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Eingetragener Verein oder nicht?

Johannes Pfeffer, 11.01.2009, Singen und Stimme, Vereinsrecht, Kommentare geschlossen

In der praktischen Vereinsarbeit ist diese Fragestellung wenig bedeutsam. Die Frage ist viel häufiger: Können wir uns als neV zusammenschließen oder ist es notwendig (aus verschiedenen Gründen), einen e. V. zu gründen?

Für die praktische Beratung ist die Feststellung von erheblicher Bedeutung, dass einerseits der Mehraufwand, der betrieben werden muss, um einen e. V. zu gründen und zur Eintragung zu bringen, gegenüber den Maßnahmen geringfügig ist, die zur Gründung eines neV erforderlich sind. Das gilt für die Gründung und Führung wie für die praktische Abwicklung; wie die Kommentierung ausweist, beschränkt sich die Unterscheidung des rechtsfähigen Vereins (e. V.) vom nicht rechtsfähigen (neV) auf das Fehlen einer Eintragung im Register. Der damit verbundene Aufwand ist geringfügig. Ein Chor, der sich vereinsmäßig zusammenschließen will, besteht ohnehin in aller Regel aus mehr als 7 Mitgliedern, so dass der Vorteil, beim neV mit 2 Gründungsmitgliedern anstelle von 7 (Sollvorschrift, § 56 BGB) „auszukommen“, von geringer Bedeutung ist.

Steuerliche Rechte und Pflichten
Dass auch ein neV Träger von steuerlichen Rechten und Pflichten sein kann und deshalb gemeinnützig, trifft zu; doch geht die Kommentarliteratur von einer nur partiellen Steuerrechtsfähigkeit aus. Auch ist (s. u.) die Abwicklung des steuerrechtlichen Verkehrs bei einem neV gegenüber dem eingetragenen, also uneingeschränkt rechtsfähigen Verein und in Haftungsfragen deutlich komplizierter; dies bezieht sich auch und insbesondere auf die steuerrechtliche Haftung der für den neV Handelnden.

Satzung und Geldangelegenheiten
Eine Satzung, einen Vorstand benötigt der neV ebenso wie der eingetragene Verein. Nimmt man die Probleme hinzu, die ein neV nach wie vor bei der Eröffnung eines Bankkontos (kommt häufig vor) oder beim Erwerb eines Grundstücks (kommt bei Gesangvereinen seltener vor) hat, fragt man sich in der Tat, welchen Vorteil der neV gegenüber dem eingetragenen Verein hat, wenn der Mehraufwand zur Eintragung eines Vereins derart gering ist im Verhältnis zu den praktischen Schwierigkeiten und Risiken des neV.

Novellierung des Vereinsrechts
Es mag ja sein, dass das Bundesjustizministerium seit 2004 über einem Referentenentwurf zur Novellierung des Vereinsrechts brütet; die Tatsache, dass er dies seit rund 4 Jahren tut, zeigt indessen, dass die zugrundeliegende Problematik nicht als von höchster Priorität angesehen wird. Einige Autoren zum Referentenentwurf bestreiten im übrigen, dass es einen Bedarf für die erwogene Änderung gibt.

Haftungsfragen
Bei der Haftung derjenigen, die für den Verein handeln, gibt es im übrigen gem. § 54 Satz 2 BGB nach wie vor erhebliche Unterschiede. Der Anwendungsbereich des § 54 Satz 2 BGB über die Haftung des für den nicht rechtsfähigen Verein Handelnden ist nicht abdingbar. Die Gleichstellung in der Haftung gilt nur für § 54 Satz 1 BGB. Die persönliche Haftung des Handelnden anstelle der Haftung des Vereins ist beim neV weiterhin unbeschränkt und gesamtschuldnerisch. Das gilt für alle Rechtsgeschäfte, die ein für den Verein Handelnder ausgeführt hat, und für die deliktische Haftung ohnehin.

Schlussbemerkung
Zugegeben: Die Unterschiede zwischen eingetragenem Verein und neV sind weder grundlegend noch tiefgreifend. Eben gerade deshalb: Man spart nicht viel, wenn man es beim nicht eingetragenen Verein belässt oder – nur – einen solchen gründet. Im Gegenteil: Diejenigen, die im Vereinsalltag die organisatorische Verantwortung für den neV tragen, haben es deutlich schwerer und komplizierter. Und sie haften deutlich schärfer, wenn sie für einen nicht eingetragenen Verein handeln statt für einen eingetragenen Verein.

