Männerchöre

Gelungenes Konzert des Polizeichors Tübingen

Fahr, 7.06.2009, Chorverband Ludwig Uhland, Frauenchöre, Männerchöre, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Gelungenes Konzert des Polizeichors Tübingen

Ein abwechslungsreiches Programm, gut aufgelegte Chöre, eine angenehme Atmosphäre und ein super Publikum: mit diesen Schlagworten kann man das Frühjahrskonzert 2009 des Polizeichors Tübingen e.V. im Sparkassen Carré Tübingen umschreiben. Dabei wirkten neben dem Polizeichor Tübingen der Frauenchor der Polizei Duisburg und der italienische Coro Versilia Pietrasante mit. Beide Chöre hielten sich zu Besuch beim Polizeichor in der Zeit vom 15. bis 17. Mai in Tübingen auf. Der Polizeichor Tübingen hatte bereits zuvor in den Jahren 2007 bzw. 2008 jeweils beide Städte im Rahmen einer Konzertreise besucht. Die Tübinger eröffneten das Programm mit „Ich höre ein Lied im Winde wehn“ von Hermann Sonnet und mit „Weit, weit, weg“ von Hubert von Goisern und „In die Berg“ sowie der heiter ironischen „Diplomatenjagd“ von Reinhard Mey. Die Leitung hatte Rosi Hertl, die zusätzlich noch äußerst versiert das gesamte Konzert moderierte.

Der Duisburger Frauenchor unter der Leitung von Musikdirektor Bernhard Mehler sang sich bereits mit seinem ersten Lied „Wir lieben sehr im Herzen“ von Daniel Friderici buchstäblich in die Herzen der Zuhörer. Dieser Spitzenchor unter den deutschen Polizeichören zeigte weiter sein ganzes Können beispielsweise mit „La Carita“ von Gioacchino Rossini, bei der Conny Herrmann als Solistin brillierte. Nicht fehlen durften Ohrwürmer wie der  ABBA-Song „Thank you for the music“ oder „I will follow him“ aus dem Film „Sister Act“.

Einen weiteren Glanzpunkt setzte der „Coro Versilia“, geleitet von Lino Vivani. Er brachte einige folkloristische Lieder aus seiner Heimat und des bekannten Komponisten Bepi De Marzi, wie „Maranina“ und „Nina Nana“ zu Gehör. Eine Gänsehaut bekamen die Besucher bei „Kumbaya“, das von den italienischen Sängern (und einer Sängerin) auf eine für deutsche Begriffe unnachahmlichen Art arrangiert und intoniert wurde.

Zahlreiche Zuschauer aus Chören der Umgebung erwiesen im nahezu ausverkauften Haus dem Polizeichor Tübingen und seinen Gästen ihre Reverenz. Den Abschluss des Konzertes bildete das von allen drei Chören gesungene Lied „Des Tages Stimmen schweigen“ von Hermann Josef Settelmeyer unter der Leitung von Rosi Hertl.


Jubiläums-Festwochenende beim Liederkranz Ohnastetten

Fahr, 7.06.2009, Chorverband Ludwig Uhland, gemischte Chöre, Männerchöre, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Der Liederkranz Ohnastetten wird 100 Jahre alt. Das soll mit einem Festwochenende gefeiert werden vom 03. bis 05. Juli 2009. Der Freitag startet mit einem Jubiläumsabend mit aufgelockertem Programm. Am Samstag kann man die schwäbische Comedy-Gruppe „Herzdropfa“ erleben.

Der Sonntag soll ein Liedertag werden unter dem Motto: Klein aber fein ! Zu den Veranstaltungen lädt der Liederkranz Ohnastetten herzlich ein !


