Singen und Stimme

Singen im Frühling

Zieger, 12.03.2008, Chorverband Donau-Bussen, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Ins „Haus der Lilie“ hatte der Männergesangverein Ehestetten wiederum drei Chöre eingeladen, um einzeln und gemeinsam das Singen in den Frühling traditionsgemäß zu pflegen.

Die Gastgeber als Chorgemeinschaft mit dem Männergesangverein Aichelau (Karl Hölz) entboten ein musikalisches Willkommen zum Frühlingserwachen und Silchers schwäbischer Version „Vom Frühjohr“. Nach dem Morgenrot pries der Liederkranz Oberstadion (Joachim Rieger) mit Walter Reins „Wach auf, meins Herzens Schöne“ und machte alsdann einen mächtigen Sprung über die „Montana de Fuego“ zum Oldie „Wann wirds mal wieder richtig Sommer“. Als dritter Männerchor interpretierte der Liederkranz Altheim (Kurt Zieger) zeitlose Werke wie Silchers „Könige der Welt“ und „Lorelei“, ersang sich aber auch mit der lustvollen Ballade „Bei Nacht“ herzlichen Beifall. Dazwischen führte der Liederkranz Betzenweiler mit seinem „Voiceprojekt“ (Josef Menz) die Zuhörer mit vereinseigenen Solisten und immergrünen ABBA-Melodien in die Welt des Musicals als optischen und gehörgefälligen Farbtupfer. Nach den „Abendglocken“ der Chorgemeinscaft vereinten Volkslieder Sänger und Zuhörer zu einer großen Sängerfamilie.


Alle Tage ist Sonntag

Zieger, 11.03.2008, Chorverband Donau-Bussen, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Kinder-, Frauen- und Männerchor des Liederkranzes Binzwangen haben mit Albrecht Rosenstengels „Alle Tage ist Sonntag“ einen nachahmenswerten Auftakt gestaltet. Der Kinderchor „Donaukids“ (Irene Störkle) begeisterte mit dem Suppentassentango und dem „Gorilla mit der Sonnenbrille“. Der Projektchor „Frauen“ (Claudia Brauner) bot Händels „Air“ in abgerundeten Sprechsilben, lobte „Mister Sandman“ und erfreute sich und die Zuhörer mit „Amarillo“ als exquisiter Spezialität. Der Männerchor (Reinfried Gantner) bot zunächst zeitlose, dem Weine zugetane Literatur, schwenkte zum „Blankensteinhusar“ und Dieter Aisenbreys „altem Haus von Rocky Docky“, um mit Walthers Schneiders Musical „Don Quijote“ wie Helden auf der Straße des Ruhms eine Ständchen an Dulcinea anzustimmen.


Singeleiter für Seniorenheime

Zieger, 11.03.2008, Chorverband Donau-Bussen, Fortbildungen, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Mit Dieter Aisenbrey und Stephanie Maser hat Margarethe Hahnel zwei kompetente Referenten gewonnen, die 29 Teilnehmern beim Seminar „Singeleiter in Senioren- und Pflegeheimen“ praxisnahe Tipps vermitteln konnten. Der Kurs war voll ausgebucht, die Teilnehmer aus vielen Bereichen des Oberlandes beim gastgebenden Liederkranz Heudorf in guten Händen. Singen mit und ohne Noten kann beruhigend oder belebend sein, vor allem, wenn es thematisch sinnvoll angegangen wird. Neben jahreszeitlichem Singen wecken Liederraten („Da ist eine Blume oder ein Fluss versteckt“) das Interesse von Senioren ebenso wie gezielte Bewegungsabläufe zum Singen. Stephanie Maser als Ergotherapeutin gab wertvolle Hinweise zum Tanzen im Sitzen, zum Sich Bewegen dem Takt entsprechend. In Gruppenarbeit stellten die Kursteilnehmer zu ausgewählten altbekannten Volksliedern eigene Ideen zusammen, wie sie im Seniorenkreis umgesetzt werden können, um krankheitsbedibngte Senioren aus ihrer Lethargie herauszuholen. Die Organisation vor Ort wurde in bewährter Weise von Beate Denzler mit dem dem Team des LK Heudorf (Familie Scheit) durchgeführt.

