Singen und Stimme Aktuell des Schwäbischen Chorverbandes

Der Weblog des Schwäbischen Chorverbandes

Eugen Miller zum Ehrenmitglied des Oberschwäbischen Chorverbandes ernannt

Bei der Hauptversammlung des Oberschwäbischen Chorverbandes am 18. März 2017 in Bad Saulgau-Renhardsweiler wurde Eugen Miller aus Ummendorf als Schatzmeister verabschiedet und in Anerkennung seiner Verdienste zum Ehrenmitglied des OCV ernannt. Beinahe auf den Tag genau vor 14 Jahren wurde Eugen Miller am 29. März 2003 zum Schatzmeister des damaligen Oberschwabengaus gewählt.

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Die 14 Jahre waren von vielen Aktivitäten und Veränderungen geprägt. Er hat nicht nur mit Eva Schoch, Sabine Kees, Dr. Eickhoff und Achim Schwörer vier Präsidenten kommen und gehen sehen, sondern vieles andere mitgestaltet. Als Beispiele seien genannt, die Umbenennung des Oberschwäbischen Sängergau in Oberschwäbischer Chorverband, die Festwoche anlässlich des 125jährigen Jubiläums des OCV 2010, die Einführung der Online-Bestandsmeldung per Toolsi mit der einhergehenden Umstellung auf Lastschrifteinzug und die SEPA-Einführung.

Als ehemaliger Vorstand einer Bank war es der Fachmann am richtigen Platz. Seine Fachkompetenz aber auch sein Engagement und der angenehme Umgang mit ihm zeichnete die Zusammenarbeit aus. Er wird nun seinen Nachfolger Franz Zinser einarbeiten und ihm eine geordnete Kassenführung übergeben.

In der Laudatio zur Ernennung lobte der Präsident Achim W. Schwörer Eugen Miller als hochverdientes Präsidiumsmitglied und einem immer auf Ausgleich und guter Teamstimmung bedachten Kollegen. Einen Besuch der Bregenzer Festspiele für ihn und seine Frau Anita, ist der kleine Dank des OCV an ihr neues Ehrenmitglied.

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132. ordentliche Hauptversammlung des Oberschwäbischen Chorverbandes

Mit Optimismus und Selbstvertrauen stellt sich der Verband künftigen Herausforderungen und Zukunftsaufgaben

Im vollbesetzten Dorfgemeinschaftshaus hielt der Oberschwäbische Chorverband seine diesjährige 132. ordentliche Hauptversammlung ab. Aus den sieben Regionen des OCV waren die Sängerinnen und Sänger nach Renhardsweiler angereist, und zwar aus den Regionen Allgäu, Biberach, Bodensee, Iller, Laupheim, Bad Saulgau und aus dem Schussental. Eine musikalische Eröffnung nach Maß gelang dem Popchor des Liederkranzes Renhardsweiler mit dem flotten Titel „Run“ von Leona Lewis, welchen die Dirigentin Ursula Wentz und ihre 30 Sängerinnen und Sängern überzeugend zum Vortrag brachten. Da Chor-Präsident Achim W. Schwörer noch nicht zugegen war, übernahm in seiner für ihn typisch, freundlichen Art Geschäftsführer Eugen Kienzler aus Bolstern die Begrüßungszeremonie. Ein Willkommensgruß ging an die Landrätin des Landkreises Sigmaringen, Stefanie Bürkle, sowie an Bürgermeisterin Doris Schröter, Bad Saulgau und an die 95jährige Ehrenpräsidentin des OCV, Käthe Metzner.

Ein weiteres Mal verbreitete der Popchor mit dem Liederkranz viel Charme im Sängerforum mit  den flotten und temperamentvollen Chorsätzen „Cup Song“ aus Pitch Perfekt, „Westerland“ und zum Abschluss durch das rhythmische Glanzlicht „When I go“, welches durch Stevie Wonders Weltruhm erlangte. Der inzwischen aus Ludwigsburg angereiste OCV-Präsident Achim W. Schwörer nahm die Totenehrung vor, die Versammlung erhob sich von den Plätzen zu einem stillen Gedenken an die verstorbenen Mitglieder. Musikalisch erklang dazu der Satz „Der Herr ist mein Hirt“ von Bernhard Klein.

