SCV Aktuell

„Schumpentour“ beeindruckt das Publikum

Klaus Haid, 30.11.2017, Chorgattung, Junge Chöre, Oberschwäbischer Chorverband, Kommentare geschlossen

Herbstrevue des Männerchors Eglofs im vollen Dorfstadel lässt keine Wünsche offen

An zwei Abenden ist der Männerchor Eglofs zusammen mit seiner „Quintessenz“ unter Leitung von Sebastian Kaufmann auf „Schumpentour“ gegangen. Mitreisender war der von Holger Frank Heimsch geführte Chor der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, der den Namen „Chormäleon“ trägt.

Die Besucher im ausverkauften Dorfstadel erwiesen sich als begeisterungsfähige Augenzeugen dieses bunten Ausflugs zu interessanten Städten und vielversprechenden Orten. Seit vielen Jahren überrascht der Männerchor sein Publikum mit immer neuen Ideen für seine Konzertrevuen. Und wenn auch jede für sich ein Knüller war, so darf man ohne Übertreibung behaupten, dass diesmal unter der Projektleitung von Günther Böhm und Sebastian Kaufmann wie Markus Frick als Verantwortliche für Programm und Regie „der Vogel abgeschossen“ wurde. So und ähnlich äußerten sich die Zuhörer nach zweieinhalb Stunden Show, die in sich stimmig war und keinerlei Wünsche offen ließ.

Den „roten Faden“ durch die Show spannte Leander Möller als Ferdinand, dem Prachtstück aus einem Allgäuer Kuhstall. Wobei das Wundertier ebenso Joseph von Eichendorff rezitierte, wie es vor der „Feinstaub-Problematik“ warnte oder den Weg über den großen Teich und zurück ins schöne Ungarnland ebnete. Alle Texte, die aus bekannten Liedern „Allgäu-Spezifisches“ und Erheiterndes machten, waren Josef Bischofberger zu verdanken. Dass Themen und Bühnendekoration gut miteinander harmonierten, dafür war Ulrich Herkle verantwortlich.

Begleitet von Tobias Rädle am Piano, dem Bassisten Jeff Wohlgenannt und der Cellistin Josephine Klein sowie Anna Kaufmann mit der Violine und Jonas Herkle an den Schlaginstrumenten wurden zunächst mit Eichendorffs „Mondnacht“ die Flügel der Seele weit gespannt, um gemäß einer fränkischen Volksweise hinaus „in Gottes schöne Welt“ zu fliegen.

Erster Höhepunkt des Programms war zweifellos die Fahrt zum Genfer See, wo Solist Markus Frick vom „Smoke on the water“ und den von Deep Purple wahrgenommenen Ereignissen zu berichten wusste.

Dann lieferten die „Chormäleons“ aus Stuttgart ihre Visitenkarte ab. Mit überaus frischen jugendlichen Stimmen zeigten die Gäste, was hinter dem gern benutzten Ausdruck „Feuerwerk der Chormusik“ steckt.

Großartiger A-Cappella-Klang ging über in ein Medley des Musicals „Les Miserables“, bei dem Solisten ihr Können zeigten. Im zweiten Teil folgte zwei fröhlichen Beiträgen der zu einem Klassiker avancierte Song der Rockmusik „Music“ von John Miles. Tosender Applaus brandete auf, als die letzten Takte von Maybebops „Schwarz oder Weiß“ verklungen waren. In die Zeit der großen Las Vegas- Auftritte durfte man sich zurückversetzt fühlen, als Männerchor und Quintessenz ein Medley anstimmte, das Frank Sinatra gewidmet war. Ein aus Touristen, Werktätigen und Größen des amerikanischen Schaugeschäfts zusammengesetztes Völkchen intonierte international bekannte Songs wie „Strangers in the night“, „Fly me to the moon“ oder „New York, New York“. Nicht weniger farbenfroh und lebendig ging es beim „Ungarischen Schumpentanz“ zu, der dem „Ungarischen Tanz Nr. 5“ von Johannes Brahms entlehnt war. Wehten hier Impressionen von feurigem Csárdás und süffigem Tokajer durch den Saal, so ging es bei den „Sieben mageren Rindern“ wieder überaus ländlich. Das blieb auch so, als das schon in Eglofs als legendär zu nennende „Mir heibet heit“ für erneute Lacher sorgte. Udo Lindenbergs „Cello“, von Florian Widmann vorgetragen, war dazwischen der Ruhepol.

