Glänzend aufgelegte Cäcilia begeistert Publikum

Wer als Gast beim Jubiläumskonzert „150 Jahre Cäcilia Wernau“ zugegen war, brauchte sein Kommen nicht zu bereuen. Neben der Ausstellung die die Zeitgeschichte der letzten 25 Jahren hervorragend dokumentierte, konnte man sich an den vorgetragen Liedstücken des Stammchores und von Mann o Mann erfreuen. Wilfried Baumann und seinem Team die sich für die Zusammenstellung und Durchführung der Ausstellung mächtig ins Zeug gelegt haben, herzlichsten Dank.
Nach der Ausstellungseröffnung im Foyer der Stadthalle begann der Konzertabend mit der Begrüßung durch den Gruppenvorstand Hermann Klein. Die Cäcilia eröffnete mit „Halleluja sing ein Lied“ das Konzert, das mit Volksliedern, schwäbischen Eigenkompositionen von Andreas Baumann und russischen Volksliedern eine bunte Zusammenstellung des Liedrepertoires der Cäcilia ablieferte.
Das Publikum wurde neben Axel Schambier der den Abend in gewohnt souveräner Art moderierte, vom Rezitator und Schauspieler Michael Stülpnagel gestaltet. Dieser verstand es Anekdoten und Gedichte mit seiner geschulten Stimme so vorzutragen dass das Publikum in seinen Bann gezogen wurde. Ein gezielter Gegenpol zum Gesang und kurzweilige Unterhaltung für das Publikum.
Bürgermeister Armin Elbl begrüßte die anwesenden Gäste mit einem Spruch von Wilhelm Busch: Musik wird oft nicht schön gefunden weil sie stets mit Geräusch verbunden. Dies würde aber bei der Cäcilia nicht zutreffen. Er bedankte sich bei der Cäcilia Wernau für die Vereinsaktivitäten im Dienste der Stadt und überreichte den Gruppensprechern eine Fotocollage.
Verbandspräsidenten Udo Goldmann überbrachte die Grüße des Chorverbands Karl-Pfaff und des Schwäbischen Chorverbandes Herr Dr. Seifert. Er erläuterte die Bedeutung und Zukunft des Singens und wünscht sich dass auch in Schulen und Kindergärten wieder mehr gesungen wird.
Karl-Hans Straßl aus Wien machte sich in wortwitziger Weise und mit seiner charmanten Wiener Art in freier Rede seine Gedanken über die Freundschaft der vergangenen 25 Jahre mit der Cäcilia.
Die Sänger von Mann o Mann durften mit vier Liedern vor der Pause auch noch ihre musikalische Visitenkarte abliefern was sie wie immer souverän umsetzten. Auch hier war wieder die volle Aufmerksamkeit von Andreas Baumann gefragt der notgedrungen, der Pianist war kurzfristig erkrankt, in der Doppelfunktion als Dirigent und Klavierspieler agieren musste.
In der Pause konnte sich das Publikum mit Essen und Trinken stärken und hatte die Möglichkeit sich bei der Ausstellung Impressionen von Bildern und Filmen aus den letzten 25 Jahren der Cäcilia zu holen. Nachdem sich Mann O Mann in die Herzen der Zuhörer gesungen hatte, war es nun am Stammchor nochmals richtig Gas zu geben. Diese Aufgabe wurde souverän bewältigt und so war das Publikum gespannt auf den Auftritt der beiden Chöre. Mit drei gemeinsam vorgetragenen Stücken, konnte der vereinte Chor so richtig Männerpower erzeugen.

Autor: Eberhard Bihr

Labudde-Neumann, 10. Feb 2013, Chorverband Karl-Pfaff, Männerchöre, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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