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In ihrem Grußwort unterstrich Landrätin Stefanie Bürkle den hohen Stellenwert des gemeinsamen Singens und sprach von einem Genuss; der Gesang sei ein Spiegelbild unserer Seele in Anlehnung an ein Zitat. Der oberschwäbische Kulturraum befinde sich in einer gottgesegneten Region, hinzu noch mit einer florierenden Wirtschaft, dies sei ein großes Geschenk. In Anbetracht des Lutherjahres zitierte Bürgermeisterin Doris Schröter den Reformator mit den Worten: „Hier kann nicht sein ein böser Mut“- wo man singt, egal, ob es weltliches oder geistliches Liedgut sei. Der gemischte Chor des Liederkranzes Renhardsweiler mit seiner musikalischen Leiterin Ursula Wentz, hatte mit den Titel „Capri Fischer“ den Ohrwurm des Tages gelandet. Unübertrefflich harmonisch und unter die Haut gehend, das Publikum klatschte im Takt an den richtigen Stellen mit.

Nach der Auszeichnung mit der Silbernen, bzw. der Goldenen Verbandehrennadel langjähriger verdienter Sängerinnen und Sänger, betrat der Frauenchor des Oberschwäbischen Chorverbandes mit ihrer Leiterin Anne-Regina Sieber die Bühne. Der Titel „Entertainer“ war zur Eröffnung des Auftritts der 30 Frauen ein großartiges musikalisches Aha-Erlebnis. Es folgten die Songs „Bridge over troubled Water“ von Scott Jopin komponiert und „Jave Jive“, den Ben Oakland schrieb. Nach einer Verschnaufpause ging das Forum zum geschäftlichen Teil der Jahreshauptversammlung über. Aus dem Bericht des Präsidenten waren etliche „neue Töne“ zu vernehmen. Zum Beispiel das choreographische Singen ohne Noten und mit deutlich mehr Bewegungsabläufen im Vortrag. „Die Jugend will singen“ unterstrich er wörtlich, ihr müsse man einfach auch etwas zutrauen, „dann ist sie sogar bereit, auch Verantwortung zu übernehmen.“

Verbandgeschäftsführer Eugen Kienzler gab einen kurzen Überblick zu den Mitgliederbewegungen, derzeit sind es 11441, und davon beachtliche 4646 aktive Sängerinnen und Sänger. Die Förderung von neuen Chorleitern liegt ihm für 2017 besonders am Herzen. Er regte auch eine Ausbildung zum Vereinsmanagement an. Zum Abschluss seiner Ausführungen lud er zum Chorfestival dieses  Jahr in Dresden vom 2. bis 6. November in die Frauenkirche ein. Verbandschorleiterin Anne-Regina Sieber warb für Chorleiterprüfungen, die in Trossingen abgenommen werden.

Schatzmeister Eugen Miller sprach von einer „soliden Kassenlage.“ Auch in 2017 könne „ein kleines Plus“ erwartet werden. Rechnungsprüfer Josef Hipp, der  mit Josef Bernhard die Finanzen überprüft hatte, bescheinigte eine ordnungsgemäße Führung der Geldgeschäfte. Ortsvorsteherin Sonja Halder, Renhardsweiler, oblag die Entlastung; sie lieferte den Versprecher des Tages (wörtlich:) „Damit ist die Vorstandschaft einstimmig entlassen.“ Die Entlastung ging dennoch mit hundertprozentiger Einstimmigkeit über die Bühne. Bei den nachfolgenden Wahlen wurde Erwin Gering als Vizepräsident erneut in seinem Amt bestätigt. Bei der Wahl des neuen Schatzmeisters Franz Zinser gab es weder Gegenstimmen noch Enthaltungen. Ebenso einstimmig wiedergewählt wurden Geschäftsführer Eugen Kienzler, Schriftführer Alois Cornely  und Siegmar Schmidt als IT/TOOLSI-Beauftragter.