„Ihr seid tolle Gastgeber und habt eine tolle Show einstudiert.“ Mit diesen Worten bedankte sich Chorleiter Heimsch bei den Eglofsern und rief zu einem gemeinsamen Schlusslied auf. Dass es gerade die „Schwabenhymne“ der Gruppe „Füenf“ war, gefiel dem Publikum besonders. Und so mancher wird im Stillen mitgesungen haben: „Deutschland, gib nicht auf. Doch es gibt ein kleines Volk im Süden, das hat es ein kleines bisschen besser drauf.“


„ConTakt“ setzt mit der Inszenierung  der „Musketiere“ einen weiteren Glanzpunkt

Klaus Haid, 30.11.2017, Chorgattung, gemischte Chöre, Junge Chöre, Oberschwäbischer Chorverband, Kommentare geschlossen

ConTakt-Konzert 2017 in Kirchdorf

Wieder einen Konzertabend vom Feinsten erlebten die nahezu 1000 Besucher am Wochenende in der Kirchdorfer Festhalle. An beiden Konzertabenden gelang dem aus dem Sängerbund Unteropfingen hervorgegangenen gemischten Chor „ConTakt“,  eine  weitere Höchstleistung in seiner noch jungen Geschichte. Verdienter Lohn für eine überaus intensive Probenarbeit, hatte Chorleiterin Karin Schoch doch eine höchst anspruchsvolle Mischung aus Klassik, Rock Pop und Musical zusammengestellt.

Einfach Mensch sein, auch in seinen Schwächen und seinem Versagen, stand als richtungsweisendes Motto über den Titeln des ersten Konzertteils. Klar, dass da Herbert Grönemeyers bekannter Hit „Mensch“, arrangiert von Oliver Gies, nicht fehlen durfte.  Vom Chor und den Solistinnen Kathrin Binder und Ilona Bihlmayer ausdrucksstark vorgetragen, war er ebenso ein Highlight wie die vom gleichen Musiker komponierten Variationen zu alten Volkslied „Die Gedanken sind frei“. Den Einstieg  hatten zuvor der fetzig vorgetragene englische Titel „Same nights“ und das ebenfalls von O. Gies als Chor arrangierte „Vogellied“ gemacht, letzteres in humorvoller Weise von verrückten Ideen erzählend, die plötzlich zerplatzen.  Ernsthafter daher kamen da die Titel „Up where we belong“ und „Unchained melody, verbunden mit dem Rat, trotz aller Mühsal hoffnungsvoll in kleinen Schritten vorwärts zu gehen und sich zu befreien. Großen Beifall erhielt auch  das ungemein schwungvoll vorgetragene „Shut up and dance with me“, mit der darin enthaltenen Aufforderung, sich einfach zu freuen statt zu jammern und zu räsonieren, ebenso „Unwritten“, von der Komponistin als Geburtstagsgeschenk für ihren Bruder als Anstoß verfasst, jeden neuen Tag als ein leeres Blatt Papier zu betrachten, das  man beschreiben kann.

Nach der Pause hieß es, wie schon seit mehr als einem Jahrzehnt: Bühne frei für das Musical. Diesmal ging die historische Reise in das Paris des 17. Jahrhunderts, wo Alexandre Dumas seinen Roman „Die drei Musketiere“ am französischen Königshof spielen ließ. In historisch stimmigen Kostümen,  als König und Königin, geistliche Würdenträger, Soldaten der königliche Elitetruppen, Edelleute, Bedienstete und Bürgerinnen und Bürger gekleidet, stellten sie spielend und singend die Protagonisten der Handlung dar. Überwiegend waren dabei die wichtigen Rollen doppelt, teilweise sogar dreifach besetzt, ein Beweis dafür, dass der Chor mit einer großen Zahl von Solostimmen glänzen kann. So traten als  intriganter und machthungriger Kardinal Richelieu nacheinander Martin Bock, Peter Kohler und Jürgen Notz auf, Karin Schoch und Ilona Bihlmayer als Königin, Anne Wesch und danach Uli Haar als Constance. Neben dem jungen Adeligen D‘Artagnan (Timo Lorenz) sangen  Robert Pfeifer, Dominik Link und Christoph Göppel die Rollen der drei Musketiere.

