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Aus Drei mach Eins“

Fahr, 23.04.2008, Chorverband Ludwig Uhland, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Aus Drei mach EinsSunday-Singers Riederich, Vocal Affair Dettingen/Erms und der Swingchor Reudern präsentierten ein Gospelkonzert in der Stiftskirche in Dettingen/Erms

In dem imposanten Kirchenbau hatten sich trotz Regen über 250 Liebhaber der Gospelsongs zu diesem Ereignis eingefunden.

Chorleiter Reiner Hiby, der auch am Flügel begleitete, hatte seine drei Chöre zu einem beeindruckenden 70 Sängern starken Chor zusammengefasst. Begleitet wurden die Sänger von Bernd Reiter am Bass und Helmut Kipp am Schlagzeug.

Den richtigen Soul, der für den Gospelgesang typisch ist, gaben die hervorragenden Solisten Tanja Schneider Sopran, die Altistin Stefanie Schorn und Dagmar Kächele, Mezzosopran. Der einzige Mann unter den Solisten, Bariton Matthias Fleck, ergänzte das Ensemble. Um die Akustik der Kirche voll zur Geltung zu bringen, begann das Konzert effektvoll mit der Aufteilung des Chores. Ein Teil der Sänger stand auf der Empore, die übrigen hatten sich vor dem Altar platziert. „Honono“, ein Lied aus Südafrika, schallte stimmgewaltig durch die Stiftskirche.

Der Hauptteil des Konzertes wurde danach gemeinsam vor dem Altar bestritten. Das Lied „Freedom is in your Hand“ handelt von der Überwindung der Apartheid in Südafrika. Nach weiteren bekannten Gospels wie „Let the River run“ von Carly Simon und „Nearer, still nearer“ von L. N. Morris brachte der Chor das bekannte Lied „Swing low, sweet Chariot“, zu dem die Zuhörer rhythmisch mitklatschten.

Der zweite Teil des Konzertes wurde fortgeführt mit der „Dettinger Gospelmesse“. Reiner Hiby hatte hier Teile von Messen zu einem neuen Arrangement zusammengeführt. Mal Soul, mal Jazz vom Kyrie über das Gloria bis zum Agnus Dei.

Der abschließende Höhepunkt des Abends war zweifellos das „Gospel Magnifikat“ von Robert Ray. Fast 10 Minuten lang gaben Chor und Solisten noch einmal alles. Ganz sicher werden diese Stimmen noch lange in der Kirche nachklingen. Natürlich kamen die Akteure nicht ohne Zugabe davon. Begeistert applaudierten die Zuhörer, die von diesem Konzert sehr beeindruckt waren. Am Sonntag wurde das gleiche Konzert in der Versöhnungskirche in Nürtingen aufgeführt.


… It’s the circle of life…

Fahr, 22.04.2008, Chorverband Filder, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

…It’s the circle of life……It’s the circle of life……und im ewigen Kreis, dreht sich unser Leben – dieses im Konzertprogramm des Liederkranzes Plattenhardt gesungene Lied passte vorzüglich zur Situation: der Kreis dreht sich ständig und ist im Jahr 2007/2008 ein ganzes Stück vorangekommen. Deutlich war bei dem Frühjahrskonzert 2008 zu spüren: die heute nicht mehr so zahlreichen Aktiven aus dem großen Chor früherer Jahrzehnte brauchen keine Sorge um den Fortbestand des Vereins haben. Mit dem neu gegründeten Swing-Chor und einem neuen Repertoire stehen zwei Formationen auf stabilem Fundament und ergänzen sich mit einem interessanten Liedprogramm vorzüglich. Das 140jährige Jubiläum des Vereins konnte jedenfalls an diesem Abend einen positiven Blick in die Zukunft gestatten.

