Liederkranz Öpfingen sang sich beim Frühjahrskonzert in die Herzen seiner Zuhörer

Einer der Höhepunkte war die glockenreine Stimme der jungen Sopranistin Jessica Miller.

Mit großen Engagement und Können hat sich der Liederkranz Öpfingen in die Herzen der Zuhörer gesungen. Dabei konnte auch festgestellt werden, wie harmonisch sich der Chorleiter mit allen Sängerinnen und Sängern verstand. Das unterstrich auch der Besuch dieses Frühjahrskonzertes, obwohl zahlreiche andere kulturelle Veranstaltungen in der Region stattfanden, wurde dieses Konzert mit 300 Besucher optimal besucht. Hatten viele Sangesfreunde aus Verbundenheit das Frühjahrskonzert ausgewählt, so waren andere neugierig auf das Arrangement mit dem Titel „in 80 Takten um die Welt“. Nicht nur die frühlingshafte Dekoration der Halle, passend zum Motto des Konzertes und mit bunten Fahnen ausgestattet, sondern vorallem der zauberhafte Gesang von Jessica Miller und den Kompositionen von Günther Wurst berreicherten den wunderschönen Abend. Der Auftakt machte die Uraufführung „Zauberland Chormusik“ von Günther Wurst. Nach dem stürmischen Applaus für diese Uraufführung schwärmte dann auch in seiner Begrüßungsrede der 1.Vorsitzende Markus Irmler mit den Worten: „Der Günther ist für unseren Chor ein großer Glücksfall. Er ist Begleiter am Klavier, ein hervorragender Sänger und ein ebenso wunderbarer Komponist.“ Mit dem bekannten melodischen Lied „Weit, weit weg“ von Hubert von Goisern ging die Gesangsreise weiter ins schöne Österreich. danach entführte der Chor mit sehr angenehmer Klavierbegleitung durch Maria Fogel beim Potpourrie „Italienreise“ mit südländischem Flairs in die mediterranen Gefilde. Der Star des Abends war die Sopranistin Jessica Vèronique Miller. Als Cleopatra verführte sie in einer Arie von Georg Friedrich Händel mit ihrer makellosen Stimme nicht nur, den ihr als Statisten zur Seite gestellten Caesar, sondern auch die hellauf begeisterten Zuhörer im Saal. Mit beeindruckender „Messa di Voce“ brachte sie Eduard Künneckes Operettennummer „Immerzu singt mein Herz dem deinem zu“ zu betörender Wirkung. Ganz groß heraus kam die Sängerin anschließend mit „O mio babbino caro“ von Giacomo Puccini. Wunderschön und getragen vom wogenden Frauenchor entfaltete sich Miller bei Offenbachs „Barcarole aus Hoffmanns Erzählungen“, mit dem Lied “ Schöne Nacht du Liebesnacht“ noch einmal ihr ausgezeichnetes und mit frenetischem Beifall honoriertes Können. Die musikalische Reise ging weiter mit dem Medley aus dem Musical „Oklahoma“ und dem rhytmischen „Kutschenlied“. Dass Tobias Dorrow noch weiteres zu bieten hatte, zeigte sich nach dem „Russischen Intermezzo“ mit dem Japanischen Werk „Furusato“, das der erfahrene Musiker in einen deutschen Chorsatz umgeschrieben hat. Der Abschluss eines wunderschönen Konzertabends bildete das eigens für dieses Konzert komonierte Werk von Günther Wurst „I wanna sing“, das Mike Sauter und Frank Staudacher mit Gitarren begleiteten. Es war ein insgesamt wunderschönes Konzert, das den Gesang in seiner gesamten Vielfalt zum Ausdruck brachte.

Heinz Fischer, 6. Apr 2012, Chorverband Donau-Bussen, Gaue und Verbände, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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