Deshalb: Bei der Neugründung ist der eingetragene Verein vorzuziehen. Besteht bereits ein nicht eingetragener Verein, kann dieser (muss aber nicht) – in aller Ruhe und bei nächster Gelegenheit – in einen eingetragenen Verein umgewandelt werden.

Verfasser: Rechtsanwalt Christian Heieck, Kanzlei Rechtsanwälte Eisenmann Wähle Birk, Bopserstraße 17, 70180 Stuttgart, Telefon 0711/2382422/3, Fax 0711/2382555, Email stuttgart@ewb-rechtsanwaelte.de

Dieser Beitrag gibt die Auffassung, Kenntnisse und Erfahrungen des Autors aus vielen Jahren Vereinsrechtspraxis wieder. Wir bitten dennoch um Verständnis, wenn im Hinblick auf die Vielfalt der individuellen Fallgestaltungen, die im Vereinsrecht vorkommen, eine Haftung für die gegebenen Auskünfte im Hinblick auf konkrete Einzelfälle nicht übernommen werden kann.


Grosses LICO-Konzert mit Erlös für die Kinderkrankenpflege

Fahr, 6.01.2009, Chorverband Ludwig Uhland, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Es ist schon so etwas wie eine gute alte Tradition. Seit 20 Jahren lädt die Chorgemeinschaft Liedertafel Concordia Reutlingen (LICO) kurz vor Weihnachten zu einem Jubiläumskonzert, 175 Jahre Liedertafel-Concordia, in die Marienkirche ein. Die Einnahmen gehen Jahr für Jahr vollständig an einen guten Zweck. Diesmal kamen rund 3200 Euro zusammen, über die sich die Häusliche Kinderkrankenpflege freuen darf. Mitwirkende Chöre bei diesem Konzert waren: die Chöre der LICO, ein Terzett mit Marianne Benz (Sopran), Ingeborg Marstaller (2. Sopran) und Brigitte Noppel (Alt), das Schüler-Orchester des Johannes-Kepler-Gymnasiums, Leitung Jörg Stanger, der Posaunenchor Sickenhausen-Degerschlacht, Leitung Dr. Gerhard Moll und Manfred Rinker an der Orgel. Die Gesamtleitung hatte Friedemann Becker.

Verwendet wird das Geld bei der Häuslichen Kinderkrankenpflege für einen neuen Computer, „den brauchen wir ganz dringend“, so Ina Weckenmann, stellvertretende Vorsitzende. Weiterhin sollen mit dem Geld die laufenden Kosten gedeckt werden. Der Verein Häusliche Kinderkrankenpflege wurde im Januar 1991 gegründet und kommt immer dann zum Einsatz, wenn ausser der üblichen Versorgung des kranken Kindes durch Mutter oder Vater dringend zusätzliche fachkompetente Hilfe gebraucht wird. Ausgebildete Krankenschwestern kommen auf Veranlassung des Arztes zu den kleinen Patienten und sorgen für deren spzeielle pflegerisch-medizinische Versorgung. Die Finanzierung des Projekts ist allerdings immer noch ungesichert, weil die Krankenkassen für die sehr aufwendigen Pflegeeinsätze viel zu wenig bezahlen, beklagen die beiden Vorsitzenden. Ein Drittel der Betriebskosten müsse der Verein selbst aufbringen. Deshalb freue man sich immer wieder über Spenden.


Der Blick nach vorn – Wir gründen einen Verein

Johannes Pfeffer, 6.01.2009, Junge Chöre, Vereinsrecht, Kommentare geschlossen

Singen ja, Verein nein! So denken viele Jungen Chöre, weil ihnen alles, was mit einem Verein zusammenhängt, suspekt ist Irgendwann ist es dann doch so weit. Aber wie gründet man einen Verein? Rechtsanwalt Christian Heieck hilft Ihnen dabei.

 

Wie entsteht ein Verein?

Im wesentlichen besteht der Unterschied zwischen dem eingetragenen und dem nichteingetragenen Verein nur in der Eintragung – oder Nichteintragung – der Satzung des gegründeten Vereins in das Vereinsregister, zu welcher auch die Anmeldung der vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder erfolgen muss. Wir kommen darauf zurück.

Zunächst gehört zur Gründung eines Vereins, dass sich Interessenten für eine Vereinsgründung zusammenfinden, um diese vorzubereiten und als gemeinsamen Zweck zu fördern.

