Fortbildungen

Gregorianischer Gesang beim Tag der Männerstimme

Johannes Pfeffer, 15.11.2014, Fortbildungen, Männerchöre, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Der Tag der Männerstimme findet am 28. Februar 2015 in Rottenburg statt. Wir stellen hier im Blog die Workshops und Referenten vor.

Prof. SchmidDer Workshop soll Grundlagen gregorianischen Singens anhand ausgewählter einfacher lateinischer und deutscher Gesänge des neuen Gesangbuches „Gotteslob“ vermitteln.  Hierbei soll ein vertretbarer exemplarischer Einsatz dieser Gesänge in der Liturgie von heute (Gregorianik in der Gemeindepraxis von heute) aufgezeigt werd

Dozent: Bernhard Schmid

studierte Schul- und Kirchenmusik (mit Leistungsfach Orgel) und Musikwissenschaft an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart sowie an der Universität Tübingen.  Weiterbildung / Studium der Gregorianik im Rahmen der Internationalen Sommerkurse Gregorianik in Cremona, Italien sowie der Internationalen Sommerkursen Gregorianik und der Internationalen Paläographiekursen an der Folkwang-Hochschule Essen.  Nach Referendariat und Schuldienst sowie Tätigkeit als Kirchenmusiker war er seit  1979  Dozent für Gregorianik und Deutscher Liturgiegesang an der Hochschule für Kirchenmusik Rottenburg. Daselbst Rektor von 1998 bis zu seiner Emeritierung 2013.  Seit 1981 Lehrauftrag für Gregorianik und Deutschen Liturgiegesang an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Stuttgart sowie mehrfach an der Staatlichen Hochschule für Musik, Trossingen. Ehrenamtlich leitete Bernhard Schmid von 1988 bis 2013 die Choralschola am Dom St. Martin in  Rottenburg.


Workshoptag des Landesmusikverbands und der Landesmusikjugend zur interkulturellen Öffnung in der Amateurmusik

Johannes Pfeffer, 13.11.2014, Aus der Geschäftsstelle, Fortbildungen, Frauenchöre, gemischte Chöre, Jugendchöre, Junge Chöre, Kinderchöre, Männerchöre, Singen und Stimme, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Wo bleiben die MigrantInnen?

Ein Projekt aus den Reihen des Schwäbischen Chorverbandes. Silvia Himmelseher präsentierte ein erfolgreiches interkulturelles Chorprojekt der Chorvereinigung Weil der Stadt. Foto: Isabelle Arnold

Ein Projekt aus den Reihen des Schwäbischen Chorverbandes. Silvia Himmelseher präsentierte ein erfolgreiches interkulturelles Chorprojekt der Chorvereinigung Weil der Stadt. Foto: Isabelle Arnold

In Deutschland leben zahlreiche Menschen mit Migrationshintergrund – teilweise in der zweiten und dritten Generation. Und immer mehr Angehörige anderer Kulturen kommen zu uns. Da wäre es doch naheliegend, dass unsere Vereine der Amateurmusik aus diesem Potential Zulauf bekommen. Schließlich vermag gerade Musik über kulturelle Grenzen hinweg zu verbinden und zur Integration beizutragen. Es bleibt aber bei Einzelfällen.

Der Landesmusikverband (LMV) und die Landesmusikjugend (LMJ) haben dem Thema Interkulturelle Öffnung einen Workshoptag gewidmet, um gemeinsam mit Vertretern der Führungsgremien unserer Vokal- und Instrumentalverbände nach Lösungsansätzen zu suchen. In seiner Begrüßung unterstrich LMV-Präsident Christoph Palm, dass ohne interkulturelle Kompetenz keine wirkliche Integration von Menschen aus anderen Kulturen gelingen kann. Eine wichtige Aufgabe habe dabei die Musik, denn „Kultur und Musik leben vom Austausch“.