 

Tanja Gnann setzte sich als die Femme  Fatale Milady de Winter in Szene und  in Julia Zwiesler hatte das Stück seine charmante und gewitzte Erzählerin. Großen Anteil hatten neben dem Chor und seinen Solisten auch die Instrumentalisten um den bewährten Pianisten Thomas Hörmann: sein Sohn Stefan (Klavier), Jürgen Graf und Jörg Stanger (Violine, Gitarre), Fabian Mrosz (Bass) und Lars Riedel (Schlagzeug).

Nach dem mächtigen Schlusslied „Einer für alle, alle für einen“ hatte die Vereinsvorsitzende Ulrike Haar vielen zu danken, ganz besonders aber der unermüdlichen Karin Schoch, die für dieses Konzert nicht nur Dirigentin war, sondern auch als Komponistin in einer bewundernswerten Fleißarbeit das komplette Arrangement für das Musical geschrieben hatte.  Ein mächtiger Schlussapplaus und die stürmisch geforderte Zugabe „Music was my first love“ beendeten den  rundum begeisternden Konzertabend.


Musikalischer Kaffeenachmittag mit dem Sängerbund Biberach

Klaus Haid, 30.11.2017, Chorgattung, gemischte Chöre, Oberschwäbischer Chorverband, Kommentare geschlossen

Neben den Auftritten des Sängerbundes war gemeinsames Singen in gemütlicher Runde angesagt

Ein unterhaltsames Programm hat der Sängerbund am Sonntagnachmittag in der herbstlich geschmückten Schützenkellerhalle den Besuchern geboten. Neben den Auftritten des Sängerbundes war gemeinsames Singen in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen angesagt.

Nach der Begrüßung  durch die Vorsitzende Anni Beck präsentierte sich der Sängerbund mit seinem Chorleiter Peter Schenk den zahlreichen Gästen. Passend zum Motto des Nachmittags „Gemeinsam Singen“ begann der Chor seinen Vortrag frisch und fröhlich mit „Sing mit mir“ von Milton Alger. Weiter folgten ein „Quodlibet“ und die altbekannten Lieder „Erlaube mir, feins Mädchen“ von J. Brahms und „Liabs Veiele“ von C. Braun. Gerne stimmten die Gäste beim ersten gemeinsamen Singen mit ein, instrumental begleitet von Peter Schenk und Tobias Funk. Es erklangen gemeinsam „Bunt sind schon die Wälder“, „Auf, auf zum fröhlichen Jagen“, dee Kanon „Trara, das tönt wie Jagdgesang“ und „Am Brunnen vor dem Tore“. Danach erfreuten Anni Fischer und Karin Volkstorf mit kurzweiligen Herbstgedichten die Besucher, darunter auch das bekannte Gedicht von Theodor Fontane: „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“. Nach einer gemütlichen Kaffeepause war wieder gemeinsames Singen angesagt:  „Jetzt kommen die lustigen Tage“, „Horch was kommt von draußen rein“ und „Beim Kronenwirt“.

Mit Liedern wie „Im schönsten Wiesengrunde“ von W. Ganzhorn, „Weit, weit weg“ von      H. v. Goisern, „Fein sein, beinander bleiben“, einem alpenländischen Volkslied, und „Schoa wieder isch al Liadle gsonga“ verabschiedete sich der Sängerbund frohgestimmt von seinen Gästen. Mit viel Beifall erklatschten sich die Zuhörer noch die Zugabe „Mir trinket a Viertele“, passend zum Ausklang. Der Dank von Anni Beck galt allen, die zum guten Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben. Chorleiter Peter Schenk wurde für sein Engagement mit einem Präsent bedacht. Mit den gemeinsam gesungenen Liedern „Wenn alle Brünnlein fließen“, „Muss i denn, muss i denn“ und  „Kein schöner Land“ klang der Nachmittag aus.

