab sofort nicht nur im Abo bestellen, sondern ab März auch die einzelnen Hefte zum Preis von 3,80 Euro im Bahnhofsbuchhandel kaufen. Damit wird sich die Wahrnehmung des DCV als wichtigster Akteur der deutschen Chorszene weiter verstärken – was sich in Zukunft auch in Form wachsender Mitgliedszahlen auszahlen könnte.

Weiterhin viele DCV Themen

Das heißt jedoch nicht, dass der DCV im Heft keine Rolle mehr spielt – im Gegenteil! Verbandsinterne Themen werden immer dann aufgenommen, wenn sie von bundesweiter Relevanz sind – die regional relevanten Themen erscheinen (wie bislang) in den Zeitschriften der Mitgliedsverbände. Für alle Akteure der Chorszene interessante Artikel zu Versicherungen, Recht, GEMA etc. werden in der Chorzeit weiter ihren Platz finden. Und auch das Thema Mitgliederwerbung – eines der meistgefragten Themen von Lesern der Neuen Chorzeit – wird in jeder Ausgabe in unterschiedlicher Form eine Rolle spielen.

Grundsätzlich steckt in fast allen Artikeln der Chorzeit sehr viel Praxisbezug: Auch wenn sich nicht jedes beschriebene Projekt oder jede aufgenommene Notenausgabe eins zu eins mit dem Chor vor Ort umsetzen lässt, so finden doch alle Chorleiterinnen und Chorleiter – und interessierte SängerInnen – in jeder Ausgabe viele Anregungen und Impulse für die kreative Arbeit vor Ort.

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„… und Frieden für alle“. Der Chor der Polizeidirektion Esslingen sang in der Frauenkirche in Esslingen

Labudde-Neumann, 14.01.2014, Chorverband Karl-Pfaff, Männerchöre, Kommentare geschlossen

Wie ein Leuchtturm, der Sicherheit auf dem Weg durch das neue Jahr weisen soll, war das Konzert gedacht, das der Chor der Polizeidirektion Esslingen zum Jahresanfang in der Frauenkirche in Esslingen veranstaltete. Dekan Weißenborn fand die passenden Einleitungsworte und endete mit der Feststellung, dass in seiner Kirche „die Polizei der besonderen Art“ herzlich willkommen ist.
Prélude, von Leydi-Katheryne Ramirez-Lòpez an der Orgel vorgetragen, stimmte die Besucher auf den Konzertabend ein. Im Anschluss vom Polizeichor mit Strahlkraft und Wärme gesungen „Die Himmel rühmen“ und „Schäfers Sonntagslied“. Ansatzlos im Fortissimo angesungen, klar akzentuiert und dynamisch  vorgetragen. Inniger und romantischer dagegen „O Herr, welch ein Morgen“ und „Die Nacht“ Hier gaben die Sänger mit ihrem Dirigenten Hartmut Volz die Ruhe und die Sehnsucht nach Frieden an die Zuhörer weiter. Alexander Kurz, Tenor, aus Stuttgart kommend in Sängerkleidung des Polizeichors sang „Panis Angelicus“ und das berühmte „Largo“ von Händel. Natürlich darf bei einem Konzert zum Jahresanfang „Ich bete an die Macht der Liebe“ oder „Sanctus“ von Silcher nicht fehlen. Auch hier war die Leidenschaft, mit der Hartmut Volz diese Chöre einstudiert hatte, zu spüren. Dazwischen eingebettet das zum Volkslied gewordene „Ave Glöcklein“ mit dem Solo-Bassisten Roland Oesterle vom Polizeichor.
Alexander Kurz erfreute mit zwei weiteren Solis die Besucher des Konzertabends. „Motette“ von Nägeli und das „Vater unser“, hier komponiert von Lorenz Meierhofer, bildeten die beiden Abschlusschöre. Als Orgelzwischenspiel und zum Abschluss noch je ein Ausschnitt aus der „Symphonie Gotic“ von Charles Marie Widor. Hier konnte Ramirez-Lòpez ihre Kunst des Orgelvortrags hervorragend unter Beweis stellen. weiterlesen »


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