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Was ist mir mein Verein wert?

Wolfgang Layer, 13.01.2008, Gaue und Verbände, Singen und Stimme, Vereinsführung, 1 Kommentar

Foto: Inge Vonnieda, CVdP Foto: Inge Vonnieda, CVdP

 Ja, es gibt sie noch immer, die Vereine ohne Mitgliedsbeitrag. Früher waren sie stolz darauf. Heute denken sie oft darüber nach, warum gerade sie vom Mitgliederschwund am meisten betroffen sind, wo doch alles etwas kostet, nur das Singen nicht. Wir wollen es ihnen sagen. Der Ausgangspunkt für unsere Berechnung sind 40 Chorproben pro Jahr plus 3 Auftritte.

Ihre Aufwendungen für eine Chorprobe entsprechen folgendem Konsumgut, wenn der Mitgliedsbeitrag Ihres Vereins die genannte Höhe hat:

einer einzelne Zigarette 0,24 EUR bei einem Jahresbeitrag von 10,32 EUR
einer Pfandflasche 1,5 l 0,25 EUR bei einem Jahresbeitrag von 10,75 EUR
einer Rolle Klopapier 0,32 EUR bei einem Jahresbeitrag von 13,76 EUR
einem Fruchtjoghurt 0,40 EUR bei einem Jahresbeitrag von 17,20 EUR
einer Bildzeitung 0,50 EUR bei einem Jahresbeitrag von 21,50 EUR
einem Schokoriegel 0,60 EUR bei einem Jahresbeitrag von 25,80 EUR
einer Butterbrezel 0,80 EUR bei einem Jahresbeitrag von 34,40 EUR
einer Flasche O-Saft 0,99 EUR bei einem Jahresbeitrag von 42,57 EUR
einem Liter Benzin super 1,35 EUR bei einem Jahresbeitrag von 58,05 EUR
250 Gramm Butter 1,40 EUR bei einem Jahresbeitrag von 60,20 EUR
einwm Glas Bier vom Fass 2,20 EUR bei einem Jahresbeitrag von 94,60 EUR
750 Gramm Brot 2,50 EUR bei einem Jahresbeitrag von 107,50 EUR
einem Glas Wein 3,00 EUR bei einem Jahresbeitrag von 129,00 EUR
einer Packung Zigaretten 3,80 EUR bei einem Jahresbeitrag von 163,40 EUR
einem Schnitzel mit Salat 6,00 EUR bei einem Jahresbeitrag von 258,00 EUR

Wir haben unserer Aufstellung durchschnittliche Einzelpreise zugrunde
gelegt, die selbstverständlich differieren können.

Was ist mir mein Verein also wirklich wert?

Wie wenig muss man können, um singen zu dürfen? Gesangvereine werben mit „Maxispaß bei Nullahnung“, denn „Singen kann jeder“ und Notenkenntnisse sind nicht erforderlich. Im Sport wären solche Parolen absolut tödlich.

Der „Aha-Effekt“

Viele unserer Leserinnen und Leser waren erstaunt bis entsetzt, als sie diese Tabelle zum Wert bzw. Unwert einer Chorprobe in unserer Novemberausgabe gelesen hatten. Weniger als ein Schokoriegel, gerade mal so viel wie eine Pfandflasche – so sehen die Vereinbeiträge in vielen unserer Gesangvereine aus. Daraus ergibt sich folgerichtig oft eine Überbetonung der Aktivitäten zur Finanzierung der Chorleiter sowie der jährlich anfallenden allgemeinen Kosten, vom Jahresbeitrag für den Deutschen Chorverband bis zur Unfallversicherung für die eigenen Mitglieder.

Zwei Vereine – zwei Profile

Zwei Möglichkeiten, das Vereinsleben zu gestalten, haben wir geschildert. Daraus resultieren zwei Vereinsprofile, wie sie nicht unterschiedlicher sein können. Zunächst der Verein, dessen Vereinsführung auf dem Weg in die Zukunft gerne den Blick zurückwirft, zurück auf die Tradition, auf die große Zahl der Sänger, auf die hohe Zeit des deutschen Volkslieds und die Zeit der vollen Säle und Zelte. Gleichzeitig reduzieren sich die Sängerzahlen seit langem jedes Jahr um 10 Prozent und mehr. Rettung ist nicht in Sicht. Der Mitgliedsbeitrag der aktiven Mitglieder liegt bei 1,00 EUR pro Monat. Gesellige Konzerte und Veranstaltungen innerhalb eines bestehenden Kanons bestimmen das Profil. Die Mitglieder engagieren sich nicht zuletzt im Interesse der Vereinsfinanzen bei Frühlings-, Sommer- und Herbstfesten. Es ist wichtig, dass „die Kasse stimmt“. Sie leben musikalisch vor allem von Ihrem Repertoire. Pro Jahr studieren Sie weniger als 8 neue Chorsätze ein. Der Besuch bei ihren Veranstaltungen könnte besser sein.
Profil 2 betrachtet den Traditionschor und den Verein als Basis für eine breit angelegte Singoffensive auf allen Altersstufen. Es entstehen zahlreiche Abteilungen im Verein, die das gesamte Spektrum der Chormusik abzudecken versuchen.