Der Sängerbund probt jeden Dienstag, 20.00 – 21.30 in der Bruno-Frey-Musikschule. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind zu einer „Schnupperstunde“ herzlich eingeladen.


Frischföhliches Weinfest in Beuren

Klaus Haid, 30.11.2017, Chorgattung, Männerchöre, Oberschwäbischer Chorverband, Kommentare geschlossen

Zwei Chöre begegnen sich – wie leuchtende Kometen

Einen fröhlichen Auftakt in den Herbst präsentierte der Männerchor in Beuren. Unter dem Motto „Wenn wir uns begegnen, leuchten wir auf wie Kometen“, führte Vorstand Werner Sommerer durch den Abend. Zunächst beleuchtete er die erste Begegnung mit dem Cantabo- Chor aus Maierhöfen, der an diesem Abend zu Gast war. Den Einstieg machten die Sängerinnen und Sänger mit den beschwingten Stücken „Rock of ages“ und „Bella bionda“. Mit dem Gospel „Down to the river to pray“ wechselten sich Solisten und Chor fein abgestimmt ab. Nachdem einige Sängerinnen des Chores sich einen Becher Wein auf der Bühne gegönnt hatten starteten sie mit der rhythmischen Performance des „Cup Songs“. Das gut gelaunte Publikum honorierte die gelungene Präsentation des Chores mit guter Stimmung und viel Applaus.

Weinfest Beuren 2017: Radar Song

Mit acapella gesungenen Liedern vom Weinlied bis zum Bajazzo spannten die Beurener Sänger den Bogen der traditionellen Chorliteratur im herbstlich bunt geschmückten Saal. Der alpenländische Hit „Gö, du bleibst heut Nach bei mir“ griff das Motto des Abends auf und erzählte stimmungsvoll und fein intoniert von einer sehnsuchtsvollen Begegnung. Das Vocalensemble des Chores hinterließ mit der frischen Inszenierung des „Radarsong“ einen bleibenden Eindruck beim Publikum und zeigte Vielseitigkeit. Weitere Begegnungen lieferten den roten Faden. Sosangen die Männer von den blauen Augen einer Schönheit in „Azzuro“,  von der Begegnung mit dem lieben Geld in „Money, Money“ und schließlich von dieser „einen“ Begegnung in „80 Millionen“ von Max Giesinger. Fröhlich und traditionell ist die Tanzbühne für den flotten ausgedehnten Ausklang des Abends. Dafür sorgten die junggebliebenen Musiker „Forever Young“, zu denen sich viele tanzbegeisterte Paare einfanden.


„Soundtracks“ und Taschentücher eroberten die Gemeindehalle in Bergatreute

Klaus Haid, 30.11.2017, Chorgattung, gemischte Chöre, Oberschwäbischer Chorverband, Kommentare geschlossen

Chorkonzert: Der Chor „Klangwelt“ aus Bergatreute sang Lieder aus Film, Musical & Oper

Erwartungsvoll betraten die zahlreichen Besucher die Gemeindehalle Bergatreute. Unter dem Titel „Soundtracks aus Film und Musical“ erwartete sie eine zum Wohnzimmer umgestaltete Festhalle mit Modellatmosphäre. An den Wänden original Filmplakate, die an Klassiker der Filmgeschichte erinnerten. Auf den Tischen Blumen, Popcorn, Salzgebäck und Papiertaschentücher. Alles war perfekt für einen Flimmerabend vorbereitet. Der Andrang so groß, dass noch Tische aufgestellt werden mussten.