Geistliches Konzert des MGV Frohsinn Ummendorf in der Kath. Kirche St. Johannes Evangelist in Ummendorf

Klaus Haid, 4.06.2009, Männerchöre, Oberschwäbischer Chorverband, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Als Auftakt zum 100-jährigen Jubiläum hat sich der MGV Frohsinn ein große Aufgabe vorgenommen und ein Kirchenkonzert einstudiert. Im ersten Teil stand die Messe „Deuxième Messe pour les sociétés chorales“ des französischen Komponisten Charles Gounod (1818 – 1893) im Mittelpunkt. Die Messe für Männerchor und Orgel mit dem „Kyrie“, „Gloria“, „Credo“, „Sanctus“, „O salutaris hostia“ und „Agnus Dei“ erschallte von der Orgelempore in den Kirchenraum. Nach dem „Kyrie“ spürte man die Erleichterung der Sänger. Nun kam der Chor mit seinem mächtigen Volumen und einem dynamischen Vortrag unter der Chorleiterin Simone Stemmler sehr gut zur Geltung. Mit Dem Orgelsolo „Kirchensonate in D (KV 144)“ von W. A. Mozart stellte anschließend die Organistin Aline Ehrig ihr Können unter Beweis. Im Altarraum setzten die Frauen vom Vokalensemble „GlasKlar“, ebenfalls unter der Leitung von Simone Stemmler, das Programm fort. Seit 2001 ist „GlasKlar“ fester Bestandteil bei den Konzerten des MGV Frohsinn. Mit den Liedern „ Hebe deine Augen auf“ von F. Mendelsohn Bartholdy, „Panis Angelicus“ von C. Frank, „The Lord bless you and keep you“ und „All things bright an beautiful“ beide von J. Rutter konnten die Frauen glänzen. Sie bestachen mit guten Stimmen, einer sauberen Intonation und einem präzisen Vortrag ihrer Lieder. Nun präsentierten sich auch die Sänger vom MGV Frohsinn im Altarraum. Mit den Liedern „Hymnus“ von F. Silcher, „Lobe den Herrn, meine Seele“ von G. Rabe und „Dir, Seele des Weltalls“ von. W. A. Mozart konnten Sie nochmals die Zuhörer begeistern. Die Soli bei „Dir, Seele des Weltalls“ und „Gloria Patri“ wurden von der Sopranistin Andra Müller gesungen. Sie brillierte mit einer glasklaren Stimme. Am Klavier begleitet wurden die Chöre wiederum von Aline Ehrig.

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Ein grandioser Schlusspunkt war das „Gloria Patri“ aus Magnificat von J. Rutter von beiden Chören vorgetragen. Ein überwältigender Schlussapplaus durch die begeisterten Zuhörer war der Lohn für die harte Probenarbeit, welche beide Chöre auf sich genommen haben.


Eine Reise mit dem Chor der Polizeidirektion Esslingen und seinen Freunden unter dem Motto „Berge und Meere“

Labudde-Neumann, 3.06.2009, Chorverband Karl-Pfaff, Männerchöre, Kommentare geschlossen