Manche mag es überraschen: Schon dadurch ist eine eingeständige Gesellschaft des bürgerlichen Rechts zustande gekommen, die – ohne besonderen Rechtsakt – mit der Entstehung des Vereins aufgelöst wird.

 

Es gibt sie noch – die Gründer

Sie schließen zunächst einen Vertrag, der allgemein als Satzung bezeichnet wird. Der Begriff stammt aus dem Mittelhochdeutschen und bedeutete damals „Festsetzung, gesetzliche Bestimmung, Vertrag“. Die Satzung als Vertrag der Gründungsmitglieder stellt später das Gesetzes- und Regelungswerk des Vereins dar.

Typisch für unser Rechtssystem: An sich bedarf dieser Vertrag nicht der Schriftform. Andererseits fordert § 59 Abs. 2 Nr. 1 BGB, dass der Anmeldung des Vereins zum Vereinsregister die Satzung in Ur- und Abschrift beizufügen ist. Deshalb ist also doch die Schriftform notwendig.

Am Vertrag (Satzung) müssen sich mindestens 2 Personen beteiligen. Allerdings: Eingetragen wird der Verein gemäß § 56 BGB nur, wenn die Satzung von mindestens 7 Vereinsmitgliedern unterzeichnet ist. Das ist eine sog. Sollvorschrift, die mit der Zeit zu einer Mussvorschrift geworden ist und dazu dient, völlig unbedeutende Vereine nicht zur Eintragung gelangen zu lassen.

Was in der Satzung stehen muss, soll hier nicht, aber später erörtert werden. Für heute nur soviel: Die Satzung muss in deutscher Sprache abgefasst sein. Das Vereinsregister wird nach zwingender gesetzlicher Vorschrift in deutscher Sprache geführt. In Baden-Württemberg muss der Hinweis erlaubt sein, dass mit Deutsch Hochdeutsch gemeint ist. Dies musste tatsächlich der Bundesgerichtshof im Jahr 2003 entscheiden.

Minderjährige können sich an der Gründung eines Vereins als Gründungsmitglied beteiligen; in der Regel bedarf dieser Mitwirkung jedoch der Zustimmung des gesetzlichen Vertreters.

Sind sich die (mindestens 7) Gründungsmitglieder über die Vereinsgründung einig, so beschließen sie die Gründung des Vereins in einer Gründungsversammlung und unterzeichnen die Satzung. Um gegenüber dem Vereinsregister und nach außen handlungsfähig zu sein, bestimmen sie zugleich den nach der Satzung vorgesehenen Vorstand. Diesem Vorstand obliegt dann die Umsetzung der Vereinsatzung und die Führung der Geschäfte des Vereins zu seiner Eintragung in das Vereinsregister und er betreibt die Eintragung in das Vereinsregister durch notariell unterschriftsbeglaubigte Anmeldung der Satzung und der vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder zum Vereins reg ister.

 

Das Vereinsregister

Es ist sinnvoll, wenn nach der Gründung der Vorstand die Eintragung in das Vereinsregister zielstrebig und zeitnah betreibt. Denn: Die Rechtsfähigkeit des Vereins entsteht erst durch die Eintragung in das Vereinsregister, § 21 BGB. Bis dahin besteht zunächst die bereits erwähnte BGB-Gesellschaft („Vorgründungsgesellschaft“). Die Gründungsgesellschafter sollten sich wirklich auf die Gründungsgeschäfte beschränken, da der spätere Verein nur für die Kosten haftet, die zur Gründung erforderlich waren. Für Geschäfte, die bereits zum späteren Vereinsleben gehören, haftet nicht der später eingetragene Verein, sondern es haften die Mitglieder der Gründungsgesellschaft. Dies hat der Bundesgerichtshof im Jahr 1998 entschieden.

Die Anschaffung eines Vereinsheims, eines Reisebusses u. ä. sollte deshalb zweckmäßigerweise erst nach Eintragung des Vereins in das Vereinsregister vorgenommen werden.

Dass es sinnvoll ist, vor der Gründungsversammlung den Satzungsentwurf mit dem Registergericht und auch dem Finanzamt zu besprechen, wurde schon verschiedentlich gesagt. Auch sollte die Satzung bestimmen, dass solche Satzungsänderungen, die der Eintragung der Satzung und damit der Entstehung der Rechtsfähigkeit des Vereins entgegenstehen könnten, vom Vorstand ohne Mitwirkung der Mitgliederversammlung beschlossen werden können.

