Themen

Junger Chor des Sängergaues Ulm

Gertrud Schure, 28.11.2007, Chorjugend im SCV, Chorverband Ulm, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

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Informationsabende für die Pressevertreter der Vereine

Bura, 26.11.2007, Fortbildungen, Gaue und Verbände, Sängerkreis Mittlerer Neckar, Kommentare geschlossen

Am Montag, 26.11.07 und Montag, 10.12.07 findet ab 19.00 Uhr im Computerraum der Anne-Frank-Realschule in Marbach  ein Treffen der Pressewarte des SKMN statt, um sich über die neuen Portale des SSB und die verbesserte Pressearbeit zu informieren.

Anfahrtsplan über www.realschule-marbach.de


Jahrelang den richtigen Ton getroffen

Fahr, 24.11.2007, Chorverband Ludwig Uhland, Singen und Stimme, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Reutlingen. Die Ehrungsmatinee des Bezirks Achalm im Chorverband Ludwig Uhland fand in feierlichem Rahmen im Dominohaus Reutlingen statt. 89 Jubilare aus 23 Vereinen konnten in festlicher Atmosphäre für langjährige Treue zum Chorgesang geehrt werden. Nach dem Motto „Singen schlägt eine Brücke zwischen allen Menschen“ konnte Bezirksvorsitzender Michael Ott, der gleichzeitig Vizepräsident im Chorverband Ludwig Uhland ist, die zahlreichen Gäste begrüßen und auf die bevorstehende Jubilarfeier einstimmen.

In Anwesenheit von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie dem Landtagsabgeordneten Hagen Kluck, Reutlingens Kulturbürgermeister Robert Hahn und Landrat Thomas Reumann betonte auch Staatssekretär Dieter Hillebrand seine Einstellung zum Chorgesang. „Chöre und Gesangvereine sind keine Selbstläufer, sie sind wie ein kleines Gemeinwesen, und das wolle gehegt und gepflegt werden“. „Wir können von Glück sagen, dass im Bezirk Achalm so viele engagierte Sängerinnen und Sänger zu finden sind“, so Hillebrand.

Landrat Reumann dankte allen Sängerinnen und Sängern für ihren großen ehrenamtlichen Einsatz. Den Glückwünschen schloss sich auch Bürgermeister Hahn an und forderte die Anwesenden auf: „Bleiben Sie den Chören und Vereinen weiter treu“.

Für die 50-jährige Treue zum Gesangverein wurden vom Deutschen Chorverband geehrt: Fritz Wagner (Sängerkranz Rommelsbach), Ernst Herrmann, Gottlob Herrmann und Walter Wiedemann (alle drei vom MGV Erpfingen), Alfred Schlichter (MGV Altenburg), Theo Wandel (Singgemeinschaft Undingen), Paul Kohler (Eintracht Wannweil), Richard Gekeler (Sängerbund Lichtenstein), Eberhard Hausch (Eintracht Pfullingen), Herbert Barthold, Werner Herdtner, Karl Hummel, Franz Ahli und Karl Hansel (alle fünf Liederkranz Pfullingen), Günther Walz (GV Ohmenhausen), Irmgard Faber (Sängerschaft Betzingen), Manfred Niethammer (Liederkranz Reutlingen), Ernst Wagner (MGV Genkingen) und Ruth Mauch (Naturtheater Reutlingen).

Ehrungen für 60 Jahre aktives Singen vom Deutschen Chorverband: Hans Weinmann (Lico Reutlingen), Oskar Schaumburg (Eintracht Wannweil), Alfred Neubrander und Kurt Herrmann (beide Sängerbund Lichtenstein), Paul Beck, Berthold Früh, Heinz Schmid und Hans Wagner (alle vier Eintracht Pfullingen), Otto Walz (GV Ohmenhausen), Albert Mauch und Roland Bendix (beide Naturtheater Reutlingen). Zahlreiche weitere Ehrungen wurden vom Sängerbund für 40 Jahre aktives Singen, vom Chorverband Ludwig Uhland für 30 Jahre sowie von der Chorjugend im Deutschen Chorverband für 10 Jahre aktives Singen ausgesprochen.