Nach der Begrüßung erklärte Vorstandsprecher Jörg Bareiß, dass die  Papiertaschentücher, aufgrund einiger sehr emotionaler Filmtitel zum Schniefen, beziehungsweise bei entsprechenden Textpassagen auch zum Winken, eingesetzt werden durften.

Schwungvoll eröffnete die Klangwelt unter der Leitung von Katja Ehrat das Programm mit dem Welthit „New York, New York“ von Frank Sinatra. Chor in Chor heizte die Stimmung mit dem Titel „Sing, sing, sing“ aus dem gleichnamigen Musical, direkt vom Flügel aus an, bevor dann der Gesamtchor mit „Can you feel the love tonight“ aus König der Löwen das Publikum zum Schmelzen brachte.

Chor in Chor ist die modernere Chorformation, die 2014 aus dem Gesamtchor entstanden ist. Hier können, wie auch im Gesamtchor, Sänger/innen, die nur in einem Teil des Chores proben möchten, mitsingen. Natürlich durften auch Filmklassiker nicht fehlen. Bereits bei „Adieu mein kleiner Gardeoffizier“ aus dem Film Das Lied ist aus! wurden die Taschentücher zum Winken gezückt.

Absolute Stille herrschte im Publikum als Arni Hennig mit seinem hervorragend, gefühlvollen, Solopart das Stück „Chasing Cars“ (Grey`s Anathomy), umrahmt von Chor in Chor, zum Besten gab. Es gab tosenden Beifall, der nicht abbrach, als die 36 Kinder der Gemeinschaftsschule Bergatreute die Bühne betraten. Mit „Feuer, Feuer“ (Bibi Blocksberg), „Lass jetzt los“ (Die Eiskönigin) und „Vois sur ton chemin“ (Die Kinder des Monsieur Mathieu), unter der Leitung Ihrer Dirigentin Vera Egle, zeigten die Kinder, wieviel Begeisterung und Freude singen macht.

Die Ehrungen langverdienter Sänger übernahm Herr Eugen Kienzler, Geschäftsführer des OCV. Geehrt wurden: Horst Senser für 40 Jahre, Ernst Graf und Hubert Nold für 60 Jahre Treue zum Chorgesang.

Der Chor Klangwelt  und der Schulchor sagten gemeinsam mit dem Lied „Enjoy the silence“ (Ghost in the shell) Danke für diese langjährigen Aktivitäten.

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Landesjugendchöre aus Deutschland, Österreich und der Schweiz im Radiomagazin Vocals On Air

Vocals On Air, 30.11.2017, Chorgattung, Chorliteratur / Medien, Chorpraxis, Gaue und Verbände, Gelesen, gehört, gemischte Chöre, Jugendchöre, Junge Chöre, Nachwuchsarbeit / Werbung, Singen und Stimme, sonstige Chöre, Themen, Kommentare geschlossen

Medientipp: Geistliche und weihnachtliche Musik mit der Vocalband Viva Voce

In der aktuellen Ausgabe vom Radiomagazin Vocals On Air am Donnerstag 30. November und 7. Dezember 2017 präsentiert Moderator Holger Frank Heimsch Jugendchöre aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dabei steht das musikalische Programm im Mittelpunkt. Mit den Gästen der Sendung stellt Vocals On Air die Vielfalt der Jugendchöre  vor. Neben den Chor-News darf man sich auf vorweihnachtliche und spirituelle Vokalmusik von Viva Voce freuen.

2018 großes Jubiläum: Landesjugendchor Sachsen

„Der Landesjugendchor Sachsen ist ein sehr junger Chor, der es sich zur Aufgabe gesetzt hat das vokalreiche Sachsen musikalisch zu bereichern und weniger bekannte Vokalmusik zu erarbeiten“, so der künstlerische Leiter Ron-Dirk Entleutner. „Anlässlich des 10jährigen Bestehens des Chores wird es 2018 ein Ehemaligenprojekt geben und a cappella und chorsinfonische Konzerte.“

Viele Sprachen – ein Klang: Schweizer Jugendchor

„1994 wurde der Chor gegründet und wir proben, auf Grund der vier Landessprachen, in Deutsch und Französisch.“ so Nikolas Klose, der als Deutscher in der Schweiz studiert und Sänger im Schweizer Jugendchor ist. „Highlights waren die Neuarrangements von Schweizer Volksliedern im Stile der Komponisten aus anderen Ländern. So hat ein türkischer Komponist das Schweizer Volkslied „Dort oben uf em Berge“ mit türkischen Volksliedern vermischt“.