Wenn schließlich die Satzung und die Vorstandsmitglieder vom alleinvertretungsberechtigten Vorstand oder so vielen Vorstandsmitgliedern beim Vereinsregister angemeldet wurden, wie zur Vertretung des Vereins nach außen erforderlich sind, ist alles Erforderliche zur Entstehung des rechtsfähigen Vereins getan.

 

Verfasser: Rechtsanwälte Eisenmann Wähle Birk, Bopserstraße 17, 70180 Stuttgart, Telefon 0711/2382422/3, Fax 0711/2382555, Email: stuttgart@ewb-rechtsanwaelte.de

Dieser Beitrag gibt die Auffassung, Kenntnisse und Erfahrungen des Autors aus vielen Jahren Vereinsrechtspraxis wieder. Wir bitten dennoch um Verständnis, wenn im Hinblick auf die Vielfalt der individuellen Fallgestaltungen, die im Vereinsrecht vorkommen, eine Haftung für die gegebenen Auskünfte im Hinblick auf konkrete Einzelfälle nicht übernommen werden kann.


Meine Stimme – Mein Tag

Fahr, 3.01.2009, Chorgattung, Chorverband Ludwig Uhland, Fortbildungen, Frauenchöre, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Frauentag im Chorverband Ludwig Uhland

Samstag, 24.01.2009, Beginn 14 Uhr

Uhlandhöhe, Reutlingen, Friedrich-Ebert-Str. 17

Thema: Stimmbildung mit Gesangspädagogin Frida Single, Mühlacker.

Unkostenbeitrag: 12 Euro (inkl. 2 Tassen Kaffee/Tee und 1 Stück Kuchen). Bitte überweisen auf das Konto des Chorverbandes Ludwig Uhland, Nr. 59996, BLZ 641 500 20 KSK Tübingen. Verwendungszweck: Frauentag 2009

Anmeldung bis zum 18.01.09 an die Frauenbeauftragte Agnes Frey, Germanenstr. 3, 72108 Rottenburg

Tel. 07472/8392 oder Fax 07472/947271

agnes.frey@web.de

Teilnahme für Frauen aus den Chören des Chorverbandes Ludwig Uhland, aber auch aus anderen Chorverbänden.


3. Chorpraxis im Chorverband Ludwig Uhland

Fahr, 3.01.2009, Chorgattung, Chorverband Ludwig Uhland, Fortbildungen, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Die 3. Chorpraxis im Chorverband Ludwig Uhland findet am Samstag, 07.02.2009 statt. 9.oo bis 17.oo Uhr.

Ort: Uhlandhöhe, Reutlingen, Friedrich-Ebert-Str. 17

Thema: Chorarbeit mit Uli Führe.

In diesem Kurs werden wir Lieder für den Alltag auf ganz unterschiedliche Weise angehen. Praxisnahes Singen und Chortraining.

Seminarkosten für den ganzen Tag pro Person 20 Euro. Beitrag ist zu überweisen auf das Konto Chorverband Ludwig Uhland, Manfred Müller  Nr. 59996 KSK Tübingen BLZ 640 500 20. Stichwort „Chorpraxis 3 Uli Führe“.

Anmeldeschluss: 30. Januar 2009

Teilnehmer: ChorleiterInnen und interessierte Chormitglieder aus dem Chorverband Ludwig Uhland, aber auch aus anderen Chorverbänden.

Anmeldung per Post oder e-mail an Chorverband Ludwig Uhland, Am Forst 7, 72574 Bad Urach

irmgard.naumann@t-online.de, Tel. 07125/408983


Vivaldis Gloria krönt Jubiläumsjahr musikalisch

Isabelle Arnold, 2.01.2009, Chorverband Zollernalb, Singen und Stimme, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Beeindruckend war das Abschlußkonzert im Rahmen des 150-jährigen Vereinsjubiläums in der Philipp-Matthäus-Hahn-Kirch in Onstmettingen. Die Solisten Carla Frick, Ulrike Sschadl und Matthias Schadl sowie ein Kammerorchester ergänzten den Liederkranz Onstmettingen. Das Gloria in D-Dur von Antonio Vivaldi war der absolute Höhepunkt. Unterder Leitung von Andreas Kind brachte der Liederkranz ein wahres Feuerwerk der geistlichen und weltlichen Chormusik zu Gehör. Die Solisten zeigten ihr ganzes Können und begeisterten die Zuhörer. Das Orchester bildete mit dem Liederkranz einen angenehmen Klangkörper, so daß absolut keine Disharmonie zu hören war.