Der Sport vor Ort

15 Sportvereine in Baden-Württemberg haben wir „getestet“. Die Mitgliedsbeiträge sind im Internet frei zugänglich. Mehr als die Hälfte verlangt neben dem Jahresbeitrag eine Aufnahmegebühr, nahezu überall ist eine mehr oder weniger kostenintensive Ausstattung nötig, egal ob es das Fahrrad, der Tennisschläger oder die Turnschuhe sind. Und jeder kauft und keiner murrt. Markenartikel werden zum Statussymbol, während sich die Chöre nicht schämen, mit kopierten Notenblättern auf die Bühne zu marschieren.

Sport fordert, Sport formt

Regelmäßige Wettkämpfe, permanentes Training, Disziplin und Zuverlässigkeit. In unseren Chorvereinen herrscht dagegen die reinste Anarchie. Lieber zu spät als gar nicht kommen, tröstet sich der Chorleiter. „Das Einsingen spar ich mir grundsätzlich“, verkündet der 1. Bass, während er noch schnell die Tagesschau einschaltet und eine Zigarette raucht. „Wenn UEFA-Pokal läuft, geh ich grundsätzlich nicht zum Singen“, ergänzt der 2. Tenor und beschwert sich gleichzeitig über das Ungleichgewicht Sport-Gesangverein in der Tageszeitung. Mein lieber Herr Gesangverein!

Hier eine Auflistung unterschiedlicher Vereine in Baden-Württemberg mit den aktuellen Mitgliedsbeiträgen, Aufnahme- und sonstigen Kosten

Verein Sparte, Mitgliedsbeitrag p.a., Aufnahme, sonst. Kosten
Radsportverein Schwaikheim, Radsport  30,00 € , Ausrüstung
Modellfluggruppe Kressbronn, Modellsport, 30,00 € , 50,00 €  Ausrüstung
Hundesportfreunde Salem, Hundesport, 35,00 €, 40,00 €  Arbeitsstunden
Bogenschützenclub Markdorf, Bogenschießen, 62,00 €, Ausrüstung
SSC Tübingen, Fußball,  72,00 €, 25,00 €, Ausrüstung
Verein Ballonsportfreunde Ba-Wü, Ballonsport, 89,90 €   
Tauchsportgemeinschaft Dietenheim, Tauchen, 100,00 €, 120,00 €  Ausrüstung
Sportverein Fellbach, Sportverein, 102,00 €, 21,00 €  Ausrüstung
TSA Illertissen-Dietenheim, Tanzsport, 120,00 €, Arbeitsstunden
Reiterverein Bietigheim-Bissingen, Reiten, 125,00 €, 150,00 €  Boxenmiete, Anlagennutzung, Reitstunden, Arbeitsstunden
Pool Billard Club PBC Nagoldtal, Billard, 180,00 €, 35,00 €  Ausrüstung
Rudergesellschaft „Schwaben“ HN, Rudern, 210,00 €, 25,00 €  
Tennisclub Korb, Tennis, 215,00 €, 100,00 € Ausrüstung
Fitness-Studio Aramis Gäufelden, Fitness, 540,00 – 792,00 € , Ausrüstung
Golf Club Ulm, Golf, über Geld spricht man nicht, Ausrüstung

Quelle: Wolfgang Layer, SINGEN, Ausgabe 11/2007 und 12/2007


Profile im SSB

Wolfgang Layer, 10.01.2008, Gaue und Verbände, Vereinsführung, Kommentare geschlossen

Der Verbandschormeister bzw. Gauchormeister

Verbandschormeister und Verbandsvorsitzender sind verantwortlich für das Bild eines Chorverbandes nach außen hin. Was ist das für ein Amt? Bundeschormeister GProf. Alfons Scheirle hat die Kompetenzen zusammengefasst.

Verbandschormeister und Verbandschor

Als Verbandschormeister ist er in der Satzung des Schwäbischen Sängerbundes verankert, und doch ist der sog. Verbandschor nur ein ganz kleiner Teil seiner Aufgaben. Dabei kann es sich um völlig unterschiedliche Besetzungen handeln. Manche Verbandse besitzen (nur) einen gemischten Verbandschor, andere überhaupt keinen. Wieder andere pflegen sowohl den gemischten wie auch den Verbandsmänner- und den Verbandsfrauenchor.

