Schwäbische Lieder, schwäbische Leckereien und ein schwäbisches „Original“ brachten Stimmung und Freude in die voll besetzte Gemeindehalle in Jesingen
„Schwäbisch“ stand im Mittelpunkt des bunten Abends, zu dem der Gesangverein Eintracht Jesingen eingeladen hatte. Das Programm bot einem begeisterten Publikum ein buntes Allerlei. Für den Gaumen gab es schwäbische Leckereien, die der Wirt der Gemeindehalle kredenzte. Durchs Programm führte kurzweilig und informativ Kurt Stähle.
Die musikalische Einstimmung übernahm der Gemischte Chor. „Die Fenster auf, die Herzen auf, geschwinde, geschwinde, der Frühling pocht und klopft ja schon“. Dieses Stück von Friedrich Silcher passte zur blühenden Jahreszeit. Überhaupt hatte Chorleiter Christian Vogt stimmungsvolle Lieder gewählt, mit denen sich der Chor in die Herzen des Publikums sang. Mit welchen Worten ein Schwabe um seine Liebste wirbt, erzählte „S’Herz“, ein Lied „aus dem Schwäbischen“.
Der Männerchor brachte ein „Fröhliches Ständchen“, besang „Ännchen von Tharau“ und das immer wieder gern gehörte Schifferlied „Es löscht das Meer die Sonne aus“. Einfühlsam begleitet am Flügel wurden beide Chöre von Benjamin Löw.
Zwischen den einzelnen Programmpunkten kam die Stunde des Markus Zipperle, einem schwäbischen „Original“ aus der Theaterscheuer in Ebersbach. Man sah ihm eigentlich gar nicht an, dass er die Leute zum Lachen bringen kann. Doch er konnte. Von Anfang an zog er das Publikum in seinen Bann und sorgte mit seinen Geschichten aus dem Leben für viel Spass und Heiterkeit.
Einen besonderen musikalischen Farbtupfer brachte die Akkordeongruppe des Vereins ins Programm.
Wolfgang Haller, Leiter der Akkordeongruppe, hatte Liedtexte auf den Tischen ausgelegt und verstand es auf Anhieb, seine Gäste zum Mitsingen zu animieren. Es war überwältigend – das gesamte Publikum sang und schunkelte zu den Liedern der Akkordeongruppe und hatte seine Freude daran.
Weiter im Programm ging’s mit dem Männerchor, der mit Liedern um’s schwäbische Viertele für vergnügliche Stimmung sorgte. Mit dem urschwäbischen Stück „I, wenn i Geld g’nuag hätt“ sprachen die Sänger wohl so manchem Schwaben aus dem Herzen.
In guter Form zeigte sich der Gemischte Chor nochmals mit „Schwäbischen Dorfbildern“ und verriet den Zuhörern, dass auch „die Mädle aus de Büros und de Lädle“ handgemachte Spätzle auf ihrem Speiseplan haben sollten.
Mit dem „Abschiedslied“ leitete der Chor auch gleichzeitig die Verabschiedung seines Dirigenten Christian Vogt ein, der sein Tätigkeitsfeld wechselt.
Heide Brösamlen, 1. Vorsitzende des Vereins, bedankte sich bei Christian Vogt für siebeneinhalb Jahre Chorleitertätigkeit, in denen der Chor viel gelernt und Auftritte verschiedenster Art bestritten hat.
Eine Zugabe war danach unumgänglich. Mit dem Lied „Zauber der Nacht“ endete ein abwechslungsreicher, heiterer Abend.
Autor: Heide Brösamlen
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(Danke für Ihre Meinung!)Autor: Labudde-Neumann
Geschrieben am 24. Mai 2010 11:37, Rubrik: Singen und Stimme,
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Auf der Suche nach einem schwäbischen Lied, über einen Männer-Gesangsverein, von dem mir der Textteil ‘….und kommet nit nuff…’ durch den Kopf geistert bin ich auf diese Seite gestoßen. Sie kommt mir so autentisch vor, dass ich hoffe Sie könnten mir den Liedtitel und möglicherweise Texter und Komponist nennen. Wäre wunderbar.
Danke dafür
W. Lange
Es handelt sich wahrscheinlich um das Lied “Dr Gsangverei” von Hubert Deuringer nach den Texten von Sebastian Blau. Auf Youtube gibt es eine Aufnahme von Willy Seiler: http://youtu.be/SILTtnNnf9Q