Singen und Stimme

Zwergenmusik – Eindrücke aus einem Kurs

Sigi Bütefisch, 7.04.2008, Fortbildungen, Nachwuchsarbeit / Werbung, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Neugierig und etwas zurückhaltend beäugen sich unbekannte Mütter und Kinder, altbekannte Zwerge flitzen durch den Raum. „Ich kann aber nicht singen”, bekommt man da zu hören oder ein scheues „Muss man denn mitsingen?” Aus einer anderen Ecke ertönt die stolze Bemerkung: „Mein Kind kann schon unser Gute-Nacht-Lied” und ein halbes Dutzend erschreckte Augenpaare richten sich auf die Sprecherin.
Die Stunde vergeht im Flug und mit ihr fliegen die Zwerge als Vögel oder schreiten als Riesen durch den Raum zu einem Kinderlied, gesungen in erstaunlicher Höhe und Fülle von Müttern und Vätern. Luca klatscht begeistert zum Schlusslied, Tim singt den Refrain mit und Sarah ruft ihr Lieblingswort an der entsprechenden Stelle in die Runde. Keines der Kinder scheut sich, einer anderen Mutter die Hand zu geben, um am gemeinsamen Abschiedstanz teil zu nehmen. Es ist erstaunlich, wie schnell Eltern durch solche Kurse ihre Scheu vor dem Singen verlieren können. Die Kinder tragen das Gehörte und Erlebte in den Alltag.
Ihre Begeisterung steckt an, und die Eltern können sich dem Vorsingen und gemeinsamen Gestalten kaum entziehen. Sie passen sich dabei im Laufe der Zeit oft dem kindlichen Tonumfang an. Werden die Lieder im Kurs immer wieder in derselben Tonlage wiederholt, kann man beobachten, wie die Eltern sie auch außerhalb der Veranstaltung häufig in dieser Höhe intonieren. Väter werden neugierig und wollen vertretungsweise ebenfalls einmal das Geschehen im Kurs mit ihren Kindern erleben, ältere Geschwisterkinder hören und singen zu Hause mit, Omas und Opas werden durch den Eifer der Enkel angeregt und singen mit ihnen die alten und neuen Lieder.
Das alles sind Gründe, gerade in einer Umgebung und einer Einrichtung, in welcher schwerpunktmäßig gesungen wird, entsprechende Eltern-Kind-Kurse anzubieten. Wo Gesangvereine das Singen mit Eltern und Kindern selbst veranstalten, herrscht Aufbruchstimmung und die Zukunft hat begonnen.


Tipps für das Singen und Musizieren in Eltern-Kind-Gruppen

Sigi Bütefisch, 7.04.2008, Fortbildungen, Nachwuchsarbeit / Werbung, Singen und Stimme, 1 Kommentar

– Gestaltungsmöglichkeiten von Liedern und Eignung Spielgeräten/ Materialien beachten

– Auch die Eltern sollten Spaß an der Literatur haben, in erster Linie singen die Eltern

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Singen mit Kindern

Sigi Bütefisch, 7.04.2008, Fortbildungen, Nachwuchsarbeit / Werbung, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Was einmal ganz selbstverständlich war in den Familien, nämlich das tägliche Singen bei vielerlei Gelegenheiten – z.B. um sich die Arbeit zu erleichtern, um Kinder zu beruhigen, um Kinderspiele zu begleiten oder den Tag zu beschließen – das kann offensichtlich nicht ersetzt werden durch Radio und Anlage.

Genau das wird uns bewusst beim Heranwachsen eines Kindes, dem das Singen ein Grundbedürfnis ist und das zunächst keinerlei Scheu davor hat. Manch eine Familie, in welcher die Hemmungen vor dem Singen zu groß sind, sucht nach einem Weg, um dem gespürten Mangel entgegen zu treten. Kaum einem Elternteil entgeht, wie begeistert Kinder auf Lieder und Musik reagieren, wie sie sich bewegend und singend aktiv zum Gehörten einbringen und oft ein Gemeinschaftserlebnis daraus machen.