Bild: Stephanie Maser (links) probt mit den Kursteilnehmern „Lieder gegen das Vergessen“.


52 Singe-Jubilare in Kleinbottwar bei der Ehrung des SKMN

Bura, 3.03.2008, Gaue und Verbände, Sängerkreis Mittlerer Neckar, Singen und Stimme, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Am wunderschönen Sonntagnachmittag fand die alljährliche Ehrung der Jubilare des Sängerkreises Mittlerer Neckar in der Bottwartal-Halle in Kleinbottwar statt.

Die Auswirkungen dieses Frühlingstages wirkten wie ein Hauch auf die über 200 Besucher der Halle ein und sorgten von Anfang an für eine gelöste, heitere Stimmung.

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Seminar für Singeleiter in Senioren- und Pflegeheimen auf Erfolgskurs

Hahnel, 27.02.2008, Chorverband Hohenstaufen, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Das Seminar für Interessenten, die bereit sind, mit Senioren und Pflegebefohlenen in Heimen zu singen hat sich weiter gut entwickelt. Seit Beginn, im Jahre 2003, wurden inzwischen 11 Veranstaltungen im Gebiet des Schwäbischen Sängerbundes durchgeführt. So waren bisher Fellbach, Oberndorf/N., Ulm, Reutlingen, Untermünkheim, Güglingen, Bergatreute, Gosheim, Calw-Holzbronn, Wernau und Heudorf/Riedlingen die Orte, in denen das Team Maser/Aisenbrey tätig war.

Inzwischen gibt es für die einzelnen Schulungen so viele Interessenten, dass eine Warteliste eingerichtet werden musste, da nicht mehr als höchstens 30 Personen zu einem derartigen Seminar zugelassen werden können.

Zwei weitere Seminare sind für das Jahr 2008 noch geplant: Am 21.Juni in Ludwigsburg-Poppenweiler und am 06. September in Rot am See – Brettheim.

Es ist immer wieder eine Freude, zu erleben, wie motiviert und zufrieden die Teilnehmer am Ende eines solchen Seminartages sind. Obwohl sie die unterschiedlichsten Voraussetzungen mitbringen, teilweise kommen sie aus der Altenpflege, andere wollen sich ehrenamtlich einbringen, manche haben große musikalische Erfahrungen, wieder andere können kein Instrument spielen, singen jedoch sehr gerne. Der große gemeinsame Nenner ist einfach die Bereitschaft aller, Menschen die am Ende ihres Lebens angekommen sind und sich nicht mehr selbst helfen können, mit Singen noch Lebensqualität zu bieten und das erreicht man, wenn das Umfeld stimmt und Menschen mit Liebe und Herz miteinander umgehen.

Ein paar Stimmen, die am Ende der Tagung in Heudorf bei Riedlingen am vergangenen Samstag, 23.02.08 laut wurden, seien hier wiedergegeben:

Herr B.S. erklärte: Ich hatte den ganzen Tag über viel Spaß und freue mich sehr auf die Arbeit mit meinen Senioren, um das Gelernte anzuwenden.

Eine junge Teilnehmerin, die aus Singen a.H. angereist war meinte: Der weite Weg (ca.150 km) hat sich auf alle Fälle gelohnt. Ich habe vieles Neues für meine Arbeit erfahren.

Schwester P. war dankbar für die Motivation, die von diesem Seminar ausgeht, lobte die ausgezeichnete Klavierbegleitung und die vielen Tipps zum Umgang mit älteren Menschen.

Herr E.M. fand den ganzen Tag einfach perfekt.

Eine weitere Teilnehmerin äußerte: Man erfuhr sehr vieles über die Aktivierung und Betreuung Pflegebedürftiger.