Matthias Schadl, Sohn von Ulrike Schadl und Andreas Kind, ließ seine klare Kinderstimme  erklingen. Das Publikum belohnte die Akteure mit sehr viel Applaus.100d0390-1.jpg


Quempas-Singen Sängerbund Lichtenstein

Fahr, 23.12.2008, Chorverband Ludwig Uhland, Frauenchöre, Jugendchöre, Kinderchöre, Männerchöre, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Quempas-Singen Sängerbund LichtensteinDas traditionelle Quempas-Singen des Sängerbundes Lichtenstein hat einen Namen, was die mehr als voll besetzte Johanneskirche aufzeigte. Es kamen mehr Leute als Platz vorhanden war. Die fünf Chöre legten gleich zu Beginn mächtig los mit dem bekannten Weihnachtshymnus „Den die Hirten lobeten sehre“ mit den Solisten Maximilian Gass, Julia Hinger und Nora Schwandner und setzten das wechselseitige chorische Singen gekonnt und stimmgewaltig um. Pfarrer Henning als Hausherr begrüßte die große Schar der Zuhörer und gab seiner Freude ob dieses traditionellen Singens in der Johanneskirche Ausdruck.

Den Anfang des Konzertes machte der Kinderchor Lichtensteiner Goldkehlchen mit „Hark the angels“, wobei die kleine Solistin Laura Pflaum und Maria Eiche (Violine) und Julia Hinger (Cello) sich toll einfügten. Siegfried Bertsch als Tenorsolist sang die bekannte Arie „Selig sind, die Verfolgung leiden“, wobei er von Maximilian Gass und Helma Hinger solistisch und vom Kinderchor begleitet wurde.

Der Jugendchor Sweet Six Teen brillierte mit „Ride the chariot“ und „Free at last“, wobei mehrere Solisten sich hervor tun konnten. Auch der anschließend auftretende Chor „Lacuna“ konnte mit „In the black midwinter“ und „Shall we gather at the river“ sehr gut gefallen.

Aber auch der Frauenchor Omnia glänzte mit „Tochter Zion“ und besonders mit dem zum Teil versetzt gesungenen Lied „O Heiland, reiß die Himmel auf“, was nicht leicht zu singen war. Zwischen den einzelnen Chören las Fritz Küren besinnliche Texte und verlieh dem Ganzen einen andächtigen, feierlichen Charakter.

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Singend durch den Advent

Fahr, 23.12.2008, Chorverband Ludwig Uhland, Frauenchöre, gemischte Chöre, Männerchöre, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Reutlinger Liederkranz

Weihnachtslieder, heitere und ernste Geschichten, der Pavillon des Vereinsheims Uhlandhöhe eigens geschmückt: Stimmungsvoll feierte der Frauenchor den Advent – und auch darüber hinaus hatte der Liederkranz in diesen Tagen einen vollen Kalender.

In einem Konzert mit den VOICES im Liederkranz unter der Leitung von Peter Hermann, zusammen mit dem Schulorchester des Johannes-Kepler-Gymnasiums unter der Leitung von Jörg Stanger wurden Weihnachtslieder aus aller Welt geboten. Der Erlös des Konzertes wurde für die Sanierung der Turmhaube der Marienkirche zur Verfügung gestellt.

Es folgte ein Auftritt des Gemischten Chores im Haus der Begegnung in Orschel-Hagen, wo der Chor viel Beifall erhielt. Edeltraut Stiedl, Leiterin des Hauses, dankte dem Dirigenten Peter Hermann und dem Vorsitzenden Dr. Burkhard Rahn mit Präsenten.

Zur Weihnachtsfeier in der Uhlandhöhe intonierten der Gemischte Chor und die VOICES Weihnachtslieder aus der ganzen Welt. Dr. Burkhard Rahn dankte in seiner Weihnachtsansprache den vielen Mitgliedern, die sich um die Geschicke des Vereins mühen. Für die Aktion „GEA-Leser helfen“ kam nach einem Spendenaufruf ein recht ordentlicher Betrag zusammen.

