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Ausflug der Gesangsabteilung im SGV Hochdorf (24.10.2008)

Bura, 2.12.2008, Gaue und Verbände, Sängerkreis Mittlerer Neckar, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

„Wenn Engel reisen….“ – wenn dieser Ausspruch seine Richtigkeit haben soll, dann für den Ausflug der Sängerinnen und Sänger des SGV Hochdorf am Samstag, 24.10.2008 nach Murrhardt und zum Waldsee bei Fornsbach. weiterlesen »


Benefizkonzert II für Aktion 100.000 der SÜDWEST-PRESSE Ulm

Gertrud Schure, 30.11.2008, Chorverband Ulm, Veranstaltungen, 1 Kommentar


Eine Mammutveranstaltung der Chorgemeinschaft Ulm in ausgefeilter Interpretation zu Gunsten obiger Aktion ist weder neu noch fremd. War es beispielsweise Orffs Carmina burana, so stand in diesem Jahr "Nänie" von Johannes Brahms und Giacomo Puccinis einzige Messe, die "Missa di Gloria" im Programm. Überraschend - wiederum auch in diesem Jahr - war die enorme Qualitätssteigerung, die der Chorleiter und Dirigent Hartmut Premendra Maier seinen Chören abverlangte. Die mitwirkenden Chöre "Levantate", der gemischte Chor Ulm-Lehr und der Männerchor Weidenstetten mit dem Instrumental-Ensemble "Levantate" standen reinen Provis gegenüber, den Solisten Joaquin Asian (Tenor) und Christoph Sökler (Bariton). Maier ist es hervorragend gelungen, aus den Chören und Solisten einen homogenen Klangkörper zu formen. Die regionale Presse stellte dieses Konzert in ihrer Kritik auf ein hohes Niveau.


Benefizkonzert I für die Aktion 100.000 der SÜDWEST-PRESSE Ulm

Gertrud Schure, 30.11.2008, Chorverband Ulm, Veranstaltungen, 2 Kommentare

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Acht Chöre aus dem Ulmer Gaubezirk „Stadt“ mit insgesamt 18O Sängerinnen und Sängern eröffneten die diesjährige Aktion 1OO.OOO der SÜDWEST-PRESSE Ulm. Durch diese Großveranstaltung in der kath. Elisabethen-Kirche Ulm sollte über das geistliche Lied an die in Armut lebenden und in Not geratenen sowie auf behinderte und alte Menschen aufmerksam gemacht werden. Bei freiem Eintritt besuchten etwa 6OO Zuhörer dieses Konzert. Am Ende spendeten sie nicht nur den mitwirkenden Männer- und Frauenchören, die ein abwechslungsreiches und ansprechendes Programm geistlicher Chormusik zu Gehör brachten, herzlichen Beifall – sie spendeten mehr als 2.OOO € zum Auftakt dieser Wohltätigkeitsveranstaltung. Bezirksvorsitzender Wolfgang Maier und Bezirkschorleiter Reiner Zimmermann waren beeindruckt vom finanziellen Erlös. Ihr Dank galt aber auch der Sponanität der Sängerinnen und Sängern, in den Chören mitzuwirken und den zahlreichen Besuchern für ihr Erscheinen.


„My Fair Lady“ becirct das Publikum

Gertrud Schure, 30.11.2008, Chorverband Ulm, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

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Einen lang gehegten Wunsch hat sich der Sängerkreis Stetten erfüllt. Der gemischte Chor und das Chörle führten nach einiger Zeit der Vorbereitung das Musical "My Fair Lady" auf und bezauberten damit in zwei Aufführungen vor ausverkauftem Haus über 65O Gäste.

Prachtvolle Kostüme, alle aus eigenem Fundus, dazu einfallsreiche Kulissen, begeisterten das Publikum. Die von Chorleiterin Cäcilie Lechner gut einstudierten Chöre wurden sicher und souverän von Sonja Schneider am Klavier begleitet. Dem Sängerkreis ist mit diesen Aufführungen eine gute Mischung aus Schauspiel und Chorgesang gelungen. Rund 2O Schauspieler und Statisten gaben dem Musical einen bunten Rahmen. Letztendlich aber sollte das Musical ein Chorkonzert bleiben. Darauf hatte der Sängerkreis großen Wert gelegt.