Interkulturelle Kompetenz in Musikverbänden war dann auch das Thema eines der beiden Workshops. Die Referentin Meral Sagdic bezeichnet interkulturelle Kompetenz als die Fähigkeit, mit dem vermeintlich „Fremden“ angemessen, souverän und konstruktiv umzugehen und entwicklungsfördernde persönliche Lernerfahrungen zu machen. Interkulturelle Öffnung sei ein Konzept aus dem Bereich der Organisationsentwicklung, das sich mit Veränderungsprozessen befasst. Ziel sei es, Menschen mit Migrationsbiographie den Zugang zu gesellschaftlichen Ressourcen, Diensten und Einrichtungen zu erleichtern und ihre Teilhabe- und Mitwirkungsmöglichkeiten zu fördern. Dass dies nicht dem verbreiteten Wunsch nach reiner personeller Verstärkung der Chöre und Orchester entspricht, wurde in der lebhaften Diskussion rasch deutlich. weiterlesen »


Recycling Männerchor? Workshop beim Tag der Männerstimme

Johannes Pfeffer, 9.11.2014, Aus der Geschäftsstelle, Chorpraxis, Fortbildungen, Männerchöre, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Der Tag der Männerstimme findet am 28. Februar 2015 in Rottenburg statt. Wir stellen hier im Blog die Workshops und Referenten vor.

Jan SchumacherIm Notenschrank des Chores verstauben alte Repertoirestücke, die so abgesungen sind, dass keiner sie mehr singen und hören will? Jan Schumacher, künstlerischer Leiter der Camerata Musica Limburg und Professor für Chorleitung an der HfK Rottenburg hat sich Gedanken gemacht, wie man diese Stücke mit einfachen Mitteln wieder aufbereiten und sie im Konzert entsprechend präsentieren kann, um kreativ mit „alten“ Schlagern umzugehen und ihnen neues Leben einzuhauchen.

Jan Schumacher (*1980) erhielt seine erste musikalische und sängerische Ausbildung bei den Limburger Domsingknaben und im Landesjugendchor (LJC) Rheinland-Pfalz. Er studierte Schulmusik und Germanistik in Mainz sowie Chorleitung bei Wolfgang Schäfer in Frankfurt. Wichtige Erfahrungen sammelte Jan in Kursen u.a. bei S. Cambreling, R. Sund, S. Halsey und G. Grün.
Nach Lehraufträgen an den Hochschulen in Mainz (Assistenz) und Freiburg (Chorleitung) ist Jan Schumacher seit April 2013 hauptamtlicher Dozent für Chorleitung an der Hochschule für Kirchenmusik in Rottenburg. Jans musikalischen Interessen sind keine Grenzen gesetzt: Die Erarbeitung anspruchsvoller a-cappella-Literatur aller Stile und Epochen sowie die enge Zusammenarbeit mit lebenden Komponisten, die viele Stücke für ihn und seine Chöre geschrieben haben, ist ihm eine Freude und Verpflichtung.
Jan Schumacher ist Vorsitzender der Musikkommission und Vizepräsident der European Choral Association – Europa Cantat und Mitherausgeber der Serie „Reine Männersache“ im Verlag C. F. Peters


Stimmbildung für Männer mit Thomas Preiß

Johannes Pfeffer, 5.11.2014, Fortbildungen, Männerchöre, Kommentare geschlossen

Der Tag der Männerstimme findet am 28. Februar 2015 in Rottenburg statt. Wir stellen hier im Blog die Workshops und Referenten vor.