Frau E.P. formulierte so: Super Dozenten die einem realitätsbezogen etwas beibringen, mit dem man im Alltag sehr viel anfangen kann. Den ganzen Tag über herrschte ein ausgezeichnetes Klima, ich erhielt tolle Anregungenpict0040-1.JPG pict0038-1.JPGfür meine Arbeit mit jungen Menschen für ältere Menschen. Danke!pict0041-1.JPG


Kirchenkonzert des MGV Unterdigisheim

Boehme, 17.02.2008, Chorverband Zollernalb, Singen und Stimme, Veranstaltungen, 1 Kommentar

Am 08. Dezember 2007 veranstaltete der Männergesangverein Unterdigisheim ein Kirchenkonzert besonderer Klasse. Als Gäste hieß der Vorsitzende Erich Wäschle die Sopranisitin Sophie Murr, Elke Kaufmann, die die Klavierbegleitung übernahm, den Sängerbund Tieringen, Anke Schneider am Klavier und Fritz Sattler an der Zither herzlich willkomen. Das Konzert eröffnete der gastgebende Verein selbst mit einem einstimmigen „Salve Regina“. Nach der Begrüßung folgte das „Ave Maria“, das Sophie Murr sang und Elke Kaufmann am Klavier begleitete. Der Sängerbund Tieringen konnte mit „Hebe deine Augen auf“ von Mendelssohn-Bartholdy den Reigen weiterführen. Es folgte das „Credo“ und ein „Vater unser“ mit einer Melodie von Karl-Heinz Jäger.

Sophie Murr konnte das „Maria Wiegenlied“ und „Er weidet seine Herden“, begleitet von Anke Kaufmann ihr Können beweisen.

Fritz Sattler spielte auf der Zither und sang die Lieder „Gegrüßt seist du, Maria“ und „Oh Bethlehem wach auf“.

Der MGV Unterdigisheim führte den Reigen mit einem „Ave Maria“ von Franz Schubert weiter. Hier konnte Walter Wäschle vom MGV seine Solotenorstimme unter Beweis stellen.

Den Abschluß bildeten der Sängerbund Tieringen und der MGV Unterdigisheim. Gemeinsam sangen sie „Sanctus“, geleitet von Elke Kaufmann und zeigten hierbei die freundschaftliche Beziehung untereinander.

Anke Schneider eilte am Ende an die Kirchenorgel und spielte das Schlußlied „Macht hoch die Tür“, das die vielen Zuhörer mitsangen.

Alles in allem wurde dieses Konzert ein krönender Jahresabschluß für den Männergesangverein Unterdigisheim.

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Kirchenkonzert Liederkranz Warthausen – Bleib bei uns

Schmidt, 17.02.2008, Oberschwäbischer Chorverband, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Chorleiterin Christine Wetzel hatte mit der Auswahl der Stücke den Geschmack des Publikums getroffen und in der vollbesetzten Pfarrkirche in Warthausen am 10. Februar 2008 ein großes Kirchenkonzert präsentiert.
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Tag der Frauenstimme im Chorverband Enz

Arnold, 14.02.2008, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

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Mit großen Erwartungen reisten etwa 115 aktive Sängerinnen zum 10.
Tag der Frauenstimme am 26. Januar 2008 auf Einladung der Frauenbeauftragten Margot Bellenbaum nach Mühlhausen in die Enztalhalle an.

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Aufbaukurs für Absolventen des Hugo-Herrmann-Seminars

Wolfgang Layer, 13.02.2008, Fortbildungen, Singen und Stimme, 1 Kommentar

Die Teilnehmer am Aufbau-Seminar mit Seminarleiter Marcel Dreiling Die Teilnehmer mit Seminarleiter Marcel Dreiling

Vom 11.-13.01.2008 fand zum ersten Mal ein Aufbauseminar für AbsolventInnen des Hugo-Herrmann-Seminars statt. 14 Chorleiter trafen sich in der evangelischen Diakonie in Herrenberg um sich ein Wochenende intensiv über Chor, Chormusik und Organisation auszutauschen. Alle Teilnehmer hatten etwas gemein: Sie sind Absolventen des vom Schwäbischen Sängerbund jedes Jahr angebotenen und durchgeführten Hugo-Herrmann-Seminars, eine einjährige Ausbildung zum staatlich geprüften nebenberuflichen Chorleiter. Der „älteste Hase“ hat seine Ausbildung 1991 abgeschlossen, die Jüngsten im März 2007.

