Liederabend und 10 Jahre „Da Capo“ beim Gesangverein Frohsinn Uttenweiler

Zu den Gratulanten gehörten, der Kinderchor, der Jugendchor, der Gesangverein Frohsinn und die „Mundharmoniker“

Der diesjährige Liederabend wurde von der 1. Vorsitzenden Andrea Fritschle eröffnet mit den Worten: „Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr unser Konzert zusammen mit dem 10-jährigen Bestehen des Chores „Da Capo“ feiern dürfen. Vor zehn Jahren trafen sich für eine  jugendliche ausgerichtete Gruppe aus dem Gesangverein mehrere Sängerinnen und Sänger um den Chor „Da Capo“ zu gründen. Zusammen mit der ideenreichen Chorleiterin Stefanie Fürst ist die Gruppe nun auf die stattliche Anzahl von 45 Mitgliedern angewachsen. Als Vorsitzende des Gesangvereins Uttenweiler gratulierte Andrea Fritschle dem Geburtstagskind zu Beginn des Liederabends anlässlich des zehnten Jubiläums als eine Gruppe, „in der man anders Singen wollte und sich andere Chorliteratur zu eigen machen wollte, als in anderen Chören,“  Sängerisch ist die Gruppe „Da Capo“ zuhause, bei Oper, Ballade, Musical und Rock. Aus ihrem Repertoire stellten sie, mit einer dezenten Rhytmusband, „You raise me up“ die optische Klangfreudigkeit dar. Bei Lenas Song „Fly with me“ aus dem Film „Wie  im Himmel“ strahlte der Chor Wärme aus und die gut durchdachte Umsetzung der kompositorischen Vorlage weitete sich in Freddy Nercurys „Bohemian Rhapsody“ zu einer glanzvollen Präsentation des sängerischen Könnens.

Durch den steten Wechsel von Melodie und Chorsatz von Takt, Tempo und Rhytmus ist dieses Werk eine große Herausforderung, den Stefanie Fürst mit ihrem Chor „Da Capo“ hervorragend gemeistert hat. Der herzerfrischende Kinderchor geht auch ursprünglich auf Stefanie Fürst zurück, heute leitet diesen Kinderchor Tamara Bischof. Die zwölf Mädchen und drei Jungen stellten sie sich als die jüngsten Gratulanten dar mit dem Lied „Heute Nacht gibt`s keinen Schrecken“. Ohne Lampenfieber ging es weiter mit „Heut brummt der Bär“. Zum Abschluss sangen sie wie in all den Liedern zuvor, ohne Notenblätter „Doch nirgends kann es schöner sein als hier bei uns.“ In „Falling slowly“ aus einer lyrischen Liebesgeschichte gefiel der Jugendchor durch klaren unisono-Vortrag.

Jugendliche Heiterkeit und schwungvolle Umsetzung von „Rock me Amadeus“ mit dem Text von Falco. Hier erschien Mozart in melodisch fetzigen Passagen als Pop-Idol der 1980-Jahre, was dem Jugenchorsichtlich Spaß machte. Der letzte Auftritt zum 10. Geburtstag vom Chor Da Capo machten die „Mundharmoniker“ aus Fulgenstadt mit ihrem Quintett und Pianisten mit Liedern von den „Comedian Harmonists“ als Vorbild. Mit dem „kleinen grünen Kaktus, – Ich will keine Schkolade,“ und der Feststellung, „Ohne Krimi geht die Mimi nie in`s Bett“ war die musikalische Gratulatiosparty beendet und es konnte das Tanzbein geschwungen werden.

 

Heinz Fischer, 7. Apr 2012, Chorverband Donau-Bussen, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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