Alle Lieder wurden von der Chorleiterin neu arrangiert und dem Musical angepasst. Das Chörle Stetten, in Kostümen als Marktbesucher, führte die Zuschauer mit einem Prolog in das Musical ein. Dem gemischten Chor gelang eine tolle Interpretation der vielen Melodien aus dem welt bekannten Broadwaystück. "Ich hab getanzt heut' Nacht", die Happy-End-Melodie nicht nur im Musikal. Auch der Sängerkreis Stetten war glücklich, mit dieser Aufführung wieder einmal alle Besucher zu begeistern und eine Werbung für den Chorgesang zu machen, der jung und alt anspricht, wie das bunt gemischte Publikum bewies.


Eine schöne Bescherung – Bestandserhebung mit TOOLSI

Schmidt, 28.11.2008, Oberschwäbischer Chorverband, Singen und Stimme, Vereinsführung, 4 Kommentare

Beim TOOLSI-Workshop des Oberschwäbischen Chorverbandes am 8. November war ich noch erfreut über die Akzeptanz des Programmes und voller Zuversicht, dass die nächste Bestandserhebung wohl problemlos verlaufen könnte.  Meine Meinung war auch, dass in Anbetracht des nahen Jahreswechsel mit einem neuerlichen Releasewechsel nicht mehr zu rechnen sei.
Deshalb war ich erstaunt als von der Geschäftsstelle aus Stuttgart die Nachricht einging: „Sehr geehrte Damen und Herren, wegen Ergänzungen bei Toolsi ist der Abgabetermin auf den 30.4.2009 verschoben.“
Mir schwante schon Schlimmes, deshalb hatte ich bei der Softwarefirma Kern angefragt und nachfolgende Antwort erhalten: Datenaustausch neues Feld „Bezieher Neuer Chorzeit“ – Der DCV wird die Vorgabe für den genormten Datenaustausch ändern, es muss noch die Adresse für den Versand Bezieher Neuer Chorzeit aufgenommen werden. Der neue Toolsi-Stand kann erst dann zur Verfügung gestellt werden, wenn uns die neue Satzbeschreibung vom DCV vorliegt. Es können nur die BEB-Meldungen aus der neuesten TOOLSI – Vereins – Version 3.3 eingelesen werden.

Kaum zu glauben aber wahr, wegen des Feldes der Chorzeitbezieher wird so ein Aufwand betrieben. Verständlich wäre, wenn bei einem echten Bedarf dieses Feld mit eingebaut worden wäre aber so einen Aufwand zu betreiben, wo doch jeder Verein diese Zeitschrift sowieso bezahlt und vor allem wieder kurz vor Jahresende, ist einfach unerhört.

Ich hoffe, dass die Vereine, die Verbände und der Schwäbische Chorverband sich dieses Vorgehen nicht gefallen lassen und vehement dagegen vorgehen.
Siegmar Schmidt, Pressereferent des Oberschwäbischen Chorverbandes


Sind Sänger eines Projektchores Vereinsmitglieder?

Johannes Pfeffer, 20.11.2008, sonstige Chöre, Vereinsrecht, Kommentare geschlossen

Es kommt drauf an. Zunächst darauf, ob der Projektchor die Aktivität eines Vereins ist. Ist er das nicht, bilden seine Mitglieder – nur – eine BGB-Gesellschaft. Hat ein Verein einen Projektchor bzw. ein Chorprojekt eingerichtet, wird es darin Sängerinnen und Sänger geben, die Vereinsmitglieder sind, und solche, die es nicht sind. Durch die Teilnahme eines Nichtmitglieds an einem Projektchor entsteht jedenfalls nicht von vorne herein eine Mitgliedschaft, es sei denn, die Satzung würde dies ausdrücklich bestimmen, was praktisch nie der Fall ist.

Eine „Schnupper-Mitgliedschaft“ ist keine Mitgliedschaft. Denn: Vereinsmitglied kann man nur werden, wenn man dem Verein beitritt und der Verein die Aufnahme erklärt. Einen Anspruch auf Aufnahme in einen Verein gibt es nicht. Grundsätzlich darf sich ein Verein seine Mitglieder selbst aussuchen. Von diesem Grundsatz gibt es ganz seltene Ausnahmen, die für Chorvereinigungen nicht relevant sind.