Das angekündigte Musicalprogramm „Tabaluga trifft Phantom“ sorgte für ein so volles Haus, dass es echte Platzprobleme gab. Vorsitzender Siegfried Kolb konnte die vielen Gäste mit Freude begrüßen. Die Weilerhauhalle zeigte sich mit ihren Akteuren im echten Musicalfieber. Überall hingen Plakate weltberühmter Musicals und sorgten für spürbare Spannung. Umrahmt wurden alle Songs mit herrlichen Bildern der entsprechenden Musicals per Beamer auf einer großen Wand.

Chorleiterin Gudrun Fahr gelang es, die Sängerinnen und Sänger aller Altersgruppen für dieses für den Liederkranz neue Thema zu motivieren. Schon im Vorfeld waren alle mit Begeisterung bei der Sache. Man hörte fröhliche Kinderstimmen, Solisten, den Stamm-Chor und den Swing-Chor. Zum Auftakt entführte der Stamm-Chor mit einem Medley in das Webber-Musical „Joseph“ und überraschte mit einer hervorragenden Leistung. Perfekt meisterte der Chor auch rhythmische Klippen, souverän begleitet vom Pianisten Edgar Holl. Immer wieder gab es Einlagen von Solisten und am Ende schloss sich der Kreis mit einem Webber-Medley in englischer Sprache vom Swing-Chor, die Krönung wurde sicher „Phantom der Oper“ mit aufpeitschenden Schlusstönen und einem durch den Saal schleichenden Phantom. Der erst seit einem Jahr bestehende Swing-Chor zeigte sich dieser Aufgabe in jeder Phase gewachsen, liess herrliches Stimmenmaterial erkennen und konnte durch wechselnde choreografische Elemente für lebendige Liedgestaltung sorgen.

Dazwischen gab es farbenfrohe Einblicke in Musicals wie König der Löwen (Solo Brigitte Körkel), Tabaluga, Mamma mia (Solo Frida Büttner), Cats (Solo Ruth Russ), Evita, Jesus Christ Superstar, Les Misérables (Solo Helen Hornig, Heike Weis), Elisabeth (Solo Heike Weis) , Joseph (Solo Wolfgang Weis) und viele andere. Besonders gelungen war das Farbenlied aus Joseph mit seinen 29 Farben, auch hier war natürlich ein echter Joseph im entsprechenden Farbenkleid aktiv beteiligt. Und zwei kleine Tabaluga-Drachen erfreuten das Publikum ganz besonders.

Am Ende konnte Vorsitzender Siegfried Kolb der Chorleiterin Gudrun Fahr und vielen Akteuren mit Worten und Blumen danken, natürlich auch der Edgar-Holl-Combo, wie immer ein zuverlässiger Begleiter beim Liederkranz.


Schuberts Forelle in allen denkbaren Variationen serviert

Bura, 16.04.2008, Gaue und Verbände, Sängerkreis Mittlerer Neckar, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Liederkranz lässt sich für sein Frühlingskonzert ein besonderes Programm einfallen – Gründung eines jungen Chores steht kurz bevor

Forelle à la Liederkranz, das war am Freitagabend in der Affalter­bacher Kelter ein kräftig nach Frühling duftendes musikali­sches Gericht mit Wasservaria­tionen und launigen Beigaben nach Art von Franz Schubert. Kurzum: Ein unterhaltsamer, wohlschmeckender Abend.

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Dirigent Nikolai Singer feiert Premiere als Musikant

Bura, 15.04.2008, Gaue und Verbände, Sängerkreis Mittlerer Neckar, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Frühjahrskonzert des Liederkranzes Neckargröningen 
Rein witterungsbedingt hat der Frühling am Samstagabend eine klei­ne Pause eingelegt wenn man ein­mal von der Gemeindehalle Neckar­gröningen absieht. Dort ist der Früh­ling in Form der Frühjahrsfeier desLiederkranzes Neckargröningen kurz­zeitig wieder eingezogen: mit vielMusik und humorvollen Einlagen. weiterlesen »


Tao der kleine Rabe – ein Singspiel aus Weilheim

Labudde-Neumann, 15.04.2008, Chorjugend im SCV, Chorverband Karl-Pfaff, Kommentare geschlossen

tao-der-rabe-014.jpgDer Kinderchor „Just for Fun“ des Gesangvereins Weilheim und Schüler der Grundschule führten in der Limburghalle Weilheim im Rahmen Kooperation Schule/Verein das Singspiel „Tao der kleine Rabe“ auf. Die Weilheimer Limburghalle verwandelte sich an den beiden Abenden in ein Theaterhaus: Rund 50 Kinder, spielten und erzählten das Stück vom kleinen Raben Tao der herausfindet, dass manche Dinge wichtiger sind als alles Gold der Welt.