Aufgaben eines Verbandschors

Wichtig ist es, dass der entsprechende Chor voll in die Belange des Sängerverbandes integriert ist und klare Vorgaben durch das Verbands-Präsidium erhält, zu denen gehören:
– Erarbeitung eines abrufbaren Repertoires
  – Einsatz bei Verbandsveranstaltungen
  – Verbandstag, Verbandsveranstaltungen
  – Verbandsfeierlichkeiten
  – regionalen Anlässen
– Einsatz bei Veranstaltungen der Verbandsvereine
  – Vereinsjubiläen
  – Gemeinde-, Stadt- oder Kreisveranstaltungen
  – Möglichkeit für Vereine, den Verbandschor zu “buchen“. Ist dies nicht der Fall, besteht die Gefahr, dass seine Akzeptanz immer mehr sinkt, zumal mit dem Unterhalt des Verbandschors ja auch erhebliche Kosten verbunden sind.

Verbandschorleiter oder Verbandschormeister?

Ein Meister hat er allemal zu sein, wenn es um die musikalischen Belange des Sängerverbandes geht. Schließlich ist er verantwortlich für das  musikalische Erscheinungsbild eines Sängerverbandes. Und das setzt sich zusammen aus der Summe der Vereine und ihrer Chöre, aus der Qualität aller Konzerte und Veranstaltungen im Verband, aus der Intensität und dem Erfolg der Jugendarbeit, die ein Verband zu bieten hat und aus dem Angebot an musikal. Seminaren und Fortbildungsaktivitäten.

Musikalische Richtlinien

Bei der Tagung der VerbandschormeisterInnen im Januar 2000 in Fellbach wurden seinerzeit sehr umfassende und hilfreiche Empfehlungen erarbeitet. Wir haben sie nachfolgend wiedergegeben und wollen kurz darauf eingehen. Was sind musikalische Richtlinien? Inwieweit kann der Verbandschorleiter darauf einwirken?

Vor allem durch gute Literatur, versteht sich. Freilich, was sich so leicht versteht, lässt sich de facto nur mit guten Verbandsliederheften erreichen, die Qualität streuen und ein gemeinsames Liedgut im Sängerverbands schaffen. Im Idealfall gibt es für einen Verbandschorleiter kein freies Wochenende. Je mehr Veranstaltungen seiner Verbandschöre er besucht, desto genauer lernt er seine Vereine, ihre Stärken und Schwächen kennen, desto eher kann er ihnen helfen.

Die schlechtesten Chöre prägen das Image eines Sängerverbandes

Es sind nicht die besten Chöre, die das Image eines Sängerverbandes prägen, sondern die schlechtesten(!) Chöre, die keine Stimmbildung pflegen, die Programmgestaltung betreiben wie das Bestücken von Restmülltonnen. Für sie hat der Verbandschorleiter um so mehr ein freundschaftlicher Berater zu sein mit konstruktiver Kritik, die sich stets zuerst am Positiven orientiert. Kompetenzweitergabe setzt Kompetenzerwerb voraus. Es gibt Chorleiter, die bestreiten ihr Leben mit einem Repertoire von 20 – 30 verschiedenen Chorsätzen. Die Hälfte davon haben sie bei ihrer Vizechorleiterausbildung (kennen)gelernt. Deswegen wechseln sie alle paar Jahre ihre Chöre.

Fortbildung? Nein danke!

Leider gibt es auch Verbandschorleiter, die seit vielen Jahren keine Fortbildungen mehr besuchen, die sich keine Anregungen mehr holen bei Seminaren und Workshops. Schade und zum Schaden derer, denen sie aktuelle Tipps geben sollten, nicht nur das allseits Bekannte, Bewährte, Erprobte vermitteln.

Kooperationen, Fusionen

Wir leben im Zeitalter der Kooperationen, Fusionen, Bündnisse. Wichtigster Partner für die Laienmusik ist die Schule geworden, und sie holt damit nur nach, was der Sport schon seit Jahrzehnten erkannt hat. Kooperationen setzen Kontakte voraus. Nicht jeder Chorleiter tut sich dabei leicht, schwingt doch stets ein Teil persönlicher Unsicherheit und mangelnden Vorstellungsvermögens mit.