Starker Medienauftritt: Landesjugendchor Vorarlberg

“Bei uns gab es ganz wenig Jugendchöre. Mit dem Landesjugendchor Vorarlberg ist es unser Ziel, die jungen Sängerinnen und Sänger dort musikalisch abzuholen, wo sie sich selbst finden. Daher ist das Repertoire modern, aber auch mit klassischen Werken versehen.“ so Chorleiter Oskar Egle. „Seit Gründung des Chores war die mediale Präsentation bei Konzerten und auf YouTube ein fester Bestandteil der Arbeit. Auch hier finden sich die Mitglieder wieder.“

Medientipp : Spirituelle und weihnachtliche CDs der Vocalband Viva Voce

Viva Voce hat sich aus dem Windsbacher Knabenchor heraus gebildet. Die facettenreiche Bandbreite der A cappella-Musik präsentieren wir beispielsweise aktuell mit unserem Weihnachtsprogramm.“ so Bandenmitglied Heiko Benjes. „2018 feiern wir ein Jubiläum mit einem neuen Programm und einer neuen Tour.“ Vocals On Air stellt die aktuellen CDs der Band vor.


Die schwedische A-cappella-Band „Real Group“ am 7. Dezember 2017 in Villingen-Schwenningen

Isabelle Arnold, 29.11.2017, Chorgattung, Junge Chöre, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Wie kaum eine andere Gruppe hat die schwedische „Real Group“ die A-cappella- und Vocal Music geprägt. Seit über 30 Jahren begeistert das Stockholmer Quintett bei über 3.000 Konzerten auf allen fünf Kontinenten. Mit ihrem ersten „Christmas“-Album beweisen die Ausnahmekönner, dass selbst weihnachtliche Klassiker keine instrumentale Begleitung benötigen. Allein mit ihren Stimmen holen sie den Klang eines ganzen Orchesters auf die Bühne. Das „Christmas in Concert“ am Donnerstag, den 7. Dezember 2017 um 20:00 Uhr im Franziskaner Konzerthaus in Villingen-Schwenningen liefert den Beweis!

„God jul“ heißt es, wenn Nils Landgren, der schwedische Starposaunist alle zwei Jahre „Christmas with his Friends“ und seinem Publikum im Franziskaner Konzerthaus feiert. Diese „Beinahe-Tradition“ wird mit Schwedens Vocal Group der Superlative fortgesetzt – denn dass The Real Group seit Jahren zur absoluten A-cappella-Weltklasse gehört, ist unbestritten. Emma Nilsdotter, Lisa Östergren, Anders Edenroth, Morten Vinther Sørensen und Janis Strazdinš geben Konzerte auf der ganzen Welt, die schwedische Königin bekam von ihnen ein Geburtstagsständchen und sie eröffneten die Fußball-WM in Südkorea. Ihre Alben zählen zu den meistverkauften Scheiben in der A-cappella-Geschichte.

„A cappella“ bezeichnete ursprünglich kirchlichen Gesang, eben „nach Art der Kapelle“. Die Musik von The Real Group ertönt jedoch nicht in Kirchen, sondern in den größten Konzerthallen. Mit ihren Kompositionen und Arrangements hat die Gruppe eine einzigartige Ausdrucksform zwischen Jazz, Soul, Pop, Klassik und skandinavischer Musik geschaffen. Ihre ureigene Kombination aus musikalischer Perfektion, Authentizität und starken Kompositionen, verbunden mit einem großartigen Talent für Unterhaltung auf höchstem Niveau, spricht ein breites und auch junges Publikum an. Und einfach nur bekannte Lieder anzustimmen, reicht dem talentierten Quintett lange nicht mehr, weshalb immer mehr eigene Songs ins Programm aufgenommen werden. Eine Begleitband benötigt die Gruppe natürlich nicht, schließlich lässt sich auch ein Schlagzeug ganz einfach selbst „beatboxen“!