Ein kleiner Fliegenpilz, die neunjährige Katharina Vatter, sagte, dass es ihr am besten gefallen würde, dass alle Darsteller sein durften. Mit dabei waren auch die Kinder vom Spatzenchor (4-6 Jahre) sie wirbelten als Feen oder als Blumen über die Bühne. Die Hauptrollen waren der kleine Tao, das Glückskäferchen und die weise Eule. Tao der kleine Rabe, findet eines Tages ein glänzendes Goldstück. Er muss sich so darauf konzentrieren seinen Reichtum zu hüten, dass er darüber alle seine Federn verliert. Das macht den kleinen Raben sehr unglücklich, denn ein Vogel ohne Federn ist kein richtiger Vogel. Die weise Eule gibt ihm einen Rat, wenn er das Goldstück ihr gibt, schenkt sie ihm eine Feder von ihr.  So nach und nach bekommt er alle Federn wieder zurück. Er lernt wieder riechen, schmecken, fühlen. Tao lernt dass es Dinge gibt, die mehr wert sind, als alles Gold der Welt. Aber in dem Stück geht es noch um mehr: Es handelt von Freundschaft und der Liebe. Eine große Hilfe waren die beiden Betreuerinnen des Kinderchores Meta Holz und Marilene Tunn. Einstudiert und geleitet wurde das Singspiel von Heide Gerster, Kinderchorleiterin des Gesangvereins Weilheim.


56. Jahrestreffen der Chorgemeinschaft Neckar-Schönbuchrand

Fahr, 14.04.2008, Chorverband Ludwig Uhland, Frauenchöre, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

56. Jahrestreffen der Chorgemeinschaft Neckar-SchönbuchrandIm April 2008 war der Liederkranz Altenriet Gastgeber für das 56. Jahrestreffen der Chorgemeinschaft Neckar-Schönbuchrand. Es beteiligten sich die Chöre aus Altenriet, Mittelstadt, Oferdingen, Pfrondorf, Pliezhausen und Walddorfhäslach. Sechs Vereine mit insgesamt drei Frauenchören, drei gemischten Chören und vier Männerchören haben 30 herrliche Lieder aus verschiedenen Musikrichtungen bravourös vorgetragen.

Der LK Altenriet eröffnete mit „Musik erfüllt die Welt“ die Veranstaltung. Nach Grußworten vom Vorsitzenden Horst Ruopp, dem Bezirkschorleiter Hermann Fleck, Bürgermeister Bernd Müller und der Präsidentin des Chorverbandes Ludwig Uhland, Frau Irmgard Naumann umrahmten viele Lieder die an diesem Abend durchzuführenden Ehrungen.

Für 60 Jahre aktive Singtätigkeit wurden Frau Ilse Schiedinger und Herr Edwin Diebold vom LK Oferdiengen sowie die Herren Walter Gaiser, Walter Bayer und Wilhelm Zimmermann von der Harmonie Pliezhausen geehrt.

Für 50 Jahre aktives Singen konnten Herr Heinz Kiefner vom LK Mittelstadt und Herr Heinz Abt vom LK Pfrondorf geehrt werden.

40 Jahre erreichten Herr Klaus Sautter und Herr Gerhard Dethloff vom LK Oferdingen. Die Ehrungen wurden von Frau Irmgard Naumann und Frau Nicole Kümmerle vorgenommen. Die Jubilare erhielten eine Urkunde von der Chorvereinigung Ludwig Uhland, eine Ehrennadel und ein Präsent.

