„Frohsinn“ Ingerkingen erreicht „Traumziele“

Alle vier Chorgattungen des Gesangvereins sowie der Gastchor erhalten viel Beifall.

Beim Jahreskonzert des Gesangvereins „Frohsinn“ Ingerkingen sind Freunde des Chorgesangs auf ihre Kosten gekommen. Zumal der bei vielen Auftritten eingespannte Männergesangverein Steinhausen-Muttensweiler sich Zeit nahm und als Gastchor die Zuhörer ebenfalls erfreute.

Zum Auftakt hielten sich alle vier Chorgattungen des Gastgebers „Frohsinn“ an den Titel des Lieds „Lasst uns heut zusammen singen“. Danach bekam der Kinderchor „Tonwürmchen“ unter der Leitung von Sabine Moll mit Liedern wie „Hurra, wir fahren heut nach Musika“ oder „Die Hexe Wackelzahn“ viel Applaus.

Unbekümmert und mit einer ansteckenden Fröhlichkeit begeisterten die Kleinsten die Zuhörer, auch beim gemeinsam mit den Jugendlichen gesungenen „Schön ist es auf der Welt zu sein“.

Danach stand der Jugendchor mit „Happy and Free“ allein auf der Bühne, bevor der Junge Chor „Tabularasa“ unter der Leitung von Denise Rembach mit den Stücken wie „Molweni“, „California Dreamin“ und „We are the world“ übernahm. Die Zuhörer forderten eine Zugabe und erhielten sie: „Griechischer Wein“ erklang in einem mitreißenden Acappella- Arrangement von Lorenz Maierhofer mit wechselnden Frauen- und Männerstimmen.

Moll und Rembach bewiesen, dass man auch mit einer kleinen Sängerschar und gut ausgewählten Liedstücken das Publikum gut unterhalten kann. Die Sänger mit ihren gut ausgebildeten Stimmen haben sichtlich Freude am gemeinsamen Singen. Der Männerchor Steinhausen- Muttensweiler unter der Leitung von Dekanatsmusiker Matthias Wolf sang – für den Chor eine Premiere – frei, ohne Noten und a cappella. Gekonnt und mit guter Stimmbeherrschung zeigten sie sich bei Volksliedern wie „Bajazzo“ oder „Ich liebte einst ein Mädchen“ von ihrer besten Seite.

Sie ließen unterhaltende Akzente mit Melodien aus Film und Musicals wie „Ein Freund, ein guter Freund“, „Die kleine Kneipe“, „One way wind“ und das von Matthias Wolf selbst komponierte „Nix Amore“ folgen. Beifall im Stehen war ihnen nach diesem Feuerwerk gewiss. Der Gemischte Chor des Gesangvereins „Frohsinn“ Ingerkingen unter der Leitung von Natalia Klink wurde von Velga Kiesling am Klavier und von Simon Egle am Schlagzeug begleitet.

Passend zum Konzertmotto „Traumziele“ nahmen sie die Zuhörer mit in die Metropolen, etwa bei „Das macht die Berliner Luft“ oder „Im Prater blüh’n wieder die Bäume“. Klink hatte noch viele rhythmische Evergreens und lockere Lieder ausgewählt, unter anderem „Die Welt ist schön“ oder „Dschinghis Khan“. Erinnerungen an den Vereinsausflug in die französische Hauptstadt wurden bei „Ganz Paris träumt von der Liebe“ und „Pigalle, Pigalle“ wach. Schunkelnd und klatschend präsentierten die Sänger als Zugabe das Medley „Ich war noch niemals in New York“ von Udo Jürgens. Erstmalig trug der Gemischte Chor seine neue Chorkleidung mit frühlingsgrün zum festlichen Schwarz. Mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Mit Musik geht alles besser“ beendeten die Chöre gemeinsam das Konzert und erhielten noch einmal viel Applaus.

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