Und warum treffen sich ChorleiterInnen von Kinder- und Jugendchor, Männergesangverein, Shanty- und gemischtem Chor zu einer derartigen Fortbildung?

„Mit den Jahren schleift sich eben doch einiges ein, was der Optimierung bedarf“, sagte in geselliger Runde eine Kursteilnehmerin. „Ich kann mich mit meinen Sorgen und Fragen ungezwungen mit den anderen Absolventen austauschen und lerne aus den Erfahrungen meiner Kollegen“, war ein weiterer Kommentar. „Ich habe viele neue Impulse und Ideen für meine Chorarbeit erhalten“, war das Resumée eines dritten Teilnehmer.

Neben der Probenmethodik waren die Verfeinerung der Schlagtechnik, Stimmbildung und der Umgang mit den Chorsängern wesentlicher Inhalt. Auch das Erarbeiten neuer Chorliteratur, der Austausch von Erfahrungen im Umgang mit einem Chor und das Knüpfen neuer Kontakte waren den Teilnehmern sehr wichtig. Die Dozenten Marcel Dreiling und Alfons Scheirle standen ständig mit Rat und Tat zur Seite. Nicht nur wegen der sympathischen und fachlich kompetenten Begleitung wurden Anregungen, Impulse und Korrekturen der beiden Dozenten von allen Teilnehmern gerne angenommen.

Zum Schluss waren sich alle Kursteilnehmer einig: Dieser Aufbaukurs hat neue und nachhaltige Impulse für die Chorarbeit gebracht und sollte regelmäßig wiederholt werden.
Martin Dreiling (Teilnehmer)
Die Ausschreibung

Für Absolventen des HHS (oder Teilnehmer des laufenden Kurses) war das Seminar ausgeschrieben. Jeder Teilnehmer musste mit der Anmeldung ein oder zwei Stücke einreichen, die er für das Konzert mit der Gruppe einstudieren wollte. Ziel war es, Chorleitung und Stimmbildung aufzufrischen, zu verfeinern, dabei neue Literatur kennenzulernen und eine Begegnung der „HHS-Generationen“ zu ermöglichen. Wie dieses 1. Seminar ankam und welchen Stellenwert es für die Teilnehmer besitzt, zeigen nachfolgende Rückmeldungen.

Rückmeldungen – das Feedback

Martin Dreiling (HHS 2007): Ein Treffen, das unbedingt in regelmäßigen Abständen (jährlich) angeboten werden sollte. Wichtig waren der Austausch mit den anderen Absolventen des HHS und die vielen neuen Impulse für die weitere Chorarbeit. Aber auch neue Kontakte zum Austausch und die Bindung zum Schwäbischen Sängerbund waren wichtig. Super Fortbildung.    
Isolde Armbruster (HHS1990/91)
Auch nach vielen Jahren ein interessanter Austausch und trotzdem viel mitgenommen. Dieses Seminar ist unbedingt auch für „alte Hasen“ geeignet, um längst Vergessenes wieder aufzufrischen. Ein dickes Lob für dieses Seminar. Danke.     
Simone Rügner (HHS 2005): Gutes „Übungsfeld“ – „wir sind ja unter uns“ –  um sich auszuprobieren. Guter Austausch auch über Schwierigkeiten in/mit anderen Chören. Im Austausch lernt man voneinander. Einfach schön, schnell neue Lieder/Literatur (auch weltliche) mit diesen guten Sängern einzustudieren und dann mitzunehmen.

