Chorverband Friedrich Silcher

Matinée „Die Traubenblüthe“ im Silcher Museum

Johannes Pfeffer, 12.10.2012, Aus der Geschäftsstelle, Chorverband Friedrich Silcher, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Im Rahmen der Eröffnung des Jubiläumsjahrs „100 Silcher-Museum“ präsentierte der Präsident des Schwäbischen Chorverbandes, Dr. Eckhart Seifert, ein Albumblatt mit einem bisher unbekannten Lied Friedrich Silchers „Die Traubenblüthe“. Der Tübinger Musikwissenschaftler Rafael Rennicke hat sich nun im letzten halben Jahr des unbekannten Werkes angenommen. Im Rahmen einer musikalischen Matinée am Sonntag, 21. Oktober 2012 11:15 Uhr, präsentiert er die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit. Die musikalische Umrahmung wird gestaltet von Sopranistin Natalie Karl dem Tenor Matthias Klink und Sabine Layer am Klavier. Selbstverständlich wird auch das Fragment „Die Traubenblüthe“ selbst zu Gehör kommen.

Karten gibt es bei der Geschäftsstelle des Schwäbischen Chorverbandes und im Silcher-Museum. Eintritt: 8,00 €, ermäßigt 5,00 €.


Das Silcher-Museum Jubiläum im SWR Fernsehen

Johannes Pfeffer, 5.10.2012, Aus der Geschäftsstelle, Chorverband Friedrich Silcher, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Das Team von SWR Landesschau KulTour war das ganze letzte Wochenende auf den Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum des Silcher-Museum zu Gast. Am Samstag 06. Oktober 2012 wird die Sendung ab 19:15 Uhr im SWR Fernsehen ausgestrahlt.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen des Festwochenendes.


Historisches Dorffest am Sonntag im Silcher Geburtsort Schnait

Johannes Pfeffer, 26.09.2012, Aus der Geschäftsstelle, Chorverband Friedrich Silcher, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Das historische Dorffest in Schnait, einer der Höhepunkte des Jubiläumsjahr des Silcher-Museums, rückt näher. Das Festwochenende beginnt bereits am Samstagabend, 29.12.2012, mit einem Konzert des Schwäbischen Chorverbandes in der Jahnhalle Endersbach unter dem Titel „SilcherPur“. Zu hören werden sein Amadeaus Mädchenchor, CalvVoci Calw und Alfons Scheirle am Klavier. Ein besonderes Ereignis wird der Besuch von Herrn Silcher persönlich sein.

Samstag, 29. September, 19:30 Uhr, Jahnhalle, Endersbach

Herrn Silcher können Sie auch beim großen Dorffest am darauffolgenden Sonntag, 30.09.2012, wiedertreffen. Er wird sich die Ehre geben und die Festgäste persönlich durch sein Museum führen. Das ist aber noch lange nicht alles.

Das Dorffest beginnt um 10 Uhr mit einem festlichen Gottesdienst in der Kirche in Schnait. Auf dem historischen Dorffest gibt es wie zu Kaiser Wilhelms Zeiten u.a. ein historisches Kinderkarussell, den Hau den Lukas, die Hutwurfbude, einen Nagelbalken, eine Kleintierschau mit Glücksrad, Kutschfahrten durch den Ort und einen Stand zum Bogen schießen. Stelzenläufer, „Dorfkinderbanden“, die wie aus dem Nichts auftauchen oder der „Stadtadel“, der vorbeischaut und in der „Sommerfrische“ über das Fest flaniert. Jongleure und fliegende Händler runden das historische Bild ab.

Weitere Informationen, wie zu den Parkmöglichkeiten, auf der -nicht historischen- Internetseite des Dorffestes: www.dorffest-schnait.de/


Konzertreise des Gesangverein Ruppertshofen ins Elsass

Johannes Pfeffer, 30.08.2012, Chorverband Friedrich Silcher, gemischte Chöre, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Erlebnisse, die das Leben bereichern

