Liederkranz Unterrombach feiert mit einem Konzert das 25-jährige Jubiläum des Frauenchores
Der Liederkranz Unterrombach begeistert mit einem breit gefächerten und raffiniert arrangierten Konzert unter dem Motto „25 Jahre Frauenpower im Liederkranz Unterrombach“. Birgit Lutz zieht alle Register bei dem Konzert anlässlich der 25-jährigen Jubiläums des Frauenchores.
In einem bunten Reigen beleuchteten die Sängerinnen und Sänger alle Aspekte rund um das Thema Frau unter dem Motto „Mit Kompetenz und Temperament zum Happyend“. Der Frauenchor begann mit Liedern aus der Kantate Frauenpower, in der aktuelle Texte zum Thema Frau mit bekannten Melodien verknüpft wurden. Ganz unerwartet war der Anfang mit ruhigem, gregorianischem Gesang mit dem Titel „Im Paradies als stolzer Mann“. Dem Lied „Ein Blick in die Geschichte lehret“ liegt die Melodie des Triumpfmarsches aus der Oper Aida zugrunde. „Auch Österreichs Theresia“ folgte dem Donauwalzer. Der Abschnitt endete in der Art eines Regimentsmarsches mit dem Lied „Welch ein bewegender Moment“.
Unter den Klängen des Hummelflugs eroberten die Männer in einem ungeordneten Bienenschwarm die Bühne. Der Männerchor beleuchtete die Eigenarten der Frauen mit hervorragend vorgetragenen Liedern. Das Lied „Ilsebill“ nimmt die Geschwätzigkeit der Frauen aufs Korn. Die Männer zeigten im rasant vorgetragenen Text, dass sie genau so schnell sprechen können wie die Frauen. Es folgten „Ach, mein Schatz ist durchgegangen“ und das allseits bekannte Lied „Ach, die Weiber“ aus der Operette „Die Lustige Witwe“. Die Geschichte des Frauenchores wurde kurz von den Anfängen unter Otto Spranz im Jahre 1958 mit vereinzelten Auftritten im Jahreskonzert über die offizielle Gründung im Jahre 1986 unter dem Vorsitzenden Rudolf Schlipf auf Anregung des damaligen Chorleiters Maximilian Fischer bis zu ihrer aktuellen Bedeutung für das Vereinsleben skizziert. Danach präsentierten die Frauen ihre Stimmungslage mit den Liedern „Stimmen“, „Wenn ich vergnügt bin“ und „Freundinnen“. Besonders hervorzuheben ist die Moderation von Isabell Gauß zu dem Lied „Männer mag man eben“, in dem sie sich schmachtend an die Männer heranmachte. Mit dem modernen a cappella Lied setzten die Männer einen fulminanten Höhepunkt und trafen den Nerv des Publikums. Sie zeigten, dass auch ein Männerchor modernen Chorgesang überzeugend vermitteln kann.
Der Liederkranz Dewangen unter der Leitung von Marion Dieterich gratulierte dem Frauenchor mit den bekannten Melodien „Lieder sind wie heller Sonnenschein“, „Liebling mein Herz lässt dich grüßen“ und „Mein Liebeslied muss ein Walzer sein“. Einen ganz anderen Aspekt setzte das Vokalensemble der Musikschule unter der Leitung von Kerstin Barwitz mit dem Lied „Barbie“ mit ihren klaren und kräftigen Stimmen. Das äußerst attraktive Outfit der jungen Damen unterstrich den Inhalt des Liedes.
Die Antwort auf das Lied der Männer „Männer mag man eben“ präsentierten die Frauen in duftigem Gesang mit „So sind wir – wir sind Frauen von Format“, in dem die Vorzüge der Frauen gepriesen werden. Daraufhin sangen die Männer in feinstem pianissimo, das bis zum fortissimo gesteigert wurde, eine Liebeserklärung an die Frauen mit dem „Liebeslied für Lu“. Die Frauen wurden zum Jubiläum mit Rosen beschenkt, wozu sie „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ sangen.
Zum Finale versammelten sich alle Sängerinnen und Sänger auf der Bühne und sangen voller Begeisterung unter der Begleitung der Band die Ohrwürmer „So schön wie heut“, „Wunderbar“ und „Das gibt’s nur einmal“. Anhaltender Applaus war der Lohn dieses gelungenen fröhlichen Abends. Birgit Lutz hat als Chorleiterin nicht nur die Lieder ausgewählt und einstudiert, sondern auch das Ganze effektvoll in Szene gesetzt, bei dem die witzigen Einfälle und wechselnde Outfits aus dem Hörerlebnis auch ein optisches Erlebnis machten. Dr. Karl Buschhoff
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(Danke für Ihre Meinung!)Autor: Wolfgang Layer
Geschrieben am 28. Dez 2011 08:53, Rubrik: Eugen-Jaekle-Chorverband, Frauenchöre, Gaue und Verbände, Singen und Stimme,
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