Nadja Schmiling (HHS 2005): Dieses Seminar ist unbedingt zu empfehlen, vor allem auch denen, die denken „i ko jo scho älles!“ Man lernt nie aus! Danke an die Organisatoren und bitte weiter so!!!

Kathrin Osswald-Mosthaf (HHS 2006): Das Seminar ist eine tolle und bereichernde Gelegenheit, mit guten Sängerinnen und Sängern Neues auszuprobieren, neue Anregungen und Hilfen zu bekommen und sich von vielen Fachkräften auf die Finger schauen zu lassen. Vom Seminarleiter kommen super gewinnbringende Beiträge zu einer effektiven Probenarbeit, er steuert souverän und – was etwas ganz Besonderes ist – bestimmt, aber dezent durchs Seminar. Der Humor bleibt nie außen vor, das führt zu einer tollen Atmosphäre!
Asuka Kuroyanagi-Santurri (HHS 2003/2004): Dieses Seminar ist  klasse!! Bitte jedes Jahr anbieten! Jeder braucht doch immer weitere Entwicklungen, oder?

Lilian Rossel (HHS 2007): Tolle Möglichkeit, HHS-Wissen „warmzuhalten“ und auszufeilen. Super für Austausch und (hoffentlich auch längerfristige) Kontakte. Regelmäßige Treffen (evtl. verknüpft mit Projektchorarbeit usw.) wären sehr wünschenswert. Info zu HHS: Niveau der Theorie entspricht PH-Grundstudium (in den thematisierten Bereichen auf Chormusik beschränkt), eignet sich aber auch gut als Studienergänzung.  Es ist allerdings viiiiiiiiiiiiel praxisnaher und macht weit mehr Spaß. Gleichzeitig bietet es sich als Forum an, um Erfahrungen auszutauschen.

Constanze Vulpius: Den Austausch unter den Chorleitern nehme ich als große Unterstützung und eine gute Reflexion für die Arbeit in den Chören. Ich bin dankbar, neue Literatur kennenzulernen. Es ist mir auch wichtig, den persönlichen Kontakt unter den Teilnehmern zu leben, da eben auch die Verbalität unter den Chorleitern eine besondere ist.

Helmut Gübel (HHS 2005/2006):Wie im HHS sind die wertvollen Tips von Marcel Dreiling eine große Hilfe.  Auch die Erfahrungen der anderen Teilnehmer bringen tolle Überraschungen, z.B. die Aufstellung im Männerchor zu ändern, den Platz des ersten Tenors mit dem Platz des ersten Basses tauschen.

Birgit Grund (HHS 2000): Der Erfahrungsaustausch war sehr wichtig. Die Überprüfung meiner eigenen Dirigiertechnik durch die anderen Kursteilnehmer hat mir sehr viel gebracht. Ebenso kann man durch Beobachten der anderen Kursteilnehmer sehr viel lernen.

Elke Michel (HHS 2005): Austausch, Überprüfung durch Dozenten und KollegInnen waren äußerst fruchtbar und wertvoll. Werde auf jeden Fall im nächsten Jahr wiederkommen. Vielen Dank an alle!!
                                               
Herbert Metzler (HHS 2007): Singen gut, Dirigieren gut, ERFA gut – gerne wieder!! 


Männer auf dem Vormarsch in eine Frauendomäne

Wolfgang Layer, 13.02.2008, Chorjugend im SCV, Singen und Stimme, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

singementoren-grafin-sonja.jpg Die Singementoren mit Gräfin Sonja Bernadotte

Es gibt Dinge im Leben, die muss man erleben, um sie weitergeben zu können. Es mag seltsam klingen, aber das Singen ist so ein Erlebnis. Man kann ein Leben lang singen und sich dabei wohl fühlen, ohne sich darüber Gedanken zu machen, was man tut. Doch sobald man dieses Tun weitergibt, unterrichtet, künstlerisch, pädagogisch oder psychotherapeutisch betreibt, erlebt man Singen zum ersten Mal anders: weniger emotional, mehr rational und doch intensiver.