Nun gibt es ganz unterschiedliche Arten von Mitgliedern und auch unterschiedliche Mitgliedsrechte. Der Gesetzgeber hat Vereinen sehr viel Gestaltungsfreiheit gelassen. Die Vereinssatzung hat – von Ausnahmen abgesehen – immer Vorrang vor – deshalb so genannten – „nachgiebigen“ gesetzlichen Regelungen.

Ordentliche Mitglieder

Zunächst sind die ordentlichen Mitglieder zu nennen, auch Vollmitglieder genannt. Die Vollmitgliedschaft kann sich – wenn eine entsprechende Satzungsregelung besteht – bei Vereinen mit verselbständigten Vereinsabteilungen auch auf eine Abteilung beschränken. Die Aufnahme sowie Rechte und Pflichten des Mitglieds können auf diese Abteilung beschränkt werden, die auch die Aufnahmezuständigkeit für seine Mitglieder haben kann.

Außerordentliche Mitgliedschaft

Es gibt eine ganze Reihe von außerordentlichen Mitgliedschaften. Im Bereich der Chorvereinigungen sind vor allem die Fördermitglieder, die passiven Mitglieder, Gast- und Jugendmitglieder oder auswärtige Mitglieder zu nennen. Hier gibt es auch – wichtig für Projektchöre – die Probemitgliedschaft. Rechtlich wirksam ist sie nur, wenn eine entsprechende Satzungsregelung vorhanden ist. So kann beispielsweise die Satzung für das neu aufgenommene Mitglied eine Probezeit vorsehen. Sie kann auch regeln, dass Probemitglieder weniger Rechte, aber auch weniger Pflichten als Vollmitglieder haben. An sich dient die Probemitgliedschaft nur dazu, die Entscheidung des Vereins vorzubereiten, ob es ein Probemitglied als Vollmitglied aufnehmen will; denkbar ist aber auch, dass die „Probezeit“ auch für das Probemitglied von Interesse ist.

Ehrenmitgliedschaft

Zu nennen ist auch das Ehrenmitglied; die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft sollte – wenngleich nicht muss – in der Satzung geregelt sein. Im übrigen ist die Mitgliederversammlung frei in der Entscheidung, ob sie Ehrenmitgliedschaften verleiht.Die Ehrenmitgliedschaft ist ein „Zwitter“: Einerseits ist sie eine Form der Vereinsmitgliedschaft, andererseits eine Ehrung. Letztere kann dem geehrten Mitglied nur aus wichtigem Grund entzogen werden. Wird ein Vereinsfremder geehrt, muss er – um Ehrenmitglied sein zu können – in den Verein aufgenommen werden. Dem Ehrenmitglied können auch Sonderrechte eingeräumt werden, etwa das Recht, eine Vorstandssitzung oder eine Mitgliederversammlung zu leiten. Auch dies muss in der Satzung geschehen.

Mitglied ist nicht gleich Mitglied

Das gilt für unterschiedliche Arten der Mitgliedschaften mit der Maßgabe, dass ein Kernbereich an Mitgliedsrechten keinem Mitglied entzogen werden kann: Beispielsweise hat jedes Mitglied Anspruch auf Teilnahme an der Mitgliederversammlung (§ 32 Abs. 1 BGB) oder auf Beteiligung an einer schriftlichen Abstimmung (§ 32 Abs. 2 BGB); daneben besteht der Minderheitenschutz nach § 37 BGB und das Recht des freien Austritts. Alle anderen Regelungen sind der Satzung vorbehalten. Sie kann innerhalb der unterschiedlichen Gruppen von Vereinsmitgliedern unterschiedliche Rechte ausgestalten, was die Stimmrechte angeht, die Pflicht zur Zahlung von Mitgliederbeiträgen o. ä..

Wenn man Vereinsmitglied geworden ist, erlangt man die sich aus Satzung und Gesetz ergebende Rechtsposition. Diese kann einem nicht mehr entzogen werden, es sei denn, die Mitgliedschaft ist befristet, das Vereinsmitglied stirbt oder tritt aus – oder es wird ausgeschlossen.