Neuhäuser Weinfest

Fahr, 24.11.2007, Chorverband Ludwig Uhland, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

„Nichts ist beständiger als der Wandel“, mit diesen Worten von Heinrich Heine begrüsste Vorstandsmitglied Edgar Stasch die Chöre der umliegenden Gemeinden, die sich am Sonntagabend in der Inneren Kelter in Neuhausen eingefunden hatten.

Beständigkeit kann man dem Weinfest in Neuhausen auf jeden Fall bescheinigen, wurde es doch heuer zum 37. Mal gefeiert. Auch das gemeinsame Singen mit benachbarten Chören hat Tradition und gehört unabdingbar zum Neuhäuser Weinfest. Neu war dieses Jahr der Programmablauf. So wurde der bisherige Sängernachmittag, der immer sonntags stattfindet, verlegt auf den Abend. Die Kelter war bis auf den letzten Platz besetzt, als der Gesangverein Liederkranz Dettingen, der Junge Chor Fortissimo aus Glems, der Liederkranz Walddorf und natürlich der Liederkranz Neuhausen auftraten.

Der Männerchor aus Glems und der Männerchor des Liederkranzes Neuhausen haben sich anlässlich des Weinfestes und der Glemser Kirbe zu einem gemeinsamen Chor zusammengefunden. Die Sänger aus Walddorf waren dieses Jahr zum ersten Mal in Neuhausen. Ab vom üblichen Weinfesttrubel wurden die Beiträge vorgetragen und vom Publikum begeistert aufgenommen. Es war ein rundum gelungener Sängerabend, bei dem sich die Vereine hervorragend präsentieren konnten. Beim Liederkranz Neuhausen ist man sich einig, dass dieser Programmablauf beim nächsten Weinfest beibehalten werden soll.


Gesangverein „Cäcilia“ Illerrieden

Gertrud Schure, 23.11.2007, Chorverband Ulm, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

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Der 1. JuLeiCa-Kurs im Karl-Pfaff-Gau war erfolgreich

Labudde-Neumann, 21.11.2007, Chorverband Karl-Pfaff, Fortbildungen, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Aus dem gesamten Gebiet des Dachverbandes und drüber hinaus – traf man sich in Ostfildern

Vereinsmitglieder aus Eislingen, Esslingen, Ostfildern, Weilheim, Nürtingen, Schwieberdingen, Deizisau, Hochdorf, Frickenhausen, Altbach, Neckartailfingen und Wolfschlugen absolvierten das erste Drittel der Ausbildung zum Erlangen der JugendleiterInnen-Card (Juleica). Die jüngsten Absolventen – ehemalige KinderchorsängerInnen – waren 15 Jahre – und schon mit Leib und Seele dabei! Matthias Wallisch (selbst stellv. Jugendleiter der Neckarlust Esslingen) und Katja Pein – noch im Studium der Sonderpädagogik – sind engagierte Dozenten, die innerhalb von 2 Tagen allen Teilnehmern das Gefühl und Wissen vermittelten: „Jugendleiter zu sein im Verein, ist ausgesprochen vielseitig und vor allem, sehr verantwortungsvoll“. Von Haftungsfragen über Aufsichtspflicht, von JöSchG (Jugendöffentlichkeitsschutzgesetz) bis zu Planungen von Gruppenstunden, von „Wie motiviere ich die Jugendlichen in der Gruppe“ bis hin zu Möglichkeiten Fähigkeiten und Fertigkeiten der Jugend leichter zu erkennen war alles geboten. Flipcharts, Gruppenspiele, Pinwände – der Schulungsraum wurde belebt, wie das beigefügte Foto zeigt. Einige Teilnehmer kamen auch aus den Nachbargauen Kepler- und Hohenstaufengau, was uns sehr freute. Die Sportschule Ruit bot hierzu nicht nur einen zentralen Ausführungsort in unserem Gau, die Rahmenbedingungen wie Räume, Essen und Übernachten wurden von allen Teilnehmern sehr gelobt.Im Frühjahr 2008 wird der 2. und der 3. Kurs stattfinden. Es sind noch einige Plätze frei – Interessenten wenden sich bitte an die Gaujugendleiterin Heidi Gerster www.gs-karl-paff-gau.de.