Empfehlungen

1. Musikalische Richtlinien und Impulse zusammen mit dem Planungsgremium Musikausschuss
  – Literaturempfehlungen
  – Chorliederhefte
  – Handreichungen
2. Verantwortung für die musikalischen Inhalte chorischer Veranstaltungen
  – Chorfeste
  – Wettbewerbe
3. Fortbildungsbereich
  – Fortbildungstagungen und Seminare für die Chorleiter
  – Vizechorleiterkurse
  – zentrale Stimmbildungskurse
  –  Verbandschor

4. Hilfestellungen für die ChorleiterkollegInnen
  – Literaturanregungen
  – mögliche Beratung bei Auseinandersetzungen
  – Chorleiterverträge
  – Vertretungen („Chorleiterfeuerwehr“)
  – Einrichtung und musikalische Betreuung von Servicecentern
  – Hinweis auf externe Fortbildungen z.B. GCA / HH / Kirchen / Akademien

5. Verbindungen und Kontakte
  – Arbeitsteam mit dem Verbandsvorsitzenden und den Verwaltungsgremien
  – Kontakte zu SSB-Musikerorganen
  – Kontakte zu den Verbandschormeistern der NachbarVerbandse
  – Kontakte zu den anderen musikalischen Institutionen der Region (Kirchenmusik, Schulmusik, Musikschulen, andere Laienmusikverbände)

6. Eigene Fortbildung
  – ständige Erweiterung der Fachkompetenz
  – Ausschöpfen der internen und externe Fortbildungsangebote
  – Besuch von Chorfesten / Wettbewerben / Fachausstellungen

Quelle: SINGEN 12/2007, Seite 6


Zwischen Lust und Frust

Wolfgang Layer, 9.01.2008, Vereinsführung, Kommentare geschlossen

Warum ein Vorstand kein Einzelkämpfer sein darf

Vorstand eines blühenden Chorvereins zu sein ist fast so schön wie das Amt des Stuttgarter Opernintendanten. In beiden Fällen gibt es jede Menge Theater, die Inszenierungen werden immer aufwändiger und gutes Personal ist rar. Ohne gute Mannschaft ist Misserfolg vorprogrammiert.

Gestalten oder Verwalten

Das ist die stets aktuelle Alternative und Ausgangsbasis für jeden Vereinsvorstand, egal ob er neu oder seit 30 Jahren im Amt ist; denn daraus ergeben sich völlig unterschiedliche Vereinsprofile (siehe auch S.20) und Anforderungen an die Art der Vereinsverwaltung.

Der „Ein-Mann-Verein“

Er sollte eigentlich der Vergangenheit angehören, denn da gehört er hin. Aber es gibt ihn noch zahl- und leider selten erfolgreich. Dabei verdient sein Vorstand das ganze Lob, denn er kümmert sich einfach um alles, wobei ihn oft seine Frau beim Abfassen der Korrespondenz unterstützt. Es ist nicht so, dass ihn niemand im Verein unterstützen will, es hat sich im Laufe der Jahrzehnte nur eine stillschweigende Übereinkunft ergeben, dass einer für alles verantwortlich ist und deswegen auch darüber klagen darf, dass alles an ihm hängen bleibt.

Der Vorstand juristisch gesehen

Der Vorstand ist das zentrale Führungsorgan des Vereins. Seine Aufgaben sind so umfangreich, wie sie von der Satzung und vom Organigramm des Vereins formuliert und gemäss Statuten nicht ausdrücklich einem anderen Organ zugewiesen sind. Er verfügt im Besonderen über die Kompetenz zur Planung, Organisation, Entscheidung, Delegation und Kontrolle der Vereinsarbeit. Zusätzlich vertritt er den Verein nach aussen und schliesst in dessen Namen Rechtsgeschäfte ab.

Die Amtszeit

Wer hat festgelegt, dass das Amt eines Vereinsvorstands nur der biologischen Legislaturperiode unterliegen soll und er deswegen endlos wieder wählbar ist? Würde nicht eine Beschränkung der Amtsdauer zu einer früheren Einbindung jüngerer Mitglieder in die Leitung führen? 10, 15 oder gar 20 Jahre sind eine lange Zeit, in der ein Vereinsvorstand ausreichend Spuren hinterlassen kann, wenn er das will. Mit etwas Geschick kann ein kriselnder Verein innerhalb von fünf Jahren stabilisiert und in weiteren fünf Jahren reorganisiert werden.
Anforderungsprofile

Immer mehr Chorvereine, vor allem im Bereich der Jungen Chöre, gehen dazu über, für die anfallenden Aufgaben im Verein klare Anforderungsprofile festzulegen. Je nach Funktion sind Führungs- und Organisationsgeschick, spezifisches Fachwissen, Teamfähigkeit und zeitliche Verfügbarkeit gefragt.

