Liederkranz Neusatz
CARMINA BURANA – Ein ausdruckstarkes, opulentes Werk !
Ein volles Haus erwartete die Sängerinnen und Sänger der drei Chöre Sängerbund Schöllbronn, SunshineChor Neusatz, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Jubiläum feiert, und Gesangverein Freiheit Forchheim, in der Ettlinger Stadthalle. Die drei Chöre, alle unter der Leitung von Solvey Kretschmann hatten sich für das Projekt „Carmina Burana“ zu einem großen Chor zusammengeschlossen. Nicht umsonst, das Werk von Carl Orff, entfaltet seine volle Opulenz, sehr viel ausdrucksstärker, wenn es von einem großen Chor geboten wird. Dirigentin Solvey Kretschmann war es gelungen, aus den drei Chören einen harmonischen Klangkörper zu formen, der die Sammlung der mittelalterlichen Lieder eindrucksvoll interpretierte. Voluminös und machtvoll ließen sie zu Beginn das „Oh Fortuna“ erklingen, das die Zuhörer sofort in seinen Bann zog. Passend zu der mittelalterlichen Dichtung trugen die Sängerinnen und Sänger Gewänder, Hauben und Schürzen, die sie als Bauersleute oder Gesinde auswiesen. Einen zusätzlichen Augenschmaus boten die Tänzerinnen des Ballettstudios „Veronique“ aus Rheinstetten, die die Lieder in frischen und bunten Tanzröckchen eindrucksvoll untermalten. Ihre Schritte folgten dem fröhlichen Rhythmus des „Ecce gratum“ ebenso mit den zarten Liedern aus dem „Hof der Liebe“.
Die Lieder der „Carmina Burana“ zeichnen sich durch Schnörkellosigkeit aus, den Sängerinnen und Sänger verlangt sie aber gerade deshalb höchste Akuratesse ab, damit die Lieder ihre volle Wirkung entfalten können. Sprechgesänge wechseln mit melodischen Stücken, den Akteuren gelang es trefflich, jedem Stück seinen Charakter zu verleihen. Den ganzen Beitrag lesen »
Arnold / 27. Mai 2011 / Chorverband Enz / Singen und Stimme, 1 Kommentar / Bewerten




(1 Bewertung(en), Beitrag mit 5,00 von 5)MontanaraChor Stuttgart gastiert in Ötisheim
Grandioses Konzert mit Perlen der Chormusik
Seit 140 Jahren wird in Ötisheim bereits Chormusik gepflegt. Aus diesem Anlass wollte der Männergesangverein neben seinem eigenen Jubiläumskonzert am 22. Oktober 2011 noch etwas ganz Besonderes bieten und lud den Stuttgarter MontanaraChor zu einem Gastkonzert am 14.05.2011 nach Ötisheim ein.
Bereits 1958 wurde dieser Männerchor gegründet aus einer Laune heraus bei einer Geburtstagsfeier im Stuttgarter Rundfunkhaus. Dort und im Bereich der Theaterwelt haben auch die Sänger ihre berufliche Heimat. Es sind überwiegend Mitglieder des Vokalensembles des SWR und des Opernchores und der künstlerische Leiter Michael Alber ist seit vielen Jahren Erster Dirigent des Staatsopernchores Stuttgart. Meisterhaft dirigiert wurde der Chor am Abend von Dimitri Prokhorenko.
Dass alle Sänger musikalische Vollprofis sind, konnte bereits beim ersten Titel „Brüder reicht die Hand zum Bunde“ von W.A. Mozart erkannt werden. Mit vollem harmonischem Klang und mit lang gebundenen Phrasen wurden die Zuhörer in die Welt der a cappella Männerchöre eingeführt. Aber auch die weiteren Titel des ersten, eher klassischen Teils wurden sehr stilsicher und mit höchster Prägnanz interpretiert. Dabei war die Klanggewalt der 15 Sänger bewundernswert und der Chor gestaltete die getragenen Stücke wie etwa „Im Abendrot“ von Franz Schubert genau so gekonnt und eindrucksvoll wie die sehr ironisch arrangierte Volksweise „Die zwei Hasen“.