Die Geehrten und die Präsidiumsmitglieder auf einen Blick.

Die Geehrten und die Präsidiumsmitglieder auf einen Blick.

Ehrungen:

Silberne Verbandsehrennadel

Hildegard Baur, Liederkranz Marbach, Bruno Geiger, Männerchor Unteressendorf, Erika Heilborn, Donaulerchen & Sängerfreunde Bad Saulgau; Erwin Schmid, MGV Harmonie Gutenzell.

Goldene Verbandsehrennadel   

Eugen Miller OCV-Präsidium; Ursula Rechle, Liederkranz Marbach; Josef Röck, Donaulerchen & Sängerfreunde Bad Saulgau; Siegmar Schmidt, OCV-Präsidium; Karin Stohr, Sängergruppe Engerazhofen; Hermann Vöhringer, OCV-Präsidium; Irmgard Weiler, Liederkranz Warthausen.

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Frühlingskonzert der Liederlust Ennetach

Einen abwechslungsreichen Konzertabend mit einer Bandbreite von Gesangstitel- und interpretationen erlebten die Besucher, die den Weg am Samstagabend, 18. März ins Bürgerhaus zum Frühlingskonzert der Liederlust Ennetach gefunden hatten. Die Vorsitzende Marianne Knor konnte unter den zahlreichen Gästen auch Bürgermeisterstellverteter Emil Magino, Pfarrer Heinz Leuze und Ortsvorsteher Wolfgang Eberhard begrüßen. „Eviva españa“ war der Titel des Konzertes, der ankündigte, dass die Liederlust in diesem Jahr der spanischen Lebensart musikalisch huldigte. Für die Abwechslung sorgten die Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores & Projektchores Worndorf, die von der Hegaualb nach Ennetach kamen, um das Konzert mit einem Kaleidoskop junger Musik zu bereichern. Den optischen Farbtupfer des Abends setzten die Ennetacher Sänger, die Damen im adretten Schwarz mit der Flamencoblume und die Männer in weiß/ rot und dem Sombrero, der Kopfbedeckung der Andalusier. Mit dem Welthit der 60er-Jahre „Spanish Eyes“ gelang dem Chor um Maestro Hans-Peter Merz dann auch, gut disponiert mit  ansprechender Harmonik, eine gelungene Eröffnung. Im Viervierteltakt folgten dann in spanischer Verzückung die „Spanischen Gitarren“ um dann mit dem Pop-Song „Eviva España“ im klingenden Pasodoble-Stil beim Publikum zu punkten. Eine feste Größe bei den Ennetacher Konzerten und immer ein Garant für gepflegten Sologesang ist der Tenor Johannes Petz von der Staatsoper Stuttgart, der mit seiner kraftvollen und beweglichen Stimme und seiner Ausstrahlung bei dem Bolero „Te quiero dijiste“, der Huldigung der Stadt „Granada“ und dem in den 20er Jahren sehr populären Schlager „Amapola“ an diesem Abend Akzente setzte.

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„Cielito lindo“ ist ein populäres mexikanisches Volkslied und die heimliche Nationalhymne des Landes, das volumenreich und mit einem schönen Timbre die Mezzosopranistin Gabriele Merz, ebenso wie das „Bésame mucho“ zum Besten gab. Dabei am Klavier begleitet von ihrem Ehemann Hans-Peter Merz, der wie Volker Nagel nicht nur als Chorleiter agierte sondern auch als Pianisten den Solisten und Chören kongeniale Begleiter waren. Jung, dynamisch und mit einem ausgewogenen Chorklang präsentierten sich die 38 Chormitglieder des Kirchenchores & Projektchores Worndorf unter der Leitung von Volker Nagel, die schon beim ersten Stück, der Ballade von Reinhard Mey „Welch ein Geschenk ist ein Lied“ aufhorchen ließen. Mindestens so beeindruckend wie vom Stabsmusikkorps der Bundeswehr bei der Verabschiedung des Bundespräsidenten Joachim Gauck instrumental vorgetragen, servierten der Chor den von der DDR-Rockband Karat stammenden Hit „Über sieben Brücken musst du gehn“ vokal, um dann sehr akzentuiert den Udo Jürgens-Hit „Heut beginnt der Rest deines Lebens“ drauf zu setzen.

