Erste Informationen zum Landes-Musik-Festival 2011 in Pfullingen

Aus dem Reutlinger Generalanzeiger:

»Wir können das!« sind sich Hedy Stark-Fussnegger und Rudolf Heß einig, dass sie das 14. Landes-Musik-Festival am 9. Juli 2011 in Pfullingen organisatorisch meistern können. 10 000 Besucher werden erwartet. Ihre Referenzen: Der Bürgermeister verweist auf die 1999 veranstalteten Heimattage und die reiche Musiktradition in der Stadt, die geschäftsführende Vizepräsidentin des Deutschen Harmonikaverbands auf verschiedene Großveranstaltungen ihres Verbands.

Stark-Fussnegger schränkt aber im gleichen Atemzug ein: »Das in Villingen-Schwenningen bei der Landesgartenschau veranstaltete Fest werden wir aber nicht übertreffen können«. Was auch als Kompliment an die Veranstalter dort gelten kann.

Den Rahmen einer Gartenschau können die Pfullinger nicht bieten. Doch für die Präsentationen sind geeignete Schauplätze vorhanden: die denkmalgeschützten Pfullinger Hallen, der Klostergarten mit seinem besonderen Ambiente, Marktplatz, Stadtgarten, Schloss-Schule und St. Wolfgangskirche werden den »musikalischen Pfad« für das Festival bilden. Die Martinskirche bleibt wegen der Veranstaltungen auf dem Marktplatz außen vor.

Land sagt Unterstützung zu

Als Veranstalter firmieren: Landesmusikverband Baden-Württemberg, Badischer Chorverband, Bund Deutscher Blasmusikverbände, Schwäbischer Chorverband, Blasmusikverband Baden-Württemberg, Deutscher Harmonikaverband und Baden-Württembergischer Sängerbund. Sie alle schickten gestern ihre Chefs oder deren Stellvertreter nach Pfullingen zu einer Vorbesprechung des Ereignisses. Mit dabei war auch Klaus-Dieter Mayer vom Landesministerium für Kultus, Jugend und Sport. Er sagte den Veranstaltern die finanzielle Unterstützung des Landes zu. Ob’s wieder 30 000 Euro sein werden wie beim Festival heuer, musste er offen lassen.

Das Programm steht. Gefeiert wird wie immer an einem Samstag. Das Festival trägt den Titel »Pfullingen (er)lebt Musik«. Es wird von den Musik treibenden Vereinen der Stadt um 10.30 Uhr in den Pfullinger Hallen eröffnet. Um 11.30 Uhr wird die Conradin-Kreuzer-Tafel 2011 verliehen. Wer bei diesem Termin das Land vertreten wird, wusste Klaus-Dieter Mayer gestern noch nicht.

Auch auf den Bühnen der genannten Schauplätze startet das Programm um 10.30 Uhr. Die zwei Stunden dauernde Schlussveranstaltung auf dem Marktplatz beginnt um 17 Uhr. Das Programm wird »von der Jugend und damit von der Zukunft des Landes« gestaltet, schilderte Cornelia Gekeler (Stadtverwaltung) der Versammlung den grundlegenden Gedanken der Programmgestalter. Das Konzert steht unter dem Titel »Music was my first love«. Die Idee dazu kam von Heiderose Riefler (Gomaringen). Sie hatte mit ihren Akkordeonspielern für ein Konzert den Song »Music was my first love« des englischen Musikers John Miles einstudiert. Das ist Popmusik, die auch bei reiferen Zuhörern ankommt und somit eine Brücke zwischen Jung und Alt bilden kann, so Gekeler.

Noch nicht geklärt ist, ob das Festival am Sonntag fortgesetzt werden kann. Das ist ein Wunsch der örtlichen Vereine, die ihre Aufbauten einen weiteren Tag nutzen wollen. Irmgard Naumann, Vizepräsidentin des Schwäbischen Chorverbands, ist zuversichtlich, dass es gelingen wird, für Sonntag ein besonderes Angebot für die Jugend auf die Beine zu stellen. (GEA)

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Johannes Pfeffer, 13. Okt 2010, Veranstaltungen, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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