Chorpraxis

Kultur 2020 – Kunstpolitik in Baden-Württemberg

Johannes Pfeffer, 10.01.2011, Chorpraxis, Singen und Stimme, Vereinsführung, Kommentare geschlossen

Kunstkonzeption Baden-Württemberg

Bereits im letzten Herbst erschien die gedruckte Fassung der Kunstkonzeption des Landes Baden-Württemberg „Kultur 2020“. Auf über 400 Seiten bietet sie zum einen eine Bestandsaufnahme des kulturellen Lebens in Baden-Württemberg quer durch alle Sparten. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der kulturellen Bildung und deren Förderung. Auch der breite Bereich der Laienmusikultur, so wie die Laienmusikverbände findet Beachtung.

Zum anderen ist die Konzeption Grundlage für das kulturpolitische Handeln der kommenden Jahre. Die Konzeption fasst bestehende Landesförderungen zusammen und erläutert deren Fortbestand. Mit der Kunstkonzeption möchte das Land Baden-Württemberg die Bedeutung der Kultur unterstreichen.

Kunst- und Kulturinteressierte sollten zumindest mal hineingesehen haben, um die Bandbreite der kulturellen Betätigung in Baden-Württemberg genauer kennen zu lernen.

Die Konzeption gibt es auf der Seite des Wirtschaftsministerium zum herunterladen oder kostenlos zu bestellen.


Unendliche Kooperationsmöglichkeiten

Johannes Pfeffer, 7.12.2010, Chorjugend im SCV, Chorpraxis, Eltern-Kind-Musik, Kinderchöre, Nachwuchsarbeit / Werbung, Kommentare geschlossen

Chor und… und… und…

Kooperationen zwischen zwei Partner, die normalerweise nicht unbedingt zusammenarbeiten, sind sehr spannend. Durch die Einführung von G8 und Ganztagesbetreuung stiegen die Kooperationen zwischen Schule und Verein an. Die Vereine erreichen die Kinder und Jugendlichen dort, wo sie sich die meiste Zeit aufhalten am Schulort.

Aber auch Kooperationen mit anderen Gruppierungen und Einrichtungen bergen ein großes Potential. Bei einer erfolgreichen Kooperation profitieren alle Kooperationspartner in einem Ausmaß, dass alleine nicht möglich gewesen wäre. Sei es durch Mitgliederwerbung, Imagegewinn oder auch einen nicht zu missenden Erfahrungserwerb.

Im Folgenden sollen einige Ideen zu Kooperationen aufgeführt werden, die Chöre eingehen können. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf Kinder- und Jugendchören, was jedoch kein Ausschlusskriterium für andere Formationen sei. Vollständig kann die Liste nie sein, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, örtliche Begebenheiten lassen manchmal Dinge zu, an die andere nie zu denken gewagt hätten. Nehmen Sie diese Liste also als Anregung und ergänzen und korrigieren Sie diese.

Wenn auch Sie eine gute Idee haben, bisher nur im Kopf oder auch schon ausprobiert, dann teilen Sie diese mit anderen. Nutzen Sie dazu die Möglichkeiten, die der Schwäbische Chorverband bietet. Schicken Sie Ihre Berichte an Ihren Pressereferenten oder die Geschäftsstelle des SCV, mit der Bitte diese im Blog www.singen-und-stimme.de einzustellen. Erfolgreiche Modelle finden immer freudige Nachahmer und Gönner.

Mehr zur Kooperation auch unter: www.s-chorverband.de/kooperationschuleverein.htm weiterlesen »


Einmal mit dem Oslo Gospel Choir live on stage

Johannes Pfeffer, 23.11.2010, Chorpraxis, Chorverband Hohenstaufen, Kommentare geschlossen

Möchten Sie

….einmal mit einem Chor der Spitzenklasse auf der Bühne stehen, den Beifall tausender begeisterter Zuschauer erleben,

….einen Beitrag für Kinder in Not leisten.

Dies ist möglich am 27. Nov in der EWS Arena in Göppingen. Mit dem Oslo Gospel Choir veranstaltet die EWS ihr 2. Benefizkonzert für Waisenkinder in Uganda. Zudem möchten wir in einem Workshop-Projekt den Chören und Singbegeisterten aus der Region die Gelegenheit bieten, Lieder aus dem Repertoire dieses Weltklasse Chores aus Norwegen unter der Leitung von Gerald Buß, einzustudieren. Der Projektchor gestaltet das Vorprogramm und singt gemeinsam mit dem Oslo Gospel Choir zwei Lieder beim großen Finale. Wir möchten Sie herzlich einladen, mit Ihrem Chor bei diesem stimmungsvollen, vorweihnachtlichen Event dabei zu sein.