Karten für das Sonderkonzert gibt es im Vorverkauf für 29, 25 und 21 Euro (ermäßigt 50 %) u. a. beim Tourist-Info & Ticket-Service in Villingen (Franziskaner Kulturzentrum) und Schwenningen (Bahnhof), außerdem an allen Vorverkaufsstellen von Kulturticket Schwarzwald-Baar-Heuberg und im Internet.

Telefon: 07721-822525

E-Mail: tickets@villingen-schwenningen.de

Bild © Mats Baecker


Schülermedienpreis Baden-Württemberg 2018 – jetzt noch bewerben

Isabelle Arnold, 27.11.2017, Jugendchöre, Kinderchöre, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Jetzt noch einen Beitrag für den Schülermedienpreis Baden-Württemberg einreichen! Die Bewerbungsfrist endet am 15. Dezember 2017. Gesucht werden Beiträge von jungen MedienmacherInnen zwischen 6 und 18 Jahren, die zeigen, wie kreativ sie Medien einsetzen.

Egal ob Video oder Foto, ob Webseite oder Smartphone-App, ob Schülerzeitung oder andere Medien – die kreativsten Werke haben die Chance auf tolle Preise (jeweils in den Kategorien „6-12 Jahre“ und „13-18 Jahre“):

Zu gewinnen gibt es in den Kategorien „6 bis 12 Jahre“ und „13 bis 18 Jahre“ jeweils:

1. Platz: 1.000 Euro

2. Platz: 750 Euro

3. Platz: 500 Euro

Als wichtiges Element der Initiative „Kindermedienland Baden-Württemberg“ initiiert das Staatsministerium gemeinsam mit der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg einen Wettbewerb für Kinder und Jugendliche.

Zu Themen wie Freizeit, Sport, Schule oder Soziales können Beiträge von Einzelpersonen oder von einer Gruppe für den Wettbewerb eingereicht werden. Dabei können Kinder und Jugendliche ihrer Kreativität freien Lauf lassen und Medien selbst gestalten. Um sich die Wirkungsweise von Medien bewusst zu machen, ist die medienpädagogische Betreuung der Teilnehmer bei der Erstellung der Beiträge sinnvoll, jedoch nicht zwingend notwendig.

Alle Informationen sowie das Anmeldeformular finden Sie auf unserer Website www.schuelermedienpreis.de.

 


„Bach! Auch du kannst singen“ – neue Folgen im SWR

Isabelle Arnold, 23.11.2017, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Die zweite Staffel mit dem charismatischen Chorcoach startet am Sonntag, 19. November, 14:45 Uhr im SWR Fernsehen / weitere Folgen am 26.11. sowie am 3. und 10.12., 14:30 Uhr

Chorcoach Patrick Bach aus Mosbach ist sich sicher: „Jeder Mensch kann singen!“ Deshalb macht er es sich zur Aufgabe verschiedenste Stimmen in kurzer Zeit zu einem Chor zu vereinen: Jung und Alt, Christen und Muslime, hartgesottene Motorradfahrer und traditionsbewusste Naturfreunde. In jeder Folge organisiert er mit ihnen ein Abschlusskonzert. In vier neuen Folgen „Bach! Auch du kannst singen“ sucht er diesmal Stimmen im Schwarzwald, in einem Pflegeheim, in Stuttgart und in einem Kinderhospiz. Zu sehen ab Sonntag, 19. November 2017, 14:45 Uhr im SWR Fernsehen.