Anforderungsprofil des Vorstands

Ein Vorstand ist so erfolgreich, wie er delegieren kann und Führungspersonen findet, die ihm eigenverantwortlich zuarbeiten. Spezielle Kompetenzen gehören in den Führungsbereich. Ein Vorstand sollte sich auf Planungs- und Kontrollaufgaben konzentrieren. Damit behält er den gesamten Verantwortungsbereich in der Hand und wird nicht zur ausschließlichen Repräsentationsfigur. Eines seiner wichtigsten Führungsinstrumente ist eine klare Vision, ein Leitbild – Firmen sprechen heute gerne von einer individuellen Firmenphilosophie.
Das Leitbild des Vereins

Es kann, aber es muss nicht in der Satzung verankert sein, es darf den Vereinszielen der Satzung nur nicht widersprechen. Wie könnten solche Leitbilder aussehen:

1. Verbreiterung der Vereinsbasis durch Gründung weiterer Chorarten wie Frauenchor, Junger Chor, Kinderchor etc.
2.  Kooperation mit Schulen oder Übernahme von Patenschaften für schulpädagogische Projekte
3. Kultureller Austausch mit Chö-
 ren aus anderen europäischen
 Ländern
4. Fusion mit anderen mitgliederschwachen Chorvereinen zu einem neuen starken Chorverein unter neuem Namen

Weiteren Ideen sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Wenn es ein solches Leitbild gibt, und sei es auch nur ein mittelfristiges Vereinsziel, muss sich die gesamte Vereinsplanung an diesem Ziel orientieren. Der Vorstand führt aus, wie und in welcher Form sich das erklärte Ziel in den Kompetenzbereichen seiner Ausschusskolleg/innen wiederfindet. Er überprüft konsequent die Erreichung der Ziele und nimmt Einfluss, wenn sich Abweichungen abzeichnen und/oder Vorgaben nicht eingehalten werden.

Das Vereinsorganigramm

Nur was man schwarz auf weiß besitzt, kann man (und soll man auch) getrost nach Hause tragen. Ein Vereinsorganigramm fasst auf einen Blick erkennbar zusammen, wer wofür verantwortlich ist, wer wem unterstellt ist bzw. zuarbeitet. Alle Ausschussmitglieder erhalten diese schriftliche Funktionsbeschreibung und können sich jederzeit darauf berufen bzw. daran erinnern.

Das Vereinssekretariat

Jetzt wird es endültig realitätsfremd, höre ich schon den ein oder anderen von Ihnen sagen. Wie sollen wir uns denn eine Sekretärin leisten können, wo wir schon Schwierigkeiten haben, unseren Chorleiter zu bezahlen. Vergessen Sie nicht, dass dies nicht die Schuld des Autors dieser Zeilen, sondern die der Vereine ist (siehe dazu „Was ist mir mein Verein wert“ in SINGEN 11 und 12 ) . Natürlich kann sich kaum ein Verein ein Sekretariat als Vollzeitstelle leisten. Aber es gibt genügend Hausfrauen, die gegen minimale Spesenentschädigung gerne bereit sind, administrative Aufgaben zu übernehmen. Oder man kooperiert mit einer der Schulen vor Ort (HS/RS/GYM) und findet einen interessierten Jugendlichen, der sich nicht minder freut über ein zusätzliches Taschengeld und dabei noch eine Menge lernt für seine berufliche Laufbahn.

Und was bringt das alles?

Entlastung, Motivationssteigerung, Steigerung der Effizienz, klare Zuständigkeiten, Professionalisierung und eine deutlich spürbare Zunahme der Qualität. Der Vorstand hat nicht mehr das Gefühl, Mädchen für alles zu sein, sondern Macher mit Profil. Um einen solchen Posten werden sich die Nachfolger reißen, am besten schon nach 10 Jahren. Denn neue Besen kehren gut und frischer Wind bringt jede Menge Sauerstoff in die Ausschusssitzung. Wolfgang Layer

Quelle: SINGEN 12/2007, Seite 10


Wo Kooperationen gelebt werden, dort leuchten Kinderaugen

Wolfgang Layer, 9.01.2008, Chorjugend im SCV, Chorverband Otto Elben, Gaue und Verbände, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

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Nach der erfolgreichen Umsetzung eines Felix-Projekts in Gäufelden und der bilderbuchmäßigen Geburt des Kinderchores Gäufelden gab es vier Wochen vor Weihnachten das erste gemeinsame Musical.

Die Aufregung war groß, alle zwei Minuten wurde nach der Uhrzeit gefragt, in Gedanken noch einmal der Text durchgesprochen, Theresa konnte nicht einmal mehr essen, weil sie so aufgeregt war. Später spielte sie hervorragend den Polizisten „Siehstewohl“ und meisterte souverän den vielen Text, den sie zu lernen hatte, und der Kinderchor Bella Cantare des Öschelbronner Liederkranz 1889 e.V. begeisterte am 24. November 2007 Jung und Alt mit der Musicalaufführung  „Hexe Backa Racka“ von Werner Schrader, Musik von Heinz Lemmermann, in der Bürgerhalle in Tailfingen. 