Thomas PreißIn dem Workshop werden die verschiedenen Bereiche der Stimmbildung in der Praxis bewusst gemacht und trainiert. Hierzu zählen unter anderem: Atmung, Stimmsitz, Stimmklang, Intonation, Stimmumfang, etc.
Teilnehmerzahl: 10-15 (bei Bedarf auch gern bis 20)

Dozent:
Musiklehrer am Gymnasium
Musikalischer Leiter mehrerer Chöre vom Kinder- und Jugendchor bis hin zum Erwachsenenchor
Pädagogischer Leiter des Kultusministeriums für die Chormentorenausbildung


Old School und ziemlich trendy

Johannes Pfeffer, 2.11.2014, Fortbildungen, Männerchöre, Kommentare geschlossen

Der Tag der Männerstimme findet am 28. Februar 2015 in Rottenburg statt. Wir stellen hier im Blog die Workshops und Referenten vor.

Nikolai_OttIn diesem Workshop dreht sich alles um Musik der Renaissance und des Frühbarock. Spätestens seit den King’s Singers und ihrer Madrigal History Tour und dem Ensemble amarcord sind Madrigale alter Meister wieder salonfähig geworden. Viele von diesen Madrigalen sind auch im Männerchor singbar, der Schwäbische Chorverband hat dafür eigens ein Notenbüchlein in Auftrag gegeben, das Impulse für diese Art der Musik setzen will. Zusammen mit dem Männerensemble les favoris werden einige Stücke angesungen und vorgestellt, die jedes Konzertprogramm bereichern können…

Dozent:  Nikolai Ott, Jahrgang 1989 studiert Kirchenmusik und hat sich mit den Madrigalen intensiver beschäftigt und davon einige Arrangements für Männerchor geschrieben, um das Repertoire in diesem Bereich etwas zu erweitern.

Les favoris: Unter dem Namen „favorite guys“ gründeten sich les favoris (franz. „der Backenbart, die Koteletten“) im Wintersemester 2009/ 2010 auf Initiative von Susanne Moldenhauer. Ihr ursprüngliches Repertoire, bestehend aus Songs der Comedian Harmonists, erweiterte das Männerensemble im aktuellen Semester um einige „Barbershop“-Klassiker.  Heute hat sich das Repertoire auf anspruchsvolle Arrangements aus den Bereichen Gospel, Romantik, Pop, Evergreens und Oldies erweitert. Das Ensemble präsentiert sich mit eigenständigen weltlichen und geistlichen Programmen.


Aufbaukurs für Vizechorleiter beim CVJK

Puritscher, 22.10.2014, Chorverband Enz, Chorverband Friedrich Schiller, Chorverband Johannes Kepler, Chorverband Otto Elben, Fortbildungen, Sängerkreis Mittlerer Neckar, Kommentare geschlossen

Leonberg – Bereits im Frühjahr bot der CVJK einen Anfängerkurs für angehende Vizechorleiter an. Mit einem Aufbaukurs soll dieser nun fortgesetzt werden.

Der Aufbaukurs hat das Ziel, das zu vertiefen, was im Anfängerkurs erlernt wurde. Er ist daher nicht nur geeignet für Teilnehmer des Anfängerkurses. Es ist jeder herzlich eingeladen, der schon erste kleine Erfahrungen mitbringt.

Der Kurs ist modulartig aufgebaut und findet zwischen November 2014 und Mai 2015 statt. An 3 Praxissamstagen widmen wir uns ganz dem Dirigieren, wobei wir an jedem Samstag die Gelegenheit haben, das Gelernte an einem Chor zu üben.

Monatlich finden zudem zweistündige Theorieeinheiten statt. Der Inhalt der Theorieeinheiten wird den Teilnehmern vorher jeweils mitgeteilt. So soll den unterschiedlichen Vorkenntnissen der Teilnehmer Rechnung getragen werden. Wer sich in einem bestimmten Gebiet schon gut auskennt, darf auch mal „schwänzen“.

Der Kurs schließt mit einer Feierstunde ab, in der die Teilnehmer vorbereitete Stücke dirigieren und anschließend ihre Teilnahmeurkunden erhalten werden.