Der Vereinsausschluss

Er ist ein überaus spannendes Thema. Es steht meist am Ende langer und erbitterter Auseinandersetzungen; es ist die schwerste Vereinsstrafe, die der Verein verhängen kann. Das ist auch notwendig, damit der Verein seine Vereinsordnung gewährleisten und durchsetzen kann.

Ausgeschlossen werden kann ein Vereinsmitglied nur aus Gründen, die in der Satzung bezeichnet sind. Dies ergibt sich aus dem Gesetz (§ 40 BGB). Hier reichen allerdings generalklauselartige Ausschlussgründe wie „vereinsschädigendes Verhalten“ oder die allgemeine Bestimmung, dass ein Mitglied „aus wichtigem Grund“ ausgeschlossen werden kann. Besser ist, wenn man neben der Generalklausel bestimmte, typische Ausschlussbeispiele nennt, beispielsweise Nichtzahlung des Beitrags über einen bestimmten Zeitraum, mehrjährige, grundlose Nichtteilnahme an Vereinsveranstaltungen o. ä.. Die Generalklausel sollte allerdings daneben bestehen bleiben, so dass klar ist, dass nur Beispiele genannt sind. Ansonsten könnte nur ausgeschlossen werden, wenn einer der konkreten Ausschließungsgründe verwirklicht wäre.

Als „milderes Mittel“ kommt auch ein Ausschluss auf Zeit in Betracht, selbst dann, wenn dazu eine Satzungsregelung nicht existiert. Er ist aber nur zulässig, wenn die Gründe für einen endgültigen Ausschluss vorliegen, dem Mitglied jedoch eine Bewährungsmöglichkeit eingeräumt werden soll. Ein Ausschluss unter einer Bedingung ist hingegen nicht möglich.

Der Ausschluss kann vom Vorstand oder einem Vereinsmitglied beantragt werden; wenn die Satzung das Verfahren über den Ausschluss dem Vorstand übertragen hat, ist der Vorstand zuständig. Sonst gilt das Prinzip der Allzuständigkeit der Mitgliederversammlung.

Ausschluss und Tagesordnung

Soll ein Mitglied durch die Mitgliederversammlung ausgeschlossen werden, ist die Aufnahme in die Tagesordnung notwendig. Der Ausschluss eines Mitglieds unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ ist also nicht zulässig. Gleichgültig, wer für den Ausschluss zuständig ist oder ob die Satzung ein Schiedsverfahren vorsieht: Das betroffene Mitglied hat in jedem Fall einen Anspruch auf rechtliches Gehör. Der Ausschließungsbeschluss muss begründet und protokolliert werden.

Berufung und Rechtsbehelf

Die Satzung kann, muss aber nicht Berufungs- oder Rechtsbehelfsmöglichkeiten vorsehen. Der Vorstand kann also – wenn die Satzung dies so vorsieht – ein Vereinsmitgläed endgültig ausschließen. Steht nichts in der Satzung, hat das ausgeschlossene Mitglied keinen Rechtsbehelf. Allerdings kann das ausgeschlossene Mitglied nicht – auch nicht durch eine Satzungsbestimmung – daran gehindert werden, die Ausschließungsentscheidung durch die ordentlichen Gerichte nachprüfen zu lassen. Die Klage gegen einen Ausschließungsbeschluss ist zwar nicht fristgebunden, doch sollte sie zeitnah eingelegt werden.

Probemitgliedschaft

Zurück zum Ausgangspunkt: Die Teilnahme an einem Projektchor bzw. einem Chorprojekt eines Vereins ist also zunächst keine Mitgliedschaft. Sie braucht deshalb nicht beendet zu werden. Denkbar ist, dass ein Verein eine Probemitgliedschaft in der Satzung vorsieht, die dem Projektchorteilnehmer für die Zeit des Projekts beschränkte oder auch unbeschränkte Mitglieds rechte und den gleichen Versicherungsschutz ermöglicht, den die Vereinsmitglieder haben.

Es darf aber nicht vergessen werden: Ohne ausdrückliche Begründung einer Probemitgliedschaft durch Aufnahmeantrag und Aufnahme durch den Verein entsteht auch eine Probemitgliedschaft nicht. Sie muss in der Satzung geregelt sein und auf die Dauer des Projekts befristet.