Berge und Meere wurden vom Polizeichor Esslingen besungen„Wo froh Musik erklingt“, die Erkennungsmelodie der Bundesdeutschen Polizeichöre war verklungen, als Eugen Franz, der erste Vorsitzende des Polizeichors die Gäste des Abends im voll besetzten evangelischen Gemeindehaus am Blarerplatz in Esslingen begrüßte. Bemerkenswert war, dass vom Polizeichor nur die Honoratioren geladen und begrüßt wurden, die immer zum Konzert kommen und nicht nur dann zur Stelle sind, wenn Wahlen ins Haus stehen. Kathrin Langhirt, die Moderatorin des Abends führte charmant und kurzweilig durch selbigen.Zuerst ging es mit dem Polizeichor in die Berge. „Alpengruß“, „Das Ave Maria der Berge“, und so bekannten Gassenhauer wie „Wohl ist die Welt so groß und weit“ oder „Wir wollen zu Land ausfahren“ standen an. Die 35 Männerstimmen waren als homogene Gruppe sehr gut aufeinander abgestimmt, der Chor war auffallend dynamisch und ausdrucksvoll aufgestellt.Nach dem Männerchor kamen die Derendinger Alphornbläser auf die Bühne. Drei Sätze für Alphorn wurden geblasen und jeder im Saal konnte sich vorstellen, wie weit im Gebirge der Klang der Alphörner zu hören ist. Was sicherlich für die meisten Besucher neu war, zu Alphornmelodien kann auch rhythmisch geklatscht werden. Spätestens als in der bunten Werktagstracht der Toggenburger das Jodelchörli Alpenrösli aus Wattwil auf die Bühne kam, fühlten sich die Besucher in den Bergen. Röbi Muheim entführte die Gäste in die Schweizer Bergwelt mit Naturjodel und Kompositionen für Jodelchöre. Muheim erklärte zwischendurch die Trachten und das Brauchtum im Wattwiler Land. Nach der Pause legte das Jodelchörli noch einen drauf, auch mit dem Beckijodel. Hier geben Kugeln die in Metallbecken kreisen den Ton an und das Chörli nimmt Stimmung und Ton auf. Bemerkenswert beim Jodelchörli war immer der Abschluss eines Vortrags, der so ausklang, als wolle man das Verhallen der Töne in den Bergen nachahmen.Nochmals kamen die Derendinger Alphornbläser mit ihren selbst gebauten Instrumenten. Von Frau Langhirt nach Herkunft und Technik der Alphörner befragt, war auch hier Information mit Unterhaltung gepaart. Mit ungewohnt flotten Alphornweisen verabschiedeten sich die Derendinger. Umgezogen als „Blaue Jungs“ kam zum Abschluss der Männerchor. Frau Langhirt, sich als Bootsjunge angepasst an die christliche Seefahrt, führte über das Meer und stellte kess fest, dass die Männer wohl deswegen so gut gelaunt sind, weil es Mädels gibt, Kameraden. Spätestens jetzt ist der Funke auf das Publikum übergesprungen. Die bekannten Lieder „Schwer mit des Schätzen des Orients beladen“ und „Heimat deine Sterne“ wurden mitgesungen und der Beifall wollte nicht enden. Die Seemannslieder wurden am Flügel von Klaus Straube begleitet.Hartmut Volz, übernahm die musikalische Gesamtleitung und hatte seinen Polizeichor wieder einmal passend vorbereitet. Das Motto „Berge und Meere“ war so aktuell als wollte es an den Farbwechsel der Polizei von grün nach blau erinnern. Mit dem Bajazzo wurde das Ende vorerst eingeläutet. Die Sänger des Polizeichores an stellten sich hierzu an den Seiten im Saal des Gemeindehauses auf. Viele der Gäste sangen kräftig mit. Der krönende Abschluss war eine Zugabe des Jodelchörli. Zusammen mit dem Polizeichor wurde ein Naturjodler vorgetragen. Nicht vorbereitet. Spontan. Natur!Mit einem gemütlichen Zusammensitzen und Gesang ging dieser Abend zu Ende. Berge und Meere waren befahren, besungen und erlebt worden.


Festliche Ehrungsmatinee im Bezirk Tübingen

Fahr, 10.05.2009, Chorverband Ludwig Uhland, Frauenchöre, gemischte Chöre, Männerchöre, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Festliche Ehrungsmatinee im Bezirk Tübingen

Tübingen. Am letzten Aprilsonntag fand in der frühlingshaft geschmückten Turn- und Festhalle Hagelloch eine würdige Ehrungsmatinee für jahrzehntelange aktive Sängerinnen und Sänger aus dem Bezirk Tübingen des CV Ludwig Uhland statt. Es war bereits das dritte Mal, dass die Ehrungen des DCV, des SCV und des CV Ludwig Uhland auf Bezirksebene durchgeführt wurden.

Nach dem vom LK Hirschau vorgetragenen Eingangslied „Gesang verschönt das Leben“ begrüßte Bezirksvorsitzender Klaus-Peter Hanser ganz besonders die 21 Jubilare, denn sie seien „nicht nur Anlass, sondern auch Mittelpunkt dieser Matinee“. Allein ihretwegen seien gekommen: Ortsvorsteher Martin Lack und Geschäftsbereichsleiter Karlheinz Neuscheler als Vertreter von Landrat Joachim Walter, Mitgliedes des Beirates des SV Ludwig Uhland, an deren Spitze Ehrenpräsident Franz Fendt und Präsidentin Irmgard Naumann sowie viele Vereinsvorsitzende, Mitsängerinnen und Mitsänger, Familienangehörige und Bekannte. Während Ortsvorsteher Lack mit launigen Worten den Ort Hagelloch vorstellte, erinnerte Geschäftsbereichsleiter Neuscheler in seinem Grußwort an das Demokratie- und Einheitsstreben des Volkes in den 1840er Jahren und an die Gründung des Schwäbischen Sängerbundes im Jahr 1849. Verbandspräsidentin Naumann appellierte in ihrer Ansprache an eine gute Singkultur durch „Chöre fördern durch fordern“.