Ausschreibungsdaten: weiterlesen »


Beatboxing beim Tag der Männerstimme

Johannes Pfeffer, 19.10.2014, Fortbildungen, Männerchöre, Kommentare geschlossen

Der Tag der Männerstimme findet am 28. Februar 2015 in Rottenburg statt. Wir stellen hier im Blog die Workshops und Referenten vor.

robeatRobeat gibt seit Jahren Beatboxworkshops, in denen er die Grundlagen des Beatboxens erklärt. Auf jeden Teilnehmer wird einzeln eingegangen und jeder lernt die Basics des Beatboxens. Je nach verfügbarer Zeit werden zu den Basics auch „Special Sounds“ erklärt. Veranschaulicht wird alles durch Robeat’s Tafelanschrieb – der dem Teilnehmer hilft, Beatboxen zu visualisieren. Jeder hat die Möglichkeit sich selbst am Mikrofon auszuprobieren. Im Vordergrund steht die gemeinsam Erfahrung und der schnelle erste Lernerfolg.

Robeat

Robeat – human beatbox Robeat gehört zu den talentiertesten Beatboxern Deutschlands. Seit Jahren ist er eine feste Größe im Event- und Galabereich. Der 25jährige Europameister im Beatboxen verschlägt den Zuschauern immer wieder die Sprache. Als „human beatbox“ – also nur mit Mikrophon und Stimme ausgestattet -demonstriert er die hohe Kunst der Mundakrobatik. Seinen unverwechselbaren Stil, der sich aus harten Techno-Beats, schnellen Drum-and-Base Rhythmen und sanften Hip Hop – Klängen zusammensetzt, spickt er geschickt mit Ausflügen in die Gesangs- und Comedywelt. Als One-man-Show mit seinem nagelneuen 20minütigem Solo-Programm oder bei Gastauftritten mit renommierten Bands von Hamburg über München bis Paris ist Robeat überall unterwegs. Selbst vor den großen Bühnen Deutschlands macht er keinen Halt, wie Auftritte beim „Megarock“-Festival in Erfurt oder die „NRJ Music Tour“ (Messe Stuttgart, 12.000 Zuschauer) beweisen. Auf „Youtube“ klicken über 10 Millionen Fans auf seine Videos und im Fernsehen wurde er vor allem durch seine Auftritte bei SternTV mit Günther Jauch oder in der RTL­Show „Supertalent“ bekannt. Er zeigt weiterhin viel TV-Präsenz durch zahlreiche Auftritte bei Kika, Nickelodeon, ZDF, PRO7 und im Radio zum Beispiel bei BR3 und SWR3. Mit „Cartoon Network“ wurde kürzlich ein Beatbox-Workshop für das Fernsehen produziert, der nun ausgestrahlt wird. Mit seinem neuen bahnbrechenden Programm „Universal Beatbox“ ist er nun unterwegs und tourt 2014 durch ganz Europa.


Tag der Männerstimme am 28. Februar 2015 in Rottenburg am Neckar

Johannes Pfeffer, 18.10.2014, Aus der Geschäftsstelle, Fortbildungen, Männerchöre, Singen und Stimme, 2 Kommentare

TdM_CoverDer Tag der Männerstimme findet am 28. Februar 2015 unter dem Motto „Männerchor plus“ statt. An mehreren Orten in Rottenburg/Neckar veranstaltet der Schwäbische Chorverband Workshops, gemeinsame Singeangebote und ein Abschlusskonzert.

Beginn:           9:30 Uhr
Ende:             18:30 Uhr
Workshops:   10:30 – 12:00 Uhr, 13:00 – 14:30 Uhr, 15:30 – 17:00 Uhr
Konzert:        17:30 Uhr

Geplanter Ablauf:

  • Musikalischer Auftakt mit Jan Schuhmacher
  • Kurze Vorstellung der Dozenten und deren Workshops
  • 1. Workshoprunde (90 Min.)
  • Mittagspause
  • 2. Workshoprunde (90 Min)
  • Kaffeepause
  • 3. Workshoprunde (90 Min)
  • Abschlusskonzert

Es können bis zu drei Workshops besucht werden.