Wir sehen: Viel ist im Verein rechtlich möglich, wenn es in der Satzung sorgfältig und vorausschauend geregelt ist, oft viel mehr, als man sich im Vereinsalltag vorstellen kann. Eine moderne Satzung kann also durchaus angemessen auf neue Formen der Vereinsarbeit reagieren, die eigentlich keine Vereinsarbeit sein soll, wie beispielsweise die Projektchorarbeit. Und: Aus manchem Projektchor hat sich – aus guter, besserer Erkenntnis und Erfahrung, nicht zuletzt auch im Hinblick auf den Versicherungsschutz – ein neuer Verein gegründet oder es sind aus Projektchormitgliedern Vereinsmitglieder geworden.

Verfasser: Rechtsanwalt Christian Heieck, Kanzlei Rechtsanwälte Eisenmann Wähle Birk, Bopserstraße 17, 70180 Stuttgart, Telefon 0711/2382422/3, Fax 0711/2382555, Email stuttgart@ewb-rechtsanwaelte.de

Dieser Beitrag gibt die Auffassung, Kenntnisse und Erfahrungen des Autors aus vielen Jahren Vereinsrechtspraxis wieder. Wir bitten dennoch um Verständnis, wenn im Hinblick auf die Vielfalt der individuellen Fallgestaltungen, die im Vereinsrecht vorkommen, eine Haftung für die gegebenen Auskünfte im Hinblick auf konkrete Einzelfälle nicht übernommen werden kann.


In Dir ist Freude

Fahr, 19.11.2008, Chorverband Ludwig Uhland, gemischte Chöre, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

In Dir ist FreudeDiesen Diesen vielversprechenden Titel gab der Liederkranz Nehren seinem Konzert, das er im November in der Nehrener Veitskirche zu Gehör brachte. Ein Streifzug durch die unterschiedlichsten Epochen der Musik, vom 16. bis 20. Jhdt. reichte der Melodienbogen. Zur Einstimmung spielte der Chorleiter des Liederkranzes, Oliver Simmendinger, ein prächtiges Orgelstück eines Anonymus aus der Zeit um 1599, die Zeit der Renaissance. Anschließend folgten die Beiträge des Chores „Alta trinita beata“ und „In Dir ist Freude“, dem der Liederkranz den Titel seines Konzertes entliehen hatte. Mit dem Bach’schen „Jesus bleibet meine Freude“ wechselte man auch schon in das Zeitalter des Barocks über, die Zeit vieler berühmter Musiker und Komponisten wie z. N. Vivaldi, Händel, Monteverdi und viele mehr.

Bevor Oliver Simmendinger die Sonate in F-Dur von Georg Friedrich Händel und Boureè von William Babell mit Begleitung von der Altflöte zu Gehör brachte, erinnerte Pfarrer Fischer an die Reichsprogromnacht, die sich an diesem Tag zum 70. Mal jährte. Mit „Ave verum“ von W. A. Mozart und zwei Stücken von Schubert wendete sich der Chor dem 18. Jhdt. bzw. der Klassik zu. Die Sängerinnen und Sänger wurden von den Anwesenden mit ausgiebigem Applaus für ihre gelungenen Vorträge belohnt. Gemeinsam mit den Gästen wurde noch 2Großer Gott wir loben dich“ gesungen.