170 Jahre Liederkranz Metzingen

Fahr, 16.11.2007, Chorverband Ludwig Uhland, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

170 Jahre Liederkranz MetzingenAnlässlich seines 170-jährigen Bestehens bekam der Liederkranz Metzingen 1837 e.v. im Juni beim 10. Landes-Musik-Festival in Ravensburg die Conradin-Kreutzer-Tafel verliehen. Am 13. Oktober wurde das Jubiläum mit einem Festkonzert begangen. Die Chöre des Liederkranzes unter der Leitung von Sigrid Müller boten eine eindrucksvolle Mischung mit Melodien aus Oper, Operette, Musical und Film. Unterstützt wurden sie dabei vom Salonorchester der Musikschule Metzingen unter Leitung von Heinrich Großmann und vom MGV Altenburg 1905 e.V.

Der Abend brachte dem Publikum ein abwechslungsreiches Programm zu Gehör, das durch musikalisches Können und fantasievolle Einlagen immer wieder überraschte. Der erste Teil des Konzerts widmete sich vor allem Komponisten des 18. und 19. Jahrhunderts mit Melodien aus Opern wie der „Zauberflöte“ von Mozart und „Nabucco“ von Verdi. Abgelöst wurden die Sänger vom Salonorchester, das mit der „kleinen Nachtmusik“ ruhig begann, durch die „Zigeunerliebe“ von Lehar dann aber Schwung in den Saal brachte, den auch die Sänger bei den folgenden Liedern „Zigeunerleben“ von Schumann und dem „Ungarischen Tanz Nr. 6“ von Brahms nicht missen ließen.

Die 1978 gegründeten Liederkranz-Singers traten an diesem Abend zum letzten Mal auf mit einem Potpourri aus Paul Lincke-Melodien. Geschmückt mit roten Federboas zeigten sie dabei so viel Freude am Singen, dass das Publikum begeistert mitklatschte und nach „Das ist die Berliner Luft“ beschwingt in die Pause ging. Mit dem „Radetzky-Marsch“ eröffnete das Salonorchester rasant den zweiten Teil des Konzerts. Der Chor präsentierte Operettenmelodien von Johann Strauß und Carl Zeller, bevor die Zuhörer ins 20. Jahrhundert und damit in die Moderne geführt wurden. Lieder aus „Sister Act“ oder „My fair Lady“ zeigten, dass der Liederkranz nicht vor 170 Jahren stehen geblieben ist, sondern sich weiter entwickelt hat. Dabei trugen einige Sängerinnen passende Kostüme, einige Sänger Zylinder und verstärkten mit dem optischen Reiz den gesanglichen Ausdruck.

Mit dem Lied „Mit Musik geht alles besser“ verabschiedete sich Chöre und Orchester vom Publikum, das die Akteure nicht ohne Zugabe von der Bühne ließ.


Schnee von gestern – nicht wirklich

Gertrud Schure, 14.11.2007, Chorverband Ulm, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

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25 Jahre Singkreis Bondorf

Schmidt, 13.11.2007, Oberschwäbischer Chorverband, Singen und Stimme, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Was im Sommer 1982 bei der Vorbereitung des Kapellenfestes mit einer Idee in weinseliger Laune entstand, feierte am 10. November 2007 mit einem Jubiläumskonzert sein jugendliches Alter von 25 Jahren. Viele Gäste, darunter auch Bürgermeister Johannes Häfele und die stellvertretende Gauvorsitzende des Oberschwäbischen Sängergaues Sabine Kees waren ins festlich geschmückte Dorfgemeinschaftshaus nach Bondorf gekommen, um dem Singkreis Bondorf zu seinem Vierteljahrhundert zu gratulieren und es sich bei Musik und Gesang gut gehen zu lassen. weiterlesen »


