SCV Aktuell

Vivaldi trifft Pärt

Tollnek, 13.12.2007, Singen und Stimme, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Wie schon seit vielen Jahren singt der Junge Chor Stuttgart unter der Leitung von Paul Theis auch dieses Jahr sein traditionelles Weihnachtskonzert in der Johanneskirche am Feuersee. Nachdem die Zuhörer letztes Jahr mit Werken von Ariel Ramirez in südamerikanische Weihnachtsstimmung gebracht wurden, steht dieses Jahr klassische Kirchenmusik auf dem Programm.
Im Mittelpunkt der Aufführung stehen zwei Werke von Antonio Vivaldi: das Magnificat RV 610 und das Gloria RV 589.
Vivaldi hat viele seiner geistlichen Stücke als musikalischer Leiter eines Waisenhauses in Venedig komponiert. Vermutlich zählt das Gloria dazu, ganz sicher aber das Magnificat. Die Werke führte er mit seinen Schülern auf; auf Solisten von außen war er nicht angewiesen.
So will es der JuCo im vokalen Bereich auch halten und besetzt die Soloparts mit solistisch ambitionierten Sängerinnen und Sänger des Chores. Davon gibt es einige, die schon in mehreren Konzerten ihr Können unter Beweis gestellt haben.
Die Freude des Chores daran, gelegentlich von bereits ausgetretenen Pfaden abzuweichen, wird auch in diesem Konzert nicht zu kurz kommen. Zwar ist gerade das Magnificat Vivaldis häufig in Konzertprogrammen von Laienchören zu hören. Der JuCo ergänzt das klassische Stück jedoch mit einem „musikalischen Tupfer“ des 20. Jahrhunderts: Arvo Pärts Magnificat-Antiphonen. Arvo Pärt, Jahrgang 1935, stammt aus Tallinn und gehört mit seinen an Musik des Mittelalters erinnernden Werken zu den meist aufgeführten Komponisten unserer Zeit.
Begleitet wird der JuCo vom Orchester Concerto Tübingen mit Konzertmeister Stefan Knote.

Wir freuen uns auf viele interessierte Zuhörer!
Karten zu 15/12 € (ermäßigt 8/6 €) gibt es an der Abendkasse, Kassenöffnung um 17.30 Uhr.


Drei Chöre und Harfe stimmen ein in den Advent

Zieger, 13.12.2007, Chorverband Donau-Bussen, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Die Cantemus Frauenstimmen Ehingen, der Männerchor Cantus firmus und das Frauenensemble Young Voices ließen sich von Rolf Ströbele zu einem vielbeachteten Konzert in der Pfarrkirche Oberstadion animieren. Zu Rheinbergers „Wie lieblich sind deine Wohnungen“ steuerte Julia Weißbarth ihre Harfenklänge bei. Das Marienlob beinhaltete neben dem „Ave Maria“ von Brahms das „Ave maris stella“ von Edvard Grieg. Einen der Schwerpunkte des Konzerts bildete „A Ceremony of Carols“ von Benjamin Britten, wie auch „Angels Carols“ von John Rutter. Die einzelnen Chorformationen bildeten in wechselnden Zusammensetzungen mit Instrumenten differenziert ausgeleuchtete Klangbilder, die durch Beate Denzler und Renate Wahl als Solistinnen im Vokalbereich, durch Ruth Seethaler an der Orgel und zwei Blockflötenspielerinnen erweitert wurden


Europa cantat – Europäische Volkslieder

Zieger, 13.12.2007, Chorverband Donau-Bussen, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Mit Liedern aus acht europäischen Staaten zeigte der Liederkranz Scheer (Otto Gruler) die Vielseitigkeit der Melodienlandschaft. Nach Silchers „Untreue“ erklang aus der Schweiz „Du fragsch mi, wer i bi“, aus Schweden der „Sommarpsalm“ und aus Österreich „O Diandle, tief drunt im Tal“. Zum „Schieme“ und „Marinka“ aus Ungarn passte auch Hubert von Goiserns „Weit,weit weg“. Als Gast pries der Männergesangverein Rulfingen (Hubert Rochow) die schöne Karolinka aus Polen, nahm die Zuhörer mit auf Wilhelm Heinrichs „Schneiders Höllenfahrt“ und ließ neben dem Radetzky-Marsch Udo Jürgens behapten: „Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an“.