Der Nikolaus, dargestellt von Margret Rabe, die auch für die Saaldekoration verantwortlich zeichnete, glossierte in launigen Versen das Vereinsgeschehen. Michael Ott ehrte fleißige Sängerinnen und Sänger, unter ihnen Elizabeth Dickmann aus den USA und Wolfgang Würch, die seit 5 Jahren im Chor singen. Für die gute Probenarbeit ehrte Michael Ott die Aktiven Albert Tilmann,  Elsbeth Reich, Grete Primas, Emmi Walden, Erika Blumberg, Marianne Hageloch, Susanne Klenk, Margret Rabe und Monika Staudt. Michael Ott selbst wurde von der Frauenchorvorsitzenden Elsbeth Reich geehrt.

Ein besonderer Dank galt dem Hausverwalter Thoimas Heusel für seinen unermüdlichen Einsatz für die Uhlandhöhe. Den Abschluss des Sängerjahres bildet das traditionelle Rehbockessen des Männerchores.


Singen auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt

Gertrud Schure, 21.12.2008, Chorverband Ulm, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Das Singen auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt hat eine langjährige Tradition. Der Kinder- und Jugendchor des Liederkranzes Tomerdingen hatte den diesjährigen Reigen der insgesamt sieben teilnehmenden Chöre aus dem Ulmer Sängergau eröffnet. Chöre aus Markbronn/Hochsträß, Dornstadt, Westerstetten, Chorgemeinschaft des Sängerbundes Erbach und Sängerbundes Staig sowie Schnürpflingen hatten sich jeweils in der Adventszeit an den Samstagen und Sonntagen dem Singen angeschlossen.

Am 4. Advent waren trotz des widrigen Wetters viele Besucher des Weihnachtsmarktes zum Münsterportal gekommen, um am gemeinsamen Singen des letzten Chores, dem Gemischten Chor des Gesangvereins Holzkirch unter der Leitung von Georg Weber, teilzunehmen. Mit dem Kanon „Macht hoch die Tür die Tor macht weit“ und mit bekannten Liedern, auch zum Mitsingen, wurde der Reigen des diesjährigen Advents- und Weihnachtsliedersingen beendet. Die zahlreichen Zuhörer bedankten sich mit herzlichen Applaus.


Gesangverein Jungingen – „Ich brauche keine Millionen“ –

Gertrud Schure, 21.12.2008, Chorverband Ulm, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

— wohl dem, der das sagen kann!
Der Vorsitzende des Gesangvereins Jungingen, Walter Grees, ließ in seiner Begrüßung zur Jahresfeier 2OO8 die Negativmeldungen der Medien und die weltweite Finanzkrise anklingen. Der gemischte Chor hielt mit Peter Kreuders obiger Komposition dagegen. Grees weiter: „Wir wollen trotz der mancherorts depressiven Stimmung die Advents- und Weihnachtszeit positiv auf uns wirken lassen und nach vorne schauen“.

Das Programm war breit gefächert, vom Eröffnungschorsatz „Lasst uns heut‘ zusammen singen“ bis zum abschließenden schwäbischen Theaterstück „Zwei Hergöttla“. Dazwischen „Musik, Musik, Musik“. Große Aufmerksamkeit galt den drei jüngsten Pianisten, den sechs- und achtjährigen Schwestern Melanie und Annette Helfenstein, Töchter der Chorleiterin Marina Helfenstein und Ilja Krut, Sohn des Chorleiters Sergej Krut. Mit Klaviermusik zu vier Händen spielten sie sich in die Herzen der Zuhörer. Ebenfalls jung präsentierte sich der Jugendchor, die „Jungen Stimmen“ Lehr/Jungingen, Leitung Marina Helfenstein, mit den schwungvollen ABBA-Titeln „Money, Money, Money“, Knowing Me, Knowing You“ und „Mamma Mia“, später mit der zur Weihnachtszeit angepassten Literatur. Der gemischte Chor Jungingen rahmte das musikalische Geschehen unter anderem mit der bekannten „Kalinka“ ein in einer Bearbeitung des Chorleiters Krut für Knopfakkordeon, das der Arrangeur meisterhaft spielte, und für Barition, Solist Hans Kohn. Frau Oxana Krut begleitete den Chor souverän und sicher am Klavier. Abschließende, vierstimmige Weihnachtslieder rundeten den musikalischen Teil der Jahresfeier 2008 harmonisch ab.

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Vom Sängergau Ulm konnte Gauschriftführer Jürgen Schure verdiente Sängerinnen und Sänger ehren: Anne Bühler, Annemarie Geiger, Käthe Holzschuh, Angelika Karl, Walter Eckle und Karl-Heinz Lindenmaier für 40 Jahre Singen im Chor. Christa Bosch und Gerda Häußler für 30 Jahre Singen im Chor.


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