Nach der Pause eröffnete der Chor dann mit einem feurigen „Valencia“ und einer ebenso feurigen Klavierbegleitung dieses Lobliedes auf die spanische Lebensart. Es folgten weitere internationale Folkloresongs aus Frankreich, Russland und Italien, wobei es die Sänger jeweils verstanden, die landestypischen Eigenarten gekonnt heraus zu stellen. So etwa das melancholische, weite Steppenlied, oder der rasende Kosakenritt, die italienische Tarantella und das unvergessene Loblied auf den Chiantiwein. Den ganzen Beitrag lesen »
Arnold / 19. Mai 2011 / Chorverband Enz / Singen und Stimme, Kommentare schreiben / Bewerten




(Danke für Ihre Meinung!)Sängerbund Birkenfeld
„40 Jahre Chorleiter Wilhelm Kunzmann – eine Erfolgsgeschichte geht zu Ende“
Ein großes Publikum nahm Abschied vom wohl größten Kapitel in der Geschichte des Sängerbundes. Mit leisen Tönen wurde das Konzert begonnen zum Gedenken an Waltraud Kunzmann, die am 20. März verstorben ist. Waltraud Kunzmann, eine begnadete Sopranistin, ein wunderbarer Mensch, hatte ihren Mann immer unterstützt, war immer an seiner Seite. Doch sollte das Konzert, und das war der ausdrückliche Wunsch von Waltraud Kunzmann, nicht überschattet sein von Trauer, und so ehrte der Sängerbund seinen verdienten Chorleiter zwar mit Wehmut im Herzen, aber mit allergrößtem Engagement und mit den Liedern, die er und seine Waltraud sich für dieses Konzert ausgesucht hatten.
Vierzig Jahre erfolgreichen Schaffens sollten nicht „sang- und klanglos“ beendet werden, und so bot der gemischte Chor unter Leitung des neuen Chorleiters Wilfried Hoffmann und die Gruppe Gospel & more (2003 von Waltraud Kunzmann mitgegründet) unter Leitung von Michael Koller das „Wunschprogramm“ gekonnt dar und erfreute damit nicht nur den scheidenden Jubilar, sondern auch ein großes Publikum und die Ehrengäste.
Viele Ehrungen durfte Wilhelm Kunzmann in den vergangenen vier Jahrzehnten entgegennehmen, auch bei seiner Verabschiedung würdigte Bürgermeister Rainer Herrmann die großen Verdienste von Chorleiter Kunzmann und verlieh ihm die „Medaille für besondere kulturelle Verdienste“. Der Verbandsvorsitzende Rolf Czudzowitz ehrte Wilhelm Kunzmann für die vierzig Jahre Chorleitertätigkeit beim Sängerbund Birkenfeld mit einer besonderen Urkunde und hob in seiner Ansprache nicht nur die fachliche Leistung des Chorleiters hervor, sondern auch den Menschen Wilhelm Kunzmann, der für seine Sängerinnen und Sänger Kamerad und Freund geworden war. So fiel der Abschied natürlich schwer, und als zum Schluss des Konzerts sich alle Mitwirkenden und auch Gäste aus anderen Chören von Wilhelm Kunzmann auf der Bühne versammelten, um noch einmal unter der Leitung ihres scheidenden Chorleiters zu singen „Als Freunde kamen wir, als Freunde gehen wir“, da wurde so manches Sängerauge feucht. Den ganzen Beitrag lesen »
Arnold / 13. Apr 2011 / Chorverband Enz / gemischte Chöre / Singen und Stimme, Kommentare schreiben / Bewerten




(Danke für Ihre Meinung!)MGV Freundschaft Lienzingen feiert 150-jähriges Bestehen