Die zweite Staffel mit dem charismatischen Chorcoach: Patrick Bach vereint Stimmen und setzt Zeichen für Respekt und gute Musik

Folge eins von „Bach! Auch du kannst singen!“ führte Chorcoach Patrick Bach nach Stuttgart zu Christen und Muslimen. Patrick will sie dazu bringen, gemeinsam zu singen. Wo verbindet Religion Menschen und wo bringt sie sie auseinander? Zusammen mit Menschen verschiedener Glaubensrichtungen interpretiert er das Lied „Über den Wolken“. Gemeinsam setzen sie ein Zeichen für Respekt und Toleranz. Im Pflegeheim „Glück im Winkel“ in Neunkirchen trifft Patrick Bach in Folge zwei auf Senioren, Pfleger und Familien. Besuch bekommen die Bewohner eher selten. Dabei leben viele Familien mit Kindern in der Neubausiedlung direkt vor der Tür. Patrick weiß: Singen verbindet und hält jung – auch über die Generationen hinweg. Folge drei führt Chorcoach Patrick Bach in den schönen Schwarzwald. Dort trifft er auf Wanderer, Mountainbiker, Mitarbeiter des Nationalparks und hartgesottene Motorradfahrer. Mit einem Schwarzwaldmedley will Patrick alle Gruppen zusammenbringen – trotz aller Unterschiede. Gelingt ihm der Spagat zwischen „Highway to Hell“ und „Schwarzwaldmarie“? In Freiburg bekommt Patrick Bach in der vierten Folge einen Einblick in die Lebenswelt der ambulanten Kinderhospizarbeit und trifft betroffene Kinder und ihre Familien. Er besucht sie zu Hause, begegnet ehrenamtlichen Helfern und Unterstützern. Für Patrick wird schnell deutlich: Es geht hier vielmehr um das Leben als um den Tod. Zusammen entsteht ein Chor, der „Hinterm Horizont“ von Udo Lindenberg singt.

Sendungen im SWR Fernsehen:
Teil 1: „Bach! Auch du kannst singen – Zwei Religionen, ein Lied“ am 19.11.17, 14:45 Uhr
Teil 2: „Bach! Auch du kannst singen – Ein Lied für die Generationen“ am 26.11.17, 14:30 Uhr
Teil 3: „Bach! Auch du kannst singen – Ein Schwarzwaldmedley“ am 3.12.17, 14:30 Uhr
Teil 4: „Bach! Auch du kannst singen – Ein Chor für das Leben“ am 10.12.17, 14:30 Uhr

„Bach! Auch du kannst singen“ ist eine Produktion von kurhaus production im Auftrag des SWR.


Jetzt noch anmelden: Der Countdown zu den World Choir Games 2018 läuft

Isabelle Arnold, 23.11.2017, Chorgattung, Frauenchöre, gemischte Chöre, Männerchöre, sonstige Chöre, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Am 1. Dezember endet die offizielle Anmeldefrist zu den World Choir Games 2018 in Südafrika. Der größte Chorwettbewerb der Welt – auch bekannt als die Olympischen Spiele der Chormusik – finden vom 4.-14. Juli 2018 statt. Die 10. Jubiläumsveranstaltung findet dann erstmal auf dem afrikanischen Kontinent statt.
Die World Choir Games richten sich an alle Amateurchöre der Welt, ganz gleich, auf welchem Kontinent sie beheimatet sind, welche Stilrichtungen sie vertreten und welche künstlerischen Ambitionen sie verfolgen. Zwei verschiedene Wettbewerbe berücksichtigen das jeweilige Leistungsspektrum und geben jedem Chor die Möglichkeit, in dem für ihn richtigen Wettbewerb seine vollen Leistungen zu entfalten.

Ganz im Sinne der Idee der World Choir Games, „Teilnahme ist die höchste Ehre“, haben alle Chöre unabhängig von ihrem derzeitigen künstlerischen Leistungsstand die Möglichkeit, sich in der World Choir Games – Open Competition zu präsentieren und hier wertvolle internationale Wettbewerbserfahrungen zu sammeln.
Die World Choir Games – The Champions Competition ist für Chöre gedacht, die bereits internationale Wettbewerbserfahrung sammeln konnten und ihre Fähigkeiten in Konzerten und bei internationalen Chorwettbewerben unter Beweis gestellt haben. weiterlesen »


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