SCV Aktuell

Vom Lindenbaum zu „Hello Dolly“

Zieger, 13.12.2007, Chorverband Donau-Bussen, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Bei seinem Herbstkonzert spannte der Männerchor Tiefenbach (Alfons Reich) einen weiten Bogen von Silchers „Lindenbaum“ über Frommlets „Alten Förster Püstenich“ bis zu Operette und Musical. Mozarts Menuett aus „Don Juan“ fand ebenso seinen Platz wie Lehars „Wolgalied“, die Titelmelodie aus „Hello Dolly“ und ein Potpourri aus „Maske in Blau“. Als Gast empfahl der SVB-Lumpenchor Bad Buchau (Joe Magino) nicht nur „Das Wasser von Buacha“ zur Therapie, sondern auch die Buchauer Speisekarte, den „Bada duat guat“.


25 Jahre Waldarbeiterchor Zwiefalter Alb

Zieger, 13.12.2007, Chorverband Donau-Bussen, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Zu diesem Jubiläumskonzert passten die „Waldandacht“ von Franz Abt und Heinrich Schäfers „Im Wald“. Dennoch ließ es der Waldarbeiterchor Zwiefalter Alb mit Karl Hölz nicht mit Waldliedern bewenden. Er intonierte auch Amanda Mc Brooms „Die Rose“ und den ABBA-Hit „Danke für die Lieder“ zum 25jährigen Bestehen des Männerchors. Als Gäste grüßten der Landfrauenchor Reutlingen (Irmgard Naumann) mit „Der du die Wälder färbst“ und Walther Schneiders „Ich stehe im Waldes Schatten“. Das Männervokalensemble Zollernalb (Jürgen Bolle) hatte es mit „Fuchs und Igel“ und Reinhard Mays „Diplomatenjagd“ zu tun. Instrumentale Glanzpunkte setzte die Jagdhornbläsergruppe „Sau tot“ Gammertingen (Reiner Zeller) mit dem Alpenjäger-Marsch und einer Hochzeitsfanfare.


Liederkranz und Kirchenchor konzertieren gemeinsam

Zieger, 13.12.2007, Chorverband Donau-Bussen, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Mit Bergliedern wie „Belle rose du printemps“ oder „La Montanara“ begann der Liederkranz Langenenslingen (Erich Tobler) sein Herbstkonzert. Nach Otto Grolls „Zauber der Südsee“ verzeichnete die österreichische Humoreske „Zottelmarsch“ besonders kräftigen Applaus. In einem großen Potpourri erinnerten die Sänger an Melodien von Walter Kollo. Der Kirchenchor Langenenslingen (Frank Boos) empfahl sich mit den Ungarischen Tänzen Nr. 5 und Nr. 6 von Brahms, dem Gefangenenchor aus „Nabucco“, aber auch mit „My way“ und „One moment in time“.


Unser Lied zieht in die Welt

Zieger, 13.12.2007, Chorverband Donau-Bussen, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Unter dem Leitgedanken „Weltenharmonien“ ließ Hans Frank seinen Liederkranz Hohentengen „Singen ist Leben“ nach „Morning has broken“ und „Es zieht ein Lied in die Welt“ nach „STars and Strips forever“ anstimmen. Zu Dieter Frommlets Satz „Diese flotte Melodie“ nach der Musik von „American Patrol“ passte Walther Schneiders „Fröhliches Ständchen“ und die graziöse Ballade „Männer suchen stets zu naschen“. Zum Thema „Wein, Weib, Gesang“ gehörten Silchers „Morgenstern“ und Ottmar Gurgelers „Württemberger Wei“. Als Gast stellte sich die Liederlust Ennetach (Hans-Peter Merz) mit Lehars Gold und Silber-Walzer, dem kleinen grünen Kaktus und der Versicherung vor „Ich wollt, ich wär ein Huhn“.


175 Jahre Liedertafel Ehingen

Zieger, 13.12.2007, Chorverband Donau-Bussen, Kommentare geschlossen

Unter der Schirmherrschaft von OB Johann Krieger feierte die Liedertafel 1832 Ehingen ihr 175jähriges Bestehen mit Festakt und Jubiläumskonzert. Das Stadtoberhaupt bescheinigte dem Chor, er sei aus dem Kulturleben der Stadt nicht wegzudenken. Gauvorsitzender Wolfgang Oberndorfer überreichte die Urkunde des Deutschen Chorverbandes und wünschte dem Verein weiterhin Schaffenskraft und Ausstrahlung in der Stadt. Chorleiter Tobias Wahren ließ beim Festakt das von Liselotte Ulmer getextete Jubiläumslied neben anderen zur Geschichte des Vereins passenden Weisen anstimmen. Im Blick auf den tragischen Tod von Klaus Renner (Tenor) stellte Vorsitzender Wolf-Rüdiger Stummer fest, dass im Leben eines Chores Heiteres und Trauriges stets eng beieinander liegen. Dies kam auch in der von Liselotte Ulmer und Rudolf Schleker in Reimform vorgetragenen Vereinschronik zum Ausdruck. Das Jubiläumskonzert vor rund 500 Zuhörern war geprägt von Brentanoliedern, die Chorleiter Tobias Wahren vertont hat und die von Marcus McLaren am Flügel begleitet wurden. Romantische Wehmut und dezente Fröhlichkeit spiegelten sich im Gesang wider. Mit zwei Arien von Puccini sang sich Alexandra Fähnle (Sopran) in die Herzen des Publikums. Ihre strahlende Stimme belebte auch die Italienreise mit Liedern von Gerhard Winkler, die bis zum Sonnenuntergang von Capri durch herzlichen Applaus belohnt wurden.


