„Eintracht“ Illingen verzaubert das Publikum bei seiner Frühlingsveranstaltung

Blüten über „Blüten“

Die „Eintracht“ Illingen hatte zum 26. März eingeladen zu „Blütenzauber“ und sie hatte nicht zu viel versprochen. Der Chor präsentierte sich bunt und voller Leben im 159. Jahr seines Bestehens. Chorleiter Jürgen Huttenlocher hatte gekonnt und mit z.T. eigenen Arrangements einen ansprechenden, aus verschiedenen Kulturepochen sich zusammen setzenden Gesangs- „Blumenstrauß“ mit diversen Zutaten gebunden. So startete der Gesamtchor, bestehend aus Stammchor und illCanto, mit Pianobegleitung „Seht am Strauch die Knospen springen“ von Friedrich Smetana. Darauf folgte a capella der Stammchor mit dem Block „Rosen und Liebe“.

Eine ganz andere Welt tat sich danach für den Betrachter auf. Der folgende Beitrag wurde angekündigt vom sehr gekonnt durch das Programm führenden Moderator. Dieser entpuppte sich sogleich als Conferencier mit eigenen Beiträgen:
Er zauberte den Abend hindurch und verblüffte durch seine Handfertigkeiten und Überraschungseffekte ein um das andere Mal.

Ein optischer Augenschmaus folgte. Eine Gruppe junger Damen der Ballettschule Schreiber aus Ensingen, die schon viele Jahre immer wieder mit der „Eintracht“ kooperiert, trat auf zu „Rosen aus dem Süden“, später weitere „Ballettratten“ zu der „Rose vom Wörthersee“ und „Nachtveilchen“ sowie Szenen nach der Original- Choreographie von „Giselle“. Thematik, Leichtigkeit und Grazie passten sehr gut in den Gesamtrahmen. Die Ballettbeiträge von verschiedenen Altersjahrgängen bis zu den ganz „Kleinen“ und gemischt vermochten hell auf zu begeistern. Der Chor folgte mit dem Romantik- Block und Titeln wie „Wenn der Frühling kommt“, „Die Primel“ und „Im Grünen“. Danach zeigte illCanto sein Können mit „To Daffodils“, „Early One Morning“ und „Erlaube mir fein‘s Mädchen“.

Nach der Pause: Klaviervorspiel, auf einmal wurde es dunkel auf der Bühne, die männlichen Gestalten wenig vertrauenserweckend, schwarze Sonnenbrillen: „Subversive Elemente“. Und siehe da, plötzlich rieselten aus ihren Koffern Geldscheine, bei näherem Hinsehen „Alles Blüten“! Auch die Damen mit ihren Federboas passten genau zu der Szene und den intonierten „Kriminaltango“ und „Money Money“.

Evergreens und Schlager wie „Es grünt so grün“, die Rosen aus Florenz, der kleine grüne Kaktus, „Weiße Rosen aus Athen“, der weiße Flieder, „The Rose“ und schließlich die „Tulpen aus Amsterdam“ durften nicht fehlen. Mit solistischen Gesangs- Beiträgen, die viel Beifall erhielten, zeigten sich im Verlauf Ralf Davids, Elke Henz, Lisa und Julia Huttenlocher und Sabine Knoll. Sorgfältig ausgelesen und eingestreut wurden kurze Gedichte, vorgetragen von Regina Beck, Wolfgang Kwiatkowski und Eva Olfermann.

Der Chor entließ schließlich mit einer Zugabe die Zuschauerinnen und Zuschauer, die das Gebotene mit viel Applaus honorierten.

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Arnold, 30. Mrz 2011, Chorverband Enz, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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