Das alles sind Gründe, warum immer mehr Eltern mit ihren Kindern, zudem mit immer jüngeren Kindern, Musik-Kurse besuchen und entsprechende Angebote überall aus dem Boden sprießen. Fast jede und jeder möchte das Musizieren und Singen in Gemeinschaft erleben und fast alle Eltern möchten ihr Kind fördern, hat man inzwischen doch davon gehört, wie eng das Singen und die Sprachentwicklung, das Gemeinschaftserlebnis und soziales Verhalten, das Musizieren und die Entwicklung der Motorik und vieles mehr zusammenhängen. Es ist erstaunlich, wie schnell manche Eltern durch solche Kurse unbewusst ihre Scheu vor dem Singen verlieren. Lassen auch Sie sich von der Begeisterung der Kinder anstecken!

Kathrin Osswald-Mosthaf,
Musikpädagogin

Kurse ZwergenMusik


FESTAKT 100 JAHRE MGV LIEDERKRANZ LAUTLINGEN

Boehme, 5.04.2008, Chorverband Zollernalb, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Trotz seines Alters von 100 Jahren ist der Männergesangverein Liederkranz Lautlingen bis zum heutigen Tag jung geblieben. Beim Festakt wurde deutlich, der Jubilar ist nach wie vor voller Tatendrang und in bester Blüte.

Lautlingen. „Sonntag ist`s“ und „Wohin mit der Freud`“ – diese beiden historischen Chöre hatte sich der Jubilar zur Einleitung seines Festaktes für seine 45 Männerstimmen ausgesucht. Mit Stolz und Genugtuung könne der Männergesangverein sein 100-jähriges Bestehen feiern, so Oberbürgermeister Dr. Jürgen Gneveckow. Der Anlass biete Gelegenheit, Dankeschön zu sagen für das vielfältige Engagement innerhalb der Stadt und weit darüber hinaus. „Die Lautlinger Chortradition und deren Pflege ist lebendig, 100 Jahre sind Stolz und Freude, zugleich auch Verpflichtung, das Liedgut weiter zu pflegen“. Die Jugendarbeit und der Kinderchor um Birgit Reinauer seien vorbildlich, mit das Verdienst auch von Klaus Hetges. Er ist seit 46 Jahren Chorleiter beim MGV, „eine außergewöhnliche, höchst respektable Leistung“, lobte der OB. In 100 Jahren habe der Verein viele fröhliche und freudige, aber auch besinnliche Stunden, geschenkt. „All dies wird heute auf eine ganz besondere Art gewürdigt“, er überreichte dem ersten Vorsitzenden Karl Lugauer neben der städtischen Jubiläumsgabe die Zelterplakette. Eine Auszeichnung für die in langjährigem Wirken erworbenen Verdienste um die Pflege der Chormusik und des deutschen Volksliedes. „Der Liederkranz ist 100“, dieses gewählte Motto sei wahrlich eindrucksvoll, attestierte der neue Gaupräsident Helmut Miller. Er sprach seinen Dank aus für die in Jahrzehnten erbrachte große Leistung. Stets hätte der Jubilar die Heimat und den Zollergau würdig vertreten, habe mit Karl Lugauer und Klaus Hetges ein engagiertes Team an seiner Spitze. Garanten, dass stets anspruchsvolle Chorliteratur gesungen worden sei. Schirmherr Graf Stauffenberg überbrachte die Grüße der Familie und seines Neffen Berthold. Man müsse jenen Männern zutiefst dankbar sein, welche sich nach Tief- oder Schicksalschlägen stets um die Genesung bemüht und dafür eingesetzt hätten. Aus Wertungsunterlagen der 30er-Jahre zitierte der Bezirksvorsitzende Wolfgang Tietzsch. Schon damals bekamen die Lautlinger Sänger hohe Punktzahlen, holten erste Plätze. Wenngleich auch eine Bemerkung nicht verschwiegen worden ist – „schön gesungen so gut es ging“. Humorig und verglichen mit dem Liedgut von Sebastian Blau überbrachte Heiko-Peter Melle die Grüße und ein Fahnenbanner der Lautlinger Vereine, in deren Gemeinschaft der MGV fest verankert sei. Der Bezirksvorsitzende Helmut Unsöld zeichnete für 20 Jahre aktives Singen Martin Leibold, Karl Lugauer, Bernd Mayer und Thomas Reinauer mit der Gau-Sängernadel in Silber aus. Gaupräsident Helmut Miller ehrte für besondere Verdienste Walter Eyth mit der Gau-Ehrennadel in Silber, diese in Bronze durften Guido Buck, Claus Reinauer, Martin Leibold und Frank Schemminger in Empfang nehmen. Eine besondere Ehrung hatte Miller für Klaus Hetges dabei. Seit 1962 leite er den Chor, der im Lautlinger kulturellen Leben tief verwurzelt sei, mit viel Liebe und großem Engagement. Für seine vielfältigen Verdienste erhielt Hetges mit der Ehrenmedaille in Gold die höchst möglichste Auszeichnung.