Für den vielbeklatschten Hinhörer des Abends sorgten sie mit dem „Gabriellas Song“ aus dem Film „Wie im Himmel“ in Originalsprache gesungen, bei dem die junge Solistin Jana Wohlhüter mit ihrer ausdrucksstarken Stimme dem Auftritt ihren Stempel aufdrückte und dabei dem Original sehr nahe kam. „Guantanamera“ und das mexikanische „La Cucaracha“ waren die weitere Huldigungen der Ennetacher an die spanischsprachige Chorliteratur, bevor alle Akteure des Abends mit dem Lied der olympischen Sommerspiele, dem „Amigos Para Siempre“ diesen kurzweiligen und facettenreichen Konzertabend abschlossen und sich von dem beifallfreudigen Publikum verabschiedeten.

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Beim Frühlingskonzert der Liederlust Ennetach wurden langjährige Chormitglieder mit Urkunden und Ehrennadeln vom Geschäftsführer des Oberschwäbischen Chorverbandes Eugen Kienzler geehrt.

20 Jahre: Helga Stotz; 30 Jahre: Christian Baacke und Reinhold Hinder. Für gar 60 Jahre erhielt Franz Löw die Goldene Ehrennadel des Deutschen Chorverbandes.

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Publikum feiert „Wie im Himmel“ und der Junge Chor Bolstern war dabei !

Der schwedische Regisseur Kay Pollak hat 2005 für seinen Film „Wie im Himmel“ eine Oskar-Nominierung erhalten. Das Landestheater Tübingen hat am Samstagabend, 11. März eine Bühnenfassung des Stoffs rund um das Chorsingen und den Charakteren nach Bad Saulgau gebracht, die mit viel Beifall gefeiert wurde. Mit dabei die Sängerinnen und Sänger des DeJuChoBo um Ulrike Keßler, die im Schlussakt den Theaterchor des Landestheaters ersetzten und zusammen mit den Profis des Landestheaters „O Schutzgeist“ und „Lenas Song“ sangen. Vom total begeisterten Publikum in der gut gefüllten Stadthalle gab es dann nicht nur für die Schauspieler vier Vorhänge sondern auch für Sängerinnen und Sänger, die stolz auf diesen Erfolg bei dem außergewöhnlichen Auftritt sein können.

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Begonnen hatte alles mit der Anfrage des Landestheaters beim Kulturamtsleiter der Stadt Bad Saulgau Andreas Rueß, ob ein örtlicher Chor die Aufgabe übernehmen könne.  Nach einem Besuch in Tübingen, war für Ulrike Keßler klar, das wagen wir. In intensiven Proben, an denen auch Sänger vom Liederkranz Hohentengen mitwirkten, wurden die beiden Stücke erarbeitet . Interessant und eine neue Erfahrung für die Chormitglieder war dann das Einsingen zusammen mit den Schauspielern, wo dann auch die Choreografie des Auftritts vereinbart und geprobt wurde. Am Ende dieses Auftritts waren sich alle einig. Der Aufwand hat sich gelohnt, denn es war ein Höhepunkt, mit den Schauspielern zusammenzuarbeiten und nach der Auftrittsnervosität den Beifall der Theaterbesucher zu genießen.