Musikalische Workshopangebote

  • Stimmbildung Mehrere Stimmbildner z. B. Thomas Preis, Andreas Schulz, Wilfried Rombach
  • Pflege der älteren Stimme Dozenten: Dieter Aisenbrey, Rolf Ströbele
  • Offene Probe Domsingschule Leitung: N. N.
  • Offene Probe Shanty-Chor Shanty-Chor der Marinekameradschaft
  • Rottenburg e.V., Leitung: Martin Dreiling
  • Offene Probe und Stimmbildung mit Studiochor Dozent: Jan Schumacher
  • old school Dozent: Nikolai Ott, Männerensemble „les favoris“ Ludwigsburg
  • Recycling Männerchor Dozent: Jan Schumacher
  • Gregorianischer Gesang Dozent: Prof. Bernhard Schmid
  • Beat Boxing Dozent: Robeat
  • Wann ist der Mann ein Mann? Dozent: Prof. Andreas Reibenspies
  • Chorische Präsenz Dozent: Peter Gorges
  • „Reading Session“ Singen im Alter Dozent: Alfons Scheirle

Workshopangebote für Funktionsträger

  • Singende Jungs – eine Utopie?, Gert Hohmann
  • Zukunft für Männerchöre?, Sigi Bütefisch

Abschlusskonzert

  • Männerensemble „les favoris“ Ludwigsburg, Leitung Susanne Moldenhauer
  • Scherrbachtaler, Leitung Monika Sörnzler
  • Shanty-Chor der Marinekameradschaft Rottenburg, Leitung Martin Dreiling
  • Sängergruppe Saverwang, Leitung Hans Kucher
  • Fellbacher Trollinger des Philharmonischen Chores Fellbach, Leitung Alfons Scheirle
  • Männerensemble „les favoris“, Scherbachtaler, Shanty-Chor der Marinekameradschaft Rottenburg

Kosten

  • 50 € inkl. Mittagessen+Konzertkarte

Anmeldung Tag der Männerstimme 2015


Was hat frühmusikalische Bildung mit Gesangvereinen zu tun?

Johannes Pfeffer, 16.10.2014, Aus der Geschäftsstelle, Chorjugend im SCV, Eltern-Kind-Musik, Fortbildungen, Nachwuchsarbeit / Werbung, Kommentare geschlossen

Eine große Chance wird selten ergriffen

SBS-WebDer Wert musikalischer Förderung ist grundsätzlich kaum umstritten, vor allem angesichts der heutigen Alltagssituation und gesellschaftlichen Situation. Aktives Singen, Musizieren und Tanzen ist in den meisten Familien und aus dem Alltag verschwunden, in Kindertagesstätten und Grundschulen wird darum gerungen und es hängt oft an Einzelnen, die genug Mut und Übung mitbringen oder es ist ein lustloser Pflichtteil, um dessen Wert man zwar kennt, der aber nicht wirklich gelebt werden kann. Die Musik als praktisches Tun wird weitgehend ersetzt durch Rezeption und mehr oder weniger unbewusstem Konsum. Das natürlichste und körpereigne Instrument des Menschen, die Stimme, und die erste mögliche Ausdrucksform oder Gestaltungsform von Musik über Stimme und Körper-Bewegungen sind uns mitsamt dem Drang, sie zu nutzen und zu erleben, uns damit zu beleben und beseelen, in die Wiege, ja quasi bereits in den Bauch gelegt. Stimme und Körper, kombiniert mit einfachen Gegenständen, die sich bewegen lassen und Geräusche erzeugen und später kombiniert mit einfachsten Rhythmus- oder Begleit-Instrumenten sind die Basis einer musikalischen Frühförderung. Die live erlebte (Sing-)Stimme mit ihren Schwingungen und ihrem Klang erreicht und bewegt uns und unsere eigene Stimme am direktesten, nicht nur das ganze Kind mitsamt Gemüt und Motorik, auch speziell die Stimmlippen und die gesamte Stimmmuskulatur wird durchs das Singen von außen angeregt und, vereinfacht formuliert, auch passiv geübt.