Die Jubilare erhielten die Urkunden des DCV für 60 und 50 Jahre, des SCV für 40 Jahre und des CV Ludwig Uhland für 30 Jahre von Präsidentin Irmgard Naumann überreicht. Die dazugehörigen Ehrenzeichen wurden vom Bezirksvorsitzenden Klaus-Peter Hanser und der Bezirkschorleiterin Sibylle Brückel angeheftet.

In seinem Schlusswort bedankte sich der Bezirksvorsitzende bei den Jubilaren und den Ehrengästen für ihr Kommen. Einen besonderen Dank sprach er den Sängerinnen und Sängern des LK Hirschau mit ihrer Chorleiterin Christine Geier für die passende musikalische Umrahmung und den Mitgliedern des LK Hagelloch mit ihrer Vorsitzenden Heidrun Fritz für die organisatorische Mitwirkung und die ansprechende Bewirtung aus.


Jubiläumskonzert 150 Jahre Liederkranz Bolstern

Klaus Haid, 1.05.2009, Männerchöre, Oberschwäbischer Chorverband, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

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Über alle Generationen hinweg – Die Bolsterner Chöre

„Über alle Zeiten hat Musik die Welt vereint“ war nicht nur die Headline auf dem Programmflyer des Jubiläumskonzertes des Liederkranzes Bolstern, sondern auch der Titel des Eröffnungschores, mit dem die Bolsterner Chöre, der Kinderchor, der „Der Junge Chor Bolstern“ und der Männerchor seine Gäste im festlich geschmückten und bis auf den letzten Platz gefüllten Stadtforum Bad Saulgau begrüßten. Die Zeitreise durch zwei Jahrhunderte Chorgesang starteten dann die Jüngsten des Vereines. In geschickter Steigerung stellten sich die Chöre einzeln vor: Zunächst verzauberten die 36 Kinder um Ulrike Kessler mit ihren hellen Stimmen und ihren wahrhaft tierischen Liedern wie „Nackidei“ und „Mathilda die Schnecke“ den Saal. Natürlich hatten alle bei „Der Gorilla mit der Sonnenbrille“ eine solche auf der Nase. Zusammen mit dem „Der Junge Chor“ fanden sie beim Publikum breite Zustimmung mit der Positivbotschaft „Schön ist es auf der Welt zu sein“. Mit dem goiser’schen „Weit, weit weg“ ließen die Mitglieder des „Der Junge Chor“ aufhorchen. Dynamisch und intonationssicher wussten die Sängerinnen und Sänger, ebenfalls von Ulrike Kessler in gewohnt sicherer Manier geleitet, auch bei den weiteren Chorsätzen wie „Lemon Tree“, „The Rose“ und „Über den Wolken“ zu überzeugen. Die Geschichte um den „Im Wagen vor mir fährt ein junges Mädchen“ war dann ein vielbeklatschter Abschluss der 28 Chormitglieder.

„Freunde sagt was wollt ihr singen ?“, diese Frage stellten musikalisch gekonnt die Mannen des Männerchores unter der Leitung von Werner Pankoke. Dazu hatte der langjährige Chorleiter und Pianist des Abends Reinfrid Gantner Lieder aus der 150jährigen Geschichte wie das Freiheitslied der Gründerzeit „Die Gedanken sind frei“, die vielgesungenen Männerchorsätze „Schifferlied“ und „Bajazzo“ aber auch das zeitgenössische „In der Arena zu Saragossa“ aus „Abenteuer des Don Quijote“ zu einer Kantate arrangiert.

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Der Männerchor des OCV

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Verleihung der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg an Reinfrid Gantner

Klaus Haid, 1.05.2009, Männerchöre, Oberschwäbischer Chorverband, Singen und Stimme, 1 Kommentar

Ehrung für Reinfrid Gantner

Der 1. Beigeordnete Richard Striegel zeichnet des musikalische Urgestein Reinfrid Gantner mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg aus.