Im Feuchtwiesener Mischwald neben dem siebzehnten Baum vom Feldweg nach Honigwabenzell, da ist sie zu finden, die Hexe „Backa Racka“.  Ist sie überhaupt eine richtige Hexe? Und gibt es eigentlich noch andere Hexen auf dieser Welt? Über diese Fragen grübelt die Hexe Backa Racka häufig nach. Eines Tages macht sie eine fantastische Entdeckung. Wenn sie ihre Wünsche in Reimen ausspricht, wandeln sich diese in Zaubersprüche. So erweckt sie ihren gewöhnlichen Stallbesen zu einem Hexenbesen mit verstecktem „Düsenantrieb“. Das war es, was ihr zum richtigen Hexendasein gefehlt hatte, ein richtiger Hexenbesen. Gemeinsam mit ihren zwei Raben Knux und Knax ist sie bereit, in die weite Welt zu reisen und jedes Abenteuer auf sich zu nehmen.

Auf ihrer Reise stößt die Hexe Backa Racka auf den pflichtbewussten Polizisten Siehstewohl, der ganz und gar nicht glauben will, dass sie eine Hexe ist, bald aber eines Besseren belehrt wird. In der Praxis von Doktor Klageviel zaubert sie das ganze Wartezimmer gesund und verhext den Doktor gleich mit, so dass er gegen seinen Willen beschwingt singend durch seine Praxis hüpft. In diesem fröhlichen Kindermusical von Werner Schrader kommen alle kleinen Zuschauer auf ihre Kosten.

Hinter der Bühne war die Nervosität groß, trotzdem warteten die kleinen Darstellerinnen und Darsteller des Öschelbronner Kinderchors Bella Cantare voller Vorfreude auf den Beginn ihrer Vorstellung. Hoch konzentriert und mit äußerster Präzision  bei jeder Szene meisterten sie ihren Auftritt. Carolin Schröter, die die Hauptrolle der Hexe Backa Racka übernommen hatte, merkte man durch das ganze Stück ihre Freude am Singen und Schauspielern an. Ebenso beeindruckend anzusehen war die Darbietung der Tanzelfen. Alle Schauspielerinnen und Schauspieler brachten eine enorme Leistung auf die Bühne.

Ein großer Dank geht an die Leiterin des Kinderchors Bella Cantare, Judith Erb-Calaminus, die trotz ihres kürzlich geborenen Babies volle Power in dieses Projekt investiert hat. Ein ebenso großes Dankeschön geht an Doriana Tchakarowa, die den Abend auf dem Flügel begleitet hat.

Quelle: SINGEN 01/2008, Seite 12


Das ist neu in SINGEN 2008

Wolfgang Layer, 8.01.2008, Chorjugend im SCV, Gaue und Verbände, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Chorpraxis, Vereinsführung, Singen und Stimme – seit einem Jahr hat der Schwäbische Sängerbund diese drei wichtigen Bereiche im Chorwesen zur Grundlage für den Inhalt seiner Zeitschrift und inzwischen auch seiner Website gemacht. Klare Zuordnung schafft Übersichtlichkeit und Transparenz.

So erschien es zunächst auch sinnvoll, die Veranstaltungs- und Seminartermine den genannten Rubriken zuzuordnen, was auf der einen Seite zu Doppelnennungen führte, auf der anderen Seite zusätzlichen Platz in Anspruch nahm. Ab sofort finden Sie alle Fortbildungstermine auf den Innenseiten eines jeden Heftes, ferner die Seminarbeschreibungen mit zusätzlichen Details wie Kosten, Beginn, Ende etc.

Die Zuordnung und damit die Verständlichkeit gehen dennoch nicht verloren, denn jede Rubrik hat eigene Symbole mit dem Hinweis darauf erhalten, ob es sich bei dem entsprechenden Seminar um einen Grundkurs, einen Aufbaulehrgang oder ein Masterseminar handelt. Alle weiteren Informationen finden Sie hierzu auf Seite 17.

Zeitung wird zum Poster

Leider hat jeder Chor nur eine beschränkte Zahl von Zeitschriften-abonnements, so dass nicht jeder Sänger und jede Sängerin ein Heft zum Lesen erhält. Besonders betroffen davon sind die bereits genannten Termine der zahlreichen Fortbildungen im SSB für alle Bereiche des Singens, der Chorleitung und der Vereinsführung. Auch aus diesem Grund haben wir die beiden Innenseiten so gestaltet, dass sie jederzeit als eigenständige Monats- und Jahresübersicht herausgelöst und im Probenraum aufgehängt werden können. So kann sich jedes Vereinsmitglied über die Aktivitäten seines Verbandes bzw. Sängergaues informieren, auch wenn es einmal kein Aboexemplar erhalten sollte.

Vorschau auf den Folgemonat

Seite 30 erhält den Titel „Das letzte und das nächste“ und bringt ab sofort immer die Vorschau die wichtigsten Themen des Folgemonats.