Mehr dazu im Anmeldeformular für Chöre.


Ehrenamt und Wirtschaft – Memorandum zum bürgerschaftlichen Engagement

Johannes Pfeffer, 20.11.2010, Chorpraxis, Singen und Stimme, Vereinsführung, Kommentare geschlossen

Vertreter aus der Wirtschaft, des Kultusministeriums und des Wirtschaftsministeriums unterzeichneten stellvertretend für die Personalverantwortlichen der verschiedenen Wirtschaftsbereiche und des öffentlichen Dienstes ein Memorandum zum Ehrenamt. „Damit wollen wir Impulse setzen für eine bessere Vereinbarkeit von bürgerschaftlichem Engagement und beruflichen Verpflichtungen im Arbeitsalltag. Denn wenn Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber aus Industrie, Handel, Dienstleistungen, Handwerk und öffentlichem Dienst ehrenamtlich engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen und fördern, profitieren davon alle gleichermaßen – Gesellschaft, Unternehmen und Ehrenamtliche selbst. Eine starke Partnerschaft zwischen Wirtschaft und Ehrenamt fördert bürgerschaftliches Engagement und unterstützt die Gesellschaft“, erklärte der Ehrenamtsbeauftragte der Landesregierung, Georg Wacker MdL.

Wesentliche Inhalte der freiwilligen Selbstverpflichtung sind Ziele zum Ehrenamt, die als Handlungsempfehlungen an die Mitglieder des jeweiligen Verbandes durch deren Vorstände übergeben werden. Darunter findet sich beispielsweise das Bekenntnis zur Vorbildfunktion der Unternehmen. Immer mehr Betriebe und Dienstleister engagieren sich im Rahmen des bürgerschaftlichen Engagements der Wirtschaft für das Gemeinwohl („Corporate Citizenship“). Nach einer Studie des Sozialministeriums sind 85 Prozent der baden-württembergischen Unternehmen bürgerschaftlich aktiv. „In vielfältiger Weise investieren sie in verschiedenen Bereichen Zeit, Wissen, Arbeitsleistung und Kapital. Die Unternehmen zeigen sich dadurch auf eine besondere Art solidarisch, was sich auch nach innen auswirkt. Sie schaffen mehr Teamfähigkeit, soziale Kompetenz und Zusammengehörigkeitsgefühl bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, so Wacker. weiterlesen »


Fachtagung „Musical macht Schule“ der Deutschen Chorjugend

Johannes Pfeffer, 7.11.2010, Chorliteratur / Medien, Chorpraxis, Jugendchöre, Kinderchöre, Kommentare geschlossen

Musical macht Schule, DCJ

Einführung der Ganztagsschule, verkürzte Gymnasialzeit, stärkere kommunale Einbindung – der Druck auf Schulen wächst. Die Chöre und Chorvereine bekommen ihrerseits zu spüren, dass junge Menschen weniger Zeit für Hobbys außerhalb der Schule haben.

In der Folge öffnen sich allmählich Schulen und Vereine für eine Zusammenarbeit. In dieser Fachtagung wird vermittelt, wie mit einem konkreten Kinder-Chor-Projekt eine echte Win-Win-Situation erreicht werden kann – nicht nur für die Institutionen Verein und Schule, sondern auch für die Menschen, die sich dafür einsetzen, möglichst vielen Kindern das Singen nahe zu bringen.

Programm

Samstag, 13.11.2010 | 14.00 – 18.30 Uhr

14.00 Uhr

Musical macht Schule – Wer macht mit?

Begrüßung, Eröffnung, Intention

14.30 – 16.00 Uhr

Kultur macht Schule – Schule macht Kultur

Warum Verein und Schule (noch) nicht zueinander passen

Einführungsvortrag

16.30 – 18.30 Uhr weiterlesen »


Wiedergeburt oder Neugeburt? Zwei geglückte Geburtstage!

Wolfgang Layer, 13.10.2010, Chorpraxis, Gaue und Verbände, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Es gibt ihn wieder, den alten Esslinger Chorwettbewerb. Zum 9. Mal und zum ersten Mal mit neuem, eigenem und unverwechselbarem Namen. Carl-Friedrich-Zelter-Chorwettbewerb heißt er nun und wird unter dem Namen des Gründers der legendären Berliner Liedertafel Tradition und Gegenwart miteinander vernetzen, um es mal ganz neudeutsch und aktuell zu formulieren.