Das vielbeachtete und gut besuchte Jubiläumskonzert „150 Jahre Liederkranz Bolstern“ im Stadtforum Bad Saulgau war auch die Plattform für die Ehrung von Reinfrid Gantner, den langjährigen Chorleiter Reinfrid Gantner.

„Er ist ein Mensch von großem Glück, er lebt für seine Chormusik“ dieser Auszug des Gedichtes, das der 1. Beigeordnete Richard Striegel an den Beginn seiner Laudatio stellte, charakterisiert den Chorleiter, Pianisten, Organisten und begnadeten Musiker, der für sein beinahe 40jähriges Engagement in Sachen Chorgesang und Musik innerhalb und außerhalb der Region mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet wurde.

Anfang der 70er-Jahre nach Bolstern gekommen, übernahm Reinfrid Gantner, zu der Zeit stellvertretende Schulleiter des Störck-Gymnasiums, 1976 den Liederkranz Bolstern, den er bis 2006 leitete. Daneben hat er immer dort bei Chören ausgeholfen, wo es „brannte“, so auch unter anderem beinahe fünf Jahre in Marbach. Seit 2006 ist er Chorleiter des Männerchores Binzwangen. Seit der Gründung der Sängerregion Bad Saulgau, die erst vor kurzem mit dem in der Stadthalle stattgefundenen Regionskonzert „Festival der Chöre“ von sich reden machte, ist er deren Regionschorleiter und damit Mitglied im Musikbeirat des Oberschwäbischen Chorverbandes.1988 gründete er die Kammermusik Bad Saulgau, deren Leiter er bis 2002 war.

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Liederkranz Otterswang 1919 e.V. feiert 90jähriges Jubiläum

Klaus Haid, 1.05.2009, Männerchöre, Oberschwäbischer Chorverband, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

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Mit unterschiedlichen Programmen feierte der Liederkranz Otterswang sein 90jähriges Jubiläum.
Während der Samstag eher im kleinen Rahmen mit Otterswanger Vereinen bzw. Institutionen und dem Patenverein “Sängerbund Aulendorf” gefeiert wurde, waren am Sonntag alle umliegenden und befreundeten Chöre zum Fest eingeladenen und erschienenen. Sie brachten dem Jubilar und den erschienenen Gästen jeweils mit großem Beifall bekundet, ihre Ständchen dar.
Nach dem Begrüßungslied und der Grußansprache am Samstag durch den ersten Vorsitzenden traten die Kinder des Kindergartens auf und sangen ihre Lieder. Es folgte die Begrüßungsansprache vom Bürgermeister der Stadt Bad Schussenried, Herrn Georg Beetz. Danach trat das Jugendzentrum von Otterswang auf, die in Eigenregie und mit viel Engagement ihren gelungenen Beitrag zu diesem Abend leisteten. Das Publikum war so begeistert, dass eine Zugabe gefordert wurde.
Zwischen dem Liedvortrag des Jugendzentrums und des Kirchenchores von Otterswang sprach Herr Karl König Ortsvorsteher von Otterswang seine Gruß- und Dankesworte an den Liederkranz und die anwesenden Gästen aus. Sowohl der Bürgermeister von Bad Schussenried als auch der Ortsvorsteher von Otterswang betonten in Ihren Reden den großen Einsatz des Liederkranzes der zum Gemeinwohl der Einwohner von Otterswang beitrage und bedankten sich dafür.

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Männerchöre – ein Begegnungskonzert

Fahr, 15.04.2009, Chorverband Ludwig Uhland, Männerchöre, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Männerchöre - ein Begegnungskonzert

Nach entsprechenden Vorbereitungen zwischen Freundeskreis Städtepartnerschaft Lichtenstein und Voreppe/Frankreich, sowie den beiden Männerchören des Sängerbundes Lichtenstein und „Les Gars de Roize“ aus Voreppe kam es zum langersehnten Begegnungskonzert.

Der französische Chor reiste bereits Freitagabend an und nach der Begrüßung durch die Vorsitzenden der Partnerschaftskomitees, Ewald Kalkau und Chantal Rebiellé, konnten die Gäste in die Gastfamilien gehen.