Ruppertshofen. Der Gesangverein Ruppertshofen erlebte drei wunderschöne Tage im Elsass; Höhepunkt war die Mitgestaltung des Gottesdienstes in der Abteikirche von Marmoutier mit anschließendem Platzkonzert.
Strahlender Sonnenschein und ein gutgelaunter Stadtführer begrüßten die Reisenden in Straßburg. Mit großem Sachwissen, humorvoll verpackt, erzählte er die Baugeschichte der Kathedrale, zeigte die kostbare Innenausstattung und erläuterte die einmalige Weltuhr. Es versteht sich von selbst, dass der Chor zur Freude der vielen anderen, im Münster anwesenden Touristen, Choräle erklingen ließ. Die Bootsfahrt auf der Ill führte in die malerischen Winkel von „La Petite France“ und die zahlreichen Restaurationen luden zur gemütlichen Mittagspause.
Die Fahrt ging weiter entlang der Weinstraße bis zum Hotel in Selestat. Da die Chormitglieder nach kurzer Ruhepause und köstlichem Abendessen wieder gestärkt waren unternahmen alle gemeinsam einen nächtlichen Spaziergang durch das Städtchen, vorbei an den beiden Kirchen St. George und St. Fides und der berühmten humanistischen Bibliothek. weiterlesen »


Das geheime Leben der Piraten

Wolfgang Layer, 27.08.2012, Chorgattung, Chorjugend im SCV, Chorverband Friedrich Silcher, Gaue und Verbände, Kinderchöre, Kommentare geschlossen

Ein Musical mit Pfiff vom Kinderchor „confetti“ aus Plüderhausen

Das Theaterbrettle war fast bis auf den letzten Platz gefüllt mit erwartungsvollen Gästen, die mit einer begeisternden Aufführung ins Leben der Piraten entführt wurden. Es war eine Freude zu sehen und zu hören, wie die „confetti“ Kinder das Musical dem Publikum präsentierten. Alle zusammen sangen aus voller Kehle und auch den Kindern die einen Solopart sangen oder sprachen, gebührt ein dickes Lob.

Gar schröcklich war’n sie anzusehen, die rund 30 Piraten, in die sich der Kinderchor auf der Bühne des Theaterbrettles Plüderhausen verwandelt hatte. Mit kühn aufgemalten Bärten und Stoppeln fluchten sie sich – verbotenerweise – eins, trotzten dem wilden Meer, gingen auf musikalische Kaperfahrt und fanden am Ende sogar noch eine große Schatzkiste.

Hoch ragt das Piratenschiff „Esmeralda“ auf der Bühne des Theaterbrettle empor. Doch die Stimmung der wilden Kerle um Käpt’n Danton (darunter natürlich viele verkleidete und recht grimmig blickende Mädchen) ist gefährlich mau. „Wir sind die Piraten und fahren übers Meer, und alle die uns kennen, die fürchten uns gar sehr“, erschallt es zwar frech von der Kommandobrücke, die mit schwarzen Totenkopffahnen behangen ist. Nur: Nirgends ist Beute in Sicht und deshalb ist den Piraten gerade sehr langweilig: „Käpt’n, wann entern wir mal ein neues Schiff?“, wagt da einer maulend zu fragen. Zum Glück fischt just in diesem Moment, kurz vor der Meuterei, einer der Seebären eine geheimnisvolle Flaschenpost aus dem Meer. weiterlesen »


GV Grunbach DER CHOR „unterwegs“

Wolfgang Layer, 27.08.2012, Chorgattung, Chorverband Friedrich Silcher, Junge Chöre, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Ein musikalischer Höhenflug um die Welt unter dem Motto „Unterwegs“ in der mit 650 Plätzen voll besetzten Wilhelm-Enßle-Halle in Remshalden. Er führte auf alle Kontinente unserer Erde – jeweils in Originalsprache. Ein begeistertes Publikum, ein mit Freude und hoher Konzentration singender Chor, Solisten, die das Konzert bereicherten und eine Instrumentalbegleitung, die den richtigen Sound lieferte, das alles gipfelte in einer wunderschönen Konzertveranstaltung.