Fast hätte es mit dem 200. Jubiläum der Liedertafel noch geklappt – das war 2009 – aber der Carl-Friedrich-Zelter-Chorwettbewerb hat andere Ideale als die ständischen des ersten deutschen Männerchores, der zu Beginn des 19. Jahrhunderts jeden Monat „bei einem frugalen Mahle in deutscher Fröhlichkeit und Gemütlichkeit edle Geselligkeit gepflegt und Lieder gesungen, die die eigenen Mitglieder als Dichter oder Komponisten schufen“. Was zählt, ist der Name des gelernten Handwerkers und Musikers, des Musikpädagogen, des Komponisten und Dirigenten, des Professors der Königlichen Akademie der Künste, des Duzfreundes von Johann Wolfgang von Goethe, des Musikmanagers und Lehrers einer ganzen Musikergeneration, zu der Felix Mendelssohn Bartholdy, dessen Schwester Fanny, Otto Nicolai, Giacomo Meyerbeer, Eduard Grell u.v.a. gehörten.

Carl Friedrich Zelter ist Namensgeber der 1956 von Bundespräsident Theodor Heuss als staatliche Auszeichnung gestifteten Zelter-Plakette „für Chorvereinigungen, die sich in langjährigem Wirken besondere Verdienste um die Pflege der Chormusik und des deutschen Volksliedes und damit um die Förderung des kulturellen Lebens erworben haben.“ Eine ideale Persönlichkeit also für einen Wettbewerb, dessen Ideale es sind, der gesamten Chormusik ein Schaufenster zu bieten. Zuhören, sich selbst einschätzen lernen, Beratung durch die Jury – das sind die wichtigsten Stichpunkte , die dem neuen Carl-Friedrich-Zelter-Chorwettbewerb zu Grunde liegen.

So vielfältig, wie sich die Chorszene heute präsentiert, so war auch der Wettbewerb, der ein neues und ideales Domizil in der Freien Waldorfschule Esslingen fand, die für „Laufkundschaft“ zwar zu wenig zentral liegt, aber ehrlich gesagt – wer ginge schon mal eben zwischen Einkauf und Mittagessen zu einem Chorwettbewerb. Dieser neue Wettbewerb hat in der an Wettbewerben weiß Gott nicht armen Chorszene eine gute Zukunftschance, weil er andere Ideale besitzt.

Samstag, 9. Oktober 2010

Erster Wettbewerbstag

Gemischter Chor des MGV Holzhausen (A)
Leitung: Judith Abele-Rothenhäusler
Volkslied: Wohlauf in Gottes schöne Welt
Franz Möckl: Der Weidenbaum
Jacob Bürthel: Mariquinha+

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Ergebnisse des Carl-Friedrich-Zelter-Wettbewerbs in Esslingen

Johannes Pfeffer, 10.10.2010, Chorpraxis, Chorverband Karl-Pfaff, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Am 09. und 10.10.10 fand in der freien Waldorfschule in Esslingen der erste Carl-Friedrich-Zelter-Wettbewerb des Schwäbischen Chorverbandes statt.  In der Jury saßen: Marcel Dreiling (Vorsitz), Klaus Brecht, Dieter Aisenbrey und Prof. Wilfried Fischer. Der Wettbewerb wurde von Sabine Eberspächer moderiert. Die aktuellen Ergebnisse direkt hier:

Mehr zum Wettbewerb unter: http://www.s-chorverband.de/zelter_wettbewerb.htm

Ergebnisse vom Samstag, 09.10.10

Mit hervorragendem Erfolg teilgenommen:

Calvvoci Calw, 25 Punkte

Junger Chor Asselfingen / Ladies Melody, 23,5 Punkte

Mit sehr gutem Erfolg teilgenommen:

Vocalensemble des Raichberg-Gymnasiums, 22 Punkte

„Chillis“ Kinderchor der Cäcilia Dalingen, 21,25 Punkte

´s little Chörle des MGV Holzhausen, 21 Punkte

Leo cantabile Wernau, 21,0 Punkte

Männerchor Bad Saulgau, 22,0 Punkte

Mit gutem Erfolg teilgenommen:

Gemischter Chor des MGV Holzhausen, 18,75 Punkte

Börtlinger Singphoniker, 20,0 Punkte

Liederkranz Kißlegg, Jazz Singers, 19,0 Punkte

Am Wettbewerb teilgenommen:

Liederkranz Oberstadion

Ergebnisse vom Sonntag, 10.10.10 weiterlesen »


Umzug der Geschäftsstelle des Schwäbischen Chorverbandes

Johannes Pfeffer, 4.10.2010, Chorpraxis, Gaue und Verbände, Nachwuchsarbeit / Werbung, Kommentare geschlossen

Die Geschäftsstelle des Schwäbischen Chorverbandes bezieht neue Räume. Im spOrt Stuttgart findet der Schwäbische Chorverband eine neue Bleibe neben Verbänden aus anderen Bereichen, wie dem Schwäbischen Turnerbund. Die hellen, freundlichen Büroräume in Bad-Cannstatt entsprechen den Energiegrenzwerten eines Passivhauses und stellen somit einen erheblichen Beitrag zum Umweltschutz dar. Link zum spOrt

Die Telefonnummer, Faxnummern und die Mailadressen verändern sich nicht.

Sie finden die Geschäftsstelle ab Oktober hier:

Schwäbischer Chorverband
Fritz-Walter-Weg 19
70372 Stuttgart

Lageplan:  Größere Kartenansicht

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren Sie am besten mit der S 1 bis Neckarpark, oder dem Bus Nr. 56 bis Fritz-Walter-Weg.

Lesen Sie auch die offizielle Pressemitteilung hier:


2. Stuttgarter Choratelier 2010 beim Carus-Verlag

Johannes Pfeffer, 20.09.2010, Chorpraxis, Fortbildungen, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Das Stuttgarter Choratelier fand erstmals 2009 als Weiterbildungsveranstaltung für Chor leiterInnen statt. Nun geht das Seminar in die zweite Runde: Vom Freitag, 29.10.2010 bis Mittwoch, 3.11.2010 haben Sie die Möglichkeit, deutschlandweit bekannte Autoren und Komponisten anzuhören, mit ihnen und den anderen Teil nehmen Neues zu erarbeiten, zu singen oder zu diskutieren.

Chorarbeit und Singen mit Kindern

Das Singen mit Kindern zu fördern ist dem Carus-Verlag ein besonderes Anliegen. Zum Verlagsprogramm zählen Liederbücher, zahlreiche Kindermusicals, geistliche  Werke für Kinder, Werke über Kinderstimmbildung und auch Kinderopern. Erneut konnten wir einige unserer Herausgeber, Autoren und Komponisten aus diesem Bereich dazu gewinnen, „ihre“ Werke an den ersten drei Tagen des Chorateliers in unserem Verlag persönlich vorzustellen und Ihnen phantasievolle Anregungen zur Chorarbeit mit Kindern zu geben.

Chorarbeit mit Erwachsenen

Von der Frage „Wie arbeite ich mit einem Chor, der nur wenige Männerstimmen zur Verfügung hat?“ über den Schwerpunkt „Chormusik im Gottesdienst“ bei diversen Anlässen (Ostern, Evensong) zum Thema „Deutsche Volkslieder“ – ein weitreichendes Angebot für die Chorarbeit mit Erwachsenen wird Sie an den letzten beiden Tagen des Chorateliers erwarten.

Anmeldeschluss:  08.10.2010. Anmeldung und Auskunft:  Petra Bröll, Tel.: 0711 / 797 330 – 217, Email: pbroell@carus-verlag.com

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Neues Landesförderprogramm „Singen-Bewegen-Sprechen“ geht an den Start

Johannes Pfeffer, 7.07.2010, Chorjugend im SCV, Chorpraxis, Eltern-Kind-Musik, Gaue und Verbände, Kinderchöre, Nachwuchsarbeit / Werbung, Singen und Stimme, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Kinder erleben beim Hören von Gesang, Sprache und Musik und erst recht beim eigenen Singen, Sprechen und Musizieren elementare Freude, die durch entsprechende Bewegung noch gesteigert wird. Diese Freude gilt es aufzugreifen und pädagogisch zu nutzen. Das Land Baden-Württemberg setzt dies mit dem neuen Förderprogramm „Singen-Bewegen-Sprechen“ um.

Ab Oktober 2010 startet das innovative musikalische Bildungsangebot für Kinder vom Kindergarten bis zur vierten Grundschulklasse mit 1.000 Kooperationen in ganz Baden-Württemberg. weiterlesen »


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