Nicht ohne Überraschungen – SSB-Frauenreise nach Rügen

Wolfgang Layer, 12.12.2007, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

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Die Anreise nach Juliusruh ging über Heilbronn, Würzburg, Schweinfurt, Bayreuth, Leipzig, Dessau, Potsdam, Stralsund und Breege. Über 12 Stunden im Omnibus – kein Problem bei einer Frauenreferentin wie Helene Stauch, die ja bekanntlich auch als Dirigentin engagiert ist und die Zeit nutzte, um ein paar einfache Lieder einzustudieren für den „Fall der Fälle“. Um 20.15 Uhr war das Hotel Dünenhaus in Juliusruh erreicht, etwa 80 Meter von der Ostsee entfernt. Doch der nächste Morgen brachte die erste Überraschung. Die Heizung war ausgefallen, das Wasser zum Duschen kalt und alle deswegen hellwach beim Frühstück. Dennoch wurde Inselführer Gerd Köster mit einem fröhlichen Morgenlied empfangen. Überraschung Nr. 2: Auf Grund einer Sturmwarnung musste das Programm kurzfristig geändert werden. So ging´s zum Nationalpark Jasmund auf der Halbinsel Wittow. Zu Fuß wanderte man zum Aussichtspunkt „Viktoria Sicht“ mit einer herrlichen Aussicht zum Königstuhl, dem berühmten 118 m hohen Kreidefelsen.

Die folgenden Tage brachten Ausflüge nach Putgarten, die Fahrt mit dem Arkona-Express ins beschauliche Fischerdörfchen Vitt. In der Kirche sangen alle spontan Mendelssohns „Hebe Deine Augen auf“. Natürlich durfte auch Hiddensee nicht fehlen, die kleine Schwester Rügens. Volles Programm und zufriedene Gesichter, als es dann einen Tag später auf die Rückreise ging.


Jahresfeier 2007 des Gesangvereins Jungingen

Gertrud Schure, 11.12.2007, Chorverband Ulm, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

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Weihnachtliche Andacht

Gertrud Schure, 11.12.2007, Chorverband Ulm, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

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Lieder aus 200 Kinderkehlen

Wolf, 10.12.2007, Chorverband Region Kocher, Gaue und Verbände, Kommentare geschlossen

Adventssingen der Kochergau-Chorjugend stimmte auf die ruhige Zeit ein 

„Ich singe halt gern“, sagt Constantin aus Michelfeld und futtert genüsslich auf dem Öhringer Weihnachtsmarkt eine Wurst. Die hat der Neunjährige sich redlich verdient, denn eben noch hat Constantin mit gut 200 anderen Kindern um den Altar der evangelischen Stiftskirche gestanden und Advents- und Weihnachtslieder gesungen.Zu ihrem traditionellen Adventssingen hatte die Chorjugend im Kochergau des Schwäbischen Sängerbunds am ersten Adventssamstag eingeladen, und viele waren dem Ruf nach Öhringen gefolgt. Unter der Gesamtleitung von Kochergau-Jugendchorleiter Ulrich Dachtler sangen die Kinderchöre Young Generation of Braunsbach, die Zebrafinken von Sängerlust Lachweiler-Geißelhardt, der Kinderchor Liederkranz Eltershofen, die Sternenfänger vom Heimat- und Bildhauer-Kern-Verein Stadt Forchtenberg, der Kinderchor des Männergesangvereins Lorenzenzimmern, die Grimmbachspatzen vom Liederkranz Obersteinach und die Young People of Uso vom Gesangverein Untersontheim.Den musikalischen Auftakt machte der Kinder- und Jugendchor des Liederkranz Michelfeld (Leitung: Otto Schauz) mit dem Lied „Gott hat mir selbst einen Engel gesandt“. Ein etwa einstündiges, abwechslungsreiches Programm folgte. Stimmgewaltig und kraftvoll sangen die jungen Sänger – im Alter vom Grundschüler bis hin zum Teenager – etwa das Weihnachtslied „Alle Jahre wieder“. Sanft stimmten sie „Ihr Kinderlein kommet“ an, und fröhlich schmetterten die jugendlichen Chorsänger das Lied „Fröhliche Weihnacht überall“. Begleitet wurden die Mädchen und Buben von Chorleiter Dachtler am Flügel. Instrumentalstücke trug der Posaunenchor Öhringen (Leitung: Bernd Sommer) zum Konzert bei. Höhepunkte der musikalischen Stunde waren nicht zuletzt einige von den Kindern und ihren Zuhörern gemeinsam gesungene und vom Posaunenchor begleitete Lieder.Nicht zu viel versprochen hatte die Vorsitzende der Chorjugend im Kochergau, Karola von Ramin, als sie zu Beginn des Singens betont hatte: „Für uns ist es hier und heute wirklich ein Fest.“ „Die schwungvolle Mischung“ lobte nach dem Konzert ein Zuhörer aus Schwabbach.Pfarrerin Birgit Mattausch, die das Schlussgebet sprach, sagte: „Ich bin jetzt richtig adventlich eingestimmt.“ Birgit Neber aus Obersteinach schwärmte: „Es war toll. Die Kinder haben begeistert gesungen – zum Teil sogar auswendig. Ich finde, man kann ihre Freude spüren.“Seine Freude am Mitsingen konnte man besonders Chorkind Jonathan ansehen. Der Neunjährige aus Lorenzenzimmern hatte mit großer Inbrunst mitgesungen. Warum? „Weil des Singen schön isch“, waren sich Jonathan und sein Bruder Leonhardt (10) einig.  