Ehrungsmatinee Bezirk Achalm 2008

Fahr, 11.11.2008, Chorverband Ludwig Uhland, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Ehrungsmatinee Bezirk Achalm 2008Am 09. November 2008 lud der Bezirk Achalm im Chorverband Ludwig Uhland zur diesjährigen Ehrungsmatinee in die Gaststätte Uhlandhöhe Reutlingen ein. 67 Sängerinnen und Sänger galt es für langjährige Treue zum Chorgesang und zu ihrem Verein zu ehren. Für 60, 50, 40 und 30 Jahre gab es Urkunden und Ehrennadeln vom Deutschen Chorverband, vom Schwäbischen Chorverband und vom Chorverband Ludwig Uhland, für 10 Jahre im Kinder- und Jugendchor Ehrungen des Deutschen Chorverbandes. Bezirksvorsitzender Michael Ott freute sich über den zahlreichen Besuch und wünschte den Jubilaren einige festliche Stunden, die in beeindruckender Qualität vom Männerchor des Gesangvereins Ohmenhausen unter Leitung von Frau Elena Lumpp-Negritch umrahmt wurden. Der Veranstaltung schenkten nicht nur viele Angehörige der Jubilare und Mitglieder des Präsidiums, sondern auch Prominenz aus Politik und Verwaltung ihre Aufmerksamkeit. So gratulierten mit herzlichen Worten der Anerkennung und des Dankes Herr Staatssekretär Dieter Hillebrand MdL, Herr Rudolf Hausmann MdL, Finanzbürgermeister Peter Rist und Verwaltungsdezernent Gerd Pflumm. Alle bescheinigten den Jubilaren hohes ehrenamtliches Engagement, ohne das die Gesellschaft nicht existieren könne.

„Ein Leben ohne Singen, egal in welchem Lebensalter, in welchem Zeitalter, das wäre für uns alle eine unerträgliche Vorstellung. Sie erhalten Liedgut und damit ein Stück unserer Kultur. Wer daran aktiv seinen Beitrag leistet, hat Ehre verdient“, so die Worte von Dieter Hillebrand.

Präsidentin Irmgard Naumann schloss sich den Worten der Vorredner an und beglückwünschte die Jubilare zu ihrem Ehrentag. Mit Freude würde sie die Auszeichnungen vornehmen und dankte allen herzlich für ihr jahrzehntelanges Wirken.

Im Anschluß gab es bei einem kleinen Umtrunk noch viele gute Gespräche, und Erinnerungen an frühere Chorerlebnisse wurden wach.


Ehrungen ohne Ende

Gertrud Schure, 9.11.2008, Chorverband Ulm, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen


Ehrungen am Ende dieses Berichtes.
Zunächst das Konzert.
Mit Musik erreicht man die Herzen der Menschen. Unter diesem Motto bewiesen der Männerchor Liederkranz Weidenstetten, Leitung Hartmut Premendra Mayer, mit seinem Gastchor Sing-Out-Chor aus Kirchheim Teck, Leitung Bertram Schattel sowie der Pianistin Ella Flemmer musikalisches Können auf höchstem Niveau.
Im ersten Teil des Konzertes im Herbst gab es viele Raritäten der Romantik zu hören. Mit Werken von Loewe, Schumann, Schubert und Silcher erntete der Liederkranz begeisterten Beifall. Mit "Was perlet im Glase" von H. Marschner oder "Ich liebe mir" von K. Fr. Zelter zeigten sie ihr großes musikalisches Können. Jeder Einsatz des einzelnen Sängers war korrekt und wurde gesamtheitlich unter der hervorragenden Leitung von Hartmut Premendra Mayer zu einer traumhaften Melodienfolge.

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Heitere Klassik in der Kreissparkasse Reutlingen

Fahr, 8.11.2008, Chorverband Ludwig Uhland, gemischte Chöre, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Heitere Klassik in der Kreissparkasse ReutlingenEin Serenadenabend mit dem Reutlinger Liederkranz

Der Reutlinger Liederkranz 1827 e.V. gab in Kooperation mit dem Kath. Kirchenchor Eningen unter der Leitung seines Chorleiters Peter Hermann ein Konzert zugunsten des Fördervereins Brückenpflege in Kreis und Stadt Reutlingen. Dieser Verein berät und begleitet Patienten mit meist nicht heilbaren Tumorerkrankungen. Er stellt eine Brücke zwischen der Betreuung im Krankenhaus und dem häuslichen Bereich dar. Die Idee für dieses Konzert war, ein heiteres Programm zu gestalten, das Stücke bekannter Komponisten enthält, die Lustiges, Deftiges und Folkloristisches komponiert haben.

Darin enthalten waren bekannte Kanons, wie der vom „armen welschen Teufli“ oder Beethovens „Signor Abate“, sowie Mozarts „Bona Nox“. In „Beredsamkeit“ von Haydn wurde von den verschiedenen Seiten des Redens erzählt, vom Lernen, Ermahnen, Streiten bis hin zum Reden, das von zuviel genossenem Wein betimmt wird.

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