Über 80 Sänger/innen begannen innig und mit großer Überzeugung mit „Home is a special kind of feeling“, um dann eine Variante von „Hänschen klein“ –  als ob es ein Popstück unserer Tage wäre –  folgen zu lassen. Das sprichwörtliche Eis war damit geschmolzen. Der für Chor u. Solisten anspruchsvolle „Marsch der Toreros“ aus Carmen begeisterte ebenso wie das von Shoung-Ho Shin (Tenor) geschmetterte „Granada“. Ein vermeintlich einfaches Volkslied: „Muss i denn, muss ich denn zum Städtele hinaus“, wurde (Zitat der Presse:) „mit einer präzis stechenden Vokal- und Konsonantenvirtuosität des Chors von jeder müden Heimattümelei befreit“. Stephanie Maier (Sopran) begeisterte mit der Arie „Un bel di vedremo“ aus Puccinis „Madame Butterfly“. Die Stimmung wurde weiter aufgeheizt mit dem pfeifenden Männerchor aus „Die Brücke am Kwai“, gefolgt von einem zackigen Radetzky-Marsch des Gesamtchores.  Patrick Pobeschin setzte mit „Non piu andrai“ aus „Figaros Hochzeit“ ein weiteres Glanzlicht. Mit „Down by the riverside“ entließ der Chor in die Pause. weiterlesen »


Historisches Dorffest in Schnait zum Jubiläumsjahr des Silcher-Museum

Johannes Pfeffer, 23.08.2012, Aus der Geschäftsstelle, Chorverband Friedrich Silcher, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Historisches Doffest in Schnait zum Jubiläum des Silcher-Museums

Historisches Doffest in Schnait

Das Silcher-Museum des Schwäbischen Chorverbandes feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Jubiläum. Zahlreiche Veranstaltungen aus diesem Anlass fanden im Laufe dieses Jahres bereits statt. Am 30. September 2012 gehen die Feierlichkeiten zum Jubiläumsfest mit einem historischen Dorffest zu Ende. Auf diesem Dorffest wird sich Schnait in das Jahr 1912 zurückverwandeln, das Jahr der Gründung des Silcher-Museums.

Der Tag beginnt um 10:00 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Schnaiter Kirche. Im Anschluss öffnet der Jahrmarkt rund um Kirche und Silcher-Museum. Es gibt auf dem Schnaiter historischem Dorffest wie zu Kaiser Wilhelms Zeiten u.a. ein historisches Kinderkarussell, den Hau den Lukas, die Hutwurfbude, einen Nagelbalken, eine Kleintierschau mit Glücksrad, Kutschfahrten durch den Ort und einen Stand zum Bogen schießen. Stelzenläufer, „Dorfkinderbanden“, die wie aus dem Nichts auftauchen oder der „Stadtadel“, der vorbeischaut und in der „Sommerfrische“ über das Fest flaniert. Jongleure und fliegende Händler runden das historische Bild ab.

Selbstverständlich darf auf dem Jubiläumsfest zum Museum des Volksliedkomponisten auch ein musikalischen Programm nicht fehlen. Der Musikverein Schnait gibt extra ein kleines Platzkonzert, der Posaunenchor Schnait ist zu hören. Eigens aus Sachsen kommen das Kaiserquartett Dresden und der mit dem Silcherchor Schnait befreundete Friedrich-Silcher-Chor Dippoldiswalde bei Leipzig. Kinder der Grundschule Schnait und vom Kinderhaus Lessingstraße werden zu hören sein. Auch die doppelten Preisträger (1. Preis in der Kategorie Männerchor und Gesamtsieger) des Chorwettbewerbs “Silcherpreis 2012” der Stadt Weinstadt, die CalvVoci Calw, geben ein Ständchen. weiterlesen »


Kinderchor des Silchervereins Schnait führte das Musical „Die Götterolympiade“ auf

Wolfgang Layer, 30.05.2012, Chorgattung, Chorjugend im SCV, Chorverband Friedrich Silcher, Gaue und Verbände, Kinderchöre, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

„Warum sind wir, wie wir sind?“

Der Kinderchor des Silchervereins Schnait unter der Leitung von Ursula Sträb führte das Musical „Die Götterolympiade“ von Cäcilia und Johannes Overbeck auf.

Ich bin der Stärkste! Ich bin die Schönste! Ich bin die Klügste! –
Der ewige Streit unter ihren Kindern bereitet Göttermutter Hera
nur noch Kopfschmerzen und so fordert sie ihren Gatten Zeus
auf, doch endlich ein Machtwort zu sprechen. Ganz
diplomatisch schlägt der einen Wettbewerb vor, in dem jedes
seiner Kinder einen Tag lang mit seinem besonderen Talent die
Geschicke der Menschen auf der Erde leiten soll. Wer es am
Besten macht, hat gewonnen. Und so kann die Götterolympiade beginnen…

