„Viva la diva“ – Frauenstimmen in Reinkultur

Frauenstimmen in all ihren Erscheinungsformen und musikalischen Ausprägungen – so könnte man das öffentliche Abschlusskonzert beim Tag der Frauenstimmen im Chorverband Friedrich Schiller in der Oppenweiler Gemeindehalle umschreiben. Der kulturbegeisterte Bürgermeister hatte eigens ein für den Samstag geplantes Handballspiel um einen Tag verlegen lassen und sein Einsatz für die Kultur hat sich gelohnt: Vom großen Projektchor mit 90 Workshopteilnehmerinnen hin zum kleinen, nur 8 Köpfe zählenden Ensemble CHORona aus Markgröningen zeigte sich das Frauenchorspektrum nicht nur zahlenmäßig. Der Auftritt der aus Pattonville (Kreis Ludwigsburg) angereisten A-cappella-Ladies war eine Klasse für sich – musikalisch wie optisch.

Auch eine Klasse für sich, obgleich ein ganz anderes Kaliber, waren die beiden Solosopranistinnen Miyeon Baek und Nastasja Dokalou. Ihre Arien aus „Don Pasquale“, den „Lustigen Weibern von Windsor“ und „Lakmé“ schienen mal schier die Wände der Gemeindehalle sprengen zu wollen, und konnten doch so zart und anrührend sein wie beim „Blumenduett“.

Sabine Layer hatte im Vorfeld das Programm zusammengestellt, leitete den Teilnehmerinnenchor, moderierte charmant durch den Abend und begleitete sowohl die Sopranistinnen als auch CHORona als Pianistin. Nicht zuletzt für ihren unermüdlichen Einsatz von der Konzeption dieses Tages der Frauenstimme bis zum letzten gesungenen Ton an diesem Abend sei an dieser Stelle auch noch einmal ein herzliches Dankeschön gesagt!

 

Claudia Weise, 20. Feb 2012, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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