Klang- und Licht-Spiele im Kloster Bebenhausen

Fahr, 13.11.2007, Chorverband Ludwig Uhland, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Klang- und Licht-Spiele im Kloster BebenhausenKlang- und Licht-Spiele im Kloster BebenhausenGeben wir es doch zu – wir veranstalten Konzerte nicht immer völlig uneigennützig. Oft genug erfüllt sich jemand damit seinen Traum – so geschehen Ende September im Kloster Bebenhausen bei Tübingen. Nicht immer wird die Veranstaltung dann so traumhaft schön, wie man es sich vorgestellt hatte – aber dies ist die Geschichte einer wirklich gelungenen Traumerfüllung: Der Chor Semiseria hatte bereits dreimal zu Wandelkonzerten ins Kloster Bebenhausen eingeladen, das Teil des UNESCO-Weltkulturerbes ist. Jedes Mal gab es ein anderes Programm, andere Musiker, einmal sogar einen Schauspieler als Mönch. Doch im Hinterkopf war schon lange der Wunsch, die wunderschönen alten Gemäuer einmal von Lichtkünstlern beleuchten zu lassen, sie in einem völlig neuen Licht erstrahlen zu lassen.

In diesem Jahr wagte man sich an das Projekt „klang-licht-raum“ und engagierte die in Tübingen ansässigen Lichtkünstler Friedrich Förster, Sabine Weißinger (beide von casa magica) und Holger Herzog (proszenium). Während diese sich Gedanken über das effektvolle In-Szene-Setzen des Klosters machten, probten wir Musik, die zu den einzelnen Räumen passte. Drei Musiker von „Tango Komplott“ übten ihren Teil des Konzerts ein. Gespannt wurde die Generalprobe erwartet: würden die Einzelteile zusammenpassen? Im Laufe des Abends wurde allmählich klar, wie gut sie passten.

Nachdem die eintreffenden Besucher schon eine Weile vor Beginn des Konzerts vom Instrumental-Trio unterhalten wurden, begann der Chor mit frischen keltischen Volksliedern in der profanen Kutscherhalle. Den Durchgang zum Kloster durchschritt das Publikum durch ein Spalier singender Chormitglieder – für viele ein besonders intensives Musikerlebnis. Im Kreuzgang angekommen hörte man dann Instrumentalmusik und bestaunte die Beleuchtung, die genau an die Gebäudestruktur angepasst war: im Innehof bläulich, das durch die Fenster fallende Licht in Rottönen. Auch die Menschen wurden hier und da zur Projektionsfläche für die farbenfrohen überdimensionalen Dias und warfen ihre Silhouetten an die Wände. Chor und Musiker wechselten sich ab und lockten die Hörer zum jeweiligen Ort des Geschehens.

In der an den Kreuzgang angrenzenden Kirche sang der Chor unterschiedlichste Pater-noster-Vertonungen von der Gregorianik bis zur Gegenwart. Wieder im Kreuzgang hatte die Beleuchtung gewechselt, nun  waren die Wände, ja, der gesamte Kirchturm von bunten gotischen Ornamenten bedeckt. Die ebenfalls angestrahlten Musiker in der Mitte begeisterten derweil mit Piazzolla.

Letzte Station des Konzerts war das Sommerrefektorium, eines der exquisitesten Beispiele feingliederiger gotischer Bauweise hierzulande. Dort wurden einzelne architektonische Bestandteile in wechselnden Farben beleuchtet. Der Effekt war völlig anders als bei den Standbildern draußen. Der Chor sang eindrucksvolle Werke mit ungewöhnlichen Klängen von Eriksson, Tavener und Sandström. Dabei stellte man erstaunt fest, wie sehr die jeweils vorherrschende Farbe die durch die Musik hervorgerufenen Gefühle verstärkte, manchmal auch in eine ganz andere Richtung lenkte. Bei den ruhigen Stücken konnte der Blick wandern und dem Licht folgend mal dieses, mal jenes Detail des Gewölbes oder der Fenster würdigen.

Das Konzert klang sehr still im vierfachen pianissimo aus, zum Schluß war nur noch eine Rosette beleuchtet, dann war es dunkel. Das Ganze wirkte so bewegend auf die Hörer, dass manch einer Tränen in den Augen hatte. Es war ein ungewöhnlich ruhiges Konzert, dessen Atmosphäre durch das häufig gedämpfte Licht getragen wurde.

Dieses außergewöhnliche Konzept hatte an drei Abenden insgesamt etwa 1000 Besucher angelockt, von denen der Chor viel Positives zu hören bekam. Es stellte sich ganz klar heraus: Musik und Beleuichtung können eine wunderbare Symbiose eingehen, wenn sie sensibel aufeinander abgestimmt werden.


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