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Chorverband Friedrich Schiller ehrt Sängerjubilare 2017

Ehrung Aisenbrey, mit Präs. Schmidt + Präs. Gnann-Hass, Ehrungsfest2017„Ehrungen – das ist, wenn die Gerechtigkeit ihren guten Tag hat!“ – unter dieses Zitat von Konrad Adenauer stellte der Chorverband Friedrich Schiller den 8. festlichen Ehrungsnachmittag, zu dem er gemeinsam mit dem Singverein Möglingen die Sängerjubilare seiner Mitgliedsvereine in das Bürgerhaus eingeladen hatte. Verbandspräsidentin Anita Gnann-Hass freute sich, dass neben den Ehrengästen

  • Dr. Jörg Schmidt (Präsident des Schwäbischen Chorverbands),
  • Rebecca Schwaderer (Bürgermeisterin),
  • Klaus Herrmann (Landesvorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU Baden-Württemberg

so viele Vereinsvorstände und -kollegen ihre Jubilare begleitet haben, dass kurzfristig weitere Tische und Stühle herbeigeschafft werden mussten.

Die Bewirtung der Gäste und die musikalische Gestaltung des Ehrungsnachmittags lagen in den Händen des Singvereins Möglingen mit seinem 1. Vorsitzenden Helge Neubert. Der neu gegründete Moderne Chor „Vocal Mix“ (Ltg. Estira Nikhah) präsentierte sich zum ersten Mal vor Publikum, des Weiteren waren der gemischte Chor unter Leitung von Thomas Heckel sowie der Pianist Jörg Hofmann zu hören, der die Gäste mit einem Solostück begrüßte.

Für 70 Jahre aktives Singen im Chor wurden Lotte Schmid (Gesangverein Westermurr) und Walter Bertele (Eintracht-Chor Burgstetten) mit Ehrenurkunde und Goldener Ehrennadel des Deutschen Chorverbands ausgezeichnet.

Der Präsident des Schwäbischen Chorverbands Dr. Jörg Schmidt würdigte unter dem Beifall der Gäste das nahezu lebenslange Verdienst der beiden Sänger in ihrem jeweiligen Chorverein. Lotte Schmid singt seit 1947 im Gesangverein Westermurr; in jenem Jahr wandelte sich der Verein von einem Männer- in einen gemischten Chor. Walter Bertele singt ebenfalls seit 70 Jahren, davon 60 Jahre im Eintracht-Chor Burgstetten. Sein Verein hat den 2. Bass, der so gut wie nie gefehlt hat, zum Ehrensänger berufen. Er war 16 Jahre Notenwart und einige Jahre Wirtschaftsführer. Den ganzen Beitrag lesen »

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Vocals On Air widmet sich der Neuen Musik und der Stimme

VoA_104Frisch komponierte Musik ist gerade in aller Munde. Anlässlich von „upgrade“, der Festivalkongress zur Vermittlung Neuer Musik in Donaueschingen widmet sich das Radiomagazin Vocals On Air am Donnerstag, 16. & 23. März 2017 um 18:00 Uhr dem Themenschwerpunkt Neue Musik und der Stimme. Moderator Holger Frank Heimsch spricht mit Organisatoren, stellt Rupert Huber und die Landesjugendchöre vor, die aus dem Projekt „Frisch komponiert“ Werke erarbeitet haben, bespricht neue Publikationen und wirft einen Blick zurück auf den Tag der Frauenstimme 2017.

Die „kleine Schwester“: Interview über den Festivalkongress „upgrade“ Donaueschingen

„Das Festival ist ausgelegt an alle Sängerinnen und Sänger, Pädagogen und Interessierte, die mit der Stimme musikalisch experimentieren möchten.“, so Helga Maria Craubner, Geschäftsführerin von Netzwerk Neue Musik Baden-Württemberg e.V. „Das beste Instrument ist natürlich die Stimme, über die jeder selbst verfügen kann. Dennoch ist sie nur begrenzt einsetzbar im Vergleich zu einem Instrumenten. Bei neuer Vokalmusik ist sehr viel Grundwissen rund um die Stimme wichtig.“ Craubner und Heimsch sprechen über den Kongress und das Programm.