In der vollbesetzten Greifensteinhalle in Holzelfingen kam es am nächsten Tag zum mit Spannung erwarteten Begegnunskonzert. Der Männerchor des Sängerbundes Lichtenstein unter Leitung von Steffen Hinger übernahm den ersten Teil des Konzertes. Nach einem eindrucksvoll vorgetragenen Wanderlied überzeugte der Chor mit Liedern aus Dalmatien, der Provence und mit Kostproben aus dem Konzert „Lieder zur See“. Der klanggewaltige Einsatz begeisterte französische und einheimische Gäste.

Den zweiten Teil gestaltete der Chor „Les Gars de Roize“ (Die Jungs vom Roize), wobei erklärt wurde, dass Roize ein kleines Flüsschen bei Voreppe ist. Mit dem Spiritual „Lord I want“ marschierte der Chor unter der Leitung von Jean-Claude Toppez durch die Halle auf die Bühne und ließ die Gäste erahnen, dass diese siebzehn Sänger gesanglich einiges drauf haben. Und sie wurden nicht enttäuscht. Spirituals und liturgische Gesänge, sehr ausdrucksvoll vorgetragen, aber auch Trink- und Varieté-Lieder, herzerfrischend umgesetzt, beeindruckten die Gäste. Humorvoll, mit entsprechender Verkleidung und phantastisch vorgetragen das bretonische Lied „Mal Marie“, wobei eine angehende Braut den Pfarrer bittet, sie lieber nicht zu trauen. Das hellauf begeisterte Publikum dankte mit lang anhaltendem Applaus.

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Lieder zur See

Fahr, 15.04.2009, Chorverband Ludwig Uhland, Männerchöre, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Lieder zur See

Männerchor-Konzert des Sängerbundes Lichtenstein

Unter dem Titel „Lieder zur See“ entführte der Männerchor des Sängerbundes Lichtenstein die Zuhörer in der Lichtensteinhalle Unterhausen durch die Länder Europas bis zur Südsee. Dazu trug auch die hervorragend maritim geschmückte Lichtensteinhalle bei. „Lieder zur See“ – so Moderator Fritz Kürten, böten eine große Vielfalt an Liedern, die das Meer, die Liebe und die Wünsche und Gefahren der Matrosen zum Ausdruck bringen.

Zum Auftakt sang der Chor das „Dalmatinische Fischerlied“, ruhig und besinnlich im ersten Teil, im zweiten Teil frisch und zupackend wie die Matrosen. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Pete Metz blieb der Chor zunächst noch in Dalmatien. In der „Dalmatinischen Barcarole“ von R. Simoniti ahmten die Männer gekonnt den Ruderschlag nach und versetzten die Zuhörer in die Zeit zurück, als diese Ruderboote noch verwendet wurden. Eine Instrumentalgruppe nahm dieses Thema noch einmal in der berühmten „Barcarole“ von Jacques Offenbach auf. Stimmgewaltig und dramatisch sang der Chor Griegs „Landerkennung“. Passend zu der ruhig vorgetragenen Ballade von Annabell Lee trug Werner Voigt die Ballade von John Maynard von Theodor Fontane vor. Den ersten Block des Konzertes schloss der Männerchor mit dem bekannten „Matrosenchor“ aus der Oper „Der fliegende Holländer“ von Richard Wagner, wo die Matrosen versuchen, den Steuermann mit ihrer Freude für den Landgang anzustecken.

Die Schiffsglocke läutete den zweiten Teil des Konzerts ein. Die Männer präsentierten sich in neuem Matrosen-Outfit mit blauen Hemden und roten Halstüchern und starteten mit dem Lied „Das ist die Liebe der Matrosen“ flott und leidenschaftlich. Weiter ging es mit „My Bonnie is over the ocean“, „Capri Fischer“, „Alo ahé“ und „La Paloma Blanca“ und landete damit in der Südsee. Als Solisten waren Clemens Eiche, Dieter Reiff und Fritz Kürten zu hören. Die von den Zuhörern durch anhaltenden Applaus geforderte Zugabe rundete den gelungen Abend ab; besonderen Dank und Anerkennung durfte wieder einmal Dirigent Steffen Hinger entgegen nehmen.


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