Dezember 2019

Weihnachtliche Matinee zum 3. Advent

Annabell Thiel, 2.12.2019, gemischte Chöre, Sängerkreis Mittlerer Neckar, Veranstaltungen, Kommentare schreiben

Der Kreis-Chor des Sängerkreises Mittlerer Neckar lädt am 3. Advent zum Konzert in die  katholischen Kirche Christkönig in Ingersheim ein.

„Ich freue mich sehr darauf“, sagt Chorleiter Holger Frank Heimsch. „Mit der Matinee stimmen wir alle Freunde der Vokalmusik auf die schönste Zeit des Jahres ein.“ Alle zwei Jahre präsentiert der Kreis-Chor des Sängerkreises Mittlerer Neckar eine Matinée zum 3. Advent in einer Kirche der Region Ludwigsburg. 2019 ist der Chor zu Gast in Ingersheim.

Die Sängerinnen und Sänger werden traditionelle Advents- und Weihnachtslieder vortragen. Zuvor umrahmt der Kreis-Chor die Messe am Morgen des dritten Advents musikalisch. Direkt im Anschluss laden die Choristen zu einem stimmungsvollen Adventskonzert ein. Dabei werden auch die Besucherinnen und Besucher aktiv einbezogen. „Weihnachtslieder können alle singen“, so Heimsch. „Wir werden die ganze Kirche in Ingersheim zum Singen bringen, denn Singen an Weihnachten ist ein besonderes Gemeinschaftserlebnis.“

Wann und wo?

Sonntag, 15. Dezember 2019, 9:30 Uhr, katholische Kirche Christkönig Ingersheim

Eintritt frei – Spenden erbeten

Hier gibt es weitere Informationen. 

 


Fast 500 Chöre haben sich für das Deutsche Chorfest im Juni angemeldet

Johannes Pfeffer, 16.04.2012, Aus der Geschäftsstelle, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Kammerchor Foto: Matthias Heyde

Fast 500 Chöre aus der ganzen Welt mit insgesamt rund 20.000 Sängerinnen und Sänger haben sich für das Deutsche Chorfest vom 7. bis zum 10. Juni in Frankfurt am Main angemeldet.
Nach Ablauf der Anmeldefrist gab der Deutsche Chorverband (DCV) bekannt, dass damit mehr als doppelt so viele Chöre teilnehmen wie beim letzten Deutschen Chorfest 2008 in Bremen. „Die Anmeldezahlen haben unsere Erwartungen weit übertroffen“, sagte DCV-Präsident Henning Scherf. „Dies liegt sicherlich auch daran, dass Frankfurt uns und unsere Sänger mit offenen Armen empfängt: Ob Magistrat, Kirchen, die Hochschule für Musik oder die Tourismus und Congress GmbH – alle unterstützen unser zehnköpfiges Projektbüro nach Leibeskräften.“

Das Deutsche Chorfest macht die ganze Stadt mit rund 600 Konzerten – von Gregorianik bis Gospel, traditionell bis experimentell, Bach bis Beatles – in vier Tagen zu einer einzigen, großen Bühne. Gesungen wird praktisch überall: in Konzerthäusern und Kirchen, auf Openair- Bühnen und Plätzen, in sozialen Einrichtungen und sogar auf Schiffen. Neben den Innenstadtkirchen sowie großen Bühnen auf dem Römerberg und am Mainufer werden auch die Alte Oper und die Hochschule für Musik vier Tage ganz im Zeichen der Chormusik stehen.

Abgesehen von wenigen Ausnahmen sind die Chorfest-Konzerte für das Publikum kostenlos, für die herausragenden Sonderkonzerte ist jetzt der Vorverkauf gestartet. Ein „Best of “ der deutschen Chorszene bietet zum Beispiel die Nacht der Chöre am 8. Juni mit rund 60 Konzerten an mehr als zehn Spielorten. Die Eintrittskarte (24 Euro/ermäßigt 12 Euro) gilt für sämtliche Spielstätten, einheitliche Pausen zwischen den Auftritten machen den Wechsel zwischen diesen einfach. Im Zentrum des Chorfests steht der zweite Internationale Chorwettbewerb des Deutschen Chorverbands mit mehr als 80 teilnehmenden Chören, deren Auftritte für alle Besucher ebenfalls kostenlos sind. Die Chorfestgäste, der Veranstalter erwartet insgesamt rund 200.000 Besucher, werden aber auch immer wieder ausgiebig die Möglichkeit zum Mitsingen haben.