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Den Menschen Freude gebracht – 150 Jahre MGV „Liederkranz“ Straßberg

Boehme, 27.03.2008, Chorverband Zollernalb, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen


Mit dem offiziellen Festakt am Freitag, 14.03.08 wurde die Reihe der Veranstaltungen anl. des Jubiläums „150 Jahre MGV „Liederkranz“ Straßberg“ eröffnet.

Der Jubelverein eröffnete den festlichen Empfang mit einem Chorvortrag.

Unter der Leitung von Uwe Wagner (seit 15. März 08 auch neuer Gauchorleiter) schuf der Verein mit dem „Festgesang“ von Chr. Siegler die angemessene festliche Stimmung.Der Vorsitzende Ludwig Beuter ging in seiner Begrüßungsrede auf die Anfänge des Chores ein. Als „Geburtsdatum“ steht in der Festschrift anläßlich des 1. Hohenzollerischen Liederfestes in Sigmaringen der 24. Mai 1858. Der „Liederkranz“ zählt hiermit zu den ältesten Vereine der Schmeientalgemeinde.

Der Verein ist nicht 150 Jahre alt, sondern 150 Jahre Jung, so Bürgermeister Manfred Bopp. Der Chor ist dynamisch, voller Energie und auf einem positiven Aufwärtstrend. Viele Auftritte und hochkarätige Veranstaltungen prägten und prägen das Bild des Vereins, der mit seinem Angebotsehr wichtig für die Gemeinde ist.Der Landtagsabgeordnete Hans-Martin Haller überbrachte weitere Glückwünsche zum Jubiläum. Der Verein kann auf das Erbrachte sehr stolz sein.

Ein Dank überbrachte anschließend der Vorsitzende Ludwig Beuter den vielen Sponsoren, ohne die eine Festschrift nicht erstellt werden konnte sowie die vielen Veranstaltungen nicht zu bewältigen wären.

Der neue Stv. Gaupräsident Walter heilig überbrachte die Glückwünsche vom Zollernalb-Sängergau. Der Liederkranz Straßberg ist eine Säule des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens. Das Alltagsleben wird durch den Verein bereichert und bereitet vielen Menschen Freude, spende aber auch Trost. Es folgten nun die Ehrungen für langjährigen Sangesaktivitäten. Für 40 Jahre wurde Walter Beck mit der silbernen Ehrennadel des Schwäb. Sängerbundes ausgezeichnet. 50 Jahre sind PeterGut und Thomas Sessler aktiv. Sie erhielten die goldene Ehrennadel des Schwäbischen Sängerbundes. Mit 60 Jahren aktives Singen beim MGV „Liederkranz“ Straßberg steht Karl Metzger in den Reihen des Verein. Er wurde mit der goldenen Ehrennadel des SSB ausgezeichnet.Die bronzene Ehrennadel erhielt Garry Ortel. Er ist seit über 16 Jahren in der Vereinsführung tätig. Hiervon ist er 4 Jahres Beisitzer und 10 Jahre 2. Vorsitzender gewesen. Seit 2 Jahren hat er das Amt des Kassiers inne.