Das Singen hat in der frühmusikalischen Bildung zunächst natürlicher Weise einen zentralen Stellenwert – und damit sind wir im Zentrum eines jeden Gesangvereines angekommen: beim Singen für und mit anderen. Und unser Körper als Muskelbündel und (Klang-)Träger mit seinen Haltungen, Möglichkeiten der Spannung und Entspannung, mit seinen Muskeleinstellungen und als gestaltender Faktor, über den Musik immer auch visuell wahrgenommen wird, spielt in jeder Chorprobe eine entscheidende Rolle. weiterlesen »


Ausschreibung zum Göppinger Carl-Friedrich-Zelter Chorwettbewerb 2015

Johannes Pfeffer, 15.10.2014, Aus der Geschäftsstelle, Fortbildungen, Frauenchöre, gemischte Chöre, Jugendchöre, Junge Chöre, Kinderchöre, Männerchöre, Singen und Stimme, Veranstaltungen, 1 Kommentar

Erfolgreiche Chorarbeit braucht Ziele. Diese werden im besonderen Maße durch Wettbewerbe gegeben. Um die Herausforderung für alle Chöre erreichbar zu machen, bietet der Schwäbische Chorverband nach 2010 erneut im Jahr 2015 einen Wettbewerb in einer einfacheren Form. Es ist der erste Wettbewerb in Deutschland mit dem Namen des Meisters der Berliner Liedertafel.
Der Carl-Friedrich-Zelter Wettbewerb ist einstufig und mündet nicht in den Landeswettbewerb und den Deutschen Chorwettbewerb. Teilnehmen können alle Chöre des Schwäbischen Chorverbandes.
Der Wettbewerb wird am Wochenende 17. und 18. Oktober 2015 in der Stauferstadt Göppingen durchgeführt. Die Veranstaltung soll einen Begegnungscharakter mit anderen Chören bieten und eine Art Austauschbörse ermöglichen. Daher ist es wünschenswert, dass die teilnehmenden Chöre den ganzen Tag anwesend sind.

Anforderungen

  1. Vorzutragen sind a cappella Chorwerke nach freier Wahl aus mindestens zwei unterschiedlichen Epochen/Stilen und ein selbstgewähltes Volkslied (ein- oder mehrstimmig). Das Wahlpflichtwerk entfällt bei Kategorie G.
  2. Die Gesamtvortragszeit ist auf 8-12 Minuten begrenzt
  3. Teile von Werken, die solistisch besetzt sind, gehen nicht in die Wertung ein. Es wird die Leistung des Chores beurteilt

Zur Bewertung:

Die Fachjury besteht aus 3 Juroren. Sie bewerten den Vortrag nach folgenden Kriterien:

  1. Technische Ausführung: Intonation, Rhythmik, Phrasierung, Artikulation
  2. Künstlerische Ausführung: Tempo, Agogik, Dynamik, Textinterpretation, Stiltreue, Chorklang, Feeling, Homogenität (Kat.G)
  3. Bühnenpräsentation

Die Jury bewertet die Leistung der Chöre mit Prädikaten und Punkten wie folgt:
25,0 – 23,0 Punkte:     mit hervorragendem Erfolg teilgenommen
22,9 – 21,0 Punkte:     mit sehr gutem Erfolg teilgenommen
20,9 – 16,0 Punkte:     mit gutem Erfolg teilgenommen
15,9 – 11,0 Punkte:     mit Erfolg teilgenommen
10,9 – 1,0 Punkt:     teilgenommen
Jeder Chor erhält eine Urkunde mit dem Wettbewerbsergebnis und ein Auswertungsgespräch mit Mitgliedern der Fachjury (verpflichtend).,

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