175 Jahre Liederkranz 1837 Bad Wurzach e.V.

Mit einem Festgottesdienst eröffnete der Liederkranz Bad Wurzach die Feierlichkeiten zum 175 jährigen Jubiläum. Vom Aufstellungsplatz beim Kramerhof zog vor dem Gottesdienst ein großer Zug mit zahlreichen Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine, z.B. Blutreiter, Narrenzunft, TSG, DRK, Feuerwehr und Kolping sowie die Patenchöre aus Kißlegg, Molpertshaus und Seibranz, mit der Stadtkapelle an der Spitze zur St. Verenakirche.

Auch eine Abordnung des Liederkranzes Vogt, aus der Heimat des Dirigenten Jochen Hillebrand war angereist. Stadtpfarrer Stefan Maier feierte den Festgottesdienst, zu dem der Liederkranz extra in monatelanger Probenarbeit unter ihrem Dirigenten Jochen Hillebrand gemeinsam mit dem Organisten Robert Häusle die Gonoud Messe brève no. 7 in C einstudiert hatte. Der Stadtpfarrer ging in seiner Ansprache auf den Anlass des Gottesdienstes ein. „Wie feiert man ein Jubiläum?“ fragte er zu Beginn. Der Liederkranz sei mehr als die Summe seiner Mitglieder.

175 Jahre hätten Menschen in der Stadt gelebt und gewirkt, für alles gab es nur eine Adresse. Auch die Gonoud Messe werde heute nicht für uns selber, sondern für Ihn aufgeführt. Bezugnehmend auf das Evangelium, wo der Sämann sein Samenkorn sät, und sich anschließend ins Bett legt und die Natur es automatisch gedeihen lässt. Denn alles sei ein Geschenk Gottes, wenn man auf Gott vertraut.

Musikalischer Höhepunkt wurde das von Michael C. Ocker als Solist begleitet von Robert Häusle an der Orgel, vorgetragene „Ave Maria“ von Schubert nach der Kommunion. Helene Schaar bedankte sich am Ende des Festgottesdienst bei allen Beteiligten für die geleistete Arbeit und dass der Gottesdienst und die Aufführung gelungen waren zeigte am Ende der donnernde Applaus der Gottesdienstbesucher. Nach dem feierlichen Auszug der Fahnenabordnungen lud der Liederkranz noch bei bestem Wetter zu einem Stehempfang auf den Klosterplatz, bei dem die Narrenzunft der Riedmeckeler mit ihrer Zunftmeisterin Ruth Gronmayer die Bewirtung übernommen hatte.

Bericht und Fotos von Uli Gresser

Klaus Haid, 19. Jun 2012, gemischte Chöre, Oberschwäbischer Chorverband, Singen und Stimme, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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