Ludwig Beuter war von 1992 bis 1996 2. Vorsitzender und ist seit 1996 als 1. Vorsitzender. Er erhielt hierfür die silberne Gau-Ehrennadel.

Im Namen der Verein von Straßberg und Kaiseringen überbrachte der Vorsitzende des Skiclubs, Franz Bodis Glückwünsche und ein Geldgeschenk.

Der offizielle Teil wurde mit einem Chorvortrag geschlossen.

Danach präsentierte der Schriftführer Wolfgang Born eine vertonte Dia-Präsentation über 150 Jahre Vereinsgeschichte.

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Chorverband Filder Verbandstag am 8. März 2008 in der Festhalle in Aichtal

Braetsch, 26.03.2008, Chorverband Filder, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Es war ein Verbandstag wie in jedem Jahr, aber doch ein besonderer. Der gastgebende Verein, das Vocalensemble Aichtal, begrüßte die Tagungsteilnehmer musikalisch und Ulla Stiefel, die Vorsitzende des Vocalensembles, Roland Scholpp, der Präsident des Chorverbandes und Bürgermeister Klaus Herzog von Aichtal hießen die Teilnehmer willkommen. Anschließend gedachte die Versammlung ihrer verstorbenen Mitglieder.

Die dann folgenden Berichte der Vorstandschaft bezogen sich überwiegend auf die im Jahre 2007 sehr erfolgreich durchgeführten Jubiläums-Chortage anlässlich des 125-jährigen Bestehens des Chorverbandes Filder. Eine Matinee und sieben Konzerte an sechs Austragungsorten, zeitlich über zehn Monate verteilt, zeigten das Bild eines Chorverbandes auf, der bei allen Problemen, die es im Zuge des Multimedia-Zeitalters und der Generationsunterschiede auch bei ihm gibt, sein Publikum zu begeistern versteht. So konnte der Verband voller stolz auf musikalisch und wirtschaftlich erfolgreiche Chortage zurückblicken.

Traditionell wurden auch an diesem Verbandstag viele Sängerinnen und Sänger für ihre langjährige Treue zum Chorgesang geehrt. So konnte Roland Scholpp 11 Sängerinnen und Sänger für 25 Jahre, 5 Sängerinnen und Sänger für 40 Jahre, 4 Sänger für 50 Jahre und 5 Sänger für 60 Jahre aktives Singen mit Urkunden und Ehrennadeln auszeichnen.

Und dann hieß es Abschied nehmen und neu wählen. Aus gesundheitlichen und persönlichen Gründen traten sieben Mitglieder des 17-köpfigen Vorstandes und Beirates nicht mehr zur Wahl an, so dass bei den turnusmäßig anstehenden Wahlen viele neue Kandidaten gefunden werden mussten. Und es hat geklappt.

Professor Rolf Hempel gab sein Amt als Verband-Chormeister ab, Walter Bartelmess sein Amt als Presse-Referent und Brunhilde Hald, die Vize-Präsidentin des Chorverbandes konnte wegen ihrer plötzlichen schweren Erkrankung ebenfalls nicht zur Wahl antreten. Weiterhin kandidierten die Beiratsmitglieder Katharina Menke, Kurt Grieb, Herbert Kraft, Reinhold Ölschläger und Herbert Studer nicht mehr. Roland Scholpp bedankte sich bei ihnen für die vielen Jahre vertrauensvolle und freundschaftliche Zusammenarbeit mit „Blumen für die Damen“ und „Wein für die Herren“, verbunden mit dem Versprechen, sich nicht aus den Augen zu verlieren.