Pop-Fans etwa sollten zum größten Beatles-Chor Deutschlands auf den Römerberg kommen, wer sich bislang allenfalls unter der Dusche gewagt hat zu singen, ist dagegen beim „Ichkann- nicht-singen“-Chor bestens aufgehoben. Und auch wenn am Nachmittag des 9. Juni die Hessischen Männerchöre auf dem Römerberg unter dem Motto „Reine Männersache!“ gemeinsam ihre Stimmen erheben, sind Mitsänger herzlich willkommen.

Mehr Informationen und Online-Tickets auf www.chorfest.de


Chor in Bewegung – Die Wiedergeburt des öffentlichen Singens

Wolfgang Layer, 27.08.2011, Aus der Geschäftsstelle, Chorfest/chor.com, Fortbildungen, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Die größte aktuelle Bürgerbewegung ist vielleicht nicht Stuttgart 21, sondern die Chorbewegung. Die Arbeit des Rundfunkchor Berlin setzt mehr denn je auf eine Verbreiterung der Chorarbeit über alle fixen Horizonte hinweg.

Politik des Singens

Er musste nicht erst das Bundesverdienstkreuz erhalten, um zu zeigen, dass es ihm ernst ist mit seiner Politik des Singens. Die Rede ist von Simon Halsey, dem Chefdirigenten des Rundfunkchor Berlin, der seit 2000 einen der mittlerweile besten Chöre der Welt zu immer neuen Horizonten führt. Eines der noch in den Kinderschuhen steckenden Projekte, das aber schon jetzt viel versprechend klingt, wird den Chor buchstäblich in Bewegung versetzen. Geplant ist für Februar 2012 eine nah am Text orientierte multidimensionale Aufführung des „Deutschen Requiem“ von Johannes Brahms. Die Erfahrung des eigenen Körpers beim Singen, der auch in der Chorarbeit noch immer nicht überall die gleiche Aufmerksamkeit erfährt, und die Erfahrung des Gesamtkörpers Chor sollen dabei im Zentrum des Projekts stehen, meint der sichtlich begeisterte Künstlerische Leiter des beteiligten Sasha-Waltz-Ensembles Jochen Sandig. Ziel ist es, Chor und Publikum einander anzunähern, so dass ein gemeinsamer großer ‚Raum’ entstehen kann. Deshalb steht das bekannte Werk auch unter dem Motto seines alternativen Titels: „Human Requiem“.

Die Renaissance der Chormusik

Was es bedeutet, in einem Chor zu singen oder überhaupt mit der Stimme Erfahrungen zu sammeln, steht nicht jedem zu Gebote. Auch wenn von Simon Halsey ganz richtig beobachtet wird, dass wir in einer Renaissance der Chormusik leben und das, weil eine ganze Generation gesagt hat, dass wir eine Renaissance brauchen. Die Renaissance hat jedoch noch längst nicht jeden erreicht. Und deshalb sind Initiativen wie das neue Pilotprojekt SING! aus dem „Broadening the Scope of Choral Music“-Programm des Rundfunkchor Berlin so wichtig. Es sind kleine Schritte, aber sie führen weiter, was an anderer Stelle längst erprobt und institutionalisiert wurde – denken wir an das Chor:klassen-Projekt – : Das Singen von klein an und für jedermann, ohne Vorkenntnisse, im unbedarftesten Grundschulalter. Seit Februar diesen Jahres wird in drei Berliner Grundschulen die Musikarbeit von GrundschullehrerInnen in besonderer Weise gefördert.

Die Idee der Patensänger weiterlesen »


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