Umstellung der Monatsthemen

Bei den Schwerpunkten der einzelnen Monate haben wir im Vergleich zum Vorjahr etwas umgestellt:
–  Januar: Männerchor
–  Februar: Frauenchor
–  März: Junge Chöre
–  April: freie Themen
–  Mai: Kinder und Jugendchöre, Kooperationen, Ganztagesbetreuung
–  Juni: Internet
–  Juli: Seniorenarbeit
–  August/September: Presse- und
 Öffentlichkeitsarbeit
–  Oktober: Chorkleidung, Tagungsstätten, Chorreisen, Musikmentoren
–  November: Felix – Verlängerung, Singementoren/Hauptschulmentoren
–  Dezember: Aus- und Weiterbildung im SSB

Crossmedia wird Standard

Vor einem Jahr haben wir Ihnen den Ausbau einer umfangreichen Crossmedia- Kommunkation angekündigt. Gemeint ist damit die sinnvolle Verknüpfung unterschiedlicher Medien bzw. medialer Möglichkeiten, also z.B. der Zeitschrift und des Internets. So können Sie sich zu Seminaren, die Sie auf den Innenseiten von SINGEN gefunden haben, jederzeit per E-Mail beim SSB anmelden. Berichte im Gauteil, die dort nur auszugsweise wiedergegeben werden können, lassen sich in kompletter Länge mit eventuellen zusätzlichen Bildern unter www.singen-und-stimme.de lesen und herunterladen. Jeder Verein besitzt bereits heute die Möglichkeit, seine Veranstaltungen eigenverantwortlich bei www.schwaebischer-saengerbund.de einzugeben, der Website des Schwäbischen Sängerbundes. Die meisten Gaupressereferenten nützen bereits heute mit großer Begeisterung die Möglichkeit, Ihre Berichte und Bilder direkt unter „Singen und Stimme“ einzustellen, dem Weblog des SSB. Was hier steht, erhält auch in der Onlinesuche bei www.google.de, der weltweit größten Suchmaschine, einen Spitzenplatz.

Themen- und Jahresübersicht

Die Redaktion von SINGEN erarbeitet schrittweise eine Übersicht über wichtige Themen des Jahres sowie der zurückliegenden Jahre.  Diese Themen werden in den Blog gestellt. Der Link zu den Themen wird in SINGEN publiziert. Einen ersten Überblick über die Themen 2007 finden Sie bereits Ende Januar.

Berichte über Fortbildungen

Seminarberichte sind meist sehr umfangreich. Deswegen können sie in SINGEN nicht komplett abgedruckt werden. Zum Glück gibt es den Weblog unter www.singen-und-stimme.de Hier finden Sie alle Informationen über ein Seminar, erstellt von Teilnehmern und somit direkt und objektiv. Diese Seminarberichte wollen wir 2008 intensivieren. Hinweise darauf finden Sie wieder in SINGEN in Form entsprechender Links.

Chorjugend betreut den CJ-Teil redaktionell eigenverantwortlich

Die Pressereferenten der SSB-Chorjugend sollen verantwortlich für die eigenen Inhalte in SINGEN werden
D.h. dass die Chorjugend alle eingegangenen Materialien wie Konzert- und Veranstaltungsberichte der Kinder- und Jugendchöre, Seminare etc. von der SINGEN-Redaktion erhält, selbst redigiert und das Material dann an die Redaktion liefert.

SINGEN im Papierkorb?

Wie kann sich SINGEN breiter aufstellen? Wie nützen Vereine die Zeitschrift? Wer liest was? Wie wird das Heft weitergegeben? Was wird im Verein kommuniziert? Diese Themen werden uns mit Sicherheit das gesamte Jahr über beschäftigen und wenn es beiden hilft – den Vereinen und der Zeitschrift – ist das Ziel erreicht. WL

Quelle: SINGEN 01/2008, Seite 4


Quempas-Singen beim Sängerbund Lichtenstein

Fahr, 6.01.2008, Chorverband Ludwig Uhland, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Quempas-Singen beim Sängerbund LichtensteinDas Quempas-Singen, diesmal in der Johanneskirche zu Unterhausen, war wieder einmal außergewöhnlich gut besucht. Und die Zuhörer wurden auch diesmal nicht enttäuscht. Der Männerchor im Altarraum, der Kinderchor vor dem Altar und Jugendchor, Chor Lacuna und Frauenchor hatten sich auf der Empore verteilt. So in der Kirche verteilt begann das Weihnachtskonzert mit dem bekannten Hymnus-Chor „Quempas“, wobei alle Chöre einzeln und sodann auch gemeinsam zu hören waren.

Pfarrer Henning ging in seiner Begrüßungsansprache auf die Herkunft und Bedeutung dieses Eingangschores ein.