Vom Lindenbaum zu „Hello Dolly“

Zieger, 13.12.2007, Chorverband Donau-Bussen, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Bei seinem Herbstkonzert spannte der Männerchor Tiefenbach (Alfons Reich) einen weiten Bogen von Silchers „Lindenbaum“ über Frommlets „Alten Förster Püstenich“ bis zu Operette und Musical. Mozarts Menuett aus „Don Juan“ fand ebenso seinen Platz wie Lehars „Wolgalied“, die Titelmelodie aus „Hello Dolly“ und ein Potpourri aus „Maske in Blau“. Als Gast empfahl der SVB-Lumpenchor Bad Buchau (Joe Magino) nicht nur „Das Wasser von Buacha“ zur Therapie, sondern auch die Buchauer Speisekarte, den „Bada duat guat“.


25 Jahre Waldarbeiterchor Zwiefalter Alb

Zieger, 13.12.2007, Chorverband Donau-Bussen, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Zu diesem Jubiläumskonzert passten die „Waldandacht“ von Franz Abt und Heinrich Schäfers „Im Wald“. Dennoch ließ es der Waldarbeiterchor Zwiefalter Alb mit Karl Hölz nicht mit Waldliedern bewenden. Er intonierte auch Amanda Mc Brooms „Die Rose“ und den ABBA-Hit „Danke für die Lieder“ zum 25jährigen Bestehen des Männerchors. Als Gäste grüßten der Landfrauenchor Reutlingen (Irmgard Naumann) mit „Der du die Wälder färbst“ und Walther Schneiders „Ich stehe im Waldes Schatten“. Das Männervokalensemble Zollernalb (Jürgen Bolle) hatte es mit „Fuchs und Igel“ und Reinhard Mays „Diplomatenjagd“ zu tun. Instrumentale Glanzpunkte setzte die Jagdhornbläsergruppe „Sau tot“ Gammertingen (Reiner Zeller) mit dem Alpenjäger-Marsch und einer Hochzeitsfanfare.


Liederkranz und Kirchenchor konzertieren gemeinsam

Zieger, 13.12.2007, Chorverband Donau-Bussen, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Mit Bergliedern wie „Belle rose du printemps“ oder „La Montanara“ begann der Liederkranz Langenenslingen (Erich Tobler) sein Herbstkonzert. Nach Otto Grolls „Zauber der Südsee“ verzeichnete die österreichische Humoreske „Zottelmarsch“ besonders kräftigen Applaus. In einem großen Potpourri erinnerten die Sänger an Melodien von Walter Kollo. Der Kirchenchor Langenenslingen (Frank Boos) empfahl sich mit den Ungarischen Tänzen Nr. 5 und Nr. 6 von Brahms, dem Gefangenenchor aus „Nabucco“, aber auch mit „My way“ und „One moment in time“.


Unser Lied zieht in die Welt

Zieger, 13.12.2007, Chorverband Donau-Bussen, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Unter dem Leitgedanken „Weltenharmonien“ ließ Hans Frank seinen Liederkranz Hohentengen „Singen ist Leben“ nach „Morning has broken“ und „Es zieht ein Lied in die Welt“ nach „STars and Strips forever“ anstimmen. Zu Dieter Frommlets Satz „Diese flotte Melodie“ nach der Musik von „American Patrol“ passte Walther Schneiders „Fröhliches Ständchen“ und die graziöse Ballade „Männer suchen stets zu naschen“. Zum Thema „Wein, Weib, Gesang“ gehörten Silchers „Morgenstern“ und Ottmar Gurgelers „Württemberger Wei“. Als Gast stellte sich die Liederlust Ennetach (Hans-Peter Merz) mit Lehars Gold und Silber-Walzer, dem kleinen grünen Kaktus und der Versicherung vor „Ich wollt, ich wär ein Huhn“.