Regina Koppenhöfer

Hohenloher Zeitung


Männer lassen den alten Bach swingen

Wolf, 10.12.2007, Chorverband Region Kocher, Gaue und Verbände, Kommentare geschlossen

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Kochergau-Auswahlchöre präsentieren Musik von Bach bis Andrew Lloyd Webber 

Schon beim Einmarsch der Sängerinnen und Sänger in die voll besetzte Neuensteiner Stadthalle wurde sichtbar, dass die demographische Entwicklung an den Auswahlchören des Kochergaus nicht vorüber gegangen ist. Mit dem Jugendchor „UnisSolo“ scheint sich aber ein zartes Pflänzchen zu entwickeln, auf dessen Zukunft man gespannt sein darf.

Dass sängerisches Können und langjährige Erfahrung die Strahlkraft jugendlicher Stimmen weitgehend ausgleichen können, zeigte sich schon bei der ersten Nummer des Kochergau-Männerchors. Unter des Dirigenten Eckart Sitzenfrei engagierter Leitung schallte ein dynamisches „Kum Ba Yah“ von der Bühne, das in Klang und Rhythmus nichts zu wünschen übrig ließ. „Wir verstehen uns als Botschafter von traditioneller und moderner Chormusik“, hatte der Präsident des Chorverbands Kochergau im Schwäbischen Sängerbund, Siegfried Feuchter, bei seiner Begrüßung das Motto des Abends schon ausgesprochen. Im Wortlaut: „Klassisches trifft Modernes“. Somit erwartete die Zuhörer, im Programm als „Leckerbissen der Chormusik“ angekündigt, ein bunter Querschnitt aus allen Sparten der Musikszene – von der Romantik über Spirituals und Musical bis zu den neuesten Rock- und Popsongs. Wie experimentierfreudig heutige Chorleiter sind, zeigte der Männerchor mit einem Bach-Menuett, das jeder Klavierschüler kennt. Es kam als flotte Swingnummer ohne Text daher. Der Kochergau-Frauenchor (Leitung Klaus Bucka) zeigte sich mit einem französischen Volkslied präsent und war danach „von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“. Acht junge Leute im Schüler- und Studentenalter stehen für das, was die Jugend musikalisch anspricht. Und das muss vor allem englisch oder fremdsprachig sein. Mit „Chosen“, „Santo“ und dem traditionellen „Go, tell it on the mountains“ gelang der von Christian Wick vom Flügel aus geleitete Auftritt bestens.

Mit Ausschnitten aus dem Musical „Mary Poppins“ eröffneten die Sängerinnen und Sänger des Frauenchors den zweiten Teil des Programms. Danach erzählten die Männer von einem Unentbehrlichen, der unbedingt bei seiner eigenen Beerdigung dabei sein will, ließen einen Vogel zwitschern und empfahlen der Damenwelt: „Nehm’n Sie `n Alten!“ Nach zwei Jugendchorvorträgen gab es als Schluss- und Höhepunkt ein Medley aus dem Musical „Phantom der Oper“. Die vereinigten Chöre und Solisten boten unter Eckart Sitzenfreis Leitung eine überzeugende Interpretation, die ihre Glanzpunkte in den jungen Frauenstimmen hatte und begeisternden Beifall erntete. Die Zugabe wurde gerne gewährt.

Gerhard Gutbrod

Hohenloher Zeitung


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