Und dann wurde neu gewählt. Aufgrund der plötzlichen Erkrankung der Vize-Präsidentin und der Wichtigkeit dieses Amtes wurde eine Neubesetzung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, so dass geeignete Kandidatinnen / Kandidaten gesucht werden können. Für alle anderen Positionen gab es erfreulicher Weise Kandidaten. Und so wurde gewählt:

Vorstand:

Präsident: Roland Scholpp

Vize-PräsidentIn: N.N.

Verbands-Chormeisterin: Marianne Schauer-Roch

Vize-Verbands-Chormeisterin: Maike Fischer

Schriftführer: Alfred Brätsch

Schatzmeisterin: Marlies Hirschberger

Frauen-Referentin: Brigitte Gundel

Presse-Referentin: Dagmar Neubert

Referentin für Jugend und „Junge Chöre“: Birgit Bozler

Beirat:

Susanne Baumeister

Elfriede Benesch

Hans Jaudas

Gerhard Kauffmann

Wolfgang Krauss

Simone Menzel

Edith Steinhilber

Inge Welzig

Kassenprüfer:

Ingrid Hauser

Manfred Günther

Allen neuen Mitgliedern in Vorstand/ Beirat ein „herzliches Willkommen“ und dem Gesamtgremium eine erfolgreiche Amtszeit.

Nach einem regen Informationsaustausch unter Punkt „Verschiedenes“ bedankte sich Präsident Scholpp bei den Tagungsteilnehmern für ihr Interesse und beim Vocalensemble Aichtal für die gute Organisation, Bewirtung und Betreuung der Versammlung und beendete den Verbandstag. Auch das Vocalensemble verabschiedete sich – wie es bei der Tagung eines Chorverbandes Tradition ist, musikalisch von seinen Gästen. (alfred brätsch)

PS: Chormeisterin, Vize-Chormeisterin und Pressereferentin stellen sich auf der Homepage

des Chorverbandes Filder unter „News“ vor (www.chorverband-filder.de)


12 neue Vizechorleiter im Karl-Pfaff-Gau

Labudde-Neumann, 17.03.2008, Chorverband Karl-Pfaff, Fortbildungen, Gaue und Verbände, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

vizechorleiter-aus-dem-karl-pfaff-gau-kleiner.jpg8 Samstage zu je 4 Stunden brauchten Sängerinnen und Sänger aus dem Karl-Pfaff-Gau um am 15.3.2008 schlußendlich ihre Urkunden in den Händen zu halten, die bestätigtes, dass sie die Prüfung zum Vizechorleiter erfolgreich absolviert haben.

Von Nellingen, über Denkendorf bis Lichtenwald, von Kirchheim, Oberensingen, Neuffen, Köngen bis Neckartailfingen waren 12 Anwärter zu dieser Ausbildung angetreten. Wolfgang Glock, ehemals stellvertretender Gauchormeister unterrichtete in den theoretischen Fächern, unter der Leitung von Joachim Schmid – Gauchormeister im Karl-Pfaff-Gau – erlernte Mann/Frau das Dirigat, die Tonangaben, das Liedgut einzustudieren. Die Prüfung beinhaltete Theorie und Praxis.

Andreas Baumann – stellvertretender Gauchormeister – war Mitglied der Jury am Prüfungstag und fasste das Erlebte in kurzen Worten zusammen: „die Chöre können sich freuen, diese Absolventen in ihrer Mitte zu haben – alle Vizechorleiter haben bestanden und sollen nun in den eigenen Reihen sich bewähren“. Mit den besten Wünschen für die Zukunft, Ermunterung sich in den Vereinen zu bewähren, wurden am Ende in Vertretung des Präsidiums von Frau Dorothea Labudde-Neumann – Pressereferentin im Karl-Pfaff-Gau – die Urkunden überreicht.


Singen im Frühling

Zieger, 12.03.2008, Chorverband Donau-Bussen, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Ins „Haus der Lilie“ hatte der Männergesangverein Ehestetten wiederum drei Chöre eingeladen, um einzeln und gemeinsam das Singen in den Frühling traditionsgemäß zu pflegen.