175 Jahre Liedertafel Ehingen

Zieger, 13.12.2007, Chorverband Donau-Bussen, Kommentare geschlossen

Unter der Schirmherrschaft von OB Johann Krieger feierte die Liedertafel 1832 Ehingen ihr 175jähriges Bestehen mit Festakt und Jubiläumskonzert. Das Stadtoberhaupt bescheinigte dem Chor, er sei aus dem Kulturleben der Stadt nicht wegzudenken. Gauvorsitzender Wolfgang Oberndorfer überreichte die Urkunde des Deutschen Chorverbandes und wünschte dem Verein weiterhin Schaffenskraft und Ausstrahlung in der Stadt. Chorleiter Tobias Wahren ließ beim Festakt das von Liselotte Ulmer getextete Jubiläumslied neben anderen zur Geschichte des Vereins passenden Weisen anstimmen. Im Blick auf den tragischen Tod von Klaus Renner (Tenor) stellte Vorsitzender Wolf-Rüdiger Stummer fest, dass im Leben eines Chores Heiteres und Trauriges stets eng beieinander liegen. Dies kam auch in der von Liselotte Ulmer und Rudolf Schleker in Reimform vorgetragenen Vereinschronik zum Ausdruck. Das Jubiläumskonzert vor rund 500 Zuhörern war geprägt von Brentanoliedern, die Chorleiter Tobias Wahren vertont hat und die von Marcus McLaren am Flügel begleitet wurden. Romantische Wehmut und dezente Fröhlichkeit spiegelten sich im Gesang wider. Mit zwei Arien von Puccini sang sich Alexandra Fähnle (Sopran) in die Herzen des Publikums. Ihre strahlende Stimme belebte auch die Italienreise mit Liedern von Gerhard Winkler, die bis zum Sonnenuntergang von Capri durch herzlichen Applaus belohnt wurden.


Nicht ohne Überraschungen – SSB-Frauenreise nach Rügen

Wolfgang Layer, 12.12.2007, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

frauenreise-nach-rugen.jpg

Die Anreise nach Juliusruh ging über Heilbronn, Würzburg, Schweinfurt, Bayreuth, Leipzig, Dessau, Potsdam, Stralsund und Breege. Über 12 Stunden im Omnibus – kein Problem bei einer Frauenreferentin wie Helene Stauch, die ja bekanntlich auch als Dirigentin engagiert ist und die Zeit nutzte, um ein paar einfache Lieder einzustudieren für den „Fall der Fälle“. Um 20.15 Uhr war das Hotel Dünenhaus in Juliusruh erreicht, etwa 80 Meter von der Ostsee entfernt. Doch der nächste Morgen brachte die erste Überraschung. Die Heizung war ausgefallen, das Wasser zum Duschen kalt und alle deswegen hellwach beim Frühstück. Dennoch wurde Inselführer Gerd Köster mit einem fröhlichen Morgenlied empfangen. Überraschung Nr. 2: Auf Grund einer Sturmwarnung musste das Programm kurzfristig geändert werden. So ging´s zum Nationalpark Jasmund auf der Halbinsel Wittow. Zu Fuß wanderte man zum Aussichtspunkt „Viktoria Sicht“ mit einer herrlichen Aussicht zum Königstuhl, dem berühmten 118 m hohen Kreidefelsen.

Die folgenden Tage brachten Ausflüge nach Putgarten, die Fahrt mit dem Arkona-Express ins beschauliche Fischerdörfchen Vitt. In der Kirche sangen alle spontan Mendelssohns „Hebe Deine Augen auf“. Natürlich durfte auch Hiddensee nicht fehlen, die kleine Schwester Rügens. Volles Programm und zufriedene Gesichter, als es dann einen Tag später auf die Rückreise ging.


Jahresfeier 2007 des Gesangvereins Jungingen

Gertrud Schure, 11.12.2007, Chorverband Ulm, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

weiterlesen »


© 2018- Singen-und-Stimme - Weblog des Schäbischen Chorverbandes, Fritz-Walter-Weg 19 70372 Stuttgart, Tel: 07 11 / 46 36 81Die Seite für alle Sänger und Sängerinnen - Chöre, Chorvereine, Chorverbände - Kontakt - Impressum - Datenschutz buetefisch marketing & kommunikation & agentur einfachpersönlich