Achim Schwörer neuer Präsident des Oberschwäbischen Chorverbandes

Nach 123 Gauversammlungen hielt der Oberschwäbische Chorverband seine erste Hauptversammlung ab. Die Wahl von Achim Schwörer zum Präsidenten und die Verabschiedung der neuen Satzung waren die herausragenden Ereignisse der Versammlung.

„Singen macht Spaß“ hieß es zur Einleitung von den „Singenden Piepmätzen“ aus Reichenbach und diesen Spaß merkte man auch den Größeren aus Reichenbach, den „Young Generation“ an. Ob der Titel „Imagine“ schon eine Vorahnung auf die vielfältigen Entscheidungen war?

Die besonderen Ehrungen wurden vom Liederkranz Bad Schussenried und dem Liederkranz Altshausen unter der Leitung von Werner Pankoke umrahmt. Die Ehrungen waren in Hinblick auf den umfangreichen geschäftlichen Teil kurz gehalten worden.

Bei der Eröffnung des geschäftlichen Teils konnte Vizepräsident Erwin Gering vermelden, dass 111 Delegierte von 90 Vereinen anwesend waren.

Schatzmeister Eugen Miller gab wieder einen detaillierten Kassenbericht und konnte von einem  Plus berichtem. Die Kassenprüfer Josef Hipp und Josef Bernhard attestierten dem Schatzmeister eine tadellos geführte Kasse. Der Regionsvorsitzende der Region Schussen, Jürgen Gekle, konnte so der Versammlung gerne die Entlastung vorschlagen, die dann auch ohne Gegenstimme erfolgte.

Geschäftsführer Eugen Kienzler fragte die Versammlung, ob die Satzung Wort für Wort oder nur in den wesentlichen Änderungen vorgetragen werden solle und die Delegierten waren mit dem Wesentlichen einverstanden. Der Satzungsentwurf war bereits lange im Internet zur Einsicht eingestellt und so gab es auch keine Einwände und nur ganz wenige Fragen. Die hauptsächliche Änderung betrifft die Namensgebung in OCV sowie die Wahlperiode von drei Jahren. Der Jahresbeitrag wird in Zukunft per Lastschrift eingezogen. Auf Rückfrage betonte der Geschäftsführer, dass der Beitrag erst etwa drei Wochen nach Rechnungsstellung abgebucht werden wird. Letztendlich wurde die Satzung ohne Gegenstimme akzeptiert. Erwin Gering bedankte sich bei Eugen Kienzler für die enorme Arbeit die der Geschäftsführer mit dieser Satzungsänderung auf sich genommen hätte.

Vor den Wahlen gab der Geschäftsführer einen Rückblick über die Schwierigkeiten bei der Suche nach einem neuen Präsidenten. Viele bekannte Personen aus Politik und des öffentlichen Lebens seien angesprochen worden, aber ohne Erfolg. Letztendlich sei es wieder der Ehrenvorsitzende Alfred Gresser gewesen, der einen Erfolg versprechenden Namen ins Gespräch brachte: Achim Schwörer. Bei einem Besuch in Kressbronn hätten sie den Vorsitzenden des Gesang-Verein-Kressbronnn überzeugen können, sich zumindest Gedanken um das Amt zu machen.

Achim Schwörer hat sich diese Gedanken gemacht, ob die zusätzliche Arbeit mit Familie, Beruf und Hobby vereinbar sind. Bei seiner Vorstellung führte er aus, dass er nach reiflicher Überlebung sich zur Kandidatur durchgerungen habe, zumal ihm der Ehrenvorsitzende gesagt hätte, dass die Hauptarbeit sowieso der Geschäftsführer mache.

Wahlleiter Wolfgang Keser hatte es leicht, denn bei allen Wahlgängen sprachen sich die Delegierten für eine Abstimmung per Handzeichen aus. So war es dann auch kein Wunder, dass nach der Vorstellung von Achim Schwörer, dieser einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt wurde

Die Vizepräsidenten Sabine Kees und Erwin Gering sowie Schatzmeister Eugen Miller und Geschäftsführer Eugen Kienzler wurden in ihren Ämtern bestätigt. In Abwesenheit wurde Eugen Ruess zum stellvertretenden Verbandschormeister gewählt. Als neuer Pressereferent erhielt Klaus Haid das einstimmige Votum und für das Amt des IT-Beauftragten wurde Siegmar Schmidt gewählt. Das Amt des Fortbildungsbeauftragen bleibt vakant und wird von der Vorstandschaft kommissarisch geleitet. Die vier Beiratsmitglieder, Birgit Barth, Joachim Farger, Hermann Vöhringer und Erwin Schwarzmann wurden ebenfalls bestätigt. Auch die Kassenprüfer Josef Hipp und Josef Bernhard werden für weitere drei Jahre ihr Amt ausüben.

Verbandchormeisterin Anne-Regina Sieber gab eine detaillierten Bericht über den Stand der Festwoche zum Jubiläum 2010. Alle Vereine werden gefordert sein an diesem Jubiläum ihren Beitrag zu leisten. „Oberschwaben singt“ soll zur längsten Festwoche werden, warb die Verbandschormeisterin

Stefan Schrägle vom Liederkranz Rot a. d. Rot bewarb sich mit einer Präsentation für die Hauptversammlung 2011. Der Liederkranz Rot a.d. Rot feiert 2011 Jahr seinen 175. Geburtstag. Schrägle warb mit den vielfältigen Tätigkeiten des Liederkranz Rot und den vorhandenen Räumlichkeiten, so dass die Delegierten gerne die Hauptversammlung 2011 nach Rot vergaben.

Der neue Präsident beschloss die Veranstaltung in dem er alle aufforderte: „Kommen Sie aus den Startlöchern, helfen Sie mit, dass das Jubiläumsjahr 2010 ein Erfolg wird“.

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Das Präsidium  von links nach rechts:Klaus Haid, Alois Cornely, Siegmar Schmist, Sabine Kees, Anne-Regina Sieber, Achim Schwörer, Eugen Miller, Erwin Gering, Eugen Kienzler

ocv_2009_hv_geehrte.jpgDie Geehrten von links nach rechts: Herbert Kahle, Vizepräsident Erwin Gering, Isabella Müller, Karl-Heinz Amedick, Alfons Ott, Erwin Wohnhaas, Verbandschormeisterin Anne-Regina Sieber, Karl Motz, Mathilde Gering, Alfred Jäger

Weiter Bilder von der Hauptversammlung gibt es hier OCV Hauptversammlung2009

Schmidt, 23. Mrz 2009, Gaue und Verbände, Oberschwäbischer Chorverband, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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