Juni 2015

Seminar „Singen macht Sinn und braucht Lobby“ am 17. Oktober

Johannes Pfeffer, 15.06.2015, Chorjugend im SCV, Eugen-Jaekle-Chorverband, Fortbildungen, Jugendchöre, Junge Chöre, Kinderchöre, 4 Kommentare

Singen verbindet. Singen berührt. Singen drückt aus. – und trotzdem fällt es uns oft schwer zu erklären, warum Singen Sinn macht. Mitgliederwerbung, das Finden von Sponsoren, das Vertreten eigener Interessen und das Schaffen einer Lobby für die Chorarbeit benötigt jedoch eine klare Sinnvermittlung. Im Mittelpunkt des Fachtages steht, wie öffentlichkeitswirksam Sinn und Interessen der Chöre und Chorarbeit vermittelt und vertreten werden können. Gemeinsam werden Ideen entwickelt, was es für gute Lobbyarbeit braucht.

Inhalte des Impulsvortrags:

  • Warum engagieren sich Menschen? Selbstverständnis – Motive und Erwartungen der Engagierten.
  • Notwendigkeit von Sinnvermittlung und Lobbyarbeit
  • Voraussetzungen für eine erfolgreiche Lobbyarbeit
  • Öffentlichkeitsarbeit

Ablauf des Fachtages:
9:30   Ankommen und Begrüßungskaffee
10:00   Begrüßung und Einführung durch den Veranstalter
10:15   Impulsvortrag
11:30   Fragen, Erfahrungen und Austausch
12:00   Mittagspause
13:00   Praktischer Teil
16:00   Abschluss
Ende gegen 16:30 Uhr

Referentin:
Nicole Saile, Sozialpädagogin (M.A.): Fachberatung Gemeindenetzwerk bürgerliches Engagement und Ehrenamt. Erfahrung in der Jugendarbeit sowie in der Öffentlichkeitsarbeit.

Veranstaltungsort:
Katholisches Gemeindehaus St. Maria in 73460 Hüttlingen, Pfarrgasse 4

Anmeldeschluss:
31. Juli 2015

Weitere Informationen und Anmeldung beim Eugen-Jaekle-Chorverband


Was tun bei Stimmproblemen?

Johannes Pfeffer, 6.04.2015, Aus der Geschäftsstelle, Chorpraxis, Kommentare geschlossen

© DDRockstar

© DDRockstar

Unsere Stimme leistet viel – und manchmal ist uns gar nicht bewusst wie viel, denn die Stimme ist ein mächtiges Instrument. Dank ihr können wir Singen und Sprechen und so auch unsere Gefühle ausdrücken. Geht es uns gut, klingt die Stimme kräftig, hell und geschmeidig. Sind wir traurig, ist die Stimme leise, gedämpft und manchmal auch brüchig. Was würde es bedeuten, wenn wir unsere Stimme verlieren?

Wie können Stimmprobleme entstehen?

Stimme entsteht durch Schwingungen der Stimmbänder, die im Inneren des Kehlkopfes liegen. Sind die Stimmbänder aufgrund von starker Überanspruchung (häufiges Singen, langes Sprechen ohne Pause) gereizt, kann die Schleimhaut der Stimmbänder anschwellen und so zu einer eingeschränkten Funktionalität führen. Ist die Überlastung der Stimmbänder sehr hoch, können sich sogar sogenannte Schrei- oder Sängerknötchen bilden, die das Schwingen der Stimmbänder behindern. Geht die Schwellung so weit, dass sich ein Ödem bildet, hilft oftmals nur noch eine Operation, um die Stimme vor chronischem Stimmversagen zu schützen. Eine Überlastung der Stimmbänder tritt vor allem bei zu lautem Singen oder beim Schreien auf. Kommt noch ein trockener Mund- und Rachenraum hinzu, sodass die Schleimhaut der Stimmbänder gereizt ist, sind Stimmprobleme vorprogrammiert.

Was kann man gegen Stimmprobleme tun?