Auf 150 Jahre Chorgeschichte blickt der Männergesangverein Lienzingen in diesem Jahr zurück. Mit dem offiziellen Festbankett am 1. April und einem Freundschaftssingen am darauffolgenden Tag ist der Verein ins Jubiläumsjahr gestartet. Am 29. Mai findet ein Festgottesdienst in der evangelischen Dorfkirche statt und zum krönenden Abschluss gibt der Männerchor am 23. Oktober ein Konzert in der Frauenkirche. Auch wenn das Jahr 1861 als Gründungsjahr des MGV gilt, so reichen die Anfänge des Männergesangs bis ins frühe 19. Jahrhundert zurück. Der erste überlieferte Chor aus dem Jahr 1810 und dessen Nachfolger dienten jedoch vornehmlich dem Kirchengesang. Nicht so der 1861 gegründete Gesangverein, dessen Chorleiter die bürgerliche Gemeinde entlohnte. Der damalige Ortsgeistliche schrieb dem Verein ins Stammbuch: „Es ist dies die sicherste Art, die obszönen Gassenhauer abzuschaffen“. Seit 1913 trägt der Chor den Namen MGV Freundschaft Lienzingen. Welchen Stellenwert der Verein genießt, machten die Gratulanten beim Festbankett deutlich. Landrat Karl Röckinger erhob den Männergesangverein zur „klingenden Visitenkarte des Stadtteils“ und der Schirmherr des Jubiläums, Oberbürgermeister Frank Schneider, nannte ihn „einen unverzichtbaren und sehr wertvollen Bestandteil unseres Kulturlebens“. Schneider äußerte sich lobend über das breite Repertoire, das von der klassischen Chorliteratur bis zu ganz modernen Songs reicht. Dies unterstrich auch der Laudator des Abends, der Lienzinger Pfarrer Karl Frank. In wohlgesetzten und launigen Versen räumte er die Vorurteile aus, der Männergesangverein verharre im Liedgut des 19. Jahrhunderts und er sei ein Auslaufmodell der Generation 60plus. „Wenn selbst Jugendliche den Weg dorthin finden – wo nicht die Väter die Söhne einbinden – lässt das hoffen für diesen Gesangverein – so bleiben die Älteren nicht für sich allein“. Den ganzen Beitrag lesen »
Arnold / 4. Apr 2011 / Chorverband Enz / Singen und Stimme, Kommentare schreiben / Bewerten




(2 Bewertung(en), Beitrag mit 4,00 von 5)100 Jahre Liederkranz Neusatz e.V.
Festbankett am 19. Februar 2011
Der SunshineChor hatte seine Ehrenmitglieder und Mitglieder zum Festbankett anlässlich des 100. Geburtstags des Liederkranz Neusatz e.V. in die festlich geschmückte Bronnenwiesenhalle eingeladen. Auch viele Ehrengäste waren an diesem Abend anwesend.
Der 1. Vorsitzende Thomas Johmann freute sich, dass so viele der Einladung gefolgt waren, zusammen mit dem SunshineChor den 100. Geburtstag des Vereins zu feiern. Besonders freute ihn, dass er auch die ehemaligen Chorleiter des Vereins, Ehrenchorleiter Albert Thoma und Chorleiterin Timea Toth an diesem Abend begrüßen durfte.
Das Festprogramm begann mit dem SunshineChor unter der Leitung der Chorleiterin Solvey Kretschmann. Mit „Die Himmel rühmen“ wurde der Abend stimmgewaltig eröffnet. Zum Gedenken an die Verstorbenen folgte das Lied „Oh Herr gib Frieden“. Danach sang der Chor das allseits beliebte Lied „Weit weit weg“ von Hubert von Goisern.
Thomas Johmann ließ in seiner Festrede die Vereinsgeschichte Revue passieren, wobei er sich mehr auf die jüngere Zeit bezog, als der Liederkranz Neusatz neu aufgestellt wurde. Er würdigte in seiner Rede auch die jetzige Chorleiterin Solvey Kretschmann, die mit ihrer engagierten und professionellen Chorarbeit den SunshineChor bis hierher gebracht hat und auch für die Zukunft sei man bestens gewappnet.