Der Kinderchor trug „Maria durch ein Dornwald ging“ und „Christ ist geboren“ sehr besinnlich vor. Der Jugendchor brachte mit „Great Day“ und „Jingle Bells“ Leben in die Kirche und an diesen Stil und Rhythmus schloß der Chor Lacuna mit „Carol of the Bells“ und „Blesses assurance“ an. Der Frauenchor ließ es mit „Mater dei“ und „Alma redemptoris mater“ wieder sehr besinnlich und feierlich erklingen. Der Männerchor brachte „Du großer Gott“ und „Friede auf Erden“ sehr beeindruckend und stimmgewaltig zu Gehör. Dazwischen sprach Fritz Kürten Worte zum „Ereignis Bethlehem“ und zur Bedeutung für uns in unserer Zeit. Wie schon Tradition beendete der Eingangschor „Quempas“ ein wunderschönes Weihnachtskonzert, wozu viele Gesangs- und Instrumentalsolisten auftraten.

Im Anschluß an das Quempas-Singen fand sich die Sängerbund-Familie im Gemeindehaus zur Weihnachtsfeier ein.


Weihnachtskonzert von ‚al dente‘ (Kleinbottwar)

Bura, 25.12.2007, Gaue und Verbände, Sängerkreis Mittlerer Neckar, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Manchmal sind die Schüler stimmlich über das Ziel hinausgeschossen. Interessanterweise hat dies dem Konzert des Chors al dente in der Georgskirche keinen Abbruch getan, sondern es vielmehr zu einem echten weihnachtlichen Erlebnis gemacht.

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Weihnachtsfeier des MGV Marbach

Bura, 25.12.2007, Gaue und Verbände, Sängerkreis Mittlerer Neckar, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Männergesangverein Marbach präsentiert Mischung aus besinnlichen Liedern und Schlagern der Zwanziger.

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Liedergarten in Benningen

Bura, 25.12.2007, Gaue und Verbände, Sängerkreis Mittlerer Neckar, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Bei der Weihnachtsfeier am Sonntag (9.12.07) sang sich der Liedergarten auf Anhieb in die Herzen des Publikums. Die im Oktober neu gegründete Gruppe präsentierte sich unter Dirigentin Tanja Böhler und Jugendleiterin Diana Fischer und begrüßte die Gäste mit dem Hallo-Lied. Die Kleinen waren mit Feuereifer bei der Sache und zeigten sich sichtlich stolz im Haus der Begegnung erstmals öffentlich auftreten zu dürfen. Mit strahlenden Augen und roten Bäckchen sangen die Kleinen noch einige Lieder.

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Wem tun wir damit etwas Gutes?

Wolfgang Layer, 18.12.2007, Fortbildungen, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Weihnachtsnachmittag für Kinder am letzten Sonntag. Kinder stehen an Keyboards, drücken Tasten, die Automatik setzt ein. Nach vier Takten Tonartwechsel, erneuter Knopfdruck. Das wiederholt sich noch ein paar Mal. Ende. Die Eltern klatschen begeistert. Nun singen und tanzen Kinder zum Vollplayback mit Rolf Zuckowski. Starker Beifall! Jetzt der Höhepunkt, das Theaterstück. Ich weiß nicht, worum es geht, ich weiß nur, dass alle Kinder ganz leise und ganz schnell sprechen, hektisch auf- und abtreten. Großer Beifall. Dazwischen erzählt ein Erwachsener mit Mikro, wie toll die Kinder sind, wofür sie dann am Schluss auch ganz tolle Geschenke erhalten. Für die Kinder bedeutet das: was immer wir machen, es gibt Beifall und Geschenke. Wir sind toll, wir haben etwas geleistet.Wo die Vorstellung von Leistung fehlt, kann es auch keine Leistung geben. Ohne Vorbilder keine Maßstäbe. Es ist richtig: Kinder brauchen Aufmerksamkeit, Kinder brauchen Anerkennung. Wenn aber die Anerkennung fürs Drücken der Keyboardautomatik gleich hoch ausfällt wie die für die Teilnahme bei „Jugend musiziert“, wird das Leistungsbarometer von Kindern unempfindlich. Kinder müssen lernen, was sie leisten können, und sie müssen erfahren, dass Lernen und Leisten zwei kommunizierende Röhren mit einer nach oben hin offenen Skala sind.Gerade weil das Niveau von Fernsehsendungen für Kinder heute bisweilen erschreckend niedrig ist, können Vereine, die Kooperationen mit Kinderchören eingegangen sind, eine Menge leisten. Leistung macht Spaß. Nur Spaß macht dumm. Davon bin ich überzeugt und würde auch gerne mit Ihnen darüber diskutieren. Wolfgang Layer


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