Chorpraxis

Ehrenamt und Wirtschaft – Memorandum zum bürgerschaftlichen Engagement

Johannes Pfeffer, 20.11.2010, Chorpraxis, Singen und Stimme, Vereinsführung, Kommentare geschlossen

Vertreter aus der Wirtschaft, des Kultusministeriums und des Wirtschaftsministeriums unterzeichneten stellvertretend für die Personalverantwortlichen der verschiedenen Wirtschaftsbereiche und des öffentlichen Dienstes ein Memorandum zum Ehrenamt. „Damit wollen wir Impulse setzen für eine bessere Vereinbarkeit von bürgerschaftlichem Engagement und beruflichen Verpflichtungen im Arbeitsalltag. Denn wenn Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber aus Industrie, Handel, Dienstleistungen, Handwerk und öffentlichem Dienst ehrenamtlich engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen und fördern, profitieren davon alle gleichermaßen – Gesellschaft, Unternehmen und Ehrenamtliche selbst. Eine starke Partnerschaft zwischen Wirtschaft und Ehrenamt fördert bürgerschaftliches Engagement und unterstützt die Gesellschaft“, erklärte der Ehrenamtsbeauftragte der Landesregierung, Georg Wacker MdL.

Wesentliche Inhalte der freiwilligen Selbstverpflichtung sind Ziele zum Ehrenamt, die als Handlungsempfehlungen an die Mitglieder des jeweiligen Verbandes durch deren Vorstände übergeben werden. Darunter findet sich beispielsweise das Bekenntnis zur Vorbildfunktion der Unternehmen. Immer mehr Betriebe und Dienstleister engagieren sich im Rahmen des bürgerschaftlichen Engagements der Wirtschaft für das Gemeinwohl („Corporate Citizenship“). Nach einer Studie des Sozialministeriums sind 85 Prozent der baden-württembergischen Unternehmen bürgerschaftlich aktiv. „In vielfältiger Weise investieren sie in verschiedenen Bereichen Zeit, Wissen, Arbeitsleistung und Kapital. Die Unternehmen zeigen sich dadurch auf eine besondere Art solidarisch, was sich auch nach innen auswirkt. Sie schaffen mehr Teamfähigkeit, soziale Kompetenz und Zusammengehörigkeitsgefühl bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, so Wacker. weiterlesen »


Fachtagung „Musical macht Schule“ der Deutschen Chorjugend

Johannes Pfeffer, 7.11.2010, Chorliteratur / Medien, Chorpraxis, Jugendchöre, Kinderchöre, Kommentare geschlossen

Musical macht Schule, DCJ

Einführung der Ganztagsschule, verkürzte Gymnasialzeit, stärkere kommunale Einbindung – der Druck auf Schulen wächst. Die Chöre und Chorvereine bekommen ihrerseits zu spüren, dass junge Menschen weniger Zeit für Hobbys außerhalb der Schule haben.

In der Folge öffnen sich allmählich Schulen und Vereine für eine Zusammenarbeit. In dieser Fachtagung wird vermittelt, wie mit einem konkreten Kinder-Chor-Projekt eine echte Win-Win-Situation erreicht werden kann – nicht nur für die Institutionen Verein und Schule, sondern auch für die Menschen, die sich dafür einsetzen, möglichst vielen Kindern das Singen nahe zu bringen.

Programm

Samstag, 13.11.2010 | 14.00 – 18.30 Uhr

14.00 Uhr

Musical macht Schule – Wer macht mit?

Begrüßung, Eröffnung, Intention

14.30 – 16.00 Uhr

Kultur macht Schule – Schule macht Kultur

Warum Verein und Schule (noch) nicht zueinander passen

Einführungsvortrag

16.30 – 18.30 Uhr weiterlesen »


Wiedergeburt oder Neugeburt? Zwei geglückte Geburtstage!