Schirmherr und Bürgermeister Norbert Mai sprach in seiner Festrede von einem „lebendigen Repräsentant des Chorgesangs“ und dass die Kraft der Musik immer wieder hilft, Tiefen zu überstehen. Er würdigte die Ausdauer und den Idealismus, den der Liederkranz Neusatz zeigt. „Mit Vielseitigkeit und musikalischer Offenheit sind die Weichen für die Zukunft bestens gestellt.“
Im Anschluss daran sprach der Neusatzer Ortsvorsteher Karl-Heinz Pfeiffer in seiner Rede vom ältesten Verein in Neusatz. Er ist froh, dass es dieser Verein geschafft hat, neue Wege zu gehen. Es gehe stetig aufwärts und Neusatz ist froh, einen so kulturell aktiven Verein zu haben. Der SunshineChor sei eine feste Größe im Ort.
Der Vorsitzende des Chorverbandes Enz, Rolf Czudzowitz, würdigte die Arbeit im Liederkranz Neusatz und hob die damals richtige Entscheidung zur Gründung des SunshineChores im Jahre 2000 hervor. Präsentiert sich doch der Liederkranz Neusatz heute als ein engagierter und leistungsfähiger Verein. Er überreichte dem 1.Vorsitzenden Thomas Johmann eine Ehrenurkunde des Deutschen Chorverbandes.
Zwischen den einzelnen Redebeiträgen wurde von einzelnen Gruppen und Akteuren das Vereinsgeschehen in humorvoller Betrachtung dargestellt. Den ganzen Beitrag lesen »
Arnold / 31. Mrz 2011 / Chorverband Enz / Singen und Stimme, Kommentare schreiben / Bewerten




(1 Bewertung(en), Beitrag mit 5,00 von 5)„Eintracht“ Illingen verzaubert das Publikum bei seiner Frühlingsveranstaltung
Blüten über „Blüten“
Die „Eintracht“ Illingen hatte zum 26. März eingeladen zu „Blütenzauber“ und sie hatte nicht zu viel versprochen. Der Chor präsentierte sich bunt und voller Leben im 159. Jahr seines Bestehens. Chorleiter Jürgen Huttenlocher hatte gekonnt und mit z.T. eigenen Arrangements einen ansprechenden, aus verschiedenen Kulturepochen sich zusammen setzenden Gesangs- „Blumenstrauß“ mit diversen Zutaten gebunden. So startete der Gesamtchor, bestehend aus Stammchor und illCanto, mit Pianobegleitung „Seht am Strauch die Knospen springen“ von Friedrich Smetana. Darauf folgte a capella der Stammchor mit dem Block „Rosen und Liebe“.
Eine ganz andere Welt tat sich danach für den Betrachter auf. Der folgende Beitrag wurde angekündigt vom sehr gekonnt durch das Programm führenden Moderator. Dieser entpuppte sich sogleich als Conferencier mit eigenen Beiträgen:
Er zauberte den Abend hindurch und verblüffte durch seine Handfertigkeiten und Überraschungseffekte ein um das andere Mal.
Ein optischer Augenschmaus folgte. Eine Gruppe junger Damen der Ballettschule Schreiber aus Ensingen, die schon viele Jahre immer wieder mit der „Eintracht“ kooperiert, trat auf zu „Rosen aus dem Süden“, später weitere „Ballettratten“ zu der „Rose vom Wörthersee“ und „Nachtveilchen“ sowie Szenen nach der Original- Choreographie von „Giselle“. Thematik, Leichtigkeit und Grazie passten sehr gut in den Gesamtrahmen. Die Ballettbeiträge von verschiedenen Altersjahrgängen bis zu den ganz „Kleinen“ und gemischt vermochten hell auf zu begeistern. Der Chor folgte mit dem Romantik- Block und Titeln wie „Wenn der Frühling kommt“, „Die Primel“ und „Im Grünen“. Danach zeigte illCanto sein Können mit „To Daffodils“, „Early One Morning“ und „Erlaube mir fein‘s Mädchen“.