Frisch komponiert: Rupert Huber und die Landesjugendchöre aus Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Saar und Baden-Württemberg

„Bevor ich abtrete wollte ich noch das Unverständnis zwischen Choristen und Komponisten beseitigen und die Begeisterung für neue Vokalmusik wecken.“ so Rupert Huber über die Werke, die im Rahmen von „Frisch komponiert“, einem Projekt des Deutschen Chorverbandes mit Rupert Huber und dem SWR Vokalensemble, entstanden sind und bei „upgrade“ von den Landesjugendchören präsentiert werden. Vocals On Air stellt die Werke vor.

VoA_Medientipps_SchottMedientipps: Neue Vokalmusik aus dem Verlag Schott Music

„Die Werke „O Magnum Mysterium“ von Matthew Brown und „Stufen“ von Alwin M. Schronen sind anspruchsvoll, jedoch von ambitionierte Chören sehr gut umsetzbar.“, so Julia Gerber von Schott Music. Zusammen mit Holger Frank Heimsch stellt sie die neuen Publikationen vor.

VoA_Tag der Frauenstimme_2017So war… der „Tag der Frauenstimme“ 2017 im Schwäbischen Chorverband

„Aus der Idee einen Tag für die weibliche Stimme zu machen, ist ein intensiver Tagesworkshop mit zahlreichen Angeboten entstanden.“ so Monika Brocks, Geschäftsführerin vom Schwäbischen Chorverband. Mehr als 160 Damen hatten in rund 14 Workshops die Möglichkeit neue Impulse für die Arbeit mit der weiblichen Stimme zu sammeln. Vocals On Air war mit dem Mikrofon dabei.

Das Radiomagazin Vocals On Air können Sie am Donnerstag, 16. und 23. März 2017 um 18:00 Uhr im Internetradio unter www.vocalsonair.de als Stream hören. Diese und viele weitere Sendungen gibt es als Podcasts unter www.soundcloud.com/vocals-on-air

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Aufbaukurs Vizechorleiter

Auch in diesem Jahr bietet der Kepler-Chorverband wieder eine Fortbildung für Vizechorleiter an. Der Aufbaukurs baut zwar auf das Erlernte im Anfängerkurs auf, es ist aber jeder Interessierte eingeladen. Eventuelle „Vorwissenslöcher“ können individuell besprochen und ausgemerzt werden. Bei Zweifeln an der Eignung zum Kurs nehmen Sie gerne Kontakt zum Dozenten auf!“

C 1 – Vizechorleiter-Aufbaukurs von 05/2017 – 11/2017 mit Abschlussprüfung

Der Aufbaukurs hat das Ziel, das zu vertiefen, was im Anfängerkurs erlernt wurde. Es ist jeder herzlich eingeladen, der schon erste Erfahrungen mitbringt.

Der Kurs ist modulartig aufgebaut und findet zwischen Mai 2017 bis November 2017 statt. An 4 Praxissamstagen widmen wir uns ganz dem Dirigieren, wobei wir an jedem Samstag die Gelegenheit haben, das Gelernte an einem Chor zu üben.

Monatlich finden zudem zweistündige Theorieeinheiten statt. Der Inhalt der Theorieeinheiten wird den Teilnehmern vorher jeweils mitgeteilt. Am Ende des Kurses kann die Prüfung zum Vizechorleiter abgelegt werden. Sie besteht aus einer Klausur über Musiktheorie mit Gehörbildung und einer praktischen Prüfung, in der ein selbst ausgesuchtes und im Kurs erarbeitetes Stück dirigiert wird.

Details entnehmen Sie der Ausschreibung: Ausschreibung Vizechorleiter_2017_V2.0

Weitere Infos unter: www.chorverband-kepler.de

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Auffrischungskurs für Vizechorleiter

Nach dem Erfolg der letztjährigen Vizechorleiter-Kurse möchte der Chorverband-Kepler ab diesem Jahr auch für schon ausgebildete und in Vereinen tätige Vizechorleiter (egal ob mit oder ohne offizielle Ausbildung) eine Fortbildungsmöglichkeit anbieten.