Was Singen für die jungen Singementorinnen und -mentoren bedeutet, zeigten sie bei ihrer Abschlussfeier und Urkundenübergabe am Mittwoch, 12. Dezember 2007,  auf der Insel Mainau. Mit ihnen waren ihre Eltern, Gräfin Sonja als Hausherrin und Vorsitzende der Stiftung „Singen mit Kindern“, sowie Vertreter der Stiftung, Vertreter der ausbildenden Laienmusikverbände, Dozenten und viele andere gekommen, um diese Feier würdig zu gestalten.

Dank an die SingementorInnen

Dr. Lorenz Menz, Präsident des Schwäbischen Sängerbundes und Sprecher des AK Laienmusik in Baden-Württemberg, würdigte in seiner Ansprache, dass die Erzieherinnen und Erzieher diese Ausbildung zusätzlich zur Schule gemacht hatten. „Sie haben hier Wichtiges und Entscheidendes geleistet und sie dürfen stolz sein!“ Mit seiner Anerkennung verband Dr. Menz einen Dank an die Eltern, an das Kultusministerium, an die Singestiftung für die finanzielle Unterstützung der Mentorenausbildung sowie die Dozenten für ihre hervorragende Arbeit.

Es war die 8. Ausbildungsphase

Der SSB war der erste Verband, der im Jahr 2000 eine solche Mentorenausbildung anbot. Er wirkte seinerzeit federführend bei der Ausbildungskonzeption mit. Ein ganz besonderer Dank ging deswegen an Frau Uttendorfer-Marek, die mit großem Engagement die Ausbildung leitet. 34 Mentorinnen und Mentoren wurden in diesem Jahr ausgebildet, insgesamt sind es fast 250, die der SSB seit dem Jahr 2000 auf den Weg des Singens gebracht hat. Die Ausbildung ist personalaufwändig und kostenintensiv. Aber – auch das betonte Dr. Menz – „sie ist jeden Cent wert“, da in den Familien das gemeinsame Singen und Musizieren nicht mehr gepflegt werde und somit hier eine Möglichkeit bestünde, die Kinder sehr früh mit Musik vertraut zu machen.

Bei der Ausbildung von Erzieherinnen spiele Musik momentan leider noch keine zentrale Rolle, es zeigten sich aber erste Ansätze zur Verbesserung der Situation: Die Fachschulen für Sozialpädagogik könnten Musik inzwischen als Wahlfach einführen (das haben die Rektoren vor einiger Zeit so beschlossen). Dass Singen und Musizieren aber für die Entwicklung der Kinder eine entscheidende Rolle spiele, sehe man auch daran, mit welcher Freude die Kinder am Werk seien. Dr. Menz schilderte mit Begeisterung seine Erlebnisse aus der „Zwergenmusik“ des SSB, wie versunken die Kinder beim Singen und Spielen seien, so dass sie ihre Umgebung z.T.  ganz vergessen würden. Außerdem sei die Ausbildung auch – und das belegten viele Aussagen ehemaliger Mentorinnen und Mentoren – für die Entwicklung jedes einzelnen Mentors sehr wichtig, weil hier musikalische Fähigkeiten und Schlüsselqualifikationen, z.B. in den Bereichen Rhetorik, Führung und Präsentation, vermittelt würden. Der Schwäbische Sängerbund würde das Angebot im Bereich Ausbildung von Singementorinnen und mentoren gerne erweitern, denn der Verband ist von der Wichtigkeit absolut überzeugt. Dafür müssten aber die finanziellen und personellen Voraussetzungen geschaffen werden.

Der SSB bleibe am Ball. Dr. Menz schloss seinen Vortrag zur Verleihung der Urkunden mit dem Wunsch: „Wir würden uns freuen, wenn die Ausbildung so nachhaltig wäre, dass die Mentorinnen und Mentoren selbst zum Singen oder Musizieren in einem Ensemble finden, wenn sie es nicht längst tun“, in der Hoffnung, „dass die Mentoren das, was sie gelernt haben, gut umsetzen können, zum Wohle der Kinder.“


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