Nach der Pause: Klaviervorspiel, auf einmal wurde es dunkel auf der Bühne, die männlichen Gestalten wenig vertrauenserweckend, schwarze Sonnenbrillen: „Subversive Elemente“. Und siehe da, plötzlich rieselten aus ihren Koffern Geldscheine, bei näherem Hinsehen „Alles Blüten“! Auch die Damen mit ihren Federboas passten genau zu der Szene und den intonierten „Kriminaltango“ und „Money Money“. Den ganzen Beitrag lesen »
Arnold / 30. Mrz 2011 / Chorverband Enz / Singen und Stimme, Kommentare schreiben / Bewerten




(Danke für Ihre Meinung!)ChorPrix d’Enzregion“ der MGV Chöre Mühlacker
Junge Chöre singen im Wettstreit
Mit dem ersten „ChorPrix d’Enzregion“ im Mühlehof hat der Chor „Ton-Art“ der MGV-Chöre Mühlacker die rund 160 Akteure und über 200 Zuhörer begeistert.
Bevor der bunte Unterhaltungswettstreit begann, überreichte Oberbürgermeister Frank Schneider die silberne Ehrennadel der Stadt Mühlacker an den Vorsitzen der MGV-Chöre Mühlacker, Peter Heinke.
„Der junge Chor Ton-Art ist ein hervorragendes Beispiel, wie traditionsreiche Chöre wie der MGV Mühlacker das Heft in die Hand nehmen können“, sagte Schneider. Ein Sieger an diesem Abend sei auf jeden Fall die Musik und die sichtbare Freude am gemeinsamen Singen. Seit Jahrzehnten habe an diesem Erfolg Peter Heinke großen Anteil. Seit 1973 ist er als Sänger aktiv, war Schriftführer im Verein und im damaligen Enzgau. Mehrere Jahre übte er das Amt des Pressewartes im Verein und ein Jahr im Enzgau aus. Seit 18 Jahren ist er Vorsitzender der MGV-Chöre. Alle Ämter aufzuzählen, wäre zu viel, meinte Schneider. Alles in allem handele es sich bestimmt um viele Jahre, die Heinke an Freizeit für die Allgemeinheit investiert habe. Sichtlich überrascht und erfreut nahm Heinke die Ehrung entgegen.
„Es war der Versuch, mit dem ChorPrix auch einmal eine andere Veranstaltung zu machen“, resümierte der MGV-Chef den Abend.
Man wollte man eine locker und leichte Veranstaltung bieten, an der jeder seinen Spaß hat.
Und den hatten die Sänger und Besucher gleichermaßen. Die Reihenfolge der Chöre war zuvor ausgelost worden. Mit „Walk in the light“, „I want go to heaven“ und „Du kannst nicht immer 17 sein“, erfreute zu Beginn der Chor „Chorioso Mühlhausen“. Den ganzen Beitrag lesen »
Arnold / 30. Mrz 2011 / Chorverband Enz / Singen und Stimme, Kommentare schreiben / Bewerten




(2 Bewertung(en), Beitrag mit 4,50 von 5)Chorgemeinschaft Langenalb und Eintracht Pfinzweiler
Gesang als Geburtstagsgeschenk
Volles Haus beim Konzert der Chorgemeinschaft Langenalb und “Eintracht” Pfinzweiler zugunsten der Vesperkirche Pforzheim.
Eine Totenmesse zum Wiegenfest – ungewöhnlich ist das Geschenk der Chorgemeinschaft Langenalb und des Gesangvereins “Eintracht” Pfinzweiler durchaus. Doch Günter Klüh, der am 7. Dezember 70 Jahre alt wurde, hatte sich das anspruchsvolle “Requiem in B” für Soli, Chor und Orchester von Johann Ernst Eberlin gewünscht. Doch nicht nur Klüh wurde mit dem Programm, das sich mit Werken Silcher, Schubert, Telemann und Vincent Lübeck insgesamt der Thematik des Ewigkeitssonntags widmete, eine Freude gemacht. Auch die vielen Zuhörer waren begeistert. Der Erlös des Konzerts in Höhe von 2000 Euro kommt der Vesperkirche Pforzheim zugute. Bei dem Konzert wirkte neben den 80 Sängerinnen und Sängern auch die Süddeutsche Kammersymphonie unter Leitung von Martin Dennemarck mit, die auch rein instrumental mit Albinonis bekanntem Adagio beeindruckte. Den Pianopart führte Norbert Stutnitzky aus. Solistisch mitgewirkt haben Gabriele Kübler ( Sopran), Heide Maichel (Mezzosopran), Holger Schumacher (Tenor), Klaus Maichel (Bariton) und Elke Bernitt ( Orgel). Zwischen den Liedbeiträgen rezitierte Antje Weinbrenner Texte von Conrad Ferdinand Meyer. Um den Abend adventlich ausklingen zu lassen, beendete Telemanns “Kantate zum ersten Advent” das festliche Konzert.