Ein Jahr lang, erzählt Ursula Sträb, hat sie mit den 16 Mädchen zwischen 6 und 15 Jahren für diesen Auftritt geprobt, die Kostüme geschneidert und das Bühnenbild vorbereitet. Am Freitag war es dann endlich so weit: Der Chor konnte im voll
besetzten Sängerheim in Schnait die Zuschauer in das antike Griechenland entführen. weiterlesen »


Friedrich Silcher und seine dichtenden Zeitgenossen

Wolfgang Layer, 17.05.2012, Chorgattung, Chorverband Friedrich Silcher, Frauenchöre, Kommentare geschlossen

„Du hast sie gefasst in Töne…“ – das Ensemble Con Spirito, Ltg. Johannes Sorg

Es sind immer wieder besonders eindrucksvolle Veranstaltungen, die man im kleinen Silcher-Museum  in Schnait erleben kann. Das mag an der Atmosphäre liegen, am sehr lebendigen Freundeskreis des Museums, nicht zuletzt aber an den originellen, nicht alltäglichen Themen, die auf dem Programm stehen, vor allem im Jubiläumsjahr des Museums.

Um die schwäbische Dichterschule ging es in der literarisch-musikalischen Soirée am 16. Mai, und mit ihr – wie könnte es anders sein – um Friedrich Silcher. Der kleine, große Schulmeister aus dem Remstal, der dort Karriere gemacht hat, wo er auf seine dichtenden Zeitgenossen stieß, also in Tübingen – er beherrschte von allen Komponisten seiner Zeit und den nachfolgenden Epochen die einfachste, die am meisten direkte, die volksliednächste Sprache. Man kann zu dieser Erkenntnis kaum besser gelangen als durch die Musikauswahl dieses Abends mit Sätzen von Friedrich Silcher, Robert Schumann, Hugo Distler und – Johannes Brahms.

Wenn man von romantischer Literatur für Frauenchöre spricht, fällt meist zuerst sein Name. Das Stuttgarter Doppelquartett „Con spirito“, acht Frauenstimmen unter der Leitung von Johannes Sorg, wurde dem Klangideal seiner Volksliedbearbeitungen umfänglich gerecht. Kein falscher „künstlicher Ton“ störte hier die Kunst. Ganz anders waren die versponnenen, zum Teil hochkomplizierten, ja vertrackt polyphonen Kompositionen („Die Capelle“ nach Ludwig Uhland) des Robert Schumann. Johannes Sorg und seinen Frauenstimmen schien diese Tonsprache ganz besonders ans Herz gewachsen. So souverän und frei gestaltet, dennoch stets präzise in der Artikulation,  mag man Mörikes „Soldatenbraut“ und Kerners „Klosterfräulein“ hören.

Ihnen stand bei Silcher der durchsichtigste Satz für ein Volkslied entgegen, den man sich vorstellen kann. Der Vergleich zwischen beiden ist wie das Ergebnis von zwei Inszenierungen. Der eine Regisseur inszeniert das Original, der andere bricht es inhaltlich im Geflecht seiner Assoziationen. Dass wir dieser direkten, ja manchmal kindlich reinen Eigenschaft Silchers sein weltweit bekanntestes Lied verdanken, das am Beginn des Konzerts zu hören war, gehört zum „erfahrenen Wissen“, das man aus der Soiree mit nach Hause nehmen durfte. Denn die „Loreley“ ist eben nicht das in Reime gefasste Märchen, das übrigens der Rheinromantik kommerziell erst so richtig in die Schuhe half, sondern der traurige Abgesang auf die Ideale der Romantik. Wie hätte es bei Heinrich Heine auch anders sein können. weiterlesen »


„Du hast sie gefasst in Töne…“ Soirée im Silcher-Museum am 16. Mai 2012

Johannes Pfeffer, 7.05.2012, Aus der Geschäftsstelle, Chorverband Friedrich Silcher, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Das Silcher-Museum des Schwäbischen Chorverbandes lädt am 16. Mai 2012 um 19:30 Uhr zu einer musikalisch-literarischen Soirée. Unter dem Titel „Du hast sie gefasst in Töne…“ musiziert das Ensemble Con Spirituo aus Stuttgart  unter der Leitung von Johannes Sorg. Sprecher ist Rudolf Guckelsberger.

Karten kosten 8€, ermäßgt 6€.

Das Programm finden Sie hier als pdf-Datei.


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