Nach „Ich bin kein Bajazzo“, als letztes Lied vom LK Walddorf vorgetragen, wurden die fünf Chorleiter Frau Rosi Hertl, Herr Hermann Fleck, Herr Helmut Walz, Herr Eberhard von Papp und Herr Andreas P. Merkelbach mit einem Präsent verabschiedet. Dem Vorsitzenden des LK Altenriet Horst Ruoppp war es eine angenehme Aufgabe, allen Beteiligten und den vielen Gästen sowie Helfern zu danken.


Frühjahrskonzert des MGV „Cäcilia“ Schnürpflingen

Gertrud Schure, 13.04.2008, Chorverband Ulm, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

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Roter Teppich für die Oscar-Melodien

Bura, 12.04.2008, Gaue und Verbände, Sängerkreis Mittlerer Neckar, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Chorgemeinschaft  Neckarweihingen präsentiert bei Jahreskonzert Erfolgstitel aus Hollywoodfilmen Die Titanic sank, der König der Löwen schnurrte, Easy Rider schwang sich auf die Harley und James Band ließ Gold regnen. Die Chorgemeinschaft Neckarweihingen hatte zu einem Abend mit Filmmusik eingeladen.  weiterlesen »


Open Sound in Ludwigsburg

Sigi Bütefisch, 11.04.2008, Chorjugend im SCV, Kommentare geschlossen

Am 12. Juli ist es wieder soweit. Kinder- Jugend- und Junge Chöre bieten ein abwechslungsreiches Programm im Blühenden Barock. Mehr darüber hier.


Zwergenmusik – Eindrücke aus einem Kurs

Sigi Bütefisch, 7.04.2008, Fortbildungen, Nachwuchsarbeit / Werbung, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Neugierig und etwas zurückhaltend beäugen sich unbekannte Mütter und Kinder, altbekannte Zwerge flitzen durch den Raum. „Ich kann aber nicht singen”, bekommt man da zu hören oder ein scheues „Muss man denn mitsingen?” Aus einer anderen Ecke ertönt die stolze Bemerkung: „Mein Kind kann schon unser Gute-Nacht-Lied” und ein halbes Dutzend erschreckte Augenpaare richten sich auf die Sprecherin.
Die Stunde vergeht im Flug und mit ihr fliegen die Zwerge als Vögel oder schreiten als Riesen durch den Raum zu einem Kinderlied, gesungen in erstaunlicher Höhe und Fülle von Müttern und Vätern. Luca klatscht begeistert zum Schlusslied, Tim singt den Refrain mit und Sarah ruft ihr Lieblingswort an der entsprechenden Stelle in die Runde. Keines der Kinder scheut sich, einer anderen Mutter die Hand zu geben, um am gemeinsamen Abschiedstanz teil zu nehmen. Es ist erstaunlich, wie schnell Eltern durch solche Kurse ihre Scheu vor dem Singen verlieren können. Die Kinder tragen das Gehörte und Erlebte in den Alltag.
Ihre Begeisterung steckt an, und die Eltern können sich dem Vorsingen und gemeinsamen Gestalten kaum entziehen. Sie passen sich dabei im Laufe der Zeit oft dem kindlichen Tonumfang an. Werden die Lieder im Kurs immer wieder in derselben Tonlage wiederholt, kann man beobachten, wie die Eltern sie auch außerhalb der Veranstaltung häufig in dieser Höhe intonieren. Väter werden neugierig und wollen vertretungsweise ebenfalls einmal das Geschehen im Kurs mit ihren Kindern erleben, ältere Geschwisterkinder hören und singen zu Hause mit, Omas und Opas werden durch den Eifer der Enkel angeregt und singen mit ihnen die alten und neuen Lieder.
Das alles sind Gründe, gerade in einer Umgebung und einer Einrichtung, in welcher schwerpunktmäßig gesungen wird, entsprechende Eltern-Kind-Kurse anzubieten. Wo Gesangvereine das Singen mit Eltern und Kindern selbst veranstalten, herrscht Aufbruchstimmung und die Zukunft hat begonnen.


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