Gelegentliche Stimmprobleme können jeden treffen, manchmal sind sie auch „nur“ Begleiterscheinung einer Erkältung. Wer Stimmprobleme hat, kann aber einiges dagegen tun. Rauchen ist einer der größten Feinde einer geschmeidigen Stimme. Durch das Rauchen kann eine permanente Entzündung des Kehlkopfes hervorgerufen werden. Dies führt zu gereizten und entzündeten Stimmbändern, sodass sich der Klang der Stimme dauerhaft verändert. Wer heiser ist, denkt, dass er die Stimmprobleme durch räuspern beheben kann. Jedoch verstärkt dies die Stimmprobleme noch mehr. Besser ist es, die Stimme komplett zu schonen, um ihre Funktion zu erhalten. Bleiben die Stimmprobleme auch nach Schonung bestehen, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Dieser kann die genaue Ursache abklären und eine geeignete Behandlung einleiten. Diese verhindert, dass die Stimmprobleme chronisch werden. Akute Halsbeschwerden können durch das Trinken von Milch mit Honig gelindert werden, denn Honig ist für seine entzündungshemmende Wirkung bekannt. weiterlesen »


Aktuelles Editorial der Zeitschrift SINGEN 2-2015

Wolfgang Layer, 1.02.2015, Editorial, Gaue und Verbände, Themen, Kommentare geschlossen

Seifert2012editLiebe Sängerinnen und Sänger, liebe Vorsitzende,

dieses Heft hat einen gewissen Schwerpunkt mit zwei Artikeln zu Vereinsauflösungen. Eine Vereinsauflösung ist immer ein schmerzhafter Schritt und Einschnitt, der dem Schwäbischen Chorverband zunehmend Sorgen bereitet. Der demographische Wandel scheint voll zuzuschlagen. Vereinsauflösungen gab es zwar immer, aber bis zum letzten Jahr haben sie sich mit Neugründungen in etwa die Waage gehalten. Bedauerlich ist, dass nicht nur „Start-Ups“, die vielleicht nur für kurze Zeit vom Charisma des Chorleiters oder der Chorleiterin lebten, betroffen sind, sondern zunehmend Traditionsvereine, die ein ehrwürdiges Alter haben. Beide Erscheinungsformen des Chorgesangs hätten ein besseres Schicksal verdient: die einen, weil sie moderne Formen ausprobieren, deren Erfolg auf Dauer freilich ungewiss ist, die anderen, weil Generationen in diesen Chor investiert haben und wir Heutigen nicht einfach dieses Erbe verspielen dürfen.

So will ich einmal Klartext schreiben: ein Verein gehört nicht einem Vorstand, der nicht mehr kann oder will. Er hat als gewachsene Gemeinschaft Anspruch darauf, dass er weitergegeben und künftigen Generationen vererbt wird, und zwar mit allem Drum und Dran.

Oft wird anscheinend verkannt, dass sich vieles ändern muss, wenn alles so bleiben soll, wie es ist und war. Der Verein muss mit der Zeit gehen, er muss sich selber ständig reformieren. Die Argumente: das haben wir immer schon so gemacht, das haben wir noch nie gemacht, da könnte ja jeder (die Jugend?) kommen, gelten nicht. Wenn wir etwas unseren Nachfolgern übergeben, wissen wir: die machen das anders, zeitgemäßer. Haben wir Angst, dass sie es besser machen? weiterlesen »


Was hat frühmusikalische Bildung mit Gesangvereinen zu tun?

Johannes Pfeffer, 16.10.2014, Aus der Geschäftsstelle, Chorjugend im SCV, Eltern-Kind-Musik, Fortbildungen, Nachwuchsarbeit / Werbung, Kommentare geschlossen

Eine große Chance wird selten ergriffen

SBS-WebDer Wert musikalischer Förderung ist grundsätzlich kaum umstritten, vor allem angesichts der heutigen Alltagssituation und gesellschaftlichen Situation. Aktives Singen, Musizieren und Tanzen ist in den meisten Familien und aus dem Alltag verschwunden, in Kindertagesstätten und Grundschulen wird darum gerungen und es hängt oft an Einzelnen, die genug Mut und Übung mitbringen oder es ist ein lustloser Pflichtteil, um dessen Wert man zwar kennt, der aber nicht wirklich gelebt werden kann. Die Musik als praktisches Tun wird weitgehend ersetzt durch Rezeption und mehr oder weniger unbewusstem Konsum. Das natürlichste und körpereigne Instrument des Menschen, die Stimme, und die erste mögliche Ausdrucksform oder Gestaltungsform von Musik über Stimme und Körper-Bewegungen sind uns mitsamt dem Drang, sie zu nutzen und zu erleben, uns damit zu beleben und beseelen, in die Wiege, ja quasi bereits in den Bauch gelegt. Stimme und Körper, kombiniert mit einfachen Gegenständen, die sich bewegen lassen und Geräusche erzeugen und später kombiniert mit einfachsten Rhythmus- oder Begleit-Instrumenten sind die Basis einer musikalischen Frühförderung. Die live erlebte (Sing-)Stimme mit ihren Schwingungen und ihrem Klang erreicht und bewegt uns und unsere eigene Stimme am direktesten, nicht nur das ganze Kind mitsamt Gemüt und Motorik, auch speziell die Stimmlippen und die gesamte Stimmmuskulatur wird durchs das Singen von außen angeregt und, vereinfacht formuliert, auch passiv geübt.

Das Singen hat in der frühmusikalischen Bildung zunächst natürlicher Weise einen zentralen Stellenwert – und damit sind wir im Zentrum eines jeden Gesangvereines angekommen: beim Singen für und mit anderen. Und unser Körper als Muskelbündel und (Klang-)Träger mit seinen Haltungen, Möglichkeiten der Spannung und Entspannung, mit seinen Muskeleinstellungen und als gestaltender Faktor, über den Musik immer auch visuell wahrgenommen wird, spielt in jeder Chorprobe eine entscheidende Rolle. weiterlesen »


Singen tut gut: Chormusik + Gesundheit bei Vocals On Air

Johannes Pfeffer, 1.10.2014, Aus der Geschäftsstelle, Chorjugend im SCV, Chorliteratur / Medien, Kommentare geschlossen

Mit „Singenden Krankenhäusern“ und Einblicke in Mantra-Singen

Da ist auch mal Schokolade erlaubt. Singen ist gesund.

Da ist auch mal Schokolade erlaubt. Singen ist gesund.

Vocals On Air wusste es schon immer: Singen tut gut. Deswegen präsentieren Nena Wagner und Holger Frank Heimsch ein Themenmagazin über Chormusik und Gesundheit. Dabei besuchen sie einen Kurz zum Thema „Mantra-Singen“ in Karlsruhe, schauen sich „Singende Krankenhäuser“ an und gehen der Frage nach „Warum singen glücklich macht“ und warum man im Chor singt.

Singende Krankenhäuser

Singen tut gut und macht alle glücklich. Singen kann man immer und überall. Seit 2009 engagiert sich der Verein „Singende Krankenhäuser“ für die Verbreitung heilsamer und gesundheitsfördernder Singangebote an Krankenhäusern, Rehakliniken, Altersheimen und anderen Gesundheitseinrichtungen. Vocals On Air spricht über die Idee eines Gesundheitswesens, in dem den Menschen die heilsame Kraft des Singens erlebbar gemacht wird.

Mantra-Singen in Karlsruhe

Mantra bezeichnet eigentlich eine heilige Silbe oder Hymne, die im Yoga zelebriert wird.  Das Singen von Mantras (Kirtan) ist eine wunderschöne, freudevolle Methode zur Erweiterung des Bewusstseins. Es ist eine jedem Menschen innewohnende Fähigkeit. Im Überbewusstsein erfährt man die Einheit des Seins und das Leben bekommt einen Sinn. Doch was hat die spirituelle Kraft mit dem singen zu tun? Moderatorin Nena Wagner besucht für Vocals On Air in Karlsruhe ein Seminar zum Thema „Mantra- Singen“. weiterlesen »


Singende Frauen bei Vocals On Air am 24. Juli 2014

Johannes Pfeffer, 22.07.2014, Chorjugend im SCV, Chorliteratur / Medien, Sängerkreis Mittlerer Neckar, Singen und Stimme, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Am Donnerstag, 24. Juli und 31. Juli 2014 geht das Erfolgsformat in die dritte Runde: Vocals On Air präsentiert Singende Frauen aus Würzburg und Kornwestheim. Literaturempfehlungen für Frauenchöre und aktuelle Chor-News im Programm. Musikalischer Rückblick auf das Landes-Musik-Festival 2014.

Monteverdi-Frauenchor Würzburg

Der Monteverdi-Frauenchor Würzburg ist wettbewerbserfahren. Die Frauen um Chorleiter Matthias Beckert haben beim Deutschen Chorwettbewerb in Weimar mit sehr gutem Erfolg teilgenommen und gehören mit zu den besten Frauenchören in Deutschland. Vocals On Air stellt im Gespräch mit Anja Schödl (Chorvorstand) den jungen Frauenchor vor.

A-Cappella-Ladies Kornwestheim

Open Air sind sie einfach stark. Die A-Cappella-Ladies aus Kornwestheim-Pattonville haben auf dem Stuttgarter Schlossplatz das Finale des SWR4 Chorduells für sich entschieden. In Vocals On Air blicken Chorsängerin Jeanette Stuber und die Moderatoren Johannes Pfeffer und Holger Frank Heimsch hinter die Showbühne des Frauenchors.

Literatur im Frauenchor

Der eine Tipp gilt zwei neuen Heften mit dem Titel „Der Junge Pop-Chor“. Das andere Heft kommt aus dem Carus Verlag, ist eine Kantate für Kinder, nennt sich „Das Töchterlein des Jaïrus“ und stammt von Josef Gabriel Rheinberger, dem großen Komponisten aus dem kleinen Land neben der Schweiz. Wolfgang Layer stellt beide Ausgaben in der Sendung vor.

So war … das 17. Landes-Musik-Festival 2014 in Schwäbisch Gmünd

Rund 3000 aktive Musikerinnen und Musiker präsentierten die bunte und vielfältige Bandbreite der Amateurmusik Anfang Juli in Schwäbisch Gmünd. Vocals On Air lässt musikalisch nochmals Erinnerungen aufkommen und zeigt, was auf dem Landes-Musik-Festival los war.

Neben den aktuellen Chor-News gibt es jede Menge Chormusik, natürlich von Frauen interpretiert. Vocals on Air läuft am am Donnerstag, 24. Juli und 31. Juli 2014 von 18:00 – 19:00 Uhr auf UKW 88,6 (Region Stuttgart) oder im Livestream unter live.vocalsonair.de. Die Sendung steht im Anschluss als Podcast zum Download unter www.vocalsonair.de

Podcast

 


Radiomagazin Vocals on Air zum Tag der Arbeit

Johannes Pfeffer, 30.04.2014, Aus der Geschäftsstelle, Chorliteratur / Medien, gemischte Chöre, Singen und Stimme, Wilhelm-Hauff-Chorverband, Kommentare geschlossen

Foto: Stiftung Dokumentations- und Forschungszentrum des Deutschen Chorwesens

Die spannende und auch sehr musikalische Arbeiterchorbewegung ist Thema in der 31. Sendung des Radiomagazin Vocals on Air. Neben dem geschichtlichen Rundgang wird die Redaktion auch einen Werks-Chor vorstellen. Am Donnerstag, 1. und 8. Mai 2014 um 18 Uhr gibt es auch aktuelle Chor-News und wir stellen die aktuelle CD der Sopranistin Pumeza Matshikiza vor.

Arbeiterchorbewegung in Deutschland seit dem 19. Jahrhundert

Bereits im 19. Jahrhundert gab es die ersten Gedanken an eine Arbeiterbewegung. Mit Hilfe des Chorgesanges konnte man Texte besser vermitteln und den Gemeinschaftssinn beleben. Doch das 3. Reich und die Teilung Deutschlands in West- und Ostdeutschland hatten gewisse Auswirkungen auf die Arbeiterchorbewegung. Moderator Holger Frank Heimsch spricht mit Alexander Arlt von der Stiftung Dokumentation- und Forschungszentrum des Deutschen Chorwesen über die historischen Dimensionen dieser Bewegung.

 Baden-Württembergischer Sängerbund

In der Arbeiterbewegung liegen die Wurzeln des Baden-Württembergischen Sängerbundes e.V.  Vorsitzender Edgar Kube spricht über die Arbeit des Sängerbundes.

Meisterchor der Daimler-AG Stuttgart

Der Daimler-Meisterchor hat sich 1963 aus den Werksmeistern des Werkes Untertürkheim zusammengefunden, um den jährlich stattfindenden Meisterabend musikalisch zu begleiten. Seit 2003 leitet Kai Müller diesen Chor und spricht über die Entstehung und Entwicklung des Chores in der Sendung.

Medientipp und Gewinnspiel: Pumeza Matshikiza „Voice of Hope“

Die Sopranistin Pumeza Matshikiza ist aktuell am Opernhaus in Stuttgart engagiert. Dort ist sie ab Mai in Puccinis La Boheme als Mímí zu leben. Auf ihrem Debütalbum steht die Musik ihrer afrikanischen Heimat selbstverständlich neben den Opernarien europäischer Komponisten. In der Sendung kann man eine CD der Sängerin gewinnen.

Neben den aktuellen Chor-News gibt es auch jede Menge Chormusik aus der Arbeitchorbewegung in der Sendung. Einschalten lohnt sich also am Donnerstag, 1. und 8. Mai 2014 von 18:00 – 19:00 Uhr auf UKW 88,6 (Region Stuttgart) oder im Livestream unter www.vocalsonair.de

Podcast

 


Casting für den Badischen JugendChor am 4. Mai in Trossingen

Johannes Pfeffer, 26.04.2014, Aus der Geschäftsstelle, Chorjugend im SCV, Jugendchöre, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Der Badische Chorverband veranstaltet für seinen Jugendchor am 4. Mai in Trossingen ein Casting. Der Badische JugendChor wurde 2010 vom Badischen Chorverband ins Leben gerufen und steht unter der Leitung von Matthias Böhringer. In 4-5 mehrtätige Projektphasen pro Jahr werden Programme traditioneller Vokalpolyphonie bis hin zu anspruchsvollen
Pop- und Jazzarrangements erarbeitet.

