„Traumziele“ – Jahresfeier des Liederkranzes Markgröningen

In seiner Begrüßungsrede stellte der 1. Vorsitzende, Dr. Franz Xaver Straßburger, den Gästen die drei Chöre des Vereins vor, berichtete von ihren diversen Auftritten während des ganzen Jahres, wünschte dem Publikum einen entspannten, genussreichen Abend und versprach Urlaubsstimmung.Tatsächlich wurde es eine richtige Kreuzfahrt, denn die Auswahl der Lieder führte immer wieder aufs große Wasser.

Zum Auftakt trieben dann auch sogleich kleine Südseepiraten ihr Unwesen auf der Bühne. Der Kinderchor unter der Leitung von Larissa Schwarzenberger begeisterte das Publikum mit einer Auswahl von Liedern aus dem Kindermusical „Roby und die Piraten“, das am 9. Juli im Helene-Lange-Gymnasium in Markgröningen aufgeführt werden wird. Die Kids meisterten ihren Auftritt mit Enthusiasmus und Freude, sie forderten auch lauthals mehr „Taschengeld“, natürlich nur musikalisch, aber Dr. Straßburger kam dieser Aufforderung gerne nach und so erhielt jeder eine kleine „Gage“.  Mit  vor Stolz geschwellter Brust zogen die singfreudigen Piraten ab, sie hatten ihre Mission erfüllt und ihren Gastgeber um Beute erleichtert.

Stolz konnte auch Dr. Straßburger im weiteren Verlauf des Abends  17 Mitglieder für aktive und passive Vereinszugehörigkeit ehren. Zu Ehren der JubilarInnen sang Raphaela Straßburger wunderschön das „Ave Maria “ von Bach/Gounod mit Klavierbegleitung.

In der nun folgenden Pause sorgte der Loseverkauf für die Tombola für Abwechslung und Spannung und auf der Bühne bereitete sich schon der nächste Chor auf seinen Auftritt vor. Den weiteren Abend moderierte in ihrer charmanten Art und hübsch anzuschauen Gabriele Straßburger. Sie wusste zur Entstehungsgeschichte aller Lieder, etwas Interessantes zu erzählen.

Und nun Vorhang auf für MUNDWERK, der etwas andere Chor, erst vor drei Jahren gegründet, überzeugte er unter der Leitung seiner 18-jährigen Dirigentin Raphaela Straßburger mit einem Repertoire aus bekannten englischen Spirituals wie „Deep River“ und „Little light of mine“ aber auch Elvis mit „Are you lonsome tonight“ und die Beatles mit „When I get older“ waren vertreten. Mit „Ich war noch niemals in New York“ vom guten alten Udo, heizte der Chor dann die Stadthalle richtig ein und die Gäste sangen gut gelaunt mit. Und wieder ging es zurück aufs Wasser mit „Sailing“ von Rod Stewart, gefühlvoll vorgetragen, ein Glanzstück dieses Chores, der noch im Wachstum ist, aber auch in den festen Händen seiner jungen talentierten Dirigentin.

Nur eine kleine Pause wurde dem Publikum gegönnt, der Vorhang tat sich erneut auf und der große gemischte Traditionschor präsentierte sich dem Publikum in alter Frische. Ja, ein bisschen Patina ist schon dran, das darf man ruhig sagen, aber darum sind sie nicht weniger anspruchsvoll die Sängerinnen und Sänger unter der Leitung ihrer langjährigen Dirigentin Sonja Iavlov, die es immer wieder aufs Neue versteht unter der Patina das Beste hervorzuholen.

Mit „Meereszauber“ von Walter Scholz stimmte der Chor das Publikum auf weiter Traumziele ein, es ging über die „Playa Blanca“ (Jack White) nach „Rapa Nui“, der Osterinsel, auch Capri wurde anvisiert, wo Bella Marie auf ihren Fischer wartet, „La Paloma“ durfte natürlich nicht fehlen und bei „Eviva Espana“ ließ sich das Publikum zum Mitsingen und rhythmischen Klatschen hinreißen. Weiter ging es mit der bolivianischen Volksweise „El Condor pasa“ nach Bolivien. Nur irgendwann findet jede Reise ein Ende und dann kommt man heim zum Schatz mit „Rot sind die Rosen“. An dieser Stelle soll das einfühlsame Klavierspiel von Pianistin Corinna Liebler erwähnt sein, die beide Chöre hervorragend begleitete und unterstützte.

Damit war das Konzert schon fast zu Ende, Dr. Straßburger bedankte sich bei allen Mitwirkenden, Hände wurden geschüttelt, Blumensträuße und Weinflaschen wurden verteilt und vor allem dem Publikum wurde gedankt und mit dem Schlusslied „Sierra Madre del Sur“ nochmals zusammen gesungen, denn wir SängerInnen wissen: Das sinnliche Wohlbehagen, das sich beim Singen einstellt, ist der Lohn für die Probenarbeit und übertrifft das Erlebnis des Hörens bei weitem“, und so wollen wir’s auch weiterhin in Markgröningen halten.

Ady Lehmann, Pressereferentin LK Markgröningen

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Claudia Weise, 20. Apr 2011, Chöre 50+, Chorverband Friedrich Schiller, gemischte Chöre, Junge Chöre, Kinderchöre, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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