Einen Samstag lang soll es sich um die Fragen drehen, die die Vizechorleiter aus der Praxis mitbringen. An jedem Samstag wird es ein Kern-Thema geben, bei dem die Vizechorleiter etwas Neues lernen können. Der Rest des Samstags widmet sich dann den speziellen Wünschen der Teilnehmer.  Das Dirigat kann verfeinert und an Liedbeispielen aus der Praxis der Teilnehmer geübt oder Theorie und Tonangabe wiederholt werden, etc.

Dabei soll vor allem der Austausch untereinander nicht zu kurz kommen, so dass man vom gegenseitigen Know-How profitiert.

Eingeladen sind alle, die bereits eine Vizechorleiter-Ausbildung gemacht haben und denen daran gelegen ist, weiterhin „am Ball“ zu bleiben. Auch wer ohne offizielle Ausbildung in seinem Chor als Vizechorleiter tätig ist, darf sich gerne anmelden.

Die Teilnahme kann an allen Terminen unabhängig voneinander erfolgen, sie bauen nicht aufeinander auf. So kann man immer dann dazu kommen, wenn es „eben gerade passt“.

Termine 2017

  • 08.04.2017: 10-16 Uhr

Kernthema: ¾-Takt
Auch wenn der ¾-Takt in der Vizechorleiterausbildung vorkommt, ist er in der Praxis meist ungewohnt. Als Vizechorleiter muss man ihn nur selten dirigieren, und erwischt sich schnell dabei, dabei „rauszufliegen“. Wir proben anhand von Liedern im ¾-Takt Auftakt, Abschlag, Haltetöne, etc.
Ansonsten stehen natürlich die Fragen der Teilnehmer im Vordergrund!

  • 21.10.2017: 10-16 Uhr

Kernthema: Einsingen
Vor jedem Auftritt sollte sich der Chor einsingen. Gerade für Vizechorleiter ist das oft eher mühsam. Wir wollen uns an diesem Tag mit der Methodik des Einsingens auseinandersetzen, Erfahrungen austauschen und verschiedene Übungen ausprobieren, damit jeder Teilnehmer am Ende auch für den eigenen Chor ein gelungenes und zielorientiertes Einsingen gestalten kann.
Ansonsten stehen natürlich die Fragen der Teilnehmer im Vordergrund!

Ort
Die Proben finden im Vereinsheim des Liederkranz Renningen statt: Jahnstraße 35.

Kosten
20 Euro, 15 Euro für Mitglieder Verbandschöre im SCV. Kann vor Ort bezahlt werden oder durch Überweisung auf eines der angegebenen Konten.

Anmeldung
Bis spätestens 01.04.2017 per E-Mail: seminar @chorverband-kepler.de
Mindestteilnehmerzahl: 8

Ausschreibung Weiterbildung Vize_2017_V1.0

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70 Jahre Kepler-Chorverband Leonberg

Das letzte große Jubiläum „50 Jahre Kepler-Gau“ wurde mit einer Konzertreihe aller chorischen Stilrichtungen in Kirchen und Sälen sowie einem Ballabend gefeiert. Im 70. Jahr des Bestehens wird die Chorszene durch zahlreiche „Junge Chöre“ geprägt. Diese Pop-/Jazzchöre bereichern seit etwa 20 Jahren die heutige Chorlandschaft. Sie heißen nicht mehr Liederkranz oder Sängerbund, sondern z.B.  Voices of Joy, Voices E-Motion, Modern Art Chor, rytmix, Cocktail Vocale, DitSingers usw. Alle eint: Die Freude am Singen!

Werbung OklahomaMusical Oklahoma!

Vereint stehen diese Chorsänger aus drei Generationen im Gemeinschaftsprojekt Oklahoma! am 1. April zur Premierenaufführung auf der Bühne der Stadthalle Leonberg. Hier singen Mitglieder des Traditionsvereins Chor SpVgg Warmbronn zusammen mit Chormitgliedern aus 15 Chören und in einem starken Gesamtchor. Einzelne bringen sich als Solisten ein und brauchen dabei einen Vergleich mit den Profis nicht zu scheuen. Mit dem Musical Oklahoma! blickt der Chorverband-Kepler auf seine (Wieder-)Gründungszeit im Jahre 1947 zurück. Chor, Tänzer, Solisten und ein 22-köpfiges Oklahoma-Projektorchester versprechen einen kurzweiligen und spannungsreichen Abend.