Arnold / 14. Dez 2010 / Chorverband Enz / Singen und Stimme, Kommentare schreiben / Bewerten




(Danke für Ihre Meinung!)MGV Chöre Mühlacker
Lieder zum Advent
In der voll besetzten Pauluskirche herrschte Punkt 18 Uhr eine angenehme Stille und es war nur das 8-minütige Glockengeläut zu hören. Voller Spannung stellte sich der Kinderchor Tönchen auf, um das gemeinsame Konzert aller Chorformationen der MGV Chöre zu beginnen. Wie Chorleiter Martin Falk in einer kurzen Ansprache betonte, sei der Mut der wenigen Kinder zu belohnen, die erst seit kurzer Zeit dabei sind und trotzdem mit ihren drei Liedern schon die Zuhörer begeisterten und in eine vorweihnachtliche Stimmung versetzten. Der Jugendchor Tone up erfreute die Zuhörer mit dem bekannten „Happy Christmas“ von John Lennon und einem trad. Gospel „Burden Down Lord“, die beide trotz kleiner Besetzung stimmgewaltig durch den Raum tönten.
Der Gemischte Chor unter der Leitung von Walter E. Barth setzte das Programm mit dem „Ehre sei Gott in der Höhe“, begleitet von Martin Falk am Klavier, fort. Danach folgten zwei Adventslieder, die beide aus der Feder von Walter E. Barth stammen. Auch mit dem „Seht, es kommt die heilige Zeit“ von Manfred Bühler wurde eine weitere neuzeitliche Komposition vorgetragen. Der Frauenchor durfte mit einem Satz von Eugen Störkle „O selige Nacht“ sein Können zeigen. Aber auch der Männerchor konnte mit „Weihnachtsglocken“ von Eugen Störkle überzeugen.
Klassisch wurde es danach mit dem Gemischten Chor, wieder am Klavier von Martin Falk begleitet, mit dem „In Dulci Jubilo“ von Dietrich Buxtehude. Das „Neapolitanische Weihnachtslied“ von Paul Cadow, stimmgewaltig, aber auch mit gefühlvollen Pianostellen wurde vom Chor perfekt interpretiert. Es folgte mit einem Satz von Johann Sebastian Bach „Brich an du schönes Morgenlicht“ ein ebenso stimmgewaltiges, wie auch gefühlvolles Stück. Mit dem Satz „Friede auf Ehren“ von H. Joos beendete der Gemischte Chor unter großem Beifall seinen Auftritt. Den ganzen Beitrag lesen »
Arnold / 12. Dez 2010 / Chorverband Enz / Singen und Stimme, 1 Kommentar / Bewerten




(10 Bewertung(en), Beitrag mit 4,80 von 5)Chorjubiläum der “AMICI DEL CANTO ITALIANO”
Der Chor der DIG Mühlacker die „Amici del Canto Italiano“ veranstaltete am 17. November 2010 ein stimmungsvolles und abwechslungsreiches Programm in der St. Andreaskirche in Dürrmenz anlässlich seines 15 jährigen Bestehens. Der Chor wurde gleichzeitig mit der Gründung der Gesellschaft im Jahre 1995 ins Leben gerufen.
Die Ziele der DIG, festgehalten in der Satzung aus dem Jahre 1995, brachte auch enge Kontakte zum italienischen Generalkonsulat und zum IIC, dem italienischen Kulturinstitut.
Die Bedeutung des Chores und der Gesellschaft wurde in der Vergangenheit dadurch belegt, dass sehr häufig der jeweilige Generalkonsul an unseren Veranstaltungen teilnahm.