Wolfgang Layer, 13.10.2010, Chorpraxis, Gaue und Verbände, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Es gibt ihn wieder, den alten Esslinger Chorwettbewerb. Zum 9. Mal und zum ersten Mal mit neuem, eigenem und unverwechselbarem Namen. Carl-Friedrich-Zelter-Chorwettbewerb heißt er nun und wird unter dem Namen des Gründers der legendären Berliner Liedertafel Tradition und Gegenwart miteinander vernetzen, um es mal ganz neudeutsch und aktuell zu formulieren.

Fast hätte es mit dem 200. Jubiläum der Liedertafel noch geklappt – das war 2009 – aber der Carl-Friedrich-Zelter-Chorwettbewerb hat andere Ideale als die ständischen des ersten deutschen Männerchores, der zu Beginn des 19. Jahrhunderts jeden Monat „bei einem frugalen Mahle in deutscher Fröhlichkeit und Gemütlichkeit edle Geselligkeit gepflegt und Lieder gesungen, die die eigenen Mitglieder als Dichter oder Komponisten schufen“. Was zählt, ist der Name des gelernten Handwerkers und Musikers, des Musikpädagogen, des Komponisten und Dirigenten, des Professors der Königlichen Akademie der Künste, des Duzfreundes von Johann Wolfgang von Goethe, des Musikmanagers und Lehrers einer ganzen Musikergeneration, zu der Felix Mendelssohn Bartholdy, dessen Schwester Fanny, Otto Nicolai, Giacomo Meyerbeer, Eduard Grell u.v.a. gehörten.

Carl Friedrich Zelter ist Namensgeber der 1956 von Bundespräsident Theodor Heuss als staatliche Auszeichnung gestifteten Zelter-Plakette „für Chorvereinigungen, die sich in langjährigem Wirken besondere Verdienste um die Pflege der Chormusik und des deutschen Volksliedes und damit um die Förderung des kulturellen Lebens erworben haben.“ Eine ideale Persönlichkeit also für einen Wettbewerb, dessen Ideale es sind, der gesamten Chormusik ein Schaufenster zu bieten. Zuhören, sich selbst einschätzen lernen, Beratung durch die Jury – das sind die wichtigsten Stichpunkte , die dem neuen Carl-Friedrich-Zelter-Chorwettbewerb zu Grunde liegen.

So vielfältig, wie sich die Chorszene heute präsentiert, so war auch der Wettbewerb, der ein neues und ideales Domizil in der Freien Waldorfschule Esslingen fand, die für „Laufkundschaft“ zwar zu wenig zentral liegt, aber ehrlich gesagt – wer ginge schon mal eben zwischen Einkauf und Mittagessen zu einem Chorwettbewerb. Dieser neue Wettbewerb hat in der an Wettbewerben weiß Gott nicht armen Chorszene eine gute Zukunftschance, weil er andere Ideale besitzt.

Samstag, 9. Oktober 2010

Erster Wettbewerbstag

Gemischter Chor des MGV Holzhausen (A)
Leitung: Judith Abele-Rothenhäusler
Volkslied: Wohlauf in Gottes schöne Welt
Franz Möckl: Der Weidenbaum
Jacob Bürthel: Mariquinha+

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Ergebnisse des Carl-Friedrich-Zelter-Wettbewerbs in Esslingen

Johannes Pfeffer, 10.10.2010, Chorpraxis, Chorverband Karl-Pfaff, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Am 09. und 10.10.10 fand in der freien Waldorfschule in Esslingen der erste Carl-Friedrich-Zelter-Wettbewerb des Schwäbischen Chorverbandes statt.  In der Jury saßen: Marcel Dreiling (Vorsitz), Klaus Brecht, Dieter Aisenbrey und Prof. Wilfried Fischer. Der Wettbewerb wurde von Sabine Eberspächer moderiert. Die aktuellen Ergebnisse direkt hier:

Mehr zum Wettbewerb unter: http://www.s-chorverband.de/zelter_wettbewerb.htm

Ergebnisse vom Samstag, 09.10.10

Mit hervorragendem Erfolg teilgenommen:

Calvvoci Calw, 25 Punkte

Junger Chor Asselfingen / Ladies Melody, 23,5 Punkte

Mit sehr gutem Erfolg teilgenommen:

Vocalensemble des Raichberg-Gymnasiums, 22 Punkte

„Chillis“ Kinderchor der Cäcilia Dalingen, 21,25 Punkte

´s little Chörle des MGV Holzhausen, 21 Punkte

Leo cantabile Wernau, 21,0 Punkte

Männerchor Bad Saulgau, 22,0 Punkte

Mit gutem Erfolg teilgenommen:

Gemischter Chor des MGV Holzhausen, 18,75 Punkte

Börtlinger Singphoniker, 20,0 Punkte

Liederkranz Kißlegg, Jazz Singers, 19,0 Punkte

Am Wettbewerb teilgenommen:

Liederkranz Oberstadion

Ergebnisse vom Sonntag, 10.10.10 weiterlesen »


Umzug der Geschäftsstelle des Schwäbischen Chorverbandes

Johannes Pfeffer, 4.10.2010, Chorpraxis, Gaue und Verbände, Nachwuchsarbeit / Werbung, Kommentare geschlossen

Die Geschäftsstelle des Schwäbischen Chorverbandes bezieht neue Räume. Im spOrt Stuttgart findet der Schwäbische Chorverband eine neue Bleibe neben Verbänden aus anderen Bereichen, wie dem Schwäbischen Turnerbund. Die hellen, freundlichen Büroräume in Bad-Cannstatt entsprechen den Energiegrenzwerten eines Passivhauses und stellen somit einen erheblichen Beitrag zum Umweltschutz dar. Link zum spOrt

Die Telefonnummer, Faxnummern und die Mailadressen verändern sich nicht.

Sie finden die Geschäftsstelle ab Oktober hier:

Schwäbischer Chorverband
Fritz-Walter-Weg 19
70372 Stuttgart

Lageplan:  Größere Kartenansicht

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren Sie am besten mit der S 1 bis Neckarpark, oder dem Bus Nr. 56 bis Fritz-Walter-Weg.

Lesen Sie auch die offizielle Pressemitteilung hier:


2. Stuttgarter Choratelier 2010 beim Carus-Verlag

Johannes Pfeffer, 20.09.2010, Chorpraxis, Fortbildungen, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Das Stuttgarter Choratelier fand erstmals 2009 als Weiterbildungsveranstaltung für Chor leiterInnen statt. Nun geht das Seminar in die zweite Runde: Vom Freitag, 29.10.2010 bis Mittwoch, 3.11.2010 haben Sie die Möglichkeit, deutschlandweit bekannte Autoren und Komponisten anzuhören, mit ihnen und den anderen Teil nehmen Neues zu erarbeiten, zu singen oder zu diskutieren.

Chorarbeit und Singen mit Kindern

Das Singen mit Kindern zu fördern ist dem Carus-Verlag ein besonderes Anliegen. Zum Verlagsprogramm zählen Liederbücher, zahlreiche Kindermusicals, geistliche  Werke für Kinder, Werke über Kinderstimmbildung und auch Kinderopern. Erneut konnten wir einige unserer Herausgeber, Autoren und Komponisten aus diesem Bereich dazu gewinnen, „ihre“ Werke an den ersten drei Tagen des Chorateliers in unserem Verlag persönlich vorzustellen und Ihnen phantasievolle Anregungen zur Chorarbeit mit Kindern zu geben.

Chorarbeit mit Erwachsenen

Von der Frage „Wie arbeite ich mit einem Chor, der nur wenige Männerstimmen zur Verfügung hat?“ über den Schwerpunkt „Chormusik im Gottesdienst“ bei diversen Anlässen (Ostern, Evensong) zum Thema „Deutsche Volkslieder“ – ein weitreichendes Angebot für die Chorarbeit mit Erwachsenen wird Sie an den letzten beiden Tagen des Chorateliers erwarten.