Die Gastgeber als Chorgemeinschaft mit dem Männergesangverein Aichelau (Karl Hölz) entboten ein musikalisches Willkommen zum Frühlingserwachen und Silchers schwäbischer Version „Vom Frühjohr“. Nach dem Morgenrot pries der Liederkranz Oberstadion (Joachim Rieger) mit Walter Reins „Wach auf, meins Herzens Schöne“ und machte alsdann einen mächtigen Sprung über die „Montana de Fuego“ zum Oldie „Wann wirds mal wieder richtig Sommer“. Als dritter Männerchor interpretierte der Liederkranz Altheim (Kurt Zieger) zeitlose Werke wie Silchers „Könige der Welt“ und „Lorelei“, ersang sich aber auch mit der lustvollen Ballade „Bei Nacht“ herzlichen Beifall. Dazwischen führte der Liederkranz Betzenweiler mit seinem „Voiceprojekt“ (Josef Menz) die Zuhörer mit vereinseigenen Solisten und immergrünen ABBA-Melodien in die Welt des Musicals als optischen und gehörgefälligen Farbtupfer. Nach den „Abendglocken“ der Chorgemeinscaft vereinten Volkslieder Sänger und Zuhörer zu einer großen Sängerfamilie.


Alle Tage ist Sonntag

Zieger, 11.03.2008, Chorverband Donau-Bussen, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Kinder-, Frauen- und Männerchor des Liederkranzes Binzwangen haben mit Albrecht Rosenstengels „Alle Tage ist Sonntag“ einen nachahmenswerten Auftakt gestaltet. Der Kinderchor „Donaukids“ (Irene Störkle) begeisterte mit dem Suppentassentango und dem „Gorilla mit der Sonnenbrille“. Der Projektchor „Frauen“ (Claudia Brauner) bot Händels „Air“ in abgerundeten Sprechsilben, lobte „Mister Sandman“ und erfreute sich und die Zuhörer mit „Amarillo“ als exquisiter Spezialität. Der Männerchor (Reinfried Gantner) bot zunächst zeitlose, dem Weine zugetane Literatur, schwenkte zum „Blankensteinhusar“ und Dieter Aisenbreys „altem Haus von Rocky Docky“, um mit Walthers Schneiders Musical „Don Quijote“ wie Helden auf der Straße des Ruhms eine Ständchen an Dulcinea anzustimmen.


Singeleiter für Seniorenheime

Zieger, 11.03.2008, Chorverband Donau-Bussen, Fortbildungen, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Mit Dieter Aisenbrey und Stephanie Maser hat Margarethe Hahnel zwei kompetente Referenten gewonnen, die 29 Teilnehmern beim Seminar „Singeleiter in Senioren- und Pflegeheimen“ praxisnahe Tipps vermitteln konnten. Der Kurs war voll ausgebucht, die Teilnehmer aus vielen Bereichen des Oberlandes beim gastgebenden Liederkranz Heudorf in guten Händen. Singen mit und ohne Noten kann beruhigend oder belebend sein, vor allem, wenn es thematisch sinnvoll angegangen wird. Neben jahreszeitlichem Singen wecken Liederraten („Da ist eine Blume oder ein Fluss versteckt“) das Interesse von Senioren ebenso wie gezielte Bewegungsabläufe zum Singen. Stephanie Maser als Ergotherapeutin gab wertvolle Hinweise zum Tanzen im Sitzen, zum Sich Bewegen dem Takt entsprechend. In Gruppenarbeit stellten die Kursteilnehmer zu ausgewählten altbekannten Volksliedern eigene Ideen zusammen, wie sie im Seniorenkreis umgesetzt werden können, um krankheitsbedibngte Senioren aus ihrer Lethargie herauszuholen. Die Organisation vor Ort wurde in bewährter Weise von Beate Denzler mit dem dem Team des LK Heudorf (Familie Scheit) durchgeführt.

Bild: Stephanie Maser (links) probt mit den Kursteilnehmern „Lieder gegen das Vergessen“.


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