Der enge Kontakt wurde auch bei diesem Konzert deutlich, denn der unserer Gesellschaft und dem Chor langjährig verbundene Cesare Ghilardelli war unser Gast und ließ es sich nicht nehmen, in einer kurzen Ansprache die enge und freundschaftliche Verbindung mit uns zu bekräftigen.
Das Konzert am 7.November anlässlich dieses Jubiläums sollte für den Chor ein Rückblick auf die Arbeit der vergangenen Jahre sein und gleichzeitig einen kleinen Ausschnitt der geleisteten Arbeit darstellen. Dieses Unterfangen war natürlich in seinen Dimensionen begrenzt, da in den vergangenen 15 Jahren natürlich Liedgut aus allen Regionen Italiens in das Repertoire flossen. Die „Amici“ boten deshalb ein vielfältiges Programm aus geistlichen und weltlichen Werken der Klassik und des volkstümlichen Liedes in deutscher und italienischer Sprache. Einlagen von Vokal- und Instrumentalsolisten bereicherten das Konzert.
Der Präsident der DIG, Hermann Fasching, begrüßte die Anwesenden und besonders die Prominenz aus Politik und Chorverbandswesen. Mit dem bekannten „Halleluja“ aus der Motette „Exultate Jubilate“ von W. A. Mozart begann das Konzert. Mit dem Chorsatz von Friedrich Silcher „Jauchzet, Jauchzet dem Herrn“ und dem Stück „die Sterne“ von Franz Schubert sowie „Träume aus der Kinderzeit“ von J. Komzak und „Abendruhe“ von Mozart erschöpften sich die Beiträge in deutscher Sprache. Mit Rossini, de Meglio, Sante Zanon und Luigi Malatesta kamen italienische Komponisten zu Wort.
Die zwei Sprachen so dicht nebeneinander boten interessante Hörerlebnisse und zeigten den europäischen Gedanken. Die Sopranistin Petra Schaller, der Tenor Günther Weingärtner und der Bassist Hermann Fasching brachten, vom Chor begleitet, das Gebet aus der Oper „Mosé“ von Rossini zu Gehör. Regina Pitter-Eberle, Querflöte, Leiterin unseres Patenchores vom, Theodor–Heuss-Gymnasium bot zusammen mit Malte Neurath, Klavier, 2 Stücke, das „Andante“ in C-Dur“ und das „Allegro“ aus der kleinen Nachtmusik von Mozart dar und leitete damit zum südländischen italienischen Flair über.
Gleich zu Beginn boten Petra Schaller, Sopran, und Günther Weingärtner, Tenor, 2 Lieder aus dem neapolitanischen Raum im Dialekt: „La Fata d’Amalfi“ (die Fee von Amalfi) und „Trippole, Trappole“, ein von vielen neapolitanischen Sängern gesungenes Volkslied. Der lang anhaltende Beifall zeigte, dass das Publikum sich mitreissen ließ und dem Liedgut des südlichen Nachbarn viel Sympathie entgegenbrachte.
Neben dem gemischten Chor waren auch Formationen eines Frauen- und Männerchores zu hören. Mit 2 weiteren Werken von Rossini “Il Carnevale“ und „Quartetto pastorale“ zeigte der Chor seine Vielseitigkeit. Als Vertreter der Stadt Mühlacker ergriff Bürgermeister Abicht das Wort und verlieh der Chorleiterin, unserer „Maestra“ Irma Pfister, die Ehrennadel der Stadt Mühlacker für ihre seit Anbeginn ehrenamtliche Tätigkeit.
Mit einer Zugabe, der heimlichen Nationalhymne der Italiener: Der Gefangenenchor aus „Nabucco“ wurde das Konzert beendet. Für den gewaltigen Applaus des Publikums bedankte sich der Chor spontan mit dem Lied der Friulaner in friulanischem DiaIekt, einem Ohrwurm, mit „O ce biel“.
Arnold / 20. Nov 2010 / Chorverband Enz / Singen und Stimme, Kommentare schreiben / Bewerten




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