Anmeldeschluss:  08.10.2010. Anmeldung und Auskunft:  Petra Bröll, Tel.: 0711 / 797 330 – 217, Email: pbroell@carus-verlag.com

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Neues Landesförderprogramm „Singen-Bewegen-Sprechen“ geht an den Start

Johannes Pfeffer, 7.07.2010, Chorjugend im SCV, Chorpraxis, Eltern-Kind-Musik, Gaue und Verbände, Kinderchöre, Nachwuchsarbeit / Werbung, Singen und Stimme, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Kinder erleben beim Hören von Gesang, Sprache und Musik und erst recht beim eigenen Singen, Sprechen und Musizieren elementare Freude, die durch entsprechende Bewegung noch gesteigert wird. Diese Freude gilt es aufzugreifen und pädagogisch zu nutzen. Das Land Baden-Württemberg setzt dies mit dem neuen Förderprogramm „Singen-Bewegen-Sprechen“ um.

Ab Oktober 2010 startet das innovative musikalische Bildungsangebot für Kinder vom Kindergarten bis zur vierten Grundschulklasse mit 1.000 Kooperationen in ganz Baden-Württemberg. weiterlesen »


Heißt Junger Chor, dass jeder zappelt, wie er will? – Gedanken zur Choreografie im Chor

Johannes Pfeffer, 14.05.2010, Chorpraxis, Jugendchöre, Junge Chöre, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

„Come on let’s twist again….“ Wer kann da stillsitzen? Jeder möchte sich sofort bewegen, jeder hat seine eigenen Vorlieben und Möglichkeiten, wie sehr er sich der Musik hingeben kann und sich wohlfühlt. Chorarbeit soll die Emotionen anregen und ihnen Möglichkeiten geben sie zu entfalten.

Bei einem Auftritt jedoch fallen die Unterschiede bei den Chormitgliedern sehr ins Auge. Um dem Chor ein einheitliches, passendes Erscheinungsbild zu geben, können bestimmte Regeln im Vorfeld festgelegt werden. Eine Choreografie hilft den überschwänglichen „Mitklatschern“ ebenso wie den etwas zurückhaltenden Chormitgliedern. Besonders diesen gibt ein festgelegter Bewegungsablauf Sicherheit und hilft somit auch gegen Lampenfieber. Voraussetzung ist dann aber, dass die Bewegungen gut geübt und nicht zu anspruchsvoll sind, dann womöglich eine zusätzliche Schwierigkeit sind. Ebenso bietet die Choreografie die Möglichkeit die gesangliche Leistung noch optisch zu untermauern.

Generell gilt jedoch:

Die Bewegungen sollen den Auftritt des Chores unterstützen, also den Chor in seinem Gesang stützen und für das Publikum das Erscheinungsbild aufwerten. Auf keinen Fall sollte die gesangliche Qualität unter Tanzeinlagen o.ä. leiden. Bei anspruchsvolleren Stücken also lieber mal gemeinsam auf Bewegung verzichten.

Und wie soll das gehen?

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Frauenchorfestival fff in Plochingen

Johannes Pfeffer, 21.04.2010, Chorpraxis, Frauenchöre, Singen und Stimme, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Der Schwäbische Chorverband veranstaltet am 24. April 2010 ein Frauenchorfestival in Plochingen. Der Tag steht unter dem Motto „Frisch-Fromm-Fröhlich-Frech“. Sie sind herzlich eingeladen als Gäste das Programm zu besuchen. Lesen Sie unten, was Sie an diesem Tag alles erwartet.

Sehen Sie hier das Programm.

10.30 Uhr Katholische Kirche St. Konrad

Geistliches Konzert mit Meditationen zu Bildern von Sieger Köder

12.00 bis 13.00 Uhr Mittagspause, Essen in der Stadthalle

13.00 bis 18.30 Uhr Stadthalle Plochingen:

Begrüßung: Helene Stauch, BM Frank Buß, Wilhelm Braun

13.20 bis 14.00 Uhr Warm Up mit Markus Detterbeck

14.00 bis 15.00 Uhr 1. Konzertblock

15.00 bis 15.30 Uhr Pause weiterlesen »


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