Bewerben können sich Jugendliche im Alter von 16 bis 27 Jahren mit Singpraxis, sowohl solistisch als auch im Chor.

Erforderlich sind musikalische Fähigkeiten wie:

  • vom-Blatt-Singen
  • selbständiges Erarbeiten der Stimmen
  • musiktheoretische Grundlagen
  • Teamfähigkeit

Weitere Details im Flyer.

Bewerbungsbogen zur Anmeldung.


Landesförderung für herausragende Mädchen- und Knabenchöre

Johannes Pfeffer, 26.03.2014, Jugendchöre, Kinderchöre, Singen und Stimme, Kommentare geschlossen

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst vergibt auch in diesem Jahr herausragende Mädchen- und Knabenchöre in Baden-Württemberg. Eine Förderung ist grundsätzlich möglich, wenn folgende Vorgaben erfüllt werden:

  • Im Mittelpunkt der musikalischen Arbeit steht die Pflege des klassischen und geistlichen spezifischen Repertoires
  • Ein mindestens fünfjähriges Bestehen des Chores kann nachgewiesen werden
  • Es werden mindestens zwölf öffentliche Konzerte im Antragsjahr gegeben; hiervon sind sechs Konzerte vom Konzertchor zu bestreiten;
  • Die Chormitglieder erhalten regelmäßig (i.d.R.wöchentlich) Gesangsunterricht bzw. Stimmbildung im Einzel- oder Kleingruppenunterricht durch – in der Regel an Musikhochschulen qualifizierte – Gesangspädagogen;
  • Die Wirkung des Chores ist von überregionaler Bedeutung;
  • Der Chor wird auf kommunaler Ebene finanziell gefördert;
  • Der vom Chor bzw. seinem Träger aufgebrachte Beitrag zur Finanzierung der Chorarbeit(Eigenleistung) sollte nicht unter 30% der Ausgaben liegen

Weitergehende Informationen auf der Internetseite des MWK.


Warum man Festivals wie Chor@Berlin besuchen sollte

Johannes Pfeffer, 17.02.2014, Chorfest/chor.com, Chorjugend im SCV, Veranstaltungen, Kommentare geschlossen

Versuch eines Fazit

Der Rundfunkchor Berlin in der halbszenischen Inszenierung der Johannes Passion von J.S. Bach

Chor@Berlin versteht sich selbst als kleine Schwester der chor.com. Als diese muss sie sich jedoch in keinster Weise hinter dem großen Branchentreff verstecken. Beim Nachtklang war rund die Hälfte der Besucher nicht aus Berlin. In verschiedenen Workshops waren Teilnehmer aus Stuttgart, Köln, München und Bremen vertreten. Das besondere bei chor@Berlin: Es sind vier Tage sehr intensive Chorwelt. Ein überaus interessiertes Publikum, spannende Fachleute und klangvolle Konzerte.

Neue Impulse

Das Zusammentreffen vieler kreativer Köpfe der Chorszene ist immer ein Impuls für die eigene Arbeit. Aber auch die Verbände können hier ein Ohr auf die Brust der Chöre legen und hineinhorchen in Sorgen, Wünsche und Trends.

Netzwerke knüpfen

Die große Dichte an Chormachern macht chor@Berlin zu einem idealen Netzwerktreffen. Im Radialsystem V läuft man sich immer wieder über den Weg, trifft sich in Pausen im Foyer oder Saal zu Suppe und Kaffe. Robert Göstl, Bundesvorsitzender der Deutschen Chorjugend, beschreibt dies:  „Intensive nächtliche und frühmorgendliche Gespräche entwickeln sich für mich immer mehr zum Standard bei chor.com und chor@berlin. Da diese immer eingebettet sind von dem, um was es geht, nämlich viel und guter Musik, entwickeln sich weitreichende Perspektiven und erhellende Horizonte. … Kommt zu diesen und ähnlichen Veranstaltungen und lasst euch inspirieren… Guten Morgen, chor@berlin!“

Nachlese

  • Eindrücke vom Vokalfestival chor@berlin gibt es auch im Blog des Deutschen Chorverbandes.
  • Vocals on Air hat das Festival ebenfalls begleitet. Die Beiträge gibt es hier zum nachhören.

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