Jubiläums-Matinee mit chorischer Vielfalt

Zur Jubiläums-Matinee am 2. April zeigen einzelne Chöre aller Generationen und Stilrichtungen die musikalische Bandbreite des Chorsingens. Mit dabei, die Kleinsten im Kindergartenalter, die Zukunft, worüber wir uns besonders freuen.

Es singen: SingMit!-Kinder der Chorgemeinschaft Kai Müller, El’Chor Höfingen zusammen mit Eltern und Kindern des Kindergartens Mammutzahn Höfingen, Chor Korntal, MGV Freundschaft Wimsheim, Modern Art Chor (MAC) des Liederkranzes Münchingen.

Bei dieser Matinee vergeben wir den Anerkennungspreis für gute Jugendarbeit und die Ehrungsurkunden für verdiente langjährige Chorsänger.

Chorische Vielfalt, statt Einheitsklang. – Feiern Sie mit uns!

plakat-oklahoma-webUnsere Veranstaltungen zum Jubiläumsauftakt:

  • Oklahoma-Premiere, 01. April, 19 Uhr Stadthalle Leonberg, Platzreservierung: 25 / 28 / 32 Euro (inkl. VVK-Gebühr), Ermäßigung: jeweils 5 Euro für Schüler, Studenten, Senioren (mit Nachweis).
  • Jubiläumsmatinee, 02. April, 11 – 13 Uhr Stadthalle Leonberg, Öffentliche Veranstaltung mit kostenfreiem Eintritt.
  • Weitere Oklahoma-Aufführung, 07. April, 20 Uhr Stadthalle Leonberg.

Infos unter www.chorverband-kepler.de

Folgen Sie dem Link und Sie finden alles zur Aufführung, wie Programmheft, Probenfotos und ein Kurzvideo, Presse.

 

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125 Jahre Chorverband Karl Pfaff – es wird im Mai gesungen!

Chortage vom 1. bis 7. Mai im Raum Esslingen – 2 Sonderkonzerte, 2 Begegnungskonzerte, 2 Kirchenkonzerte und ein Gospelworkshop

Der Chorverband Karl Pfaff veranstaltet alle 4 Jahre seine „Chorverbandstage“. In der 1. Maiwoche wird in unserem Verband an  6 verschiedenen Orten das 125-jährige Jubiläum des Chorverbandes gefeiert und besungen. Die Kinder beginnen mit einem Musical am 1. Mai in Esslingen – „Die Zaubertrommel“, aus der Feder der Musikalischen Leiterin der Chorjugend Ellen Strauß-Wallisch. Wer sie kennt, weiß, dass dieses Musical sehr viel Begeisterung auslösen wird. Es folgen 2 Begegnungskonzerte (am 03.05. in Schanbach und am 04.05. inGutenberg) , 2 Kirchenkonzerte (am 05.05. in der Peterskirche in Weilheim und am 07.05 in der St. Magnuskirche in Wernau) und ein Sonderkonzert in der Stadthalle Neuffen Hier wird Dorota Welz (Musikalische Leiterin des Chorverbandes Karl Pfaff) mit Jungen Chören den „Doppelpass“ aufführen. Der Untertitel macht neugierig: Von Zugvögeln und Hiergebliebenen. Kooperation in wieder neuer Form wird zu erleben sein. Die ersten Spuren des neuen Musikbeirates werden somit gleich gelegt. Eintrittskarten gibt es über die Geschäftsstelle – und das besondere ist: mit einer Eintrittskarte kann man ALLE Konzerte besuchen. Das Musical beginnt um 14h – alle anderen Konzerte beginnen 19.30 Uhr. Interessierte wenden sich bitte